Ich brauche dringend einen Anwalt

Es ist eine bodenlose Frechheit. Trotz wiederholter Versuche nachzubessern hat es die Lottogesellschaft am Samstag wieder nicht geschafft die von mir getippten Zahlen zu ziehen um mir den Jackpot auszuzahlen.

Das Maß ist Voll. Immer wieder habe ich denen eine neue Chance gegeben, aber die Lottofeen dieses Landes sind einfach unfähig einen simplen Vertrag abzuwickeln. Dabei tippe ich die Zahlen doch extra schon VOR der Ziehung, damit die nachschauen können, was die zu leisten haben, damit ich endlich die wohlverdienten Millionen bekomme.

Aber nein. Die Damen und Herren dort scheinen Tomaten auf den Augen zu haben.

;)

PS: Glücksspiel kann süchtig und blöde im Kopf machen

“Wenn ich nicht ich wäre, wäre ich …”

Bei Lilo habe ich ein sehr interessantes Stöckchen gefunden, das ich mir nehmen musste.

Es geht dabei um eine Art „Was wäre wenn…“ auf surreale Art und Weise. Dabei muss man sich einfach mit Gott und der Welt identifizieren und sich Fragen, was man wäre, wenn man nicht man selbst wäre.

…ein Monat: August. Nicht zuletzt, weil ich da Geburtstag habe, aber hauptsächlich wegen Sommer
…ein Wochentag: Samstag. Der Tag auf den sich alle freuen.
…eine Tageszeit: der Spätnachmittag
…ein Planet: Merkur. Schön warm da.
…ein Meerestier: ne Robbe
…eine Richtung: Am zweiten Stern rechts vorbei und dann immer geradeaus bis zu Morgendämmerung
…eine Zahl: 42
…ein Kleidungsstück: eine Nylon. Immer nah an schönen Frauen dran um sie zu umschmeicheln.
…ein Schmuckstück: eine Silberkette
…eine Kosmetik: Sonnencreme
…eine Blume oder eine Pflanze: eine Palme – Sonnenfreundlich mit komischer Haltung und manchmal etwas Spitz.
…eine Flüssigkeit: Guinness
…ein Baum: Ahorn
…ein Vogel: eine Seemöwe
…ein Möbelstück: ein Sofa
…ein Wetter: wolkenloser Sonnenschein
…ein mythisches Wesen: ein Drachen
…ein Tier: ein Koala
…eine Farbe: Orange
…ein Element: Feuer
…ein Auto: Smart for four
…ein Lied: „Don’t you forget about me“ Simple Minds
…ein Film: ein spannend, intelligenter, humorvoller Sci-Fi Actionliebesfilm
…eine Filmfigur: Wolverine
…eine Stimmung: fröhlich verliebt
…ein Körperteil: eine Zunge
…ein Gesichtsausdruck: zwinkernd Lächeln
…ein Schulfach: Englisch
…ein Gegenstand: eine Bettdecke
…ein Wort: Begierde
…ein Körpergefühl: Wonne
…ein Knabbergebäck: Schoko Crossies
…eine Sportart: Beachvolleyball
…eine Droge: Sex
…ein Getränk: heiße Milch mit Honig
…eine Eissorte: Tiramisu
…eine österreichische Stadt: This means nothing to me Oh… Vienna
…ein Märchen: Die Braut des Prinzen
…ein Spielzeug: Lego
…ein Land: Neuseeland

Das war es von meiner Seite. Ich würde mich freuen, wenn irgendwer das Stöckchen aufsammeln mag und sich selbst mal auf die Reise schickt in die „Was wäre wenn“ Welt.

Ebay verliert die Kontrolle

Vor kurzem hat sich Ebay entschlossen, in bestimmten Kategorien mit kleineren Artikeln, wie zum Beispiel PC-Spielen, die Portokosten zu eliminieren. Für die Käufer hat das vom Prinzip her eine Menge Vorteile. Man kann die Preise für die Artikel direkt miteinander vergleichen und gibt als Gebot ein, was man unterm Strich letztendlich bezahlen will für den Artikel.

Soweit, so einfach.

Doch was wäre ein System, wenn es nicht Kritiker gäbe. Schließlich wird jetzt auch auf mein Porto als Verkäufer der Gewinn für Ebay umgeschlagen. Denn die wollen ein Stück vom Gesamtpreis haben. Das lässt sich in der regel zwar vernachlässigen, ist aber erstmal ein Grummeln wert.

Viel schlimmer ist natürlich für den Empfänger, dass der Versender jetzt selbstverständlich anfangen kann zu knausern. Versand auf die billigste aller Möglichkeiten ist dann natürlich die einzige Option, um sich vor zu großen Kosten zu schützen. Das bedeutet dann Waren- oder Büchersendung oder maximal ein Standardbrief. Alles natürlich ohne Versicherung. Und da das Gesetz beim Handeln zwischen zwei Nichtkaufleuten den Gefahrenübergang von Verkäufer auf Käufer bei der Einlieferung bei der Post sieht, dürfte ab und zu so mancher Käufer in die Röhre gucken.

Doch der Supergau für Ebay bei dem Versuch Gleichheit zu schaffen und Käufer zu halten dürfte die Möglichkeit sein selbst Artikeltexte zu verfassen.

Da steht dann schon mal sowas:

ebay1

Ach. Warum war es wohl nur möglich eine Versandoption anzugeben? Und dann auch nur die Option „kostenloser Versand“? Weil man eben möchte, dass keine Portokosten erhoben werden.

Doch es geht noch viel besser als eben dieser eben angezeigte Artikel:

ebay2

Als wenn Ebay aufgrund von Drohungen die eigenen Richtlinien mal eben sausen lassen würde. Dann drohe ich in Zukunft Ebay einfach auch, wenn die mir nicht erlauben kostenlos einzustellen. Vielleicht klappt das ja.

Ich habe mir vorhin 8 Artikel angesehen und davon waren 5 mit Zusätzen versehen, dass Porto noch mal obendrauf kommt. So unterminiert man natürlich die Bemühungen von Ebay und versteht selbst nicht die Mechanik, die dahinter steckt. Das Hauptproblem der Kunden bei Ebay ist die Unübersichtlichkeit der Kosten. Und genau die unterstützt man damit selbst noch und schafft sich selbst den Grund dafür, dass immer weniger Leute bei Ebay kaufen. Da kommt mir das Bildnis von der Katze, die sich selbst in den Schwanz beißt, nur zu deutlich in den Kopf.

Ikea hat die Antwort

Heute ist so ein Tag, da fühlt man sich so richtig BÄH

Das Wetter draussen ist nur was für Graureiher, Graugänse und sonstige grausige Gestalten.

Hinzu kommt, dass ich schon seit Tagen und Wochen nicht richtig schlafe. Ich bin ständig müde, aber immer irgendwie dämmerwach. Als ich dann eben grad noch versuchte in ein volles Glas Selter was einzuschenken musste ich unvermittelt an Ikea denken. Die haben momentan eine total niedliche Kampagne für Matratzen am Start. Natürlich hilft das auch nicht grad gegen das Grau da draussen, aber so ne neue Matratze kann ja nie schaden. Und für den Rest der Welt gibt es demnächst bestimmt noch den Himmelsvorhang „Sønne“ um da ein wenig nachzuhelfen.

Erika Eleniak

In den vergangenen Tagen habe ich eine Umfrage in meinen Blog eingebaut, bei dem ich fragte, in welchem Film Erika Eleniak nicht mitspielte.

Alarmstufe Rot (20%)

E.T. (40%)

Baywatch – Hochzeit auf Hawaii (20%)

Die Beverly Hillbillies sind los (20%)

Die korrekte Antwort auf die Frage lautet:

Baywatch – Hochzeit auf Hawaii

Eleniak spielte zwar bei Baywatch mit, aber zu den Zeiten, wo man Fernsehfilme machte, war ihre und die Zeit von Billy Warlock schon längst abgelaufen.

Für mich viel überraschender war die Tatsache, dass die Eleniak in einer kleinen Rolle bei E.T. mitspielte.

Wolle mer se reinlasse ?

… och nööö. Geht das schon wieder los. Grad wenn man sich darauf einstellt sich fröhlich in seiner Winterdepression zu vergraben, da kommt dann der Beginn der Karnevalszeit des Weges und versaut einem die miese Stimmung.

Hier im Norden schüttelt man ja eher ungläubig den Kopf, während meine lieben Nachbarn aus dem Ruhrgebiet sicher morgen einige Freudentränen vergießen werden.

Liebe Genossinnen und Genosse
der Vogel ist  längst abgeschosse

Mitten in der Wirtschaftskrise
ist fröhlich sein nun die Devise

Da wird geschunkelt und gelacht
und wild mit Fremden rumgemacht

Auf das die Jecken stetig mehr wer’n
und das Fest genauso ehr’n

dann klappts im Alter mit der Kohle
auf uns’re Rente. Prost! Zum Wohle

David Garrett

Wir sind der schnellste Geiger der Welt

Weg mit den Bild Attitüden.

Dieser Mann rockt einfach gewaltig und ist in meinen Augen Joanne K. Rowling des Geigens. Wenn normalerweise jemand sagt, dass er Violine spielen will, dann wird er von seinen Mitmenschen schief angesehen. Natürlich kommt der Grad des Blicks auch noch so ein wenig auf die gesellschaftlichen Verhältnisse drauf an.

Da können sich Rieu und Mutter noch so anstrengen. Der Aachener macht die Musik wieder jung und frisch. Und so sitzt der Mann eben nicht nur beim Gottschalk auf der Couch, sondern darf auch beim Raab ein wenig fiedeln.

Das er was kann bewies er ja schon etliche Male und steht sogar im Guinness Buch der Rekorde als schnellster Violinen Spieler der Welt.

Zu Recht! Ich kann kaum so schnell hören wie er spielt.

Wussten Sie schon…?

dass sich Videotheken nicht nur deswegen nicht als Endlager eignen, weil man den ganzen Film zurückgeben muss?

Frauenfußball ist was für Weicheier

Männer. Ja Männer können beim Fußball so richtig zur Sache gehen. Da wird mit vollem Körpereinsatz gespielt ohne Rücksicht auf Verluste. Nur der Ballgewinn und das Tor zählen. Die eigene Gesundheit steht da schon mal im Hintergrund, wenn das große Ziel erreicht werden soll.

Frauen hingegen fehlt diese Einstellung komplett. Die machen sich doch Sorgen um ihre Frisur und ob sie sich vielleicht einen Nagel einreissen könnten. Beim Schwitzen könnte das Makeup verlaufen und das will ja nun niemand. Also ist Frauenfußball vom Einsatzwillen her wie Ausdruckstanz mit Ball ohne jegliche Härte.

Sieht man ja auch hier:

Meine Lieblingsszene ist die völlig verständliche und aus dem Spielfluss sich ergebende Szene mit dem Zopf. Alter Schwede. Die Frau hat verstanden, das Fairplay nur was für die anderen ist und Fußball nur mit Blut und brechenden Knochen erträglich ist. Ein Fußballplatz muss nach dem Spiel mit dem Blut des gegnerischen Teams getränkt sein, wie bei einer guten mittelalterlichen Schlacht.

Original vs Fälschung – Kate Ryan vs France Gall

France Gall ist schon seit langer Zeit im Musikgeschäft. Sogar Deutsch hat sie mal gesungen. Fast ebenso lang engagiert sie sich für Menschen in Not. Als sie in den 80er Jahren auf einer Afrika Reise die Not und das Elend der Bevölkerung sieht, ist sie schockiert.

Um diese Eindrücke zu verarbeiten setzt sie sich hin und schreibt mit „Babacar“ ein Lied über ein hungerndes, sterbendes Kind in Afrika. Dieses Lied erreicht in Deutschland Platz 14 im Jahr 1988. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Deutschen mit französischem gesang nicht allzuviel anzufangen wissen. Im selben Jahr ist es ihr mit „Ella elle l’a“ bereits geglückt wochenlang die Nummer 1 in den deutschen Charts zu belegen. Letzteres ist eine Lobeshymne auf die amerikanische Jazz Legende Ella Fitzgerald.

Beider Lieder hat sich die belgische Sängerin Kate Ryan im Jahr 2009 angenommen und sie modernieisert. Was bei der Lobeshymne „Ella elle L’a“ noch durchaus machbar erscheint wirkt bei der Betrachtung des ernsten Themas von „Babacar“ ein wenig albern.

Zum Glück haben wir Deutschen eh keine Ahnung worum es geht und können uns dem einfachen Beat und den Rundungen von Kate Ryan hingeben. Und ich kenne mindestens eine Person, die schon allein beim Lesen des Namens Kate Ryan feuchte Augen und Speichelfluss bekommt und ihr auch verzeihen würde, wenn sie von Würfelhusten singen würde.

 

 

 

Ich will ja niemanden in Panik versetzen…

… aber in einem Monat ist Nikolaus.

Kein Grund zur Panik. Wirklich. Die Spekulatiusvorräte der Supermärkte werden ja nun schon seit Mitte August aufgestockt und auch Milka und Co haben ihre Häschen rechtzeitig genug in Weihnachtsmänner und Nikoläuse umgeformt.

Und auch bei Schuhcreme und Geschenkpapier wird es keine Engpässe geben.

Peinliche Namenskunde

Vor schier unendlicher Zeit lebte ich noch bei meinen Eltern und hatte meinem PC grad eine Veränderung gegönnt. Statt mit BTX entdeckten wir die Welt zusammen mit dem echten Internet. Und das auch noch ohne zeitliche Bindung. Zwar war ich 100 Mark im Monat ärmer, aber ich konnte surfen was das Zeug hält.

Kurz nachdem ich die Flat bekam, begann das Netz langweilig zu werden. Das Angebot war damals noch nicht so ausgefeilt wie heute um die Zeit sinnlos zu verplempern. Das Netz schien zu 90 % aus Pornografie zu bestehen, und auch einen mitten in der Pubertät steckenden jungen Mann langweilt das irgendwann und er möchte seinen Horizont erweitern.

Also saß ich eines Tages vor meinem PC und tippte in die Adressleiste Vornamen von Leuten die ich kannte. Der Name meiner Mum führte mich zu einer Seite von einem Frauenmagazin. Auch meine damalige Freundin erschien in Form einer Frauenzeitschrift. Beides verwunderte mich ein wenig, da das Netz an sich noch recht neu war, aber machte mich neugierig, was da noch so kommen könnte.

Name um Name wanderte in die Adressleiste. Erstaunt stellte ich fest, dass Männervornamen weit häufiger ins Nichts führten, als das bei Frauen der Fall war. Das Internet war also irgendwie feminin.

Schlussendlich tippte ich den Namen meiner Schwägerin in die Adressleiste meines Norton Communicators (!) während meine Mum in gewohnter Form (ohne anzuklopfen) forsch mein Zimmer betrat. Abgelenkt durch diesen Auftritt sah ich nicht, was sich auf dem Monitor in damals vorherrschender Geschwindigkeit langsam aber unverkennbar aufbaute.

Groß und deutlich präsentierten dort Damen ihre Anatomie sehr deutlich und eindeutig. Meine Mum entdeckte dies nach ca. 1,5 Millisekunden und damit gefühlt 3 Stunden vor mir. Denn als ich endlich bemerkte, was schief gelaufen war, befand ich mich irgendwie schon mitten in einer Predigt über „sowas“.

All meine Beteuerungen, dass das alles ein Missverständnis wäre und ich eigentlich was anderes wollte brachten nix und so wurde ich noch Tage später strafend angeblickt, wenn ich mich auch nur meinem PC näherte.

Schlimm an der ganzen Sache war, dass ich zu Unrecht abgestraft wurde. Ich will ja nicht mal leugnen, dass sich sicherlich auch „sowas“ in meinem Cache befand, aber eben nicht in dem Moment.

Mit dem Abstand von eineinhalb Jahrzehnten ist diese Geschichte allerdings nur noch eine amüsante Erinnerung an Peinlichkeiten der Jugendzeit, die ich heute gern ohne rot zu werden teile.

V – Die Ausserirdischen kommen

1984 gab es mit Michael Ironside, Marc Singer und Robert Englund gespickt eine TV Serie rund um ein ausserirdisches Volk, das sich freundlich auf der Erde vorstellt um dann hinterhältig die Kontrolle übernimmt. „V – Visitors“ kränkelte aber von Anfang an an seinen eigenen Ambitionen und wurde alsbald wieder eingestellt. Dennoch gab es eine große Fangemeinde und auch ähnliche Projekte der 90er Jahre konnten nicht ähnlich viel Bindung. So schaffte „Earth – The Final Conflict“ zwar 5 Staffeln, bleibt in der Erinnerung aber eher blasser als diese schrill rote Serie mit dem B-Movie Stil.

ABC hat sich vorgenommen aus diesem Image Kapital zu schlagen und realisiert seit 2009, wie bei den Amis momentan üblich zu sein scheint, ein Remake der Serie. Der Pilot am 3.November konnte sich einiger Beliebtheit erfreuen, und wie schon bei Galactica sieht die neue Umsetzung einfach irgendwie erwachsen aus.

Also gibt es vielleicht auch bald auf deutschen Fernsehern wieder Kontakt zu den Besuchern aus dem All, die aus „Independence Day“ gelernt haben und lieber durch Infiltration siegen.

„Brauch“-bares Stöckchen

Bei Bonafilia habe ich gerade eben folgendes Stöckchen gesehen, dass ich mir einfach nicht verkneifen konnte. Nachdem ich ziemlich viele Stöckchen in letzter Zeit habe liegen lassen, fand ich das Ding hier so interessant, dass ich nicht widerstehen konnte.

Dann los:

Wie geht das?

Bei der Google-Suche einfach “[dein Name] braucht” (immer mit Anführungszeichen eingeben und die ersten zehn Treffer abschreiben – gerne gesehen sind hierzu kleine Anmerkungen, die  jedoch nicht unbedingt sein müssen.

 

Schonzeit braucht seinen Vater

Das war tatsächlich mal eine neue Erkenntnis für mich. Ich dachte mit über 30 hab ich mich endlich mal abgenabelt. Selbst Löcher bohren kann ich mittlerweile alleine und das war lange Zeit eine echt knifflige Angelegenheit für mich. Freunde schauen mich immer noch mitleidig an, wenn sie meine Bohrkünste sehen, aber ich kann es allein. JAHA!

Schonzeit braucht … AUFMERKSAMKEIT

Es war nicht meine Idee das groß zu schreiben. Das stand schon so bei Google. Abgesehen davon stimmt das vollkommen. Das ist mein Antrieb auf Erden und ich leide immer unter zu wenig Aufmerksamkeit. Rund um die Uhr. Und dennoch maule ich höchstens Mal rum, wenn ich mir zu vernachlässigt vorkomme.

Schonzeit braucht eine ganz andere

Na das sollte man lieber nicht Frau Schonzeit hören lassen. Die ist da eventuell anderer Meinung. Aber wenn Google das so befiehlt kann man nix machen. Seufz. Das ist bestimmt ähnlich zuverlässig wie diese Dinger wo man den Namen von sich und der Geliebten Person eingibt und dann die Wahrscheinlichkeit in Prozent gesagt bekommt, ob man zusammenpasst.

Schonzeit braucht dringend eine Knochenmarkspende

Das ist mir jetzt auch wieder recht neu. Spenden sind jederzeit willkommen. Aber es kann auch einfach Penunse, Knete, Kohle oder Kies sein. Sprich: Ich nehm lieber Geld, dann dürft ihr euer Knochenmark gern behalten. Das ist doch ein fairer Deal, oder?

Schonzeit braucht gar nicht mehr hier aufzutauchen

Ähm. Das hier ist mein Blog. Ich hoffe doch, dass ich hier nicht entbehrlich bin. Wobei ich mir mangels Kommentare manchmal schon gemieden vorkomme. :D

Schonzeit braucht einfach ein bisschen Zeit

Das stimmt. Ich brauche Zeit. Ich weiß noch nicht wofür genau. Aber Zeit ist gerade das, was ich wirklich brauche. Genutzte Zeit vor allem. Letztendlich kann man Zeit nie genug haben. Und sei es nur um sie zu vergeuden und sich zu beklagen, man hätte zu wenig Zeit.

Schonzeit braucht ne neue Kamera

Ich hab mir erst letztes Jahr meine Panasonic FX35 gekauft. Da bin ich erstmal versorgt. Ne Videokamera wäre toll. Ist ja auch ne Kamera. Habe allerdings noch nie eine besessen. Deswegen trifft die Aussage mit der neuen Kamera ja eigentlich nicht wirklich. Wobei… Wenn ich eine Videokamera brauche, dann eine Neue. So wird ein Schuh draus.

Schonzeit braucht ne neue billige Graka

Mein Google-Ich ist ähnlich technisch fixiert wie ich. Wobei mir eher nach ner neuen CPU ist. Die Grafikkarte ist noch das Neuste an meinem gesamten PC, wobei auch das schon 2 Jahre her ist. Alles ein wenig angestaubt, seitdem ich nicht mehr regelmäß online irgendwelche Shooter Server unsicher mache. Und da mir WOW verboten wurde, kann ich jetzt auch einfach ältere Titel kaufen. Spart Geld und Hardware. Trotzdem. Wenn einer neu neue günstige Grafikkarte hat die ne Radeon 1950pro schlägt. Gern mir vorschlagen. Bin über jeden Tipp zu günstigen Angeboten dankbar.

Schonzeit braucht seinen Schlaf

Was würde ich darum geben mal wieder entspannt und frei zu schlafen. Von daher stimmt das vollkommen. Ich bin unausstehlich, wenn ich zu wenig oder falsch geschlafen habe. Dann ist der Tag so richtig im Popo. Da hilft begrenzt und bedingt Kaffee, aber wenn die Wirkung davon nachlässt, dann wird es umso schlimmer, oder das Problem verlagert sich auf die nächste Nacht wieder. Ein Teufelskreis. Und würde es nach Schönheitsschlaf gehen dürfte ich gar nicht mehr aufwachen. ;)

Über Schonzeit braucht man (fast) keine Worte mehr zu verlieren

Merkste selber, ne? Das ist extrem kontraproduktiv, wenn ich zum einen nach Aufmerksamkeit lechze, aber man andererseits über mich keine Worte verlieren muss. Da sollte man sich mal entscheiden. Und ich bitte um eine Entscheidung für Punkt zwo und nicht um die Zehn.

Allerdings bin ich natürlich unbeschreiblich. DAS kann ich nun in aller Bescheidenheit nicht bestreiten.

 

Das war dann jetzt mein Beitrag zu diesem Stöckchen. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich habe ein wenig gelacht beim Schreiben und Googlen. Wenn ihr euch das Stöckchen hier aufsammelt, dann hinterlasst mir doch gern einen Kommentar, damit ich mich auch bei Euch und mit Euch amüsieren kann.

Komische Diebe

Also mal ganz ehrlich.

Klaut man eine Geldbörse, ist das mies.

Klaut man ein Fahrrad, ist das auch sehr mies.

Klaut man ein Auto, ist das ebenso mies.

Doch für all das finde ich zumindest von dem logischen Standpunkt Gründe.

Man braucht das Geld, ein Fahrrad oder Auto. So lapidar das auch klingt. Und es soll auch keine Rechtfertigung sein.

ABER…

Wer zum Teufel (verzeiht den Ausdruck in diesem Zusammenhang) klaut eine Kirchturmspitze?

„Oh. Ich brauch dringend noch eine Kirchturmspitze. Und Lidl hat wieder keine im Angebot. Menno“

Zapp. Einfach nach Göttingen, denn die Kirche ist sowieso grad eingerüstet und dann die 30 Kilo schwere Kirchturmspitze aus über 70 Metern Höhe entwenden.

Die haben doch nen Knall.

Original vs Fälschung – Captain Future

Vor 70 Jahren erblickten diverse Comichelden das Licht der Welt. Auch Captain Future gehörte dazu. Mit seinen Gefolgsleuten rettete er in unzähligen Abenteuern die Welt auf seine unumstößlich rechtschaffende Art und Weise.

1978 wurden diese Abenteuer in Form einer Zeichentrickserie in Japan aufgegriffen. Das bis dahin entstandene Bild von Captain Future wurde aufpoliert und ansprechend, wenn auch für japanische Verhältnisse recht schlicht animiert. Über den Tiefgang der Storys scheiden sich die Geister. Mein kindliches Ich hat nie eine Serie gesehen, die ansprechendere Abenteuer dargebracht hat. Mein erwachsenes Ich fühlte sich ein bisschen unterfordert und wünscht sich das kindliche Ich zurück.

Doch das ist ja nun hier nicht das Thema. Vielmehr geht es um die Musik aus der Serie. Es blieb damals verständlicherweise nicht nur bei der japanischen Version. Und abgesehen von der Synchronisation änderte man auch in den unterschiedlichen Ländern die Musik.

Das japanische Original wirkte auf den europäischen und amerikanischen Markt zu asiatisch und wurde deswegen angepasst. In Deutschland gab man die komplette Neuvertonung in die Hände von Christian Bruhn. Dieser hat sich im Laufe der Zeit zu einem Allrounder im Bereich von Kompositionen gemacht. Unter anderem schrieb er für Drafi Deutscher „Marmor, Stein und Eisen bricht“ oder Mireille Mathieu „Akropolis Adieu“. Auch aus der Werbung war und ist er nicht wegzudenken. So wissen wir dank ihm, dass Milka die zarteste Versuchung ist und dass die LBS unserer Zukunft ein zu Hause gibt. Auch zahlreiche Serien, wie eben Captain Future bekamen von ihm einen musikalischen Anstrich. Selten jedoch so komplett wie in diesem Fall.

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Quelle Ausverkauf

Das Leichenfleddern bei Quelle geht los. Wie die Geier hat sich die halbe Republik über den Onlineshop von Quelle ergossen und wahrscheinlich fiel so mancher auf die großen %-Zeichen rein, die auf der Quelle Seite Schnäppchen zur Pleite ankündigen.

Vor Scham ist der Server heute auch schon mal lange Zeit nicht verfügbar gewesen, oder die Angestellten in der EDV wollten sicher gehen, dass ihnen niemand die wirklich günstigen Sachen einfach mal vor der Nase wegschnappt. Wäre auch eine Idee und würde zeitgleich erklären, warum zumindest im Technikbereich nur Ramsch Online zu erhalten ist.

Eine andere Theorie besagt, dass Quelle Pleite ging, weil man nur Ramsch verkauft und das zu überhöhten Preisen. Da nutzt dann auch so ein Ausverkauf nicht. Wenn ich mir anschaue, dass auf Technikartikel 10 % Rabatt gewährt wird und die Produkte damit dann nur noch zwischen 10 – 20 % teurer sind, als bei Amazon, dann kann ich an der Stelle ganz deutlich in die Abgründe des Konzerns blicken und sehen, warum man sich selbst an die Wand stellte.

Am besten gefiel mir immer noch ein Artikel, der bei Quelle von 149,99 € auf 115,99 € eine Preisreduktion von 22 % erfuhr. Eigentlich total geil und 22 % sparen ist der Hammer, wo man doch nur 10 % auf Technik geben wollte. Mein Finger zuckte schon, doch im letzten Moment verglich ich auch diesen Preis noch mal mit dem Angebot des ehemaligen Bücherversenders. Der Preis, den ich dort fand entsetzte mich dann restlos. Der Quelle Preis betrug dezent knapp 200 % des Amazon Preises. Und das wohlgemerkt bei dem reduzierten Preis. 59,99 € will Amazon nur haben für denselben Artikel.

Nur einmal fand ich einen Artikel bei meinen Stichproben, der bei Amazon teurer war. Das Quelle Gerät kam von 79,99 € und landete weich mit 41 % Reduktion bei 46,99 und ist damit billiger als Amazon mit 49,25 €.

So ähnlich ergeht es mir auch bei Karstadt, wenn ich mal wieder versuche dort was zu erwerben. Spricht man die Mitarbeiter darauf an, dass man den selben Artikel woanders statt für 70 € für 15 € gesehen hat bekommt man alles zwischen Aggression und Resignation zu spüren. Das Wissen um die Fehler des eigenen Zentraleinkaufs treibt so manchem Verkäufer die Tränen in die Augen.

Und auch hier kann man mir mit dem Service vor Ort nicht kommen, wenn man mal eben knapp 500 % mehr für einen Artikel haben will als der Online Handel.

Der Mensch

Der Mensch, und das vergißt man gern,
ist vom Tier nicht allzu fern.

Vom Schwein mal hier als Beispieltier
trennt uns kaum was, meist nur 10 Bier.

Was manche Menschen jedoch nicht raffen
dass sie nicht den Unterschied zum Affen schaffen.

In jedem von uns steckt auch irgendwo
tief drin, und das sag ich einfach so, ein Zoo.

Schonzeit im Jahr 2009 für den Bodo Wartke Gedichtwettbewerb

Taff recherchiert

Zusatz: Dieser Artikel dreht sich nicht um Bilder, die man zusammenklebt, sondern um Zeug gegen Falten. International schreibt man das Protein Collagen leider so wie das deutsche Wort für zusammengeklebte Bilder. Ich hätte natürlich gleich alles mit „K“ schreiben können, aber habs nun mal nicht und will es nun nicht heimlich korrigieren.

 

In einer Redaktion rumzudümpeln und auf Gedeih und Verderb den Launen der Medienmanagern ausgeliefert zu sein muss ein wahrlich frustrierendes Erlebnis sein. Anders kann ich mir so manchen Beitrag nicht erklären, der in den Medien so zusammenhanglos vor sich hin flimmert.

Gestern zum Beispiel blieb ich beim Zappen an der bunten Welt von Pro7 hängen. Taff lief und versuchte mich davon zu überzeugen, dass die Welt eben genauso bunt ist, wie es Pro7 sagt.

Unter anderem durfte ich einen kurzen Beitrag sehen, der sehr anschaulich darlegte, wie langweilig das Leben sein muss und wie frustrierend noch dazu.

Anders kann ich mir den kreativen Ausbruch dieses kurzen aber umso sinnloseren Beitrags nicht erklären, der als Satire bei Extra3 oder Switch durchaus großartig gewesen wäre, bei TAFF außerhalb des 1.Aprils jedoch irgendwie deplatziert wirkte.

In dem allgemein sinnlos um die Welt ziehenden Schönheitswahn hat sich irgendwer gedacht, dass man doch den Leichtgläubigen die Kohle aus der Tasche ziehen könne, wenn man Collagen einfach in Kaffee schüttet.

Man entfaltet die Wirkung quasi von innen und entfaltet sich dabei von außen.

Nun hat diese Meldung an sich nicht so furchtbar viel Inhalt. Nehmen wir jetzt mal an, dass der Redakteur irgendeine Wette verloren hat oder einfach den Auftrag bekam über dieses neue Gesöff zu berichten und genauso wenig Sinn in der Berichterstattung sah, oder sowieso gekündigt hatte.

Der Beitrag nach den bloßen Fakten, die innerhalb von gefühlten 2,5 Mikrosekunden abgehandelt wurden, wurde gekrönt von einer Straßenumfrage.

Würden Sie Kaffee mit Collagen trinken?

Gezeigt wurden nun ein paar Personen, die auf die Frage antworteten. Allesamt sagten: Nö!

Das Fazit war dann auch vernichtend. Man war der Meinung, dass man solches Zeug nicht brauchen würde.

Knallhart recherchiert und mit der Meinung des Volks unterstrichen. Besser kann man seine Arbeit nicht machen auf den ersten Blick.

Und auch wenn ich das Fazit der Unsinnigkeit nur unterstreichen kann, so mag ich meinen Journalismus (ja… es ist eine unwichtige Tatsache und eigentlich seriös gesehen gar keiner Meldung wert) doch etwas differenzierter.

So hätte ich es zum Beispiel gut gefunden, wenn nicht gut die Hälfte der Befragten (bzw. der gesendeten  Befragten) sowieso gar keinen Kaffee trinken würden. Aber warum sich an Kleinigkeiten aufhängen, wenn der Befrager offenbar direkt vor der nächstbesten Uni rumlungerte um Leute zu Interviewen.

Von den ausgestrahlten Befragten war nämlich keiner auch nur älter als großzügig bemessen 22 Jahre. Da hat man den Leuten die Belustigung förmlich angesehen zu einem Thema befragt zu werden, an dem sie selbst nur unmerklich dran beteiligt sind.

Was scheren mich die Falten, die ich in 20 Jahren mal haben werde?

Und so antwortet einer der Kiddies auch sehr wahrheitsgetreu: Warum sollte ich mir sowas rein schütten. Bis mich Faltenbildung betrifft in so ca. 30 Jahren gibt das längst was anderes, was auch wirkt.

Doch wie die pseudojournalistische Grundstimmung der Sendung mir direkt danach vermittelt, wurde dieser Beitrag wirklich ernst gemeint und niemand hat im Studio Tränen in den Augen. Niemand sagt April, April oder entschuldigt sich für die nun wirklich nicht ernstzunehmende Entgleisung.

Und gerade als ich mich frage, ob der journalistische Tiefgang der RTL2 News ausgeprägter sein könnte, schaffe ich es irgendwie doch noch weiterzuzappen und dieses Ereignis niederzuschreiben.

tough (engl.) – zäh, hart, robust, widerstandsfähig

taff (pseudoenglische Anlehnung) – grenzdebil, hart an der Grenze des Erträglichen, zäh dargebracht

Evolutionärer Unsinn

Irgendwann hat sich unser Körper mal ausgesucht, dass er sich mit Merkmalen ausstatten lassen mag, die auch noch nach Generationen genauso funktionieren, wie schon bei Grompf Felsenbeisser aus Höhle 14 c. Angst ist zum Beispiel eines dieser Merkmale, was noch heute durchaus an mancher Stelle sinnvoll zu sein scheint. Da laufen dann uralte Programmcodes durch den matschigen Zentralrechner meines Kopfes und sagen mir, dass sich der Körper anspannen soll und der Fluchtinstinkt mal ganz dezent in Wallung kommen soll. Zwar muss man nicht mehr ständig mit Dinoüberfällen rechnen, aber so ein wenig Furcht hat der Filmbranche das Genre Horror durchaus gerettet. Und das Ganze sogar ohne permanent den nächsten Baum zum Raufklettern zu suchen und somit doch mit ein wenig Innovation für uns zivilisierte Menschen.

Alles in der Regel völlig im grünen Bereich. Manchmal etwas übertrieben, aber an und für sich doch zu unserem eigenen Schutz immer noch im Lieferumfang. Kein Grund von alten Vorgehensweisen abzuweichen. Da ist die Evolution dann eher CSU Wähler und bleibt seiner eigenen Linie treu.

Dennoch sind so manche dieser alten Merkmale heutzutage einfach nur nervig. Dass im Alter uns das Haupthaar ausgeht, während aus allen anderen Körperöffnungen fröhlich Büschelweise Haare sprießen, ist da nicht mal das größte Problem.

Vielmehr rege ich mich über eine kleine Funktion auf, die mir sagen möchte, dass ich übermüdet bin.

Da legt man sich ins Bett und macht das Licht aus und der ganze Körper juckt und kribbelt, weil irgendein evolutionär fehlgeleiteter Impuls mir sagen will, dass ich zu spät in die Falle gegangen bin. Man wühlt sich durch die Laken, während immer wieder eine Unruhewelle nach der nächsten durch den Körper hastet und das Urvieh in einem schreit:

„Ugh Agga“ – was auf Deutsch so viel heißt wie: „Nun schlaf endlich ein, du Sau.“

Ja wie denn?

Das sind doch so die Momente in denen ich meinen Vorfahren enthusiastisch winkend zurufen möchte:

„Ihr könnt mich alle mal… kreuzweise!“

Denn wenn dieses Gekribbel eins nicht ist, dann ist es konstruktiv. Während ich gern schlafen möchte hält mich dieses Gekribbel davon ab. Man fühlt sich fast wie der Hauptmann von Köpenick. Es kribbelt weil man nicht schläft und man kann nicht schlafen, weil es kribbelt.

Ein Teufelskreis, der nur durch beharrliches rumrotieren in der eigenen Schlafmulde irgendwann ein Ende findet, weil man einfach zu erschöpft ist, so dass einem selbst der virtuelle Ameisenstaat auf der Haut völlig Schnuppe ist.

Am nächsten Morgen denkt man sich dann: Hey… das war ja alles gar nicht ganz so entspannend und ich fühl mich wie irgendwas, was sich nicht so wirklich wohl fühlt in seiner Haut.

Meine Vorfahren hätten sich deswegen bei Gott beschwert. Dank Darwin weiß ich, dass die Affen daran schuld sind.

Ich fahr jetzt in den Zoo ein paar Affen anpöbeln.