… Ich gehe einen dunklen Gang entlang. An seinem Ende erwarten mich Feuer und Rauch und Dunkelheit, doch strebe ich der Tür am Ende des Flures nach wie vor einfach entgegen. Ein Verlangen treibt mich nach draußen.
Und dann wird mir plötzlich klar, das dies kein Traum ist, sondern ich meine siebte Nachtschicht in Folge durchlebe und durchs dunkle Nichtrauchergebäude nach draußen zum Rauchen schleiche. Natürlich ist die Beleuchtung auf den Fluren nicht an. Man könnte ja sehen wo man hinläuft. Der Lichtschalter ist zwar da, aber die Faulheit siegt und schließlich will man ja nicht die Illusion erwecken, dass es hell ist und dem Auge danach dann die stockdunkle Nacht antun.
Dabei fällt mir immer wieder ein, dass das Leben als Nichtraucher gesünder, billiger und auch vom Eigengeruch her angenehmer wäre. Sollte bald mal wieder damit aufhören. Aber nicht, während ich mich durch die Nacht kämpfe.
Samstag, 8.Juli 2006 um 13:51
Entweder man hört auf oder nicht. Es sich vornehmen klappt genausowenig wie meine ständige Beteuerung, ab Montag keine Kartoffelchips essen zu wollen, nur noch weil WM ist, weil Wochenende ist, weil diese hier doch gerade so wenig Kalorien haben …
Willkommen im Kreis der Süchtigen.