
Johnny Depp …. Jack Sparrow
Orlando Bloom …. Will Turner
Keira Knightley …. Elizabeth Swann
Jack Davenport …. Norrington
Bill Nighy …. Davy Jones
Jonathan Pryce …. Gouverneur Weatherby Swann
Lee Arenberg …. Pintel
Mackenzie Crook …. Ragetti
Stellan Skarsgård …. Stiefelriemen Bill
Tom Hollander …. Lord Beckett
Naomie Harris …. Tia Dalma
Fluch der Karibik 2 beginnt mit der Hochzeit von Will Turner und Elizabeth Swann, die jäh unterbrochen wird durch die Verhaftung der beiden wegen Begünstigung eines Piraten. Es dreht sich dabei natürlich um die spektakuläre Flucht von Captain Jack Sparrow aus dem ersten Teil, an der man ja bereits teilhaben durfte.
Doch nicht der Gouverneur Swann hat diese Verhaftung angesetzt, sondern der Vertreter der East India Company Lord Beckett, der den beiden prompt mit dem Galgen droht.
Auch die Interventionen des Gouverneurs bringen nichts und so scheint die Lage aussichtslos bis Beckett Will Turner ein Angebot unterbreitet.
Turner soll von Sparrow den Kompass besorgen, der im ersten Teil so souverän den Weg zur Isla de Muerta wies. Turner willigt ein und bricht auf, während Elizabeth im Gefängnis von Port Royal auf ihre Rettung wartet.
In der Zwischenzeit erleben wir einen Jack Sparrow wie wir ihn so gar nicht kennen. Betrunken und verängstigt. Er sieht seine Tage gezählt, da er ein dunkles Geheimnis mit sich rum trägt. Vor 13 Jahren hatte er einen Deal mit Davy Jones, dem Schreckenspiraten aus den Tiefen des Meeres.
Dieser gab ihm die Black Pearl und versprach ihm 13 Jahre lang Captain des Schiffes zu sein. Und diese Zeit ist abgelaufen und Jones will Sparrow für 100 Jahre in seiner Crew und die Black Pearl versenken.
Als der untote Stiefelriemen Bill Turner (Wills Vater) Sparrow aufsucht, weiß dieser, dass es an der zeit ist, etwas zu unternehmen und er hat auch schon einen Plan. Er lässt die Black Pearl auf Land setzen und versteckt sich mit seiner Crew aus Angst auf einer Insel.
Dort findet ihn auch Will Turner als gewählte Gottheit eines Stammes auf dieser Insel. Dummerweise handelt es sich bei dem Stamm um Kannibalen und die Mannschaft der Black Pearl und auch die gewählte Gottheit schweben in akuter Lebensgefahr.

So entschließt sich Sparrow, nach einer Wahnwitzigen Flucht vor den Kannibalen, es lieber mit Davy Jones aufzunehmen als sich weiter zu verstecken. Er greift schließlich einen Plan auf, den er schon zu Anfang hatte. Der Pirat Jones hat aufgrund einer nicht erfüllten Liebe zu einer Frau sich das Herz aus dem Leib geschnitten und dies in der legendären „toten Manns Kiste“ aufbewahrt. Den Schlüssel dafür trägt er am Körper und den Weg zu der Kiste könnte der berühmte Kompass weisen.
In der Zwischenzeit bricht Elizabeth aus dem Gefängnis aus und schließt sich der Crew an, die in Tortuga auch auf den heruntergekommenen ehemaligen Commodore Norrington trifft.

Es entbrennt eine Jagd auf die Kiste und den Schlüssel, die jeder aus unterschiedlichen Gründen sucht, während Davy Jones natürlich nicht begeistert davon ist, dass ihm Sparrow ein Schnippchen schlagen will.
Der Film ist ein guter Nachfolger des Leinwandspektakels aus dem Jahr 2003. Doch er schafft es nicht den bisherigen ersten Teil in den Schatten zu stellen oder auch aus seinem Schatten herauszutreten. Man hat versucht die Story sehr komplex zu bauen mit den verschiedenen Intentionen der einzelnen Charaktere, aber dennoch bleibt das Vorhaben recht seicht in meinen Augen. Effekte von IL&M und die Scores sind wie gewohnt bombastisch, werden aber oftmals durch unnötige Längen in dem Film überdeckt.
Es wirkt alles nicht ganz so rund, wie noch im ersten Teil und auch die Leichtigkeit des Abenteuers an sich fehlt in diesem Film. Wenn auch keine Langeweile an sich aufkommt, so bleibt ein Beigeschmack, der keine absolute Befriedigung bringt.
Ich kann nur vermuten, dass auch hier wieder das meist übliche Problem gilt, das man sich etwas im Konzept verliert, wenn man zwei Filme auf einen Streich dreht. Die Dreharbeiten von Teil 2 und 3 sind ja zusammengelegt worden um Kosten zu sparen.
Der Film endet, anders als der erste Teil, mit einem Cliffhanger, der den dritten und wahrscheinlich letzten Teil zu einem Muss werden lässt. Trotz aller Kritikpunkte besteht kein Zweifel daran, dass Fluch der Karibik 2 der Sommerblockbuster des Jahrs 2006 wird.
Ach ja. Den Abspann empfehle ich zu Ende zu betrachten.
Interessante Links zu dem Thema:
Davy Jones(Wiki) - Fluch der Karibik2(Wiki)
East India Company (Wiki)