Michael Herbig …. Hui Buh
Nick Brimble …. Adolar/Daalor
Hans Clarin …. Kastellan
Christoph Maria Herbst …. König Julius der 111.
Rick Kavanian …. Charles
Michael Kessler …. Dünner Geisterjäger
Martin Kurz …. Tommy
Heike Makatsch …. Gräfin Leonora zu Etepetete
Oliver Pocher …. Fahrstuhlansagergeist
Ellenie Salvo González …. Konstanzia
Wolfgang Völz …. Major Servatius Sebaldus
Aus den dunkeln meiner Kindertage steigt dieser Tage ein alter Bekannter auf um sich auf der Kinoleinwand herumzutreiben. Das liebenswerte Schlossgespenst Hui Buh wurde von Bully belebt und mit sehr viel Witz und Charme ausgestattet, wenn auch natürlich auf Bully Art.
Die Geschichte ist schnell erzählt. Hui Buh starb an einem Freitag dem 13. vor 500 Jahren auf dem Schloss Burgeck nach einem Kartenspiel, bei dem er mächtig betrogen hat, und geistert seitdem als schauriges Gespenst auf dem Schloss umher. Dabei ergibt sich nur folgendes kleines Problem. Angst hat vor dem Gespenst keiner so wirklich. Vor allem nicht der Kastellan, der schon seit ewigen Jahren mit Hui Buh auf dem Schloss allein lebt. Doch plötzlich taucht der König auf und will auf dem heruntergekommenen Schloss seine Hochzeit mit Gräfin Leonora feiern. Durch einen Streit mit König Julius verliert Hui Buh seine Spuklizenz und der König stellt fest, dass er sein gesamtes Vermögen verloren hat.
Ein Pakt muss also her. Der König hilft Hui Buh seine Lizenz zurückzubekommen und dafür darf dieser dann den Geisterschatz von hui Buh behalten. Doch das ist nicht so einfach, vor allem da die Gräfin andere Pläne hat für das Gespenst und den König und das Schloss.
Doch die Gräfin hat auch noch weibliche Konkurrenz durch die Zofe Konstanzia, die sich auch ein wenig in den charismatischen König verguckt hat. Und so hat Hui Buh in ihr und ihrem Sohn Thommy weitere Verbündete.
Ein schönes Kinoabenteuer mit jeder Menge Humor und guten Schauspielern. Vor allem war für mich schön Hans Clarin noch ein letztes Mal in einer Rolle zu sehen und dann auch noch als Teil von Hui Buh, als der er ebenso zu meiner Jugend gehörte. Schön auch, dass am Ende des Filmes noch einmal eine Widmung für Hans Clarin eingeblendet wurde, der in meinen Augen ewig hätte leben sollen.
Doch nicht nur Clarin besticht. Nicht zuletzt das Duo Herbst und Herbig machen aus dem Film ein wahres Erlebnis, dass sich auf jeden Fall nicht nur für Kinder lohnt. Sicherlich gibt es brillantere Filme auch im Bereich CGI (Herbig taucht hauptsächlich als CGI Geist auf), doch muss sich der Film nicht in den Schatten verstecken, die andere Filme werfen.
Sicherlich ist dieser Film nichts für diejenigen, die starken Tiefgang und eine komplexe Story suchen, aber wer erwartet das auch schon bei einem Film der keine Altersbeschränkung hat?
Ich kann diesen Film nur empfehlen, da man sich bei der Umsetzung sehr viel Mühe gegeben hat und eine schlüssige Story gut verkauft mit ein wenig Augenzwinkern und Bully Humor.