Putnam’s Swine Flu Song

Für Frau Schonzeit und Feronia aus unterschiedlichen Gründen diese kleine musikalische Ablenkung passend zum Wochenende. Die Macher von Putnam dem Schwein haben die Klänge von Billy Joels „We didn’t start the fire“ so sehr gefallen, dass es sich zu einem eigenen Protestsong hat hinreissen lassen. Und so singt er seine Message in die Welt hinaus um einen sozialen Missstand anzuprangern, der ihn und seine Kollegen in Verruf bringt.

Pigs didn’t start the Swine Flu!

Gute Besserung!

und

Gute Unterhaltung!

Marge Simpson und der Playboy

Es ist ewig her, dass ich mal eine Ausgabe des Häschenmagazins aus Amerika gekauft habe. In diesem Monat bin ich zumindest versucht mir ein solches Exemplar zu kaufen und auf Halde zu legen. Denn auch, wenn die ganzen Hüpferchen meist schön anzusehen sind, so ist es dieses Mal doch Marge Simpson, die sich auf dem Cover lasziv räkelt.

Da muss man sich dann ja nicht mal mit „Ich will nur die Artikel lesen“ rausreden.

Marge Simpson ist damit die erste Zeichentrickfigur, die es schaffte, sich auf das Cover des Erotikschlachtschiffs zu schwingen.

Gebrauchtspieleladen

Ich hatte vor mir etwas Neues zum Spielen zuzulegen und da trieb mich meine Suche in einen örtlichen Laden, der sich auf den 2nd Hand Verkauf von Konsolen- und PC-Titeln spezialisiert hat.

Von diesem Laden gibt es einige Filialen in Kiel, doch in der mir am nächsten gelegenen Filiale bin ich bisher noch nie gewesen. Heute war es dann mal soweit. Schon vor Betreten des Ladens hatte ich einen guten Einblick in den Laden, da die Fensterfront allumfassend war. Abgesehen von dem Typen im T-Shirt hinter dem Tresen und einem, der sich mit ihm rege unterhielt, war der Laden nur gefüllt mit Regalen, in denen die unterschiedlichsten Titel auf ihre neuen Zweit- und Drittbesitzer warten. Wie ein Tierasyl für Spiele kommt der Laden daher. Lieblos aber Werbewirksam aufgereiht steht alles da. Die Spiele für PCs in der Mitte des Ladens liegen sogar nur in Kisten einfach so da.

Man sieht, dass der Laden auf Umsatz durch hohen Durchlauf ausgelegt ist. Beim Öffnen der Tür wird mir ganz anders. Der Laden riecht nach Schweiß, Rauch und im Hintergrund schwingt eine sehr, sehr süßliche Note mit, die das debile Grinsen im Gesicht des Verkäufers erklären mag.

Die beiden unterhalten sich sehr angeregt mal über Schule und mal über neue Spiele die unbedingt gedaddelt werden müssen. Das Ganze schwankt innerhalb von Sekunden von der einen Sache zur nächsten.

Verkäufer: Oah. ich brauch mehr Kohle. Was da in den nächsten Wochen alles rauskommt zum Spielen. Eigentlich wollte ich mir ja schon Left4Dead 2 gekauft haben, und dann kommen zu Weihnachten auch noch (Aufzählung von ich glaube 5 Titeln, die ich so schnell nicht mitgeschnitten habe)

Kollege: Ja kann ich verstehen. Left4dead rockt voll. Das hab ich die letzten Tage schon gezockort (gespielt meint er). Das flasht echt voll (das macht sehr viel Spaß). Apropos Left4Dead 2 – Hab meine Wipo Klausur wieder. (Kein Witz… War so)

Verkäufer: Das ist doch die, wo du gesagt hast, dass du die so voll verhauen hast, weil du noch breit warst.

Kollege: Ja Mann. Das ging echt gar nicht. Und dann hat die alte Schmidt alle einzeln nach vorn gerufen und die Klausur so dann ausgegeben. Und ich hab voll die 1 bekommen.

Verkäufer: Nääää. Das geht ja gar nicht. Wie hast du das denn gemacht?

Kollege: Kein Plan. Ich hab nicht mal gelernt. Hab sogar an irgendeiner Stelle nen Zusatzpunkt bekommen. Weiß nicht mal mehr, wofür.

Verkäufer: Das ist ja krass. Ach ja. Bei Extrapunkt fällt mir was ein. Da war doch neulich dieser Typ aus Gaarden (nicht der Beste Kieler Stadtteil) da.

Kollege: Ach ja Gaarden. Gaaaaaarden. Gaaaaaaaaaaaaarden.

Verkäufer: Ey nun hör mal auf. Da leben auch Leute die ich kenn.

Kollege: Ja stimmt ja. Ich kenn da auch den einen, von dem hab ich mir neulich das neue Stalker ausgeliehen, obwohl der das selbst noch nicht durch hatte. Son Assi.

Verkäufer: Ja. Aber du weißt doch dieser Spezi aus Gaarden, der normalerweise immer nur Blut und Gemetzel will.

Kollege: Ach der. Der hat echt nix drauf.

Verkäufer: Ja. Und dann fragte der neulich nach Sims 3.

Kollege: Was will der damit denn?

Verkäufer: Der hat gesagt: Ist für seine Schwester.

Kollege: Genau! Hätte ich jetzt auch gesagt. Meine Schwester hat neulich beim Müller voll Stress in Französisch bekommen, weil die keinen Bock hatte auf Französisch zu antworten. Sie meinte sie wäre zu jung für französisch.

Verkäufer: Haha. Das hat der Müller bestimmt nicht verstanden, der Nixpeiler.

Das Gespräch ging noch weiter, aber ich hab den Laden in der Zwischenzeit wieder verlassen und hab zu Anfang auch nicht richtig zugehört. Ich hatte beim Verabschieden ein breites Grinsen im Gesicht, da ich lange nicht mehr so viel Mist auf einen Haufen hören durfte. Ich würde ja gern behaupten, dass die Jugend von heute einfach schlimmer ist, als wir früher, aber… abgesehen von den Drogen fürchte ich war ich vergleichsweise ähnlich schlimm. Planlos und für Außenstehende einfach unverständlich.

Fenster auf!

Schildmaid hat schon vor einiger Zeit gezeigt, wie es aussieht, wenn man bei ihr aus dem Fenster schaut.

Damals habe ich mich sanft überreden lassen doch auch mal zu zeigen, wie ein Ausblick aus der Schonzeit Residenz im Herzen Kiels aussehen kann. Bereits am letzten Wochenende kündigte ich an, tatsächlich mal einen Sonnenstrahl erwischt und Bilder gemacht zu haben.

Diese Bilder möchte ich nun endlich loswerden, damit mich Schildmaid nicht irgendwann haut, dass ich leere Versprechungen abgebe.

So sieht es also aus, wenn Herr Schonzeit aus dem Wohnzimmerfenster schaut.

 

Eigentlich könnte man aus diesem Bild auch ein Suchbild machen, denn irgendwo in diesem Bild versteckt sich ein Schiff. Ob man es nun glaubt oder nicht. Dominiert wird mein Ausblick von dem großen, roten Gebäude im Hintergrund. Darin befindet sich die Landeszentralbank. Folgt man der Häuserfront dieses roten Gebäudes, dann kann man in der Lücke der Häuserfront un einem großen grauen Gebäude ein halbrundes Dach mit großen fenstern sehen. Dies ist der Kieler Hauptbahnhof. Direkt hinter dem grauen Gebäude sieht man die Spitze eines Hochhauses. Dies sollte früher mal die Mobilcom Zentrale mal werden und beherbergt heute in Teilen die netten, freundlichen Telefonstimmen von Freenet. Zwischen Bahnhof und Freenet Gebäude befindet sich (nicht im Bild) die Kieler Förde.

Und wenn man ganz genau hinschaut, dann sieht man über dem Dach der Zentralbank direkt unter dem Baukran den Schornstein der Color Fantasy, die am Color Line Terminal in Kiel liegt und mir jeden Tag um 14 Uhr mitteilt, was die Stunde geschlagen hat beim Auslaufen.

Da mein Wohnzimmerfenster auch noch einen weiteren Ausblick erlaubt, gibt es von mir sogar zwei Bilder. Hier zu sehen im Hintergrund die Spitze des historischen Kieler Rathauses.

 

So. Nun wisst ihr, wie es aussieht, wenn Herr Schonzeit aus seinem Fenster blickt. Es gäb da noch nen weiteren Ausblick, aber der ist nun wirklich komplett unspektakulär. Denke diese beiden schönen Bilder geben schon nen sehr guten Eindruck.

 

Who’s next?

Gesprächsfetzen

Mama und Gör (kann man nur so beschreiben… Sorry ) ziehen durch die Reihen des Media Markts:

Gör: Ich will ein Eis.

Mama: Du bekommst kein Eis. Es gibt nachher Essen zu Hause.

Gör: Dann kauf mir „wahlweises Playstation 3 Videospiel, dass nicht für die Altersstufe des Görs ist“

Mama: Nein. Das kommt gar nicht in Frage.

Gör: Ich will aber was haben.

Mama: Gut. Dann bekommst du ein eis. Das ist billiger.

Selber Markt, andere Stelle. Auch wieder ne Mama mit Gör. Man merkt irgendwie, dass es auf Weihnachten losgeht. Da gehen die Kiddies zum „Briefing“ mit den planlosen Eltern shoppen.

Gör: Mama. Du musst mir das Spiel einfach kaufen.

Mama: Warum das denn? Das ist viel zu teuer und hier steht, das ist ab 18.

Gör: Zum einen hat Pascale das auch, und zum anderen hab ich neulich bei Daddy den Kopf für dich hingehalten.

Mama: Lass mal sehen. 50 €?

Gör: Na und?

Mama: Ok. Du gibst noch 10 dazu.

Schließlich an der Kasse angekommen

Die Frau vor mir zückt ein Bündel von Gutscheinen. Alle mit Werten von 5 – 10 €

Die Kassiererin tippt gemütlich alle Codes der Gutscheine ein. Es sind insgesamt 14 Stück. Dennoch muss zum technischen Artikel des Wunsches noch Geld dazugezahlt werden. Die Kassiererin merkt das an, woraufhin die Tussi an der Kasse in ihrer Tasche kramt und währenddessen verlauten lässt:

„Warten Sie. Ich hab irgendwo noch nen Gutschein.“

*ohne Worte*

Im Fahrstuhl

Typ drängt sich im letzten Moment noch in den überfüllten Fahrstuhl, der daraufhin sich nicht mehr schließt, weil Typ in der Lichtschranke steht.

Dennoch hämmert er wie wild immer wieder auf den „Tür schließen“ Knopf. Nach einiger Zeit macht der Typ nen Schritt auf den Knopf zu und geht endlich dabei aus der Lichtschranke, auch wenn er damit einer Frau bedrohlich auf die Pelle rückt. Wie durch ein Wunder schließt sich die Tür.

Er daraufhin sehr selbstzufrieden:

„Na endlich. Scheiß Technik. Das man da auch immer Gewalt braucht, bis das richtig läuft.“

Manchmal, wenn ich so durch die Gegend renne frage ich mich, ob wir das mit der Zivilisation doch irgendwie in die falsche Richtung laufen lassen.

15ter Todestag von Cab Calloway

Heute vor 15 Jahren starb die amerikanische Jazzlegende Cab Calloway im Alter von 86 Jahren.

Sein wohl bekanntestes Stück dürfte das Lied „Minnie the Moocher“ sein, das dieses Jahr 80jähriges Jubiläum feiern darf. Minnie the Moocher war über Generationen hinweg die Erkennungsmelodie des charismatischen Mannes und ist auch heute noch spätestens durch die Interpretation Calloways in „Blues Brothers“ aus dem Jahr 1980 bekannt.

Two and a half Men – Rose und Charlie

In jeder Serie gibt es irgendein Paar, von dem man von Anfang an weiß, dass die beiden zusammengehören. Zwischenmenschliche Beziehungen sind nunmal ein wichtiges Thema. Egal ob Lorelai und Luke in Gilmore Girls, Meredith und Derek in Greys Anatomy oder aber auch Charlie und Rose in Two and a half Men.

Zugegeben. Dieses Paar hatte einen mehr als miesen Start. Die beiden hatten einen One Night Stand und danach wollte Charlie sie wie üblich abservieren, doch sie fing an ihn zu stalken und klebte ihm seine Kronjuwelen an seine Schenkel. Nicht ganz fair, aber umso durchgeknallter.

Im Laufe der Jahre wird aus den beiden ein starkes Team. Sie ist immer da, ob Charlie nun will oder nicht. Und genaugenommen will er nicht. Er tröstet sich von einer Frau zur nächsten und erst im Laufe der Jahre merkt er, dass das nicht alles ist. Doch zu dem Zeitpunkt ist Rose bereits weg. Sie ist nach England gegangen und er hat sie verloren. Erst nach langer Zeit liest er überhaupt einen Brief von ihr.

Und erst seine Haushälterin Berta, die eine raue Schale über einer rauen Schale mit einem … Kern ist, bringt ihn auf die Idee, dass von all den durchgeknallten Frauen seines Lebens Rose die einzige Konstante gewesen ist.

An dieser Stelle kommt in der Serie eine extrem schmalzige, aber sehr süß gemachte Rückblende mit Momenten von Rose und Charlie. Untermalt wird das Ganze mit „The Rose“ (wie passend) von Bianca Ryan.

„Leider“ ist das Video dieser Sequenz in Deutschland nicht verfügbar, dafür aber ein Video mit fast identischem Inhalt, aber dem gesamten Lied.

Ein wirklich schöner Moment in dieser sonst so heiteren Serie und ein wirklich schönes Lied und auch wenn die beiden sich noch nicht kriegen, so ist doch gewiss, dass Rose bald wiederkommen wird. Sie fehlt.

NACHTRAG: Ich schwöre… Als ich den Artikel schrieb, war das Video noch verfügbar und somit hatte der Artikel auch irgendwie einen Sinn. Aber nun hab ich den geschrieben und nun bleibt der da stehen.

Dann eben nicht die Version des Liedes von „Americas got Talent“, sondern das selbe im Original von Bette Midler

Selbst Schuld, wenn ihr Plattenbosse keine kostenlose Werbung wollt.

Donaldismus

Bis heute wusste ich nicht, dass es Donaldismus gibt, aber ich bin ein Donaldist.

Hella von Sinnen saß heute beim Raab und machte Werbung für ihr neues Buch. Darin kommentiert sie ihre Lieblingsgeschichten mit Donald Duck unter dem Titel:

Disney: Liebe, Lust und Leidenschaft: Die Ducks von Sinnen

Neben der Promo für das Buch kommt noch ihre Liebe zu Carl Barks, dem Zeichner von Donald als Trickfigur und dem Vater von Entenhausen. Das frau von Sinnen sehr überschwänglich sein kann ist ja bekannt, aber so ein kleines Kinderfunkeln kommt ihr schon ins Gesicht, wenn sie von Donald Duck und vor allem seinem Zeichner spricht.

Dann kommt das Gespräch auf den Donaldismus. Der Raab fragt daraufhin ob es auch solche Anhänger für Mickey Mouse gibt und Hella von Sinnen sagt etwas, dass ich leider nicht mehr 100% hinbekomme und daher vorsichtig sinngemäß wiedergebe:

„Donaldisten denken über Mickey Mouse, dass er eine nervig, langweilige Scheißmaus ist.“

Die Schonzeit Redaktion meint: Frau von Sinnen hat Recht.

Bilderrätsel Highscore

Nach bisheriger Sichtung ergibt sich übrigens folgendes Bild bei den bisherigen Lösungen der Bilderrätsel:

Schaps: 7

Nosupermom: 6,5

Die Zimtäpfel: 5,5

Die Sichtfelder: 5

Schildmaid: 4

Donkeys Freund: 2

feronia: 2

Andre: 1

Andrea: 1

Christine: 1

Hans :D : 1

Katrin: 1

Kerstin näht!: 1

Pidoubleyou: 1

Diese Angaben sind wie immer ohne Gewähr

Bis auf weiteres findet das Schonzeit Bilderrätsel montags ab 20 Uhr statt.

Schonzeit Bilderrätsel

Nach einer durchaus längeren kreativen Pause möchte ich nun auf das traditionelle Schonzeit Bilderrätsel zurückkommen.

Wie immer montags um 19 Uhr starte ich in die neue Runde mit einem durchaus einfacheren Rätsel in dieser Woche.

Die Regeln sind simpel. Es gibt ein Bild, das für einen Begriff steht den ich mir ausgedacht habe. Es kann durchaus sein, dass der Begriff nur phonetisch richtig ist, oder dass er auch mal richtig buchstabiert ist, dafür aber phonetisch völlig quer daherkommen würde. Generell ist alles möglich. Ich versichere jedoch, dass es stets (aufgrund von Begebenheiten der Vergangenheit sage ich das) mindestens eine logische Erklärung gibt, die in der ewigen Highscore mit einem Punkt versehen wird.

Das Bilderrätsel für diese Woche ist:

 

Bilderrätsel16112009

 

Viel Erfolg beim Rätseln. Tipps gibt es vorerst nicht. Ich gehe aber davon aus, dass dies diese Woche nicht notwendig sein sollte.

Ich brauche dringend einen Anwalt

Es ist eine bodenlose Frechheit. Trotz wiederholter Versuche nachzubessern hat es die Lottogesellschaft am Samstag wieder nicht geschafft die von mir getippten Zahlen zu ziehen um mir den Jackpot auszuzahlen.

Das Maß ist Voll. Immer wieder habe ich denen eine neue Chance gegeben, aber die Lottofeen dieses Landes sind einfach unfähig einen simplen Vertrag abzuwickeln. Dabei tippe ich die Zahlen doch extra schon VOR der Ziehung, damit die nachschauen können, was die zu leisten haben, damit ich endlich die wohlverdienten Millionen bekomme.

Aber nein. Die Damen und Herren dort scheinen Tomaten auf den Augen zu haben.

;)

PS: Glücksspiel kann süchtig und blöde im Kopf machen

“Wenn ich nicht ich wäre, wäre ich …”

Bei Lilo habe ich ein sehr interessantes Stöckchen gefunden, das ich mir nehmen musste.

Es geht dabei um eine Art „Was wäre wenn…“ auf surreale Art und Weise. Dabei muss man sich einfach mit Gott und der Welt identifizieren und sich Fragen, was man wäre, wenn man nicht man selbst wäre.

…ein Monat: August. Nicht zuletzt, weil ich da Geburtstag habe, aber hauptsächlich wegen Sommer
…ein Wochentag: Samstag. Der Tag auf den sich alle freuen.
…eine Tageszeit: der Spätnachmittag
…ein Planet: Merkur. Schön warm da.
…ein Meerestier: ne Robbe
…eine Richtung: Am zweiten Stern rechts vorbei und dann immer geradeaus bis zu Morgendämmerung
…eine Zahl: 42
…ein Kleidungsstück: eine Nylon. Immer nah an schönen Frauen dran um sie zu umschmeicheln.
…ein Schmuckstück: eine Silberkette
…eine Kosmetik: Sonnencreme
…eine Blume oder eine Pflanze: eine Palme – Sonnenfreundlich mit komischer Haltung und manchmal etwas Spitz.
…eine Flüssigkeit: Guinness
…ein Baum: Ahorn
…ein Vogel: eine Seemöwe
…ein Möbelstück: ein Sofa
…ein Wetter: wolkenloser Sonnenschein
…ein mythisches Wesen: ein Drachen
…ein Tier: ein Koala
…eine Farbe: Orange
…ein Element: Feuer
…ein Auto: Smart for four
…ein Lied: „Don’t you forget about me“ Simple Minds
…ein Film: ein spannend, intelligenter, humorvoller Sci-Fi Actionliebesfilm
…eine Filmfigur: Wolverine
…eine Stimmung: fröhlich verliebt
…ein Körperteil: eine Zunge
…ein Gesichtsausdruck: zwinkernd Lächeln
…ein Schulfach: Englisch
…ein Gegenstand: eine Bettdecke
…ein Wort: Begierde
…ein Körpergefühl: Wonne
…ein Knabbergebäck: Schoko Crossies
…eine Sportart: Beachvolleyball
…eine Droge: Sex
…ein Getränk: heiße Milch mit Honig
…eine Eissorte: Tiramisu
…eine österreichische Stadt: This means nothing to me Oh… Vienna
…ein Märchen: Die Braut des Prinzen
…ein Spielzeug: Lego
…ein Land: Neuseeland

Das war es von meiner Seite. Ich würde mich freuen, wenn irgendwer das Stöckchen aufsammeln mag und sich selbst mal auf die Reise schickt in die „Was wäre wenn“ Welt.

Ebay verliert die Kontrolle

Vor kurzem hat sich Ebay entschlossen, in bestimmten Kategorien mit kleineren Artikeln, wie zum Beispiel PC-Spielen, die Portokosten zu eliminieren. Für die Käufer hat das vom Prinzip her eine Menge Vorteile. Man kann die Preise für die Artikel direkt miteinander vergleichen und gibt als Gebot ein, was man unterm Strich letztendlich bezahlen will für den Artikel.

Soweit, so einfach.

Doch was wäre ein System, wenn es nicht Kritiker gäbe. Schließlich wird jetzt auch auf mein Porto als Verkäufer der Gewinn für Ebay umgeschlagen. Denn die wollen ein Stück vom Gesamtpreis haben. Das lässt sich in der regel zwar vernachlässigen, ist aber erstmal ein Grummeln wert.

Viel schlimmer ist natürlich für den Empfänger, dass der Versender jetzt selbstverständlich anfangen kann zu knausern. Versand auf die billigste aller Möglichkeiten ist dann natürlich die einzige Option, um sich vor zu großen Kosten zu schützen. Das bedeutet dann Waren- oder Büchersendung oder maximal ein Standardbrief. Alles natürlich ohne Versicherung. Und da das Gesetz beim Handeln zwischen zwei Nichtkaufleuten den Gefahrenübergang von Verkäufer auf Käufer bei der Einlieferung bei der Post sieht, dürfte ab und zu so mancher Käufer in die Röhre gucken.

Doch der Supergau für Ebay bei dem Versuch Gleichheit zu schaffen und Käufer zu halten dürfte die Möglichkeit sein selbst Artikeltexte zu verfassen.

Da steht dann schon mal sowas:

ebay1

Ach. Warum war es wohl nur möglich eine Versandoption anzugeben? Und dann auch nur die Option „kostenloser Versand“? Weil man eben möchte, dass keine Portokosten erhoben werden.

Doch es geht noch viel besser als eben dieser eben angezeigte Artikel:

ebay2

Als wenn Ebay aufgrund von Drohungen die eigenen Richtlinien mal eben sausen lassen würde. Dann drohe ich in Zukunft Ebay einfach auch, wenn die mir nicht erlauben kostenlos einzustellen. Vielleicht klappt das ja.

Ich habe mir vorhin 8 Artikel angesehen und davon waren 5 mit Zusätzen versehen, dass Porto noch mal obendrauf kommt. So unterminiert man natürlich die Bemühungen von Ebay und versteht selbst nicht die Mechanik, die dahinter steckt. Das Hauptproblem der Kunden bei Ebay ist die Unübersichtlichkeit der Kosten. Und genau die unterstützt man damit selbst noch und schafft sich selbst den Grund dafür, dass immer weniger Leute bei Ebay kaufen. Da kommt mir das Bildnis von der Katze, die sich selbst in den Schwanz beißt, nur zu deutlich in den Kopf.

Ikea hat die Antwort

Heute ist so ein Tag, da fühlt man sich so richtig BÄH

Das Wetter draussen ist nur was für Graureiher, Graugänse und sonstige grausige Gestalten.

Hinzu kommt, dass ich schon seit Tagen und Wochen nicht richtig schlafe. Ich bin ständig müde, aber immer irgendwie dämmerwach. Als ich dann eben grad noch versuchte in ein volles Glas Selter was einzuschenken musste ich unvermittelt an Ikea denken. Die haben momentan eine total niedliche Kampagne für Matratzen am Start. Natürlich hilft das auch nicht grad gegen das Grau da draussen, aber so ne neue Matratze kann ja nie schaden. Und für den Rest der Welt gibt es demnächst bestimmt noch den Himmelsvorhang „Sønne“ um da ein wenig nachzuhelfen.

Erika Eleniak

In den vergangenen Tagen habe ich eine Umfrage in meinen Blog eingebaut, bei dem ich fragte, in welchem Film Erika Eleniak nicht mitspielte.

Alarmstufe Rot (20%)

E.T. (40%)

Baywatch – Hochzeit auf Hawaii (20%)

Die Beverly Hillbillies sind los (20%)

Die korrekte Antwort auf die Frage lautet:

Baywatch – Hochzeit auf Hawaii

Eleniak spielte zwar bei Baywatch mit, aber zu den Zeiten, wo man Fernsehfilme machte, war ihre und die Zeit von Billy Warlock schon längst abgelaufen.

Für mich viel überraschender war die Tatsache, dass die Eleniak in einer kleinen Rolle bei E.T. mitspielte.

Wolle mer se reinlasse ?

… och nööö. Geht das schon wieder los. Grad wenn man sich darauf einstellt sich fröhlich in seiner Winterdepression zu vergraben, da kommt dann der Beginn der Karnevalszeit des Weges und versaut einem die miese Stimmung.

Hier im Norden schüttelt man ja eher ungläubig den Kopf, während meine lieben Nachbarn aus dem Ruhrgebiet sicher morgen einige Freudentränen vergießen werden.

Liebe Genossinnen und Genosse
der Vogel ist  längst abgeschosse

Mitten in der Wirtschaftskrise
ist fröhlich sein nun die Devise

Da wird geschunkelt und gelacht
und wild mit Fremden rumgemacht

Auf das die Jecken stetig mehr wer’n
und das Fest genauso ehr’n

dann klappts im Alter mit der Kohle
auf uns’re Rente. Prost! Zum Wohle

David Garrett

Wir sind der schnellste Geiger der Welt

Weg mit den Bild Attitüden.

Dieser Mann rockt einfach gewaltig und ist in meinen Augen Joanne K. Rowling des Geigens. Wenn normalerweise jemand sagt, dass er Violine spielen will, dann wird er von seinen Mitmenschen schief angesehen. Natürlich kommt der Grad des Blicks auch noch so ein wenig auf die gesellschaftlichen Verhältnisse drauf an.

Da können sich Rieu und Mutter noch so anstrengen. Der Aachener macht die Musik wieder jung und frisch. Und so sitzt der Mann eben nicht nur beim Gottschalk auf der Couch, sondern darf auch beim Raab ein wenig fiedeln.

Das er was kann bewies er ja schon etliche Male und steht sogar im Guinness Buch der Rekorde als schnellster Violinen Spieler der Welt.

Zu Recht! Ich kann kaum so schnell hören wie er spielt.

Wussten Sie schon…?

dass sich Videotheken nicht nur deswegen nicht als Endlager eignen, weil man den ganzen Film zurückgeben muss?

Frauenfußball ist was für Weicheier

Männer. Ja Männer können beim Fußball so richtig zur Sache gehen. Da wird mit vollem Körpereinsatz gespielt ohne Rücksicht auf Verluste. Nur der Ballgewinn und das Tor zählen. Die eigene Gesundheit steht da schon mal im Hintergrund, wenn das große Ziel erreicht werden soll.

Frauen hingegen fehlt diese Einstellung komplett. Die machen sich doch Sorgen um ihre Frisur und ob sie sich vielleicht einen Nagel einreissen könnten. Beim Schwitzen könnte das Makeup verlaufen und das will ja nun niemand. Also ist Frauenfußball vom Einsatzwillen her wie Ausdruckstanz mit Ball ohne jegliche Härte.

Sieht man ja auch hier:

Meine Lieblingsszene ist die völlig verständliche und aus dem Spielfluss sich ergebende Szene mit dem Zopf. Alter Schwede. Die Frau hat verstanden, das Fairplay nur was für die anderen ist und Fußball nur mit Blut und brechenden Knochen erträglich ist. Ein Fußballplatz muss nach dem Spiel mit dem Blut des gegnerischen Teams getränkt sein, wie bei einer guten mittelalterlichen Schlacht.

Original vs Fälschung – Kate Ryan vs France Gall

France Gall ist schon seit langer Zeit im Musikgeschäft. Sogar Deutsch hat sie mal gesungen. Fast ebenso lang engagiert sie sich für Menschen in Not. Als sie in den 80er Jahren auf einer Afrika Reise die Not und das Elend der Bevölkerung sieht, ist sie schockiert.

Um diese Eindrücke zu verarbeiten setzt sie sich hin und schreibt mit „Babacar“ ein Lied über ein hungerndes, sterbendes Kind in Afrika. Dieses Lied erreicht in Deutschland Platz 14 im Jahr 1988. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Deutschen mit französischem gesang nicht allzuviel anzufangen wissen. Im selben Jahr ist es ihr mit „Ella elle l’a“ bereits geglückt wochenlang die Nummer 1 in den deutschen Charts zu belegen. Letzteres ist eine Lobeshymne auf die amerikanische Jazz Legende Ella Fitzgerald.

Beider Lieder hat sich die belgische Sängerin Kate Ryan im Jahr 2009 angenommen und sie modernieisert. Was bei der Lobeshymne „Ella elle L’a“ noch durchaus machbar erscheint wirkt bei der Betrachtung des ernsten Themas von „Babacar“ ein wenig albern.

Zum Glück haben wir Deutschen eh keine Ahnung worum es geht und können uns dem einfachen Beat und den Rundungen von Kate Ryan hingeben. Und ich kenne mindestens eine Person, die schon allein beim Lesen des Namens Kate Ryan feuchte Augen und Speichelfluss bekommt und ihr auch verzeihen würde, wenn sie von Würfelhusten singen würde.