Schon - Zeit

Schon Zeit! Schon Zeit ? Schonzeit…

Das Blairgill Project

Sie dachten sie hätten ewig Zeit. Sie dachten es ist nur ein Spiel beim Gill diesen besonderen Sabbat zu feiern, der den letzten Sonnenumlauf der Erde einläuten sollte für das was er war. Den letzten Umlauf in einer Ära bevor sich alles verändern sollte.

Sie feierten ausgelassen und beschwingt, doch bohrte sich in das stumme Entsetzen des Gastgebers schon damals die Erkenntnis. Die Erkenntnis, dass alle Macht der Welt das Schicksal nicht von ihm abwenden könnte.

Bald schon würden heidnische Bräuche und Rituale ihn dazu zwingen öffentlich seine Veränderung zu zeigen. Immer wieder würde er gezwungen sein wie in einem Alptraum dieselbe Arbeit Minute für Minute zu ertragen.

Bald schon sollte der Gill erfahren, warum die Kamera beim Blairwitch Project so rüttelte und schüttelte - würde die Erde die Sonne umkreist haben.

Der nackte Wahnsinn entfaltet sich. Und nichts und niemand würde verhindern können, dass der Gill mutiert zu etwas völlig anderem. Zu etwas für ihn Unbekanntem. Er taucht ein vor den Augen seiner Freunde in eine neue unbekannte Welt.

Die Zeit schlägt erbarmungslos zu und schon auf diesem Bild zeigt sich das. Es verfolgt mich Tag für Tag auf meinem Desktop und verlangt stumm das Schicksal niederzuschreiben. Das letzte verzweifelte Aufbäumen des Gill an diesem besonderen Sabbat zu dokumentieren.

Den 29ten … vor über einem Jahr.

Samstag, 17.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | schon freundlich, schon lustig | , , , | Keine Kommentare

Mein Beitrag zum Bodo Wartke Gedichtwettbewerb

Der Mensch, und das vergißt man gern,
ist vom Tier nicht allzu fern.

Vom Schwein mal hier als Beispieltier
trennt uns kaum was, meist nur 10 Bier.

Was manche Menschen jedoch nicht raffen
dass sie nicht den Unterschied zum Affen schaffen.

In jedem von uns steckt auch irgendwo
tief drin, und das sag ich einfach so, ein Zoo.

Freitag, 16.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | Schon - ung, schon lustig | , , , , | 2 Kommentare

Deutschland sucht die Supermannschaft - EM Kader 2008

Es geht wieder los. Die Zeiten wo ich als Mensch ohne jeglichen Fußball Gedanken agieren kann sind vorbei. Die EM steht vor der Tür. Und in diesem Zusammenhang hat Bundestrainer Löw heute den Kader bekannt gegeben. Doch statt einfach mal 23 Namen zu nennen wartet man mit einer Überraschung auf. 26 Leute gehen ins Trainingslager. 23 kommen wieder raus. Sicherlich ein besserer Schnitt als bei so manch anderer Casting Show und auch die Werbewirkung ist sicher recht gering, aber dennoch großes Kino.

in die Superstarvilla in die Supermodellvilla In das Trainingslager fahren:

Tor:

Jens Lehmann (FC Arsenal), Robert Enke (Hannover 96), René Adler (Bayer Leverkusen)

Abwehr:

Christoph Metzelder (Real Madrid), Per Mertesacker (Werder Bremen), Philipp Lahm (Bayern München), Arne Friedrich (Hertha BSC), Marcell Jansen (Bayern München), Clemens Fritz (Werder Bremen), Heiko Westermann (Schalke 04)

Mittelfeld:

Michael Ballack (FC Chelsea), Thomas Hitzlsperger (VfB Stuttgart), Simon Rolfes (Bayer Leverkusen), Torsten Frings (Werder Bremen), Bastian Schweinsteiger (Bayern München), Piotr Trochowski (Hamburger SV), Tim Borowski (Werder Bremen), Jermaine Jones (Schalke 04), David Odonkor (Betis Sevilla), Marko Marin (Borussia Mönchengladbach)

Angriff:

Miroslav Klose (Bayern München), Lukas Podolski (Bayern München), Mario Gomez (VfB Stuttgart), Kevin Kuranyi (Schalke 04), Oliver Neuville (Borussia Mönchengladbach), Patrick Helmes (1. FC Köln)

Die Besetzung der Abwehr lässt in meinen Augen vermuten, dass sich dort nicht so viel tun wird im Trainingslager. Und auch Jens Lehmann wird wohl nicht fürchten müssen nach Hause geschickt zu werden. Aber ansonsten dürfte es noch mal recht interessant werden bis zum 28. Mai (Meldeschluss)

 

Freitag, 16.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | Schon sportlich | , , , , | 6 Kommentare

Schauspielhaus Kiel - Der Besuch der alten Dame

Im diesjährigen Repertoire des Kieler Schauspielhauses befindet sich unter anderem das Stück „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt.

Das Stück an sich ist klassisch, wie auch modern zugleich.

Die Multimilliardärin Claire Zachanassian, geb. Klara Wäscher kehrt nach einem abwechslungsreichen Leben in Luxus in ihren Geburts- und Heimatort Güllen zurück. Die anfängliche Freude des kleinen Ortes über die Anreise der Reichen Tochter der Stadt weicht recht schnell blankem Entsetzen. Diese macht der finanziell gebeutelten Bevölkerung ein unmoralisches Angebot. 1 Milliarde verspricht sie dem Ort für das Leben des Mitbürgers Alfred Ill.

Ill hatte in der Jugendzeit eine Liebschaft mit Klara Wäscher und zeugte mit ihr ein Kind, welches er vor Gericht verleugnete. Mit falschen Zeugen gewann er diesen Prozess und die mittellose Klara verließ den Ort um genug Geld für ihr Kind aufzubringen. Das Schicksal machte sie zu einer Hure, die sich einen reichen Multimilliardär angeln konnte. Viele Ehemänner später ist das Leben für Claire einfach geworden. Was sie möchte, das erhält sie auch.

So ist sie sehr zuversichtlich, dass das Kopfgeld auf Alfred Ill seine Wirkung nicht verfehlen wird. Die Stadt zuerst empört über das Angebot verliert sich immer mehr in fadenscheinigen Argumentationen über Recht und Unrecht.

Ill wehrt sich gegen dieses Schicksal und findet zuerst auch Anklang. Doch immer mehr muss er sehen wie sich die Stadt schmückt mit dem zu erwartenden Reichtum und wie man immer weiter von ihm abrückt. Schließlich gibt er sich geläutert seiner Strafe hin und stirbt durch die Hand der Bevölkerung.

Das Kieler Ensemble fährt mit dem Dürrenmatt Stück und seiner Inszenierung schwere Geschütze auf. Mit 14 Leuten auf der Bühne schafft man sich die kleine Welt des idyllisch verödeten Güllen aus Dürrenmatts Visionen. Nicht so viel wie ursprünglich vorgesehen aber für die Handlung mehr als ausreichend und schön umgesetzt kommt „Der Besuch der alten Dame daher“

Die schauspielerischen Darbietungen sind diesmal wieder sehr gut gelungen. Besonders zu erwähnen in meinen Augen Andrea Schöning, die für diese Rolle als Gast ans Kieler Schauspielhaus zurückkehrt, als Claire/Klara und Immanuel Humm als der zum Tode verurteilte Alfred Ill. Beide bestechen durch ihre Identifikation mit der Rolle und der Situation. Liebevolle Kälte und massive Wut in beiden kommt immer dann zielgerichtet zum Einsatz, wenn das Szenario es erfordert.  Auch der von mir ansonsten verschmähte David Allers fällt diesmal positiv auf. Er bringt den affektierten Journalisten so gut rüber, dass man fast meinen möchte, Allers hätte sich zwei Wochen lang nur intensiv mit Peter Klöppel befasst.

Die Inszenierung an sich besticht durch die Einfachheit. Zu Anfang ist der kleine Ort eher öde. Bierkisten dienen als Sitze, kleine Plastikblümchen und abgewetzte Polizisten zieren das Bild. Nach und nach verändert sich die Szenerie. Die Blumen werden größer, die Kisten weichen Stühlen. Der Polizist kleidet sich neu ein und die Kirche erhält eine neue Glocke. Und doch bleibt immer die Schmierigkeit der Kleinstadt zu erkennen, die immer mehr und mehr vom Sittenverfall überschattet wird.

Die einzig wirkliche Konstante im ganzen Stück ist Alfred Ill, der sich nicht verändert, wohl aber die Art und Weise wie man ihn zu sehen hat als Zuschauer und auch als Mitbürger der Stadt. Im moralischen Verfall bleibt der „Angeklagte“ bis zum bitteren Ende die einzig wahre moralische Instanz, die ihre Fehler eingesteht und dafür büßt.

Ein wirklich abwechslungsreiches Stück voller Emotion von heiteren Momenten bis zu tiefer Bedrückung. „Der Besuch der alten Dame“ ist aktueller denn je. Steht als große Aussage doch über dem Stück:

„Jede Gerechtigkeit hat einen Preis und jeder Mensch auch.“

Freitag, 16.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | schon gesehen... | , , , , , | 1 Kommentar

Wubbke - Heute mal enttäuscht

Wer mich kennt, der weiß wie ich das Wubbke als eine meiner Lieblingskneipen auf der ganzen Welt ansehe. Nun gut. Ich war noch nicht in sooo vielen, aber zumindest in Schleswig Holstein habe ich schon einiges an Kneipen verschlissen.

Gestern kam es zu einer Neuerung. Zum ersten Mal seit 14 Jahren habe ich im Wubbke kein Trinkgeld gegeben und bin selbst erschüttert darüber, dass es mir nicht mal Leid tat.

Ich bestellte mir ein großes Guinness und einen Irish Mist. Zwei der leckersten Sachen die ich jemals auf dem alkoholischen Sektor gekannt hatte. Dazu wurde kurzerhand eins der leckeren vegetarischen Fladenbrote aus der Kneipe bestellt, damit man nach dem Theaterbesuch auch noch was im Magen hat und friedlich schlafen kann.

Ich wunderte mich ein wenig, als nur ein Glas kam und der Nachbartisch ein Tablett mit Irish Mist erhielt und ich immer noch ohne dastand. Sonja und ich beschlossen dann schon mal anzustoßen und ich merkte, was hier falsch gelaufen war.

Komischerweise gibt es die Sitte diese beiden Getränke in ein Glas zu kippen, was sich dann Black Boiler nennt. Dies hatte ich erhalten. Und auch wenn alles in einem Magen zusammenkommt, so ist das in einem Glas doch was anderes. Der herbe Guinness Geschmack wird erschlagen von dem süßen Irish Mist und andersrum. Aus zwei großartigen Gaumenfreuden wird…. Was nettes, was nach der Hälfte des Glases irgendwann unerträglich wurde, weswegen ich schon das Glas meiner Begleitung immer wieder mal zur Hilfe nahm.

Die Bedienung machte ich auf den Fehler aufmerksam, dachte zu dem Zeitpunkt jedoch noch, dass so ein Getränk vielleicht irgendwie nett wäre. Ich fragte sie wie ich ein Guinness und ein Irish Mist bestellen müsse, damit ich auch beides bekam und nicht zusammengekippt. Sichtliche Entrüstung auf der anderen Seite.

Blättern in der Karte. Verkaufen wir Irish Mist eigentlich auch einzeln. Oh ja da. 3,50 € kostet der dann einzeln. Ist ja viel teurer. Wolltest du das wirklich?

Ja das war mein Wunsch. Doch gab ich mich damit zufrieden wenn auch mehr als skeptisch.

Das Essen kam und der Ärger war vergessen. Man hatte sich das ja verdient. Und das Brot schmeckte auch gut. Nicht so gut wie sonst, was aber an der allgemeinen Missstimmung liegen könnte.

Dann kam die Bitte, die Rechnung zu bringen, die dann nach der zweiten Aufforderung auch schließlich kam. Da hatte ich den Entschluss bereits gefasst. Der blonden verunsicherten Bedienung sagte ich das auch deutlich inklusive der Information, dass ich seit 14 Jahren eigentlich immer Trinkgeld gegeben hatte und das heute nicht tun würde.

Sie meinte blond lächelnd, dass das nichts machen würde und stellte dann mit einem Blick auf mein Getränk fest, dass das noch Viertel gefüllt war.

Das ist wahrscheinlich weil ich das mit dem Getränk verhunzt habe.

Ja genau Mädel und nächstes mal wenn ich bei dir bestellen muss, werde ich dir eine Zeichnung machen, wie ich meine Getränke möchte. Nämlich so wie ich sie bestellt habe und nicht anders.

Schade. Liebe ich doch das Wubbke eigentlich.

Freitag, 16.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | schon aufregend, schon nordisch | , , , , , , | 3 Kommentare

Qualitätsoffensive bei Marvel

Einige Projekte haben sich stark nach hinten verschoben, da sich immer keine Studios fanden um diese Werke umzusetzen in der Form, wie Marvel das gern hätte. Nun aber startet man durch und will sich selbst ein Denkmal setzen mit den aktuellen Projekten. Schon dieses Jahr merken wir ja mit Iron Man und Hulk, wie es kommen kann, wobei letzterer ja noch zu bewerten wäre. Doch den frischen Wind merkt man allemal. Edward Norton und Robert Downey Jr statt der üblichen Sauce, die einem präsentiert werden kann.

Und so geht es weiter. Die zukünftigen Projekte sind bekannt. Man will einen Film über Nick Fury und S.H.I.E.L.D. machen, Captain America soll doch endlich an den Start kommen ( und diesmal bitte ohne Leonardo Di Caprio als Hauptrolle einzuplanen) und im Moment ist Brad Pitt heißester Favorit für die Hauptrolle in Thor, der 2010 in die Kinos kommen soll.

Es bleibt abzuwarten ob Marvel es schafft den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden und das Comic Kino auf ein neues Niveau zu führen. Niveauvolle Unterhaltung mit Action und Witz wäre ein Traum.

 

Donnerstag, 15.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | schon aufgeschnappt | , , , , , , , , , | 3 Kommentare

Filmfestspiele in Cannes

Die Filmfestspiele in Cannes sind eröffnet. Ein Event, dass an dem Normalkonsumenten immer irgendwie ein wenig vorbei geht, weil es nicht so inszeniert wird, wie “der große Bruder” Oscar.

So sind die Schlagzeilen auch dementsprechend. Während der Stern bei der Eröffnung über die leere Blase von Sean Penn schreibt berichtet die Bild über Alexandra Maria Lara an der Seite von Sean Penn. Oder meinen gar beide Nachrichten das selbe?

 

Sicherlich gibt es auch dieses Jahr wieder hübsche Hochglanzfotos der Stars und doch wird der Preis für den gehobenen Anspruch auch dieses Jahr wieder eine Randnotiz sein, während andernorts große weltweite Events stattfinden.

Dann lieber entspannt am Strand etwas Wind mit der Palme wedeln gehen.

Donnerstag, 15.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | schon gesehen... | , , , , , , | Keine Kommentare

Spruch des Tages

In einer perfekten Welt würden Spammer gefangen und verurteilt. Sie müssten dann eine Zelle mit ganz vielen Männern teilen, die alle ihre Penisse vergrößert hätten, Viagra genommen haben und auf der Suche nach einer neuen Beziehung sind.

Donnerstag, 15.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | schon aufgeschnappt, schon lustig | , , , , , | 5 Kommentare

Vista mag meinen Drucker nicht

Ich habe keinen Plan, warum technische Geräte untereinander manchmal meinen Kleinkriege austragen zu müssen und das zu Lasten meiner Nerven machen. Früher war es so, dass Netzwerkkarten grundsätzlich dann ihren Geist aufgaben, wenn man sie brauchte und Windows einem anbot, man könne sich ja den Treiber aus dem Internet holen. HAHA!

Heute habe ich ein störrisches Betriebssystem namens Vista und einen bockigen Drucker von HP. Beide reden nicht so gern miteinander. Das sieht man daran, dass der HP Drucker immer wieder umzieht und versucht seine Adresse vor Windows zu verbergen.

Immer mal wieder wenn ich das Gerät anschalte, sagt Windows, das die Software neu installiert werden muss und beginnt auch friedlich damit. Mittlerweile hat das schon Tradition. Mein Drucker möchte mich dazu erziehen immer als erstes eingeschaltet zu werden, damit solche Dinge nicht passieren. Windows möchte mich dazu erziehen, dass ich meinen Glauben an Schnelldrucke und so ablege.

Es passiert dann folgendes. Obwohl eigentlich nichts anderes passierte, als dass das installierte Gerät eingeschaltet wird sagt sich Windows: „Oh ein neues Gerät“

Der Treiber wird noch mal neu installiert und als Kopie abgelegt. Schließlich sind ja noch weitere HP Drucker derselben Baureihe an meinem PC im Einsatz sagt Windows. Diese sind nur mal eben grad nicht angeschlossen. So drucke ich also mit der Kopie 3 des Druckertreibers an meinem einzigen Drucker.

Das tolle ist, dass ich die vorherigen Kopien nicht mal löschen kann und ich mir so langsam aber sicher meine Registrierung zumülle.

Da ich den Schuldigen nicht eindeutig benennen kann danke ich an dieser Stelle sowohl HP als auch Microsoft für lustige Stunden mit meiner Hardware.

Mittwoch, 14.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | schon aufregend | , , , , , | 2 Kommentare

Wer einmal unter Strom steht

Es ist nun mittlerweile auch schon fast nicht mehr wahr, dass die unter Strom stehenden Australier mal in Kiel gespielt haben. 1991 standen AC/DC in der Kieler Ostseehalle auf der Bühne und brannten sich für immer in das Musikerherz. Ich gebe zwar zu, dass ich eher der populäre Musikhörer bin und bei mir ganz schnell ein gewisses „Aus den Augen aus dem Sinn“ einsetzt, aber das bedeutet nicht, dass ich alte Sachen völlig vergesse. Thunderstruck oder Moneytalks sind immer noch Dinge die in meinem Ohr klingen und von denen ich weiß, dass ich sie bei Veröffentlichung gleich kaufte. Nur die neuere Entwicklung der Band habe ich weniger verfolgt.

Und doch hoffe ich, dass die Starkstromer es mit dem neuen Album, was für Ende dieses Jahres angekündigt wurde, auch mal wieder in europäische Ohren schaffen. 13 Jahre ist es her, dass man sich mal in die deutschen Charts spielte und acht seitdem man das letzte Mal überhaupt ein Album an den Start brachte.

Ich bin mal gespannt ob bei AC/DC immer noch High Voltage drin ist.

Mittwoch, 14.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | schon gehört | , | Keine Kommentare

Musikstöckchen

Dani hat mich auf die stille Insel geschickt. Das ist das karibische Pendant zur stillen Treppe der Supernanny. Aber weil ich mich irgendwie gut betragen habe und weil das Stöckchen eigentlich vom Robbentöter ist, darf ich doch noch fünf Musikstücke mit auf die Insel nehmen, damit ich es mit mir und meinem Ego leichter ertragen kann.

Nun ist es nicht ganz einfach sich auf 5 Lieder zu beschränken und doch möchte ich es an dieser Stelle wagen, wenn auch mit einem schlechten Gewissen all der anderen Musik gegenüber.

Ich nehm eins mit zum Chillen, eins für die emotionalen Momente, eins zum gut fühlen, eins mit Energie und eins für die Abwechslung.

Aufstehn von Seed

Chasing Cars von Snow Patrol

For the longest Time von Billy Joel

The Brazilian von Genesis

Tubular Bells von Mike Oldfield (hier ein Auszug)

 

Der Musikkenner wird gemerkt haben, dass ich mir mit Tubular Bells 50 Minuten auf die Ohren gegönnt habe. Ich kann auch nix dafür, das Mike Oldfield damals so lange Stücke komponiert hat.

Und weil ich es satt habe allein einsam auf einer Insel zu sitzen, hoffe ich, dass bald auch noch andere Leute allein einsam auf einer Insel Musik hören. Bei dem Wetter allemal super.

Auf die Insel schicke ich Jekylla, Gigi, Andrea, Ikarus und am liebsten natürlich auch die Leute, die nicht oder noch nicht bloggen und hier regelmäßig lesen.

Mittwoch, 14.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | Schon - ung | , , , , | 3 Kommentare

Nicht jedem der ein grünes Gesicht hat ist übel

Ich hatte mir ja ernsthaft nach diesem Machwerk vor ein paar Jahren geschworen meine Sympathie für den grünen Riesen auf ein Minimum zurückzuschrauben. Und so habe ich dann auch jeden einzelnen Artikel überblättert in dem vom neuen Hulk Film die Rede war. Erst neulich beim Iron Man Kinobesuch wurde ich gezwungen mir einen Trailer anzusehen. Und siehe da. Ich war kurzfristig sogar begeistert.

Da steht einfach mal Edward Norton in der Gegend rum und wird zu dem kleinen Knuddelmonster dem riesen Ungetüm dem allseits beliebten unglaublichen Hulk. Norton ist der Hulk. Das ist sicherlich genauso unpopulär gewesen von der Entscheidung her wie Robert Downey Jr. Als Iron Man einzusetzen. Als ich dann noch las, dass der Film Gastauftritte von Robert Downey Jr. Stan Lee UND dem einzig wahren Hulk Lou Ferrigno bereithalten würde, blühte mein kleines Comicherz wieder ein klein wenig auf.

Das wir uns nicht falsch verstehen. Nach diesem Ang Lee Debakel war meine Welt echt sehr erschüttert.  Nicht nur, dass man ja mit der Preispolitik und dem Boykott unliebsame Werbung hatte. Nein. Der Film versuchte zu sehr stylisher Comic zu sein und vergaß darüber, dass man auch noch eine Handlung braucht bei der man mit fiebern kann und nicht zusammenhanglos von einem Ort zum nächsten geworfen wird.

Fazit:

Ang Lee machte den Film bunt wo er grün hätte sein sollen.
Abzuwarten bleibt ob Louis Leterrier Edward Norton hingegen grün machen kann.

Mittwoch, 14.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | schon sichtbar | , , , , , , , , | 4 Kommentare

Zitat des Tages

“Meine Scheidung ist sehr, sehr teuer - aber jeden Penny wert”

John Cleese

Mittwoch, 14.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | schon aufgeschnappt, schon lustig | , , , | Keine Kommentare

Jetzt wo Hugo Chavez das sagt…

 

Hugo Chavez hatte jüngst Angela Merkel politisch mit Adolf Hitler verglichen und wenn man ganz genau hinsieht…

Montag, 12.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | schon aufregend, schon lustig | , , , , | 4 Kommentare

“Real”istisch gesehen Triple Nix

Tja, das war es dann wohl mit der Tripple Verteidigung. Über das Spiel kann man viel sagen, nur nicht, dass es vom THW bestimmt worden wäre.

Ich möchte mich auch gar nicht zu lang mit Spielanalysen eines Sports aufhalten mit dem ich mich zu wenig befasst habe um mir eine Meinung bilden zu können. Daher gehe ich gleich zu den üblichen schlechten Witzen über:

Was ist der Unterschied zwischen einem Boxkampf und einem Handball Championsleague Finale?

- Der THW wurde trotz KO nicht ausgezählt
- Die Anzahl der Beteiligten
- Eine Runde beim Handball ist länger und nur in den letzten 40 Sekunden fliegen die Fäuste

Sonntag, 11.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | schon aufregend, schon lustig, schon nordisch | , , , , | Keine Kommentare

So soll es sein, so kann es bleiben

Das beziehe ich jetzt mal auf das Wetter und das Leben an sich. Alter Schwede. Ich hoffe das geht so weiter bis 2 Tage vor dem nächsten Weihnachtsmarkt.

So soll es sein so kann es bleiben. So ist es gut, so bleibt’s im Ohr.

Ich feier grad ein klein wenig ab, dass es so herrlich ist, das man das Leben so einfach mal an sich vorbei gleiten sehen kann ohne sich nen Kopf darüber zu machen, das nicht immer nur die Sonne scheint. An Tagen wie diesen ist die Welt irgendwie in Ordnung.

OBWOHL…

Klar. ich wusste, das die beiden Humpe’s schon in den 80ern Musik gemacht haben und man somit nicht mehr sooooo taufrisch aus der Wäsche schauen kann, aber wenn ich lese, das Annette Humpe dieses Jahr mal ganz dezent 58 wird und in diesem Video (wenn auch nicht in Super Nahaufnahme) immer noch ‘nen guten Vergleich mit Uma Thurman abgibt, dann wird mir schon anders.

Doch das kann von dem super Wetter und der Party Stimmung nicht ablenken. So drehe ich mir direkt nach Ich und Ich die volle Dröhnung in den Kopf und denke wieder drüber nach, dass ich auch schon ganz schön alt bin. Der Track der im Hintergrund läuft ist Hardcore Vibes von Dune. Ich hatte die Single. Ich hab mit dafür gesorgt, dass Dune mit dem Stück auf Platz 5 in den Charts kletterte im Jahr 1995. Ach egal…

So soll es sein so kann es bleiben.

 

Samstag, 10.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | Schon - ung, schon nordisch, schon passiert, schon schön | , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Peter Licht - Sonnendeck

Mal so als kleine Erklärung, warum ich nix poste. :)

 

Freitag, 9.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | Schon - ung, schon nordisch | , , , , , , , | 3 Kommentare

Lieber BMW Fahrer

Der am Dienstag so schön hinter mir gefahren ist, dass ich nicht mal mehr sein Nummernschild sehen konnte und das in einem Stau gefährdeten Bereich. Wenn ich an dem Tag nicht so gute Laune gehabt hätte, dann hätte ich dir mal passend gezeigt wo der Hammer hängt. Wenn du es denn überhaupt bemerkt hättest. Schließlich hattest du deinen Blinker dauerhaft links gesetzt (hilft bekanntlich in jedem zähfließenden Verkehr) und nebenbei noch deine ganzseitige Tageszeitung gelesen.

Da finde ich es doch schon beachtlich, dass du überhaupt bemerkt hast, dass andere Fahrzeuge ebenfalls auf der Straße sind und nicht mit 200 Sachen durch den zähfließenden Verkehr durch genagelt bist auf Teufel komm raus.

Wenn dein Verhalten nicht so traurig wäre, dann müsste man dir eigentlich gratulieren für deine Multitasking Fähigkeiten.

Natürlich muß ich gestehen, dass ich in dieser Situation keine Mittelklasse Limousine fuhr und somit eigentlich auf einer deutschen Straße kein Existenzrecht besitze, wenn es nach solchen Leuten geht. Tut mir leid.

Donnerstag, 8.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | schon aufregend | , , , | Keine Kommentare

Bodo Wartke Gedichtwettbewerb

Das Ergebnis ist raus. Mein Werk landete leider nur auf dem 13ten Rang von 20 Gedichten. Das ist traurig, weil ich mir insgeheim natürlich erhofft hatte gewinnen zu können mit meinem Machwerk.

Ich möchte mich dennoch bei allen bedanken, die sich mit mir und meinem Gedicht auseinandergesetzt haben und die mir vielleicht die Stimme ihres Herzens gaben.

Auch möchte ich mich an dieser Stelle bei Bodo Wartke für die Möglichkeit bedanken überhaupt sowas zu machen und den Siegern gratulieren.

Da Capo. :)

Samstag, 3.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | Schon - ung | , , , , | 2 Kommentare

Nachbarschaftspost am Telefon

Der Tag fängt ruhig an. Heute haben mich erst zwei Werbeleute angerufen. Die eine wollte nur noch mal meine Adresse abgleichen, weil ich ja im Gewinnspiel (welches konnte sie mir nicht sagen) eine Runde weiter bin und wirklich richtig ganz kurz davor bin ein Auto (welches konnte sie mir nicht sagen) oder einen Geldgewinn in unbekannter Höhe zu gewinnen.

Ich dachte damit wäre das Highlight des heutigen Tags bereits erreicht. Doch eine halbe Stunde später klingelte das Telefon wieder. Eine Dame von der Hmhmhmhmhmhm GmbH Abteilung Schadensersatz. Das klang interessant und vielversprechend. Sie sagte, dass sie mich anrufen müsse aufgrund der Tatsache, dass mir Schadensersatz zustünde. Oh, dachte ich mir, ‘nen Schaden habe ich durch diese tausende Anrufe die mich wöchentlich erreichen auf jeden Fall. Kostet ja immer wieder Zeit. Ich hätte an einem Gewinnspiel teilgenommen und da nichts gewonnen und dafür stünde mir Schadensersatz zu und sie wäre jetzt dafür da mir das zukommen zu lassen.

Es mag daran liegen, dass ich noch nicht ganz wach war, oder aber das diese Masche sowas von dreist war, dass ich sie nicht habe ausreden lassen. Ich sagte ihr dass ich an kostenpflichtigen Angeboten nicht interessiert wäre und sie widersprach nicht, sondern wirkte geknickt.

Doch der beste Anruf kam noch. Seit neustem schaltet die Branche um. Man engagiert nur noch einmal einen Mann der einen Text für ‘nen Sprachcomputer einspricht und dann sucht man sich ein Wählprogramm und ruft tausende Leute an. Kein Gehalt. Nur Gewinn.

Hallo. Für sie liegt eine Nachricht von ihrem Nachbarn vor. Wenn sie die Nachricht lesen möchten, dann gehen sie auf unsere Internetseite www.nachbarschaftspost.com und loggen sie sich mit ihren Adressdaten und ihrem persönlichen Code 0815tüdelü ein.

ÄHM…

Wenn mein Nachbar mir was zu sagen hat, dann darf er gern diesen kleinen Knopf an meiner Haustür betätigen. In der Regel mache ich dann auch auf, wenn es klingelt. Er kann auch klopfen. Geht meist genauso gut ist natürlich aber nicht ganz so neumodisch. Wenn er zu den schüchternen Leuten zählt, dann nehme ich auch in den Briefkasten gesteckte Nachrichten entgegen. Ich freu mich ja eigentlich über jegliche Art von Post wenn nicht Rechnung, Mahnung oder Klage draufsteht.

Aber wenn mein Nachbar meint, dass er mir eine Nachricht schicken müsste über ein Portal, dass 9 € im Monat kostet und mich 2 Jahre lang zwingt Kunde zu bleiben, dann kann sich dieser auf was gefasst machen. Zum Glück habe ich solche Nachbarn nicht. Und auch die Firma, die hinter diesem Schmuh steht, gehört mit ihrem Hauptsitz auf den British Virgin Islands und dem Service Sitz in der Schweiz nicht zu meinen Nachbarn. Warum nur? Ich würde denen täglich was Nettes in den Postkasten stecken.

Samstag, 3.Mai 2008 Verfasst von Schonzeit | schon aufregend | , , , , , , , | 3 Kommentare