Es ist mal wieder Montag und auch wenn draussen die Kieler Woche ruft und meine Leber sich schon über Mangel an Alkohol beklagt lasse ich Euch doch noch schnell ein Bilderrätsel da, bevor ich mich heimlich verdrücke.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Raten und hoffe ihr habt einen schönen Start in die Woche:
Wenn ihr schon immer mal hören wollt, wie sich Herr Schonzeit zum Affen macht, dann schaltet mal am Dienstag um 12:40 Uhr RSH ein. Herr Schonzeit hat es sich nicht nehmen lassen sich da mal anzumelden und hat sich auch ganz gut geschlagen wie ich denke.
Ich bin mir relativ sicher, dass die Einschaltquoten des Senders morgen um die Mittagszeit Rekordhöhe erreichen werden.
Für das Gewinnspiel habe ich auch den Tip gebraucht, für welche CD ich mich entscheiden soll, sollte mir eine geschenkt werden. RSH kann man auch direkt über die Homepage des Senders übers Internet hören.
www.rsh.de
Ich muss durch den Monsun- hinter die Welt
Ans Ende der Zeit- bis kein Regen mehr fällt
Jetzt weiß ich auch, wo man ist, wenn man durch den Monsun durch ist. Man ist zu Hause. Der einzige Ort wo es wahrscheinlich gestern abend nicht geschüttet hat. Geplant war eigentlich Sasha an der Kieler Hörn abzufeiern und danach entweder eine Grönemeyer / Westernhagen Cover Combo zu geniessen oder aber einfach mal zum Red Bull Show Springen zu gehen.
Das fiel ins Wasser im wahrsten Sinne. Wir kamen bereits klitschnass an der Unser Norden Bühne an und die Motivation hatte massiv gelitten bis dahin und dann kam noch hinzu, dass man vor lauter regenschirmen nichts anderes als Regenschirme sehen konnte.
Positiver Effekt des Tages: Das Geld blieb in meinen Taschen
Negativer Effekt: Hatschie
Heute scheint dafür wieder die Sonne und ich habe große Hoffnungen auf Polarkreis 18. leider wieder an der hörn, weswegen wir noch kein einziges Mal an der Kiellinie waren. Für Leute die noch nie hier waren. Das Gelände erstreckt sich entlang der Förde auf mehrere Kilometer. Eigentlich hätte man auch schon längst mal bei der Schankwerk oder der NDR2 Bühne sein sollen. Doch gab es da bisher noch nix, was Herrn und Frau Schonzeit anzog und veranlasste durch die ganze Stadt zu tapern.
Am zuverlässigsten unterscheiden sich die einzelnen Fernsehprogramme noch immer durch den Wetterbericht.
Woody Allen
Nachdem wir zu Hause bereits einen Blick auf das aktuelle Musikprogramm geworfen hatten, war die Entscheidung recht schwierig, was man am Abend machen könnte. Leider resultierte die schwierige Entscheidungsfindung nicht daraus, dass auf allen Bühnen das Programm unserer Wahl lief, sondern, dass wir zu keinem einzigen Act irgendeine Bindung aufbauen konnten.
So zogen wir auch erst um kurz nach 9 los um uns mit ein paar Freunden zu treffen. Erste Anlaufstelle war dabei die Innenstadt und der Rathausmarkt. Mein geliebtes Guinness schon vor Augen hatten die Leute mit denen wir uns treffen wollten andere Pläne und es verschlug uns auf wirren Pfaden wieder an die Hörn und somit fast vor die eigene Haustür.
Dort trafen wir dann auch endlich nach knapp 2 Stunden unsere Freunde, wenn auch durch die Wetterlage und unseren Hunger dann nur noch kurz. Dem wilden Herrn G. hatten wir eine Spongebob Schokolade mitgebracht, was ihn in selige Stimmung versetzte, wie hier ungefragt zu sehen ist.
Es ist doch herrlich, wenn man auch mit kleinen Gesten mal ne Freude machen kann. Zumal diese Schoki echt super lecker und extrem süß ist.
Es zog uns jedoch weiter. Hunger und Durst hatten sich angekündigt. Frau Schonzeit landete bei einem ihrer liebsten Bowle Stände und ich bekam mal wieder ein Stück Pfaffenglück, das dieses Jahr mit 4 € unverschämt teuer ist. An der RSH Bühne sollte es ab 22 Uhr “Engel der Nacht” geben und auch wenn Frau Schonzeit kein Fan von Nena ist, so war Petrus durch einen Wolkenbruch der Meinung, dass wir uns Nena ruhig mal akustisch reinziehen sollten. Die Musik war dann auch wirklich gut und neben Nena wurde auch alles andere mit Rang und Namen aus den 80ern an den Stimmbändern der Sängerin vorbeigedrückt.
In nettem und vor allem trockenen Ambiente erlebten wir das Konzert in einem Stand von Unser Norden, wo wir es tatsächlich schafften für 7 Euro 2 Bier und eine Cola zu bekommen. Zwei Daumen hoch für stilvolle Einrichtung und günstige Bewirtung. Die Kieler Woche soff ein wenig ab, während bei uns die Laune gut war. Wir hatten es trocken und warm und über uns einen sehr geilen Kronleuchter hängen und konnten den Regen auf das Plastikdach prasseln sehen.
Wären wir auch nur eine Minute später an diesem Ort gewesen, dann wäre alles nicht mehr so entspannt geworden.
Gegen 0 Uhr verabschiedete sich der Regen, ebenso wie die Band von Kiel und auch bei uns war ein wenig die Luft raus. Die große Alternative sich die Nacht um die Ohren zu schlagen in der Eggerstedt Str. war für niemanden wirklich verlockend.
So wurde noch ein wenig geschnackt und gebummelt und dann die Nacht gegen eins für gelungen und beendet erklärt. Schließlich ist morgen ja auch noch ein Tag und man will wieder los. Die Vorfreude von Frau Schonzeit auf Sasha auf der RSH Bühne ist kaum zu verbergen und so wird der Sonntag wohl wieder erneut an der Kieler Hörn begangen.
Petrus hat sich zu Beginn der Kieler Woche überlegt uns doch mal wieder mit wechselhaftem Wetter einzudecken. So war es gestern Abend durchaus so, dass wir strahlenden Sonnenschein hatten aber dennoch grad nassgeregnet wurden. Dicht gefolgt von regen ohne Sonnenschein und ein wenig Sonnenschein ohne Regen.
Aufgrund der widrigen Witterungslage wurde unsere Runde am ersten Abend der Kieler Woche auch kleiner, als man hätte annehmen können. Zwar waren Lust und Laune da, aber mit nassen Klamotten und Wind in den Haaren rennt sich das so schlecht rum. Begonnen haben wir unsere Runde an der Kieler Hörn. Hier haben sich wie in den letzten Jahren wieder diverseste kulinarische Stände gemixt mit ein wenig Unterhaltung. Auf der großen Bühne direkt an der Hörn traten gestern Level42 auf, die mir aus den 80ern noch ein Begriff sind.
Aus der Ferne hörten wir die Klänge von “Running in the Family” und beim näherkommen dann auch noch “Lessons in love”. Ohne uns allzu lange bei der Band aufzuhalten hatten wir also innerhalb kürzester Zeit beide bekannten Lieder gehört und somit alles richtig gemacht. Auf der Ostseite der Hörn gesellt sich zu dem obligatorischen Freefall Tower dieses Jahr noch ein ebenbürtiges Kettenkarussell.
Von unten sieht das auf jeden Fall ganz lustig aus. Drin sitzend würde ich wahrscheinlich als kleiner Hasenfuß wieder friedlich eingehen. Doch wir waren ja eh mehr für handfesteres Entertainment auf der Kieler Woche. und schon am ersten Tag zeigte sich ein großartiges Lästerpotential an optischer Umweltverschmutzung. Da geht noch so einiges in den nächsten Tagen denke ich.
Unser großes Ziel des gestrigen Abend war das Konzert der H-Blockx zu erreichen. Dies scheiterte letztlich am Wetter und bescherte uns einen netten Abschluss auf dem internationalen Markt. Der Rathausplatz wird jedes Jahr wieder mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt gespickt.
Für mich begann die Kieler Woche kulinarisch, wie die letzte aufhörte. Auch wenn 6,50 € maßlos viel Kohle sind, so habe ich mir ein wenig Rentiergeschnetzeltes gegönnt. Super zartes Fleisch mit süßen Preiselbeeren. Für Leute, die es eher einen Tick süßer mögen ist das auf jeden Fall eine Versuchung. Frau Schonzeit hatte sich derweil beim nahen Inder eingedeckt und da auch sehr schmackhaft gewürzte Speisen ihr eigen nennen können.
Nachdem der Magen gefüllt war und die Jacken sich mit Regen vollgesogen hatten ging es dann langsam in Richtung Heimat. Die Luft war ein wenig raus und man wollte ja auch nicht schon am ersten Abend das gesamte Programm abgrasen. Für heute habe ich mir fest ein Guinness am irischen Stand vorgenommen, den ich gestern schon mal inspiziert habe und der, wie jedes Jahr nach Kieler Woche Heimat riecht.
Und weil uns dann doch ein wenig kalt war haben wir uns zu guter letzt noch ein schön warmes Gebräu bei Starbucks gegönnt. Mit dieser kleinen Impression schließe ich meine Berichterstattung des ersten Tages ab und hoffe auf noch spannende verbleibende Tage bis zum großen Finale am nächsten Sonntag.
Nehmen wir mal an, dass ich mir eine CD wünschen könnte. was könnte ich mir wohl wünschen? Ich bin da wirklich grad ein wenig planlos. Kann mir jemand nen Tip geben, was denn momentan sinnvoll wäre? Ich überlege ob das neue Album von A-Ha was taugt oder das von Green Day oder aber nen Klassiker von Peter Gabriel oder Pink Floyd? Ich bin voll überfordert.
Hülfe.
Ziemlich genau 3 Jahre nach dem letzten Besuch der Simple Minds stand wieder ein Besuch im Hamburger Stadtpark an. Und schon bei der Anreise zeigte sich wieder, dass Gott Simple Minds Fan ist. Das Wetter war großartig. Kaum ein Wölkchen am Himmel und angenehme Temperaturen.
Während das Vorprogramm mit “Arno Carstens” lief, den man am ehesten aus der Langnese Werbung mit dem Lied “The Magic of Home” kennt, noch vor sich hin plänkelte, stärkten wir uns mit den angebotenen Speisen und während das erste Bier die Kehle runter glitt wurde die Vorfreude immer größer.
Um kurz nach 20.00 Uhr war es endlich so weit. Jim Kerr und der Rest der Simple Minds betraten die Bühne und brachten mit einer Cover Version des T-Rex Klassikers “Children of the Revolution” ungewohnte Töne zu Beginn eines Konzerts zum klingen.
Der Funke sprang auch nicht sofort über bei diesem Lied und auch als direkt danach der frühere Eröffnungsklassiker “Waterfront” geschmettert wurde, war der Enthusiasmus noch ein wenig verhalten. Ich selbst hätte mir dann ja gewünscht Waterfront wenn schon nicht am Anfang, dann richtig spät zu bringen.
Doch insgesamt war der Bogen schön gespannt. Während sich die Band und das Publikum warmliefen wurde von neuen Stücken des aktuellen Albums hin zu wirklich alten Klassikern alles rausgeholt, was das Herz eines Simple Minds Fans höher schlagen lässt.
Natürlich dürfen Klassiker wie “Don’t you forget about me”, “Promised you a miracle” oder auch “Alive and Kickin’” nicht fehlen. Diese Stücke dominieren die zweite Hälfte des regulären Programms und sorgen für eine ausgelassene Stimmung im gesamten Stadtpark.
Selbst in den letzten Reihen werden die Refrains mitgesungen und es wird geklatscht, was das Zeug hält. Dafür sind die Fans hier um sich an den Höhepunkten der Band zu laben und mit ihnen 30 Jahre Bandgeschichte zu zelebrieren. Als nach 1,5 Stunden Alive and kickin’ verklingt, ist das reguläre Programm abgeschlossen und nirgends ist ein Zweifel, dass das zwar großartig war und sein Geld wert, aber die Band und das Publikum noch nach mehr lechzen.
Energiegeladen geht es dann auch weiter und eines der Highlights der jüngeren Simple Minds Zeit vom letzten Album Black and White, was eines meiner liebsten ist, wird zum Besten gegeben. Home heißt das Stück und bringt sehr viel positiver Energie in die Runde, bevor es massiv besinnlich wird.
Etwas komisch ist es schon, wenn Jim Kerr unter einem König Pilsener Schild steht und die Hymne der Krombachertrinker Belfast Child angestimmt wird. Doch letztlich ist das natürlich egal, wenn der Sänger tief in die emotionale Kiste greift und die Ballade zu einem herzergreifenden Ereignis zum schwärmen macht. Bis in die letzte Reihe ist die Rührung zu spüren.
Nachdem man sich noch mal auf die Bühne bitten lässt verabschiedet sich die Gruppe schließlich nach etwas mehr als 2 Stunden endgültig und entlässt mit einem grandios gefeuerten “Ghostdancing”
Die Simple Minds sind immer ihr Geld wert. Unterhaltung auf hohem Niveau, das stark an Albumqualität rankommt. Und auch, wenn ich das letzte Konzert einen Tick besser fand, so ist dieses Konzert ein absolutes Highlight. Wer die Simple Minds noch aus den 80ern kennt, sollte sich mit den aktuellen Alben Black and White und Graffiti Soul vertraut machen, denn auch da ist wieder eine Menge gute Musik dabei. Und auch nach 30 Jahren ist man noch nicht müde.
Unsere Gruppe verließ gut gelaunt das Gelände und es ist klar. Wenn die Simple Minds wieder einladen zu einem gemeinsamen Abend, dann sind auch wir wieder dabei.
Wie gut das Konzert war, merkt man schon allein daran, dass ich zwei tage überlegen musste bevor mir aufging, dass ich tatsächlich ein Lied vermisst habe. “Let there be love” wurde nicht gespielt und fehlt mir ein wenig. Doch wie gesagt fiel mir dies erst nach zwei Tagen auf und ist somit ein Beweis für die Qualität des Abends.
Setlist des Konzerts vom 17.06.2009 im Hamburger Stadtpark.
1. Children Of The Revolution
2. Waterfront
3. I travel
4. Stay Visible
5. Different World
6. See The Lights
7. Hypnotised
8. Moscow Underground
9. Star Will Lead The Way
10. Rockets
11. Dolphins
12. Don’t You (Forget About Me)
13. Glittering Prize
14. Promised You A Miracle
15. Someone Somewhere In Summertime
16. New Gold Dream
17. Alive And Kicking
—
18. Home
19. Belfast Child
20. Sanctify Yourself
—
21. This Is It
22. Ghost Dancing
Während draussen schon die ersten Leute Richtung Innenstadt pilgern sind wir uns noch unschlüssig, was der Abend so bringen wird. Worauf man 355 Tage gewartet hat ist endlich eingetreten. Die Kieler Woche 2009 beginnt und verspricht wie jedes Jahr aufs Neue viel Spaß und Unterhaltung und eine Menge guter Musik und Stimmung mit einer Prise Lästerpotential.
Die Kieler Blogger setzen diesbezüglich mal wieder Ihre Treffen an. Zum Beispiel zum Konzert von Büro am Strand, wo der Kieler Promiblogger McWinkel mal wieder seine Reime ins Mikro trällert, oder aber auch einfach nur so.
Sonntag, 21.06. 19 Uhr Pl0gbar:http://pl0gbar.mixxt.de/networks/events/show_event.7002 (inkl. Konzertbesuch von “Büro am Strand”)
Donnerstag, 25.06. 19 Uhr Pl0gbar:http://pl0gbar.mixxt.de/networks/events/show_event.6357
Wer mich kennt, weiß, dass ich selbst solchen Spartentreffen immer ein wenig skeptisch gegenüberstehe, dal ich eher unkonventionell bin (und zugeben muss gern im Mittelpunkt zu stehen), aber ich würde mich freuen, wenn diese Treffen was für den ein oder anderen sind, oder Ihr Euch als Leser mal bei mir meldet um mir ein Bier auszugeben.
Ich jedenfalls versuche zehn Tage am Stück zumindest jeden Abend ein wenig Kieler Woche Luft zu schnuppern und vielleicht lasse ich mich ja auch zu einem Besuch des Bloggertreffens breitschlagen.
Lieben Gruß und auf eine schöne Kieler Woche Berichterstattung von mir.
PS: Bei Krenzi wird es laut Ankündigung viele Fotos von der Kieler Woche geben. Der Mann kann mit seiner Kamera recht gut um und wird sicher schöne Eindrücke zeigen. Auf jeden Fall mal reinschneien.
PPS: Hm… Level 42 oder H-Blockx ? Ich weiß es einfach nicht.
Vor zehn Jahren begann auf den Computern weltweit ein Kampf, der noch heute ausgetragen wird. Gut gegen Böse, Schwarz gegen Weiß. Terrorist gegen Counter Terrorist.
Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen, dass ein Kumpel auf mich zukam und mir berichtete, dass ein neuer Mod für unser damaliges Lieblingsspiel Halflife rauskommen sollte. Wir hatten damals schon recht eifrig Netzwerke gestrickt. Angefangen hat unsere Daddelwut damals mit Titeln wie Doom 2 und Duke Nukem 3D undes war Zeit für einen weiteren Quantensprung.
Counterstrike Beta 1 erschien heute genau vor 10 Jahren und trat von da an den Siegeszug über die Monitore weltweit an. Ein Spiel mit bestechend einfacher Struktur. Zwei Teams treten gegeneinander an und versuchen Ziele zu erreichen oder das andere Team von der Erreichung dieser Ziele abzuhalten. Dabei greift eine ganz einfache “Räuber und Gendarm” Mentalität.
Die erste Beta Version war noch ein wenig holprig und als zu meinem Geburtstag die Beta 2 rauskam waren wir alle sehr aufgeregt. Das waren die Zeiten in denen man tatsächlich vor dem PC saß und darauf wartete, dass das F5 drücken zum Ergebnis haben würde, dass man einen Downloadlink zu sehen bekam.
Counterstrike ist die virtuelle Umsetzung dessen, was früher in den Vorstädten und Dörfern von Kindern gespielt wurde und eine sehr gute Unterhaltung. Mittlerweile ist das Spiel ausgereift und von der ehemaligen Fan Modifikation ist das Teamspiel schlechthin geworden.
Weltweit gibt es Turniere und kleine Netzwerkpartys, auf denen auch das eigentlich angegraute Spielprinzip mit den durchaus bekannten Karten nicht fehlen darf.
Auch wenn ich heute selten dazu komme und dann meist andere Modifikationen wie Team Fortress 2 spiele, so ist und bleibt Counterstrike für mich ein Stück meines Lebens.
Herzlichen Glückwunsch du böses Killerspiel!
Schon vor einiger Zeit hatte Krenzi in seinem Blog ein kleines Stöckchen zum Thema TV Kindheit.
Welche fünf Serien haben Euch in der Kinder-/Jugendzeit begleitet, welche kommen Euch sofort in den Kopf?
Das ist gar nicht so schwer, wie es auf Anhieb aussehen mag. Ich bin medial sehr verdorben aufgewachsen und daher intensiv geprägt durch solche Sachen wie Serien.
Captain Future
Die Musik von Captain Future ist auch heute noch legendär. Ich hab allerdings mal versucht die unglaublich dichten und gut erzählten Geschichten wiederzufinden an die ich mich aus meiner Kindheit erinnerte. Sie sind einfach nicht da. Deswegen habe ich beschlossen lieber in Erinnerungen zu schwelgen.
M.a.s.k.
Es gab damals so drei große Serien, denen man verfallen sein konnte. Entweder man mochte He-Man oder die Transformers oder aber MASK. Ich gehörte zu letzteren, wie man unschwer sehen konnte.
Star Trek
Schon früh hat mich das Star Trek Universum in seinen Bann gezogen und bis heute nicht losgelassen. Ich liebe Star Trek auch heute noch in seiner Urform, auch wenn ich zugebe, dass das alles ziemlich schlecht aber charmant inszeniert ist. Captain Kirk war ein ganz großer auf die Kacke Hauer.
Street Hawk
Während andere Leute sich wie wild auf Fönwelle Hasselhoff und seinen Knight Rider stürzten, war mir das immer irgendwie zu bieder. klar hab ichs auch geschaut, aber mein Herz gehörte dem Team von Streethawk
Alf
Alf ist das Simpsons Pendant meiner Generation glaub ich. Dieses kleine Fenster gegen Ende der 70er Jahre in dem man geboren werden musste um die Simpsons schon nciht mehr als Kind sondern als Bartstoppeliger Teenie zu betrachten, Alf jedoch noch mit dem großen Kinderherz betrachtet zu haben. Eine ganz große TV Erfahrung, die leider so sehr in Vergessenheit geraten ist.
Ich hab ganz verschwitzt meinem Blog zum dritten Geburtstag zu gratulieren. Drei Jahre und nun mittlerweile schon fast einen Monat gehen wir den Weg gemeinsam. Angefangen habe ich dich aus einem der schlimmsten Liebeskummer, die ich jemals hatte, und hab dich bis heute behalten. Mal mehr und mal weniger fleissig kümmere ich mich um dich und auch andere Leute schauen dich gern mal an im vorbeigehen.
Groß bist du nicht geworden, aber erwachsen. Das ist auch viel wert. Danke liebes Blog, dass es dich gibt.
Dein Herr Schonzeit
Wie schon am Montag in meinem Bilderrätsel angekündigt geht die Kieler Woche bald wieder los. Und wenn man wie ich in der Kieler Innenstadt wohnt, dann zieht es einen wahrscheinlich wie jedes Jahr täglich raus um zumindest mal zu gucken ob einer guckt.
Problematisch in meinem Hinterkopf klopft natürlich immer so ein bisschen die Erinnerung an die Pandemie Warnung der WHO zum Thema Schweinegrippe und der Vermeidung von Menschenmassen, andererseits ist nur einmal im Jahr Kieler Woche.
Ich freue mich riesig und laufe bestimmt dem ein oder anderen von euch über den Weg und freu mich dann sicher (ausser bei Schaps
).
Musikalische Highlights bleiben dies Jahr weitestgehend aus, aber das wird der Stimmung keinen Abbruch tun und für gute Musik sorge ich dann heute abend schon mal im Vorfeld bei einem Konzertbesuch, den ich noch abfeiern werde.
Bei diesem Artikel dreht es sich um keine Darstellung einer berühmten Komödie von William Shakespeare, sondern um die Betrachtung einer Posse der Bild Zeitung. Nur damit von Anfang an klare Verhältnisse geschafft werden und niemand auf die Idee kommt Shakespeare hätte sich billiger Methoden bedient um für Unterhaltung zu sorgen.
Am Samstag hat der werte Herr Gottschalk mal wieder aus dem Urlaub heraus quasi eine “Wetten, dass …?” Episode von Mallorca auf die deutschen Bildschirme zaubern lassen. Es wurde wie immer gewettet, gesungen und nackte Haut auf öffentlich-rechtliche Art und Weise betrachtet und gehuldigt.
Und dann waren da ja noch die Wetten, die in dem Spektakel ja komischerweise irgendwie nach wie vor eine große Rolle spielen. Da war zum Beispiel ein Baggerfahrer, der seinen Bagger dazu bringen wollte auf den Vorderrädern zu fahren und mit einer am Heck angebrachten Fackel ein Feuerwerk entzünden wollte. Das hat der gute Mann ja auch geschafft um jetzt hier keinen Spannungsbogen unnötig aufzubauen.
Die Bild sieht es als erwiesen an, dass bei dieser Wette kräftig geschummelt wurde und in der Baggerschaufel insgesamt 12 Tonnen Gegengewicht “versteckt” gewesen sind. Gestern schon machte man einen großen Aufriss und gab an die Schummelei aufgedeckt zu haben. Man hat sich dann auch gleich den Wettpaten Ralf Möller geschnappt und den wenig schmeichelhaft für die eigene Person gegen die Schummelei wettern lassen. Die Wette müsse wiederholt werden und er Ralf Möller müsse unbedingt wieder Wettpate sein, wenn das passiert.
Gähn
Schaut man sich das Video einmal an, dann sieht man, wie versteckt die 12 Tonnen Gegengewicht gewesen sind. Die liegen da so, für jedes menschliche Auge völlig versteckt einfach so in der Baggerschaufel rum. Nun kennt man das ja auch von der Bild, dass man gern mal offensichtliches wie hier ignoriert und daraus dann einen am liebsten weltweiten Skandal mit Verbindung zu den Illuminati strickt.
An dieser Stelle beweist man allerdings, dass man einfach mal keinerlei Ahnung von Arbeitssicherheit in Verbindung mit Physik hat. Denn im Gegenteil zu dem von der Bild erweckten Eindruck, dass jeder ja denken musste, dass dieses Gefährt einfach so nach vorn überkippt ist ein solches Überkippen natürlich nur mit einem Gegengewicht und einer Menge Willen dazu möglich. Ansonsten hätte wahrscheinlich der Hersteller Liebherr sofort eine Pressemitteilung rausgeben müssen, dass ihre Gefährte lebensgefährlich sind und man darum bittet Baggerschaufeln in Zukunft nicht zu beladen (!!!) um die Sicherheit herzustellen.
Dementsprechend ist es natürlich nur Recht und billig, wenn man heute mal den Gottschalk zu Quotenzwecken auf den Skandal reagieren lässt. Dieser reagiert dann auch in der natürlichen und ihm üblichen Art:
„Schmarrn! Ich kann ja verstehen, dass Ralf noch einmal in die Show kommen möchte. In einer Sendung halte ich es wie beim Fußball: Eine Tatsachenentscheidung vom Schiedsrichter kann nicht aufgehoben werden. Und der Schiedsrichter bei ,Wetten, dass..?‘ bin immer noch ich.“
Und statt eines Skandals in der grausam manipulativen Medienwelt deckt die Bild mal wieder nur auf, dass hinter ihren Schlagzeilen nix steckt außer mangelndes Verständnis der Realität.
Nach bisheriger Sichtung ergibt sich übrigens folgendes Bild bei den bisherigen Lösungen der Bilderrätsel:
Schaps: 7
Die Zimtäpfel: 5,5
Nosupermom: 5,5
Die Sichtfelder: 5
Donkeys Freund: 2
Schildmaid: 2
Andre: 1
Andrea: 1
Christine: 1
feronia: 1
Hans
: 1
Katrin: 1
Pidoubleyou: 0,5
Diese Angaben sind wie immer ohne Gewähr
Bis auf weiteres findet das Schonzeit Bilderrätsel montags ab 20 Uhr statt.
Ich glaub ja nicht an den Mist an so’n Kram an Kartenlegen und Wahrsagerei. Nur Hellseherei kann ich einsehen, dass es sie gibt, trifft es mich doch auch ab und zu mal, dass einfach jemand unerwartet das Fenster aufmacht und ich nur noch hell sehe.
Und doch habe ich bei Nosupermom einfach mal nen Link angeklickt und mir meine eigene höchstpersönliche tarotkarte raussuchen lassen. Und schon bei den Fragen, die ich beantworten sollte um zum Ergebnis zu kommen, kann ich einwandfrei sagen, dass das Ergebnis bestenfalls ungenau sein konnte, da bei meiner Lieblingsfarbe Orange nicht mal zur Disposition stand.
Und doch bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Immerhin habe ich Millionen Leute weltweit, die mich anbeten und niemand bekommt so viel nackte Frauen zu sehen wie ich. Komm viel rum und da wo ich bin ist immer gutes Wetter. Zwei Daumen hoch für guten Stil.
Eigenschaften:
Leben, Licht, Kraft, Zuversicht, Gute Laune, Selbstvertrauen, Oberflächlichkeit, Naivität, Arroganz, fehlende Sensibilität.
Die Sonne verheisst großartigen Erfolg. Wer im Sonnenlicht steht kann als strahlender Sieger gelten. Doch Vorsicht ist geboten, wenn der Erfolg dem Übermut weicht. Sehr schnell können die zuvor positiven Sonnenstrahlen alles Erreichte verbrennen. Absorbiere die Sonnenenergie, tanken die Kraft der Sonne und nutze die Gunst der Stunde.