Schon - Zeit

Schon Zeit! Schon Zeit ? Schonzeit…

Archiv für Juli, 2006

Fröhlich lockt die Kostenfalle

Verfasst von Schonzeit am Samstag, 29.Juli 2006

Ich lag heute friedlich in der Badewanne als mein Handy klingelte. An sich nichts ungewöhnliches, wenn mich nicht äußerst selten jemand auf meinem Handy anrufen würde. Ich habe mich aber vor allem gewundert, dass gleich nach dem ersten klingeln und bevor ein alter Mann wie ich reagieren konnte auch schon wieder aufgelegt wurde.

Kurz drüber geärgert, dass mal wieder jemand zu faul ist die Kosten für ein Gespräch mit mir selbst tragen zu wollen und auf die Art und Weise um einen Rückruf zu betteln. Schnell geguckt, wer mich da denn auf die billige Art und Weise sprechen möchte und festgestellt, dass es nicht nur keine Nummer aus meinem Telefonbuch war, sondern eine Nummer, die eigentlich für Anrufe nicht zur Verfügung stehen sollte.

0137 – 7379946

Eine Servicerufnummer, die gern für Missbrauch benutzt wird. Wie das Ganze auch hier beschrieben wird.

98 Cent hätte mich der Spaß gekostet, wenn ich versehentlich einfach mal zurückgerufen hätte ohne auf mein Display zu gucken. Und ich bin ja nicht allein damit. Daniela hatte unlängst einen ähnlichen Fall. Siehe hier.

Auch ich werde mich jetzt mal ihrem Beispiel folgend an die Bundesnetzagentur wenden um den Missbrauch einer weiteren Rufnummer kundzutun.

Bloß nicht anrufen.

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Marge Simpson verliert ihre Stimme

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 28.Juli 2006


Was sich normalerweise durch einen Hustenbonbon beheben lassen würde und evtl noch durch etwas Bettruhe liegt hier leider ein wenig anders.

Elisabeth Volkmann, die deutsche Stimme von Marge Simpson, ist tot.

Ich erinnere mich noch gut an Klimbim, wenn auch in der Wiederholung und ihre Stimme war über Jahre hinweg immer gegenwärtig. Etwas schräg, aber dennoch liebenswert war sie in meinen Augen immer.

Und das tragische ist, dass die Medien nicht ausschließen, dass die Schauspielerin sich evtl. selbst das Leben genommen haben könnte. Unter Depressionen litt die 64jährige ja schon länger und die Bild spricht in dem Zusammenhang auch gern von einem KlimBim Fluch.

Ich werde sie vermissen, auch wenn sie mehr durch ihre Stimme als durch ihr Antlitz präsent war für mich.

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Spaß mit der neuen Wohnung

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 28.Juli 2006

Nun habe ich endlich nach langem zittern und hin und her die Schlüssel für meine neue Wohnung in der Kieler Innenstadt. Doch auch bei der Wohnungsübergabe gab es einen Kampf, der nicht schön war.

Die Wohnung weist aktuell diverse Mängel auf, die ich in einem selbst mitgebrachten Übernahmeprotokoll aufgeführt habe, da der Vertreter der Holsatia GmbH kein Formular für so einen Vorgang mit sich führte.

Der Mann war auch sichtlich verunsichert, dass ich ein solches Formular mit mir führte und sowohl meinen Bruder als Zeugen als auch einen Foto Apparat im Schlepptau hatte. Mängel wurden dann auch dokumentiert und der Vertreter des Vermieters wurde gebeten zu unterzeichnen. Ich hatte nicht wirklich erwartet eine Unterschrift zu bekommen und sie wurde mir auch verweigert.

Nun werde ich die Mängelliste in genauer Form nochmals zusammenfassen und zusammen mit Abzügen von den Fotos dann an die Holsatia zustellen und um Behebung der Schäden bitten. Wobei zumindest bei dem Parkettboden trotz bestehender Urteile schon mal eine Absage erteilt wurde. Ich werde mich da anscheinend mit den Herren noch einige Male auseinander setzen müssen.

Von einem Keller ist plötzlich auch nicht mehr die Rede, ebenso wie es keinen Boden zu geben scheint. Nun ist die frage, was ich mit meinen Ganzen Sachen mache, die ich nicht auf Anhieb in der Wohnung unterbringen kann. Aber auch dafür fällt mir irgendwas ein.

Dennoch freue ich mich auf den Umzug und auf alles was danach folgt.

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Kiel Blog

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 27.Juli 2006

Ich weiß schon, warum ich so selten auf die Blog Seite meiner Heimatstadt (eigentlich ja gelogen) gehe.

Denn was ich dort lese strotzt meist nur so vor negativer Einstellung zu so ziemlich allem, was es in Kiel und Umgebung gibt. Und immer wieder beglückt Stefan Morschheuser einen mit seinen negativen Ansichten zu Kiel und allem, was es dort gibt. Sicher darf man kritisieren, wenn einem etwas nicht passt, aber stilistisch ist dies keine Glanzleistung und lässt vermuten, dass Kiel einfach ätzend wäre.

So wird zum Beispiel gefordert dass das Louf an der Kieler Förde dringend weg muss, weil es ja sowieso niemanden hinter dem Ofen hervorlockt, das man dort auf die Förde blicken kann. Das erklärt natürlich auch, warum es da so oft brechend voll ist, wenn ich da vorbei rolle mit meinen Inlinern.

Oder aber es wird schön über die GV Partner der Citti Märkte als Obszönität hergezogen, was durchaus unterste Schublade ist.

Gut. Ich neige dazu oftmals alles zu positiv zu sehen, aber man muss auch nicht alles schwarz malen. Eine würdige Vertretung der Landeshauptstadt ist diese Seite auf keinen Fall für mich.

Es gibt natürlich auch positive Beiträge, die dann durchaus mal den Wert heben, aber meist ist alles verpackt in kleingeistigen Lästereien in Stammtischmanier.

Fressen trotz Hitze“ oder „Christliche Propaganda in der Evangelischen Bücherstube“ sind da nur ein paar meiner Lieblingsbeispiele an tollen Überschriften.

Liebe Leute. Das ist nicht was Kiel ausmacht, sondern das was irgendwo immer passiert bzw sogar erst hoch stilisiert wurde.

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Umzugsstress

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 27.Juli 2006

Es hätte alles so schön einfach sein können. Die Wohnung wurde zu Ende August gekündigt, die neue Wohnung war noch in Suche, als die Nachricht vom Vermieter kam, dass er die Wohnung zum 1.8. bereits neu vermietet hat.

Aber man ist von Schütt Immobilien ja sowieso nichts anderes als Chaos gewöhnt. Wenn ich auf der anderen Seite auch sagen muss, dass man immer bemüht war Probleme zu klären, wenn sie auftraten.

Die neue Wohnung wurde auch schnell gefunden. Ein Traum, wenn auch der Dielenboden in einem sehr schlechten Zustand ist. Doch auch hier ließ das Chaos nicht nach. Der Vermieter (Holsatia GmbH aus Preetz) ist nicht daran interessiert die Böden neu zu machen, auch wenn es deren Aufgabe wäre und eine Übergabe von dem alten Mieter direkt an mich steht auch nicht zur Debatte. Stattdessen versuche ich schon seit einer Woche von dem Vermieter einen Übergabetermin für mich zu erfahren, da der 1.8. ja nun auch schon vor der Tür steht.

Hinzu kam dann noch die Sache, dass als Kaution keine Bankbürgschaft akzeptiert wird und ich sehen durfte wo ich jetzt mal schnell 900 € auftreibe um die Kaution zu leisten, die dann in einer Summe geleistet werden soll, damit man mir die Wohnung überhaupt übergibt.

Nachdem ich alles geklärt habe diesbezüglich sitze ich auf glühenden Kohlen um einziehen zu können und ich weiß, dass es zu einem völligen Chaos kommen wird beim Umzug und ich mich mal wieder auf meine Freunde verlassen muss obwohl ich versuche alles so gut wie möglich im Vorfeld zu klären.

Ich freu mich, wenn ich endlich den letzten Karton aus der alten Wohnung in der neuen Wohnung habe, so ich denn irgendwann mal den Schlüssel habe. Und dann habe ich auch bald Geburtstag und alles wird irgendwie gut werden bis dahin.

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Hui Buh - Das Schlossgespenst

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 27.Juli 2006

Michael Herbig …. Hui Buh
Nick Brimble …. Adolar/Daalor
Hans Clarin …. Kastellan
Christoph Maria Herbst …. König Julius der 111.
Rick Kavanian …. Charles
Michael Kessler …. Dünner Geisterjäger
Martin Kurz …. Tommy
Heike Makatsch …. Gräfin Leonora zu Etepetete
Oliver Pocher …. Fahrstuhlansagergeist
Ellenie Salvo González …. Konstanzia
Wolfgang Völz …. Major Servatius Sebaldus

Aus den dunkeln meiner Kindertage steigt dieser Tage ein alter Bekannter auf um sich auf der Kinoleinwand herumzutreiben. Das liebenswerte Schlossgespenst Hui Buh wurde von Bully belebt und mit sehr viel Witz und Charme ausgestattet, wenn auch natürlich auf Bully Art.

Die Geschichte ist schnell erzählt. Hui Buh starb an einem Freitag dem 13. vor 500 Jahren auf dem Schloss Burgeck nach einem Kartenspiel, bei dem er mächtig betrogen hat, und geistert seitdem als schauriges Gespenst auf dem Schloss umher. Dabei ergibt sich nur folgendes kleines Problem. Angst hat vor dem Gespenst keiner so wirklich. Vor allem nicht der Kastellan, der schon seit ewigen Jahren mit Hui Buh auf dem Schloss allein lebt. Doch plötzlich taucht der König auf und will auf dem heruntergekommenen Schloss seine Hochzeit mit Gräfin Leonora feiern. Durch einen Streit mit König Julius verliert Hui Buh seine Spuklizenz und der König stellt fest, dass er sein gesamtes Vermögen verloren hat.

Ein Pakt muss also her. Der König hilft Hui Buh seine Lizenz zurückzubekommen und dafür darf dieser dann den Geisterschatz von hui Buh behalten. Doch das ist nicht so einfach, vor allem da die Gräfin andere Pläne hat für das Gespenst und den König und das Schloss.

Doch die Gräfin hat auch noch weibliche Konkurrenz durch die Zofe Konstanzia, die sich auch ein wenig in den charismatischen König verguckt hat. Und so hat Hui Buh in ihr und ihrem Sohn Thommy weitere Verbündete.

Ein schönes Kinoabenteuer mit jeder Menge Humor und guten Schauspielern. Vor allem war für mich schön Hans Clarin noch ein letztes Mal in einer Rolle zu sehen und dann auch noch als Teil von Hui Buh, als der er ebenso zu meiner Jugend gehörte. Schön auch, dass am Ende des Filmes noch einmal eine Widmung für Hans Clarin eingeblendet wurde, der in meinen Augen ewig hätte leben sollen.

Doch nicht nur Clarin besticht. Nicht zuletzt das Duo Herbst und Herbig machen aus dem Film ein wahres Erlebnis, dass sich auf jeden Fall nicht nur für Kinder lohnt. Sicherlich gibt es brillantere Filme auch im Bereich CGI (Herbig taucht hauptsächlich als CGI Geist auf), doch muss sich der Film nicht in den Schatten verstecken, die andere Filme werfen.

Sicherlich ist dieser Film nichts für diejenigen, die starken Tiefgang und eine komplexe Story suchen, aber wer erwartet das auch schon bei einem Film der keine Altersbeschränkung hat?

Ich kann diesen Film nur empfehlen, da man sich bei der Umsetzung sehr viel Mühe gegeben hat und eine schlüssige Story gut verkauft mit ein wenig Augenzwinkern und Bully Humor.

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Der Strand ist für die Öffentlichkeit

Verfasst von Schonzeit am Sonntag, 23.Juli 2006

Der Sommer ist da und man legt sich gern an den Strand um die Zeit zu genießen und im Wasser etwas Abkühlung zu finden. Nun ist der Strand öffentlicher Raum und man muss sich daran gewöhnen das auch noch andere Leute am Strand sind, wofür ich auch generell Verständnis habe.

Nun habe ich mich dann an diesen öffentlichen Strand gelegt und mir eine Zigarette gegönnt, was auch durchaus in Ordnung sein müsste, da dies ja in der Öffentlichkeit erlaubt ist. Doch mein Platznachbar reagierte eher ungehalten darauf und kam mit sehr aggressiven Argumenten daher, wie zum Beispiel, das er wegen der Luft hier wäre und nicht um sich von mir Vollqualmen zu lassen.

Ich habe vollstes Vertrauen für sein Argument an sich, aber nicht für den Ton in dem er das von sich gab. Ich erklärte ihm ruhig und freundlich, das ich die Zigarette gern in Ruhe zu ende rauchen würde und die Luft danach wieder in Ordnung wäre und ich bedauern würde, das es kurz qualmen würde, aber auf der anderen Seite das rauchen am Strand auch erlaubt ist.

Hinzufügen möchte ich noch, dass ich kurzzeitig versucht war in dieser Diskussion noch etwas Öl ins Feuer zu gießen. Denn auch dieser Herr tat etwas, was mir partout nicht in den Kram passte. Er war komplett nackt und in meinen Augen optische Umweltverschmutzung, auch wenn von seinem Gemächt aufgrund der Tatsache das er keins hatte nicht viel zu sehen war. Ich habe dann beschlossen diesen Aspekt nicht anzusprechen, da mein gegenüber schon wutschnaubend seine Sachen packte um sich einen rauchfreien Platz zu suchen und lauthals alle Raucher als Mistkerle und so weiter zu beschimpfen.

Ich finde es wirklich schade, dass ein Mann wirklich der Meinung ist, dass ich mich zum Rauchen neben ihn legen würde um ihn zu schikanieren. Dabei hatte ich nicht mal vor ihm etwas zu tun und kann auch wie gesagt seine Argumentation ein wenig im Grundzug verstehen und hätte es eine bessere Möglichkeit gegeben dann hätte ich diese ergriffen um den Streit beizulegen. Aber es kann nun mal andererseits auch nicht sein, dass er mir auf der einen Seite sein Ding unter die Nase hält und ich dafür dankbar sein muss, dass er sich entfaltet, aber andererseits auf meine persönlichen Rechte für ihn acht geben muss.

Nach diesem Gespräch war es aber für mich auf jeden Fall noch ein schöner Strandtag und ich hoffe für den Mann gab’s auch nicht mehr zu viel Gründe um sich aufzuregen.

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Der Sommer ist da

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 20.Juli 2006


Ja. Genau. Für die Leute unter uns die es noch nicht gemerkt haben. Es gibt einen Grund, warum ganz Deutschland unentspannt ist, außer man hält sich an einem kühlen Ort aufhält. Das Wort Kreislauf ist auch eher unpassend für die aktuelle Situation des Körpers, da man sich ja kaum bewegen mag bei den tropischen Temperaturen und dem warmen Wind, der um die Ecken fegt. Aber andererseits klingt Kreisgang oder Kreiskriechen auch nicht wirklich motivierend, wenn auch richtiger.

Auf der anderen Seite kann man sich nach Feierabend in der Regel auf einen Strandbesuch freuen, wenn man nicht grad bis 19 oder 20 Uhr arbeiten müsste und genau weiß, das danach sich eine Fahrt zum Strand nicht mehr lohnen wird.

In ein paar Wochen ist ja schon Urlaub und mit etwas Glück ist das Wetter dann ähnlich drückend oder vielleicht noch drückender und ich kann mich genüsslich tagelang am Strand grillen lassen und vielleicht dabei den ein oder anderen gegrillten Torfstecher konsumieren.

Und eigentlich lieben wir doch alle den Sommer, nur nicht im Büro. Finnische Sauna kostengünstig.

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WM Stöckchen

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 18.Juli 2006

Da denke ich mir nichts Böses beim Surfen und plötzlich bekomme ich von Daniela ein Stöckchen an den Kopf. Es kam aus dem Hinterhalt und erwischte mich auf falschem Fuß. Ich möchte das von hier kommende Stöckchen jedoch vom Boden aufklauben und darauf reagieren.

Das schönste WM-Erlebnis?

Ganz eindeutig das Spiel um Platz drei´. Das Finale für die Coolen Leute sozusagen. Deutschland besiegte in diesem Spiel mit einem sehr schönen Abschluss des Turniers die portugiesische Mannschaft, während wir mit 14 Mann vor dem TV mitgefiebert haben und nebenbei grillten und Spaß hatten. So soll Fußball sein. Mehr als nur ein Spiel, sondern eine Art die Zeit mit anderen zu verbringen und dies zu genießen.

Das beste Spiel?

Das WM Eröffnungsspiel in München. Ich gönne es bis heute meinem Bruder nicht, das er vor Ort sein konnte und erleben konnte, wie die deutsche Mannschaft ganz Deutschland aufhorchen ließ, weil sie wie Phönix aus der Asche wieder erstand. Nicht zuletzt wegen Frings und seinem genialen Schuss aus der 2 Reihe, der uns zeigte, dass nicht nur versucht wird bei den Deutschen, sondern gemacht wird.

Lieblingssprechchor?

Vier zu zwei, vier zu zwei, vier zu zwei…
Vier zu zwei, Vier zu zwei, Vier zu zweihei
(Aus den oben genannten Gründen auf der Holstenköste gefeiert)

Ebenso wie der Refrain von den Sportfreunden Stiller:
54,74,90,2006

Schönstes Trikot?

Achte ich nicht so wirklich drauf. Ich nehm das der Holländer, weil ich Orange sehr gern mag, aber ansonsten kann ich mit denen nicht viel anfangen um mal dem Protest vorzubeugen.

Weltmeister des Herzens?

Ohne Frage: Die Deutschen. Gute Spiele, emotionale Reaktionen in ganz Deutschland und der tragische Verlust des Trainers, den ich noch habe spielen sehen.
UND: Lieber Dritter als Petze

Bestes WM-Bier?

Becks Green Lemon, weil ich das am häufigsten getrunken habe während der WM.

Lieblingsspieler?

Frings, da er gezeigt hat, was möglich ist, wenn man einfach mal was macht. Damit meine ich nur die Schüsse aus der zweiten Reihe und keine anderen Aktionen. Der Trainer steht ja nicht zur Debatte

TV-Höhepunkt?

DAS Foul mit dem Zinedine Zidane seine Karriere beendete und wahrscheinlich soviel Unruhe in seine Mannschaft brachte, dass das Spiel verloren wurde. Trauriger Abschluss einer großen Karriere, aber man hat es live erlebt.

TV-Tiefpunkt?

Nicht sehen zu können, wie die deutsche Mannschaft den Italienern unterlag, aufgrund der Tatsache das ich arbeiten musste. Es war ein Drama und ich wollte die Texte der Liveticker nicht wahrhaben, weil ich es ja nicht mit eigenen Augen gesehen hatte. Doch einen Tag später, sah ich im TV das es wirklich passiert war. Das Elfmeterschiessen in greifbarer Nähe.

War’s schön?

Sehr sogar. Ich lasse mich ja gern von Großereignissen in den Bann ziehen, aber hier war es sehr einfach sich als ein Teil dessen zu fühlen, was durch ganz Deutschland ging. Es machte Spaß die Spiele zu sehen und zu sehen und zu hören, wie das Volk auf die Spiele seiner Vertreter reagierte.

Und jetzt? Mehr Fußball oder reicht’s?

Ich bin bis zur EM in zwei Jahren erstmal wieder raus aus dem Thema. Bin ja kein wirklicher Anhänger dieses Sports. Ich freue mich aber drauf, wenn die EM ähnlich emotional wird, wie diese fantastische WM.

Und wer kriegt das Stöckchen?

Hier muss ich passen. Ich blogge noch nicht so lange und kenne nur einen regelmäßigen Blogger und von dem habe ich dieses Stöckchen bekommen. Ich freu mich aber drauf, sollten sich Leute inspiriert fühlen und zu bloggen beginnen, damit ich mal Stöckchen weitergeben kann.

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Strandleben

Verfasst von Schonzeit am Montag, 17.Juli 2006

Das Wochenende war geprägt von dringend notwendigen und eigentlich schon längst überfälligen Strandbesuchen.

Am Samstag habe ich mich mit Daniela, Alex und Sonja auf dem Falckensteiner Strand geaalt und im Wasser die nötige Abkühlung gesucht.

Es gibt nichts Herrlicheres als sich die Sonne auf den Pelz brennen zu lassen, während im Hintergrund die Wellen an den Strand spülen und die Möwen über einem friedlich vor sich hin kreischen. Hauptsache, dass nicht eine von ihnen auf den blöden Gedanken kommt und über mir irgendwas fallen lässt.

Im Wasser selbst haben dann Daniela, Sonja und ich in Ermangelung von Alternativen und ohne die Landratte Alex die neue olympische Sportart „Schwappen“ ins Leben gerufen.
Wichtigste Voraussetzung beim Schwappen ist das Befinden des Körpers im Wasser. Danach ist eigentlich alles ganz einfach, wenn man noch ein wenig Wellengang hinzufügt und dadurch eine gewisse Richtung einschlägt in die man sich sinnlos treiben lässt.

Was für den Laien aussieht wie unmotiviertes vor sich hintreiben im Wasser ist in Wirklichkeit eine Hochleistungssportart, die ihres Gleichen auf Erden sucht.

Am Sonntag habe ich dann mit Sonja eine weitere Trainingseinheit eingelegt um die Fitness zu vertiefen, die man bei der Erfindung des Sports erarbeitet hat. Auch an diesem Tag war das Wetter wieder erstaunlich gut und der Besuch hätte noch mal so viel Spaß gemacht, wenn ich nicht hätte arbeiten müssen ab 22.30 Uhr.

Aber irgendwas ist ja immer und als Ausgleich habe ich Montag und Dienstag frei, was ja auch irgendwie schön ist. ;)

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Bush meets Merkel

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 13.Juli 2006

George W Bush und Angela Merkel treffen sich heute in Deutschland um die Region zu besuchen aus der Angela Merkel stammt. Genauer gesagt, man besuchte Angela Merkels Wahlkreis. Der US Präsident bekommt bei der Gelegenheit ein Fass Bismarck Heringe geschenkt, die man ja bekanntlich besser und ungefährlicher Essen kann als Brezeln.

Den Höhepunkt des Besuchs bildete ein Wildschwein Grillen. Das 30 Kilo Tier wurde extra für diesen Anlass im Forst geschossen und von Bush angeschnitten. Sogar der Mann von Angela Merkel war bei diesem Anlass dabei.

Ein zwangloses Treffen in zwangloser Atmosphäre titelt das Fernsehen. Ich persönlich mag ja nicht von zwangloser Atmosphäre reden, wenn dafür der Alltag einer ganzen Region durcheinander gewürfelt wird, aber die abgeschottete Idylle wirkte in der Tat sehr ausgelassen und einfach, auch wenn ein zu küssendes Baby bei Bush auf dem Arm begann zu heulen.

Die Bilanz scheint auch zu stimmen. Nur 16 Leute mussten verhaftet werden, Bush hat noch ein Küsschen von unserer Kanzlerin ergattert und sie dann auch noch öffentlich als gute Freundin bezeichnet.

Der Herrscher der freien Welt also zu Gast bei Freunden.

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Ab durch die Hecke

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 13.Juli 2006

Wieder mal ist ein weiterer CGI Film in den Kinos angelaufen. Wieder mal ist es so, dass eine skurrile Story erzählt wird, die sich um ungewöhnliche Charaktere in ungewöhnlichen Situationen dreht. Ebenso ist es wie immer, wenn man sagt, dass die Story so seicht ist wie bei den meisten Vorgängern, aber was macht das schon?

Gutes Popcornkino soll unterhalten und nicht zu tiefgehenden philosophischen Diskussionen anregen. Und so fühlte ich mich mitten drin im Film, als ich mit meinen freunden den Film „Ab durch die Hecke“ genießen konnte am Dienstag.

Die Story ist schnell erzählt. Waschbär klaut Bär sein Futter und wird dabei erwischt. Das Futter geht bei einem Unfall drauf und Bär gibt Waschbär eine Gnadenfrist das Futter wiederzubeschaffen. Waschbär zieht los und findet inmitten einer Menschensiedlung einen kleinen Restwald in dem eine Clique von Waldbewohnern lebt. Eine Schildkröte, zwei Opossums, ein Eichhörnchen, ein Stinktier und eine Stachelschweinfamilie. Die Schildkröte ist eher bedächtig und skeptisch dem Waschbären gegenüber, der den Tieren die Menschensiedlung als Nahrungsquelle verkaufen will. Natürlich existiert hierbei der Hintergedanke die Waldbewohner als Sammler für sein eigenes Problem einzusetzen.

Im Laufe der weiteren Handlung kämpfen sich die Tiere durch die Menschensiedlung und erleben wahnwitzige Abenteuer mit Menschen, Hunden und dem Bären.

Sehr schön ist auch, dass einige sehr nette Anlehnungen an andere Filme in diesem Werk mit versteckt sind. So schreit ein Opossum beim fingierten Sterben leidenschaftlich „Rosebud“ und erinnert damit stark an Citizen Kane mit Orson Welles. In einer anderen Szene sieht man den Waschbären Indiana Jones mäßig zwei Dinge gegeneinander austauschen und auch der Klassiker „Endstation Sehnsucht“ wird bedient.

Ein rundes Kino Erlebnis mit liebenswürdigen Charakteren. Mein persönlicher Favorit ist das hektische Eichhörnchen, das viele Lacher auf seiner Seite hat. Im Übrigen gesprochen von Ralf Schmitz. Nicht so gut hat mir Bernhard Hoecker als Schildkröte gefallen, aber das ist ja auch Geschmackssache. Soll ja Leute geben die auf Schildkröten wild sind.

Ab durch die Hecke ist nicht die letzte Stufe der Evolution, aber ein würdiger Vertreter der CGI Filme mit gutem Potential und auch hier wieder dem Anreiz den Abspann ganz zum Schluss zu gucken, weil noch ein Abschlußgag eingebaut wurde.

Aber von mir 2 Daumen hoch.

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Ein paar Fußballbackwerke

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 13.Juli 2006

Daniela und Martin haben zur Fußball WM die Laune mit dem einen oder anderen Backwerk versüßt. Vor allem der Kuchen zum Spiel um Platz drei mit einem vollständigen Fußballfeld inklusive Ball und Klinsi war der Hit. Und die Fotos von diesen schönen Ideen möchte ich euch allen nicht vorenthalten. Und ich kann euch verraten, das diese Sachen genauso lecker waren wie sie aussehen.








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American Pie mal anders

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 12.Juli 2006

Ich habe mal in einer ruhigen Minute ein wenig Mord an American Pie betrieben und dem ganzen einen Fußballsinn gegeben. Irgendwie muß man Emotionen ja ausdrücken.

Gestern gabs ihn noch
Ich kann mich noch gut erinnern,
wie Klinsi uns das Feeling gab,
Das Deutschland Fußball spielen kann.
Wir kamen an die besten ran.
Und wurden dritter, das ist doch ganz fein.
Der Klinsmann brachte uns das Lachen,
machte für uns tolle Sachen
kriegte es hin
Gab der Mannschaft Sinn

Für uns war das wie ein Gewinn
Doch Klinsi sagt er kriegts nicht nochmal hin
worauf Deutschland in den Seilen hing
Am Tag, als Klinsmann ging…
sagen wir alle

Bleib, bleib, Jürgen Klinsmann bleib hier.
Deutschland und der Fußball ja die brauchen dich hier.
Und Californien gibt’s auch an der Ostsee.
Wenn du gehst tuts uns ganz doll weh…
Wenn du gehst tuts uns ganz doll weh…

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Zidane demontiert Frankreich und Italien wird Meister

Verfasst von Schonzeit am Montag, 10.Juli 2006

Ich konnte aufgrund eines leckeren Pizzaessens mit Freunden das Spiel nicht wirklich verfolgen bis zu dem Moment als wir zu Hause ankamen. Gerade rechtzeitig wie sich herausstellen sollte.

Es stand 1:1 in der Verlängerung und Zidane beendete grad seine Karriere auf übelste Art und Weise mit einem Kopfstoß gegen einen Italiener. Ich bin mir zwar sicher, das dieser wusste wofür dieser Stoß gewesen ist, aber dennoch ist dadurch eine ruhmvolle Karriere ein wenig beschmutzt worden. Vor allem, da der sichere Zidane dadurch im Elfmeterschiessen fehlte und ohne ihn Frankreich sichtlich bessere Chancen auf den Titel gehabt hätte.

Somit kann man guten Gewissens sagen, dass er den Franzosen den Titel kaputt gemacht hat und dass die Italiener zweimal in dieser WM aus Tätlichkeiten profitierten. Aus dieser Hinsicht heraus gönne ich den Italienern auch nicht den Titel, weil spielerisch die Franzosen überlegen waren, selbst wenn es die Deutschen am Dienstag nicht so gewesen sind. Wobei die Deutschen gegen eine italienische Elf mit der Form von gestern auch gewonnen hätte. Aber auch das ist eine subjektive Meinung und man wird es nur in Parallelwelten herausfinden. ;)

Und dort sieht die Feier wie folgt aus: Deutschland jubelt über den Titel, der im Elfmeterschiessen gegen Frankreich errungen wurde. Zwar hat Zidane eine ungeheure Vorstellung abgeliefert und man hat sich bis zur 90ten Minute auf ein 2:2 gekämpft, aber in der Verlängerung machten beide Mannschaften dicht und als es zum Elfmeterschiessen kam verwandelte Zidane seinen Elfer zwar, aber da die Franzosen schon zwei Tore hinten lagen musste Lehmann seinen Ehren Elfer nur noch verwandeln, was er auch souverän tat und sich damit zur absoluten Torwartlegände machte. SEUFZ

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Weltmeister der Herzen

Verfasst von Schonzeit am Montag, 10.Juli 2006

Nun hat die deutsche Nationalelf also die Weltmeisterschaft überstanden und wir Fans müssen auch nicht mehr endlos weiter zittern, sondern können uns langsam schon mal drauf vorbereiten, dass wir in 2 Jahren gern Europameister werden.

Das Spiel um Platz drei war bei uns dennoch das Highlight des Samstag Abends. Vielmehr das Event, das wir im kleinen Kreis von immerhin 14 Mann um dieses Ereignis gestrickt haben. Stevie lud zum Grillen und zum Feiern der Nationalelf im Stevie Stadion ein und wir sind dem Ruf gefolgt.

Zuerst wurde lecker Fleisch verzehrt und dann gesehen wie eine überragende deutsche Mannschaft sich aus dem Turnier verabschiedet hat. Ein 3:1 Erfolg mit diesen wunderschönen Toren entschädigte voll und Ganz für die Niederlage gegen die Italiener.

Und wie hieß es im Fernsehen doch so schön: „Die Deutschen wollten 7 Spiele bei der WM und sie haben sie bekommen. Jetzt müssen wir nächstes Mal nur noch konkretisieren, dass das letzte Spiel das Finale sein soll.“

Ich denke, dass dies der einzige Fehler war, der von uns gemacht wurde. Die Stimmung war großartig und die Nationalelf hat Deutschlands Herzen höher schlagen lassen. Hmmm. Welche WM schauen wir als nächstes…

Hier noch mal ein nicht gestelltes Bild aus dem Stevie Stadion.
von vorne links nach hinten rechts:
Lejf, Christine, Daniela,
Sonja, Janina, Dieter, Alex,
Stevie, Manja (verdeckt), Sven, Malte, Martin (verdeckt), Corinna und Flo

Und das Finale kann nicht annähernd so viel Stimmung erzeugen, wie diese Party an sich. Das Bild stammt von Stevie himself und wird unter Missachtung der Copyrights einfach mal gepostet.

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Serien die die Welt nicht braucht

Verfasst von Schonzeit am Samstag, 8.Juli 2006

Als ich mich heute Morgen vor den Fernseher setzte traute ich meinen Ohren nicht. Ich war grad dabei am Laptop den letzten Blogeintrag zu tippen und wusste das eine Zeichentrickserie lief. Plötzlich fiel in der Serie der Name Metropolis. Der geneigte Comicfan weiß natürlich, dass Metropolis die Stadt ist in der Superman lebt.

Also schielte ich zum Fernseher rüber und erblickte…. Batdog

OK dachte ich mir. Das ist schlecht. Dicht gefolgt von dem Gedanken, warum sich Batdog in Metropolis rumtreibt und nicht in Gotham City. Die Antwort folgte wenige Sekunden später. Der Hauptcharakter dieser Serie ist Krypto der Superhund.

Um dem Ganzen dann noch die Krone aufzusetzen ist der Gegenspieler in dieser Episode der Pinguin. Und… JA… Er ist ein Pinguin in der Serie, der versucht Batdog und Krypto in einer großen Eismaschine umzubringen.

Ich möchte ja nicht behaupten dass die Originale weltliterarisch tiefgehend sind, aber immerhin sind es keine Hunde. Einziger Lichtblick für mich ist ein Charakter namens Hot Dog.

Warum man allerdings meint, dass man Kindern alles vorsetzen kann werde ich wohl nie verstehen. Für mich reichten jedenfalls 2 Minuten meines Lebens bei dieser Serie. Die bekomme ich so nicht wieder.

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Pro7 liebt Lotta nicht mehr

Verfasst von Schonzeit am Samstag, 8.Juli 2006

„Lotta in Love“ verliert bereits ab kommendem Dienstag den Platz im Vorabendprogramm und muss den Damen von „Sex in the City“ Platz machen. Nun heißt es dann in Zukunft, dass man am Sonntagvormittag kein Pro7 gucken kann, aber das ist ja auch keine schlimme Sache.

Dafür ist ja auch ein Ende absehbar. Bis zum Jahresende will sich Pro7 dann endgültig von dem ungeliebten Kind trennen. Mit enormem Marketingaufwand gestartet war die Serie von Anfang an Sorgenkind des Senders.

Zuerst wurde das Forum der Serie mit Hassbeiträgen versetzter Simpsons Fans überzogen und dann blieb die gewünschte Quote aus. Die Simpsons Wiederholungen hatten mehr Quote als die Telenovela und nach dem Ende von Lotta in Love stieg die Quote zu Galileo hin wieder an, so dass eindeutig identifiziert werden konnte das es nicht der Sendeplatz war der störte sondern die Serie an sich.

Mit Janin Reinhardt will der Sender jedoch weiter arbeiten, was auch gut so ist, denn sie ist schon schnuckelig, wenn man das mal so sagen darf.

Fazit: Ich bin zufrieden, dass es eine Telenovela weniger gibt

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Pamplona - Tierquälerei aus Tradition

Verfasst von Schonzeit am Samstag, 8.Juli 2006


Es ist wieder einmal Juli. Das bedeutet, dass im spanischen Pamplona mal wieder exzessive Tierquälerei betrieben wird. Nicht nur, dass die Stiere wie in Spanien Volkssport in der Tierkampfarena von Toreros, die Volkshelden sind, zu Tode malträtiert werden – Nein. Sie werden vorher auch noch durch die Stadt getrieben und müssen sich von Menschenmassen quälen lassen. Natürlich nicht ohne auch zurück auszuteilen.

Dieses Jahr gab es auch schon wieder Opfer und mein Mitleid mit ihnen hält sich ehrlich gesagt in Grenzen. Ich finde es unschön, das ein amerikanischer Tourist wahrscheinlich nach dem Besuch von Pamplona nie wieder gehen können wird, aber auf der anderen Seite hätte er sich auch von dieser bestialischen Tierhatz fernhalten können.

Und warum tun die Spanier das? Weil sie es können? Auch.
Aber in erster Linie, weil es Tradition ist. Ah ja…

Ein sehr dürftiger Grund in meinen Augen. Es ist mir dabei auch ziemlich egal, ob der Stierlauf von Pamplona mal aus der Huldigung eines Heiligen entstand. Mal abgesehen davon, das ich mir verbitten würde sollte ich jemals heilig gesprochen werden, das für mich ein solches Massaker inszeniert wird. Ebenso interessieren mich nicht die Aussagen der Stierkampf und Stierlauf Befürworter.

Aussagen wie: „Der Stierkampf ist eine Kunstform und wird wegen der künstlerischen Darstellung besucht und nicht wegen der Gewalt.“ Oder „Die Tiere leiden nur einen kurzen Moment in der Arena und dürfen dafür ein ganzes Leben auf einer Weide frei und glücklich leben. „ sind in meinen Augen weder Trost noch Rechtfertigung.

Dann doch lieber die alljährliche Tomatina in Valencia. Das ist zwar auch bekloppt, aber die rote Farbe auf den Strassen ist von Tomaten und in der Regel nicht von Mensch und Tier.

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Seit Tagen verfolgt mich ein Traum…

Verfasst von Schonzeit am Samstag, 8.Juli 2006

… Ich gehe einen dunklen Gang entlang. An seinem Ende erwarten mich Feuer und Rauch und Dunkelheit, doch strebe ich der Tür am Ende des Flures nach wie vor einfach entgegen. Ein Verlangen treibt mich nach draußen.

Und dann wird mir plötzlich klar, das dies kein Traum ist, sondern ich meine siebte Nachtschicht in Folge durchlebe und durchs dunkle Nichtrauchergebäude nach draußen zum Rauchen schleiche. Natürlich ist die Beleuchtung auf den Fluren nicht an. Man könnte ja sehen wo man hinläuft. Der Lichtschalter ist zwar da, aber die Faulheit siegt und schließlich will man ja nicht die Illusion erwecken, dass es hell ist und dem Auge danach dann die stockdunkle Nacht antun.

Dabei fällt mir immer wieder ein, dass das Leben als Nichtraucher gesünder, billiger und auch vom Eigengeruch her angenehmer wäre. Sollte bald mal wieder damit aufhören. Aber nicht, während ich mich durch die Nacht kämpfe.

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