Schon - Zeit

Schon Zeit! Schon Zeit ? Schonzeit…

Archiv für August, 2006

Die anonymen Langschlafoholiker

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 30.August 2006

„Hallo, mein Name ist Malte und ich bin Langschlafoholiker.“
„Hallo Malte. Erzähl uns doch von deinem Problem.“

„Es fing schon vor meiner Geburt an. Meine Mutter wartete auf mich, aber ich hatte noch keine Lust auf geboren werden. Ich wollte einfach nur kuschelig warm liegen bleiben.“
 

„Doch dann ließ es sich nicht mehr ändern…“

„Ja genau. Und ich musste der Welt gegenüberstehen. Doch auch in dieser Welt gab es an jeder Ecke quasi Versuchungen. Schlummertrünke, Ruheräume und nicht zu vergessen in meiner eigenen Wohnung lauern Betten und Sofas auf mich um mich gefangen zu nehmen.“
„Und da haben wir ja in unserem letzten Treffen besprochen, wie man am besten mit so was… Ja Malte?“

„Sorry. Was war denn die Lösung? Ich war nicht da. Da habe ich wohl verschlafen.“

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Die Bahn

Verfasst von Schonzeit am Montag, 28.August 2006

Ich bin ja ein kleiner Neurotiker und bilde mir auch durchaus ein, dass ich meine Neurosen gut pflege. Daher ist es verwunderlich, dass ich in Zeiten wie diesen einfach mal auf dem Kieler Hauptbahnhof in einen Zug steige um irgendwo hin zu fahren.

Doch ein Leben ohne Auto treibt mich dazu. Am Bahnhof werde ich gleich mit den Zeilen auf dem Fahrplan empfangen, ich möge doch bitte auf verdächtiges Gepäck achten und dies umgehend melden. Klasse. Als wenn mir nicht schon mulmig genug wäre. Am Fahrkartenautomaten geht’s weiter. Klick auf Rieseby. Dort stehen statt telefonisch durch Sonja aversierten 5 EUR ungefähr plötzlich 8,90 EUR und die Info „nur Bus“.

Gut. Ich wusste auch schon vorher, dass ich zu blöd bin um ein Ticket zu lösen, also war das ja nun kein Ding. Ich hatte mich auch grad mit Schwarzfahren abgefunden, wenn auch aus der Situation heraus, statt wegen des Geldes. Ich war einfach überfordert.

Genau in diesem Moment stellte sich ein osteuropäischer Mitbürger mit einer Zeitung in kyrillischer Schrift neben mich und sprach mich unversehen an. OK. In eine Zeitung kann man schwer ne Bombe rein bekommen, aber vielleicht hat er ja auch die Kofferbombe schon verlegt.

Doch was müssen meine Ohren, die durch Vorurteile belastet sind, hören? Der Mann spricht mich freundlich an ob ich Richtung Flensburg fahre und ob ich mit auf sein Ticket möchte für einen fairen Preis. Gesagt getan.

Natürlich dachte ich die halbe Zugfahrt, wenn ich nicht an entgleisende Züge dachte darüber nach, ob es nicht Geldverschwendung war ein Ticket zu lösen und ob ich das nicht doch durch einen eigenen Ticketkauf hinbekommen könne.

Doch plötzlich stand der Schaffner da und ich dachte mir, dass ich alles richtig gemacht habe, was er mir auch bestätigte und mich freundlich anlächelte. Weniger Glück hatte die Frau direkt neben mir. Diese war auch schon in Kiel eingestiegen und wollte wohl bis Eckernförde, hatte aber kein Ticket gelöst. Bis Eckernförde waren es noch drei Minuten als er sie ansprach und somit um 40 EUR ärmer machte.

Man selbst fühlt sich da doch gleich besser, wenn man nicht zu dem Kreis der elitären Nachzahler gehört. Zum Glück bestätigte mir der Schaffner, das ein chronisch überforderter Mensch wie ich dann auch weiterhin seine Tickets im Zug lösen kann, auch wenn das nicht mehr gern gesehen ist.

So kam ich dann mit vielen neuen Impressionen und heil an meinem Zielort an und konnte aufgrund von Sonjas Gnade auf eine Rückfahrt mit dem Zug verzichten, da diese die Nacht mit mir in Kiel verbrachte. Bei dem netten Mann, der mich mitnahm, habe ich mich noch mal herzlich bedankt und werde in Zukunft einfach mal nicht der Medienhysterie nach jedem Menschen der anders ist terroristische Qualitäten andichten.

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Zeit

Verfasst von Schonzeit am Sonntag, 27.August 2006

Es ist komisch, wie die Zeit Menschen verändert und wie die Zeit Situationen kompliziert die vorher unkompliziert waren.

Jeder Mensch macht eine Veränderung durch und dies hinterlässt ab und an den faden Beigeschmack des Verlusts bei einem. Niemand ist davor gewappnet und es gibt keine Versicherung gegen diese Art von Schmerz, die darauf folgen mag.

Nun gut. Andererseits ist die Veränderung das Einzige was uns ausmacht, denn ein steter Tropfen mag einen Stein höhlen, aber keine Welt bewegen. Doch auch das ist ein schwacher Trost für das was im Leben manchmal schief läuft. Für die Momente, die man aus seinem Leben streichen möchte oder die Sätze und Taten die man ungeschehen machen möchte aus dem tiefsten Mark der Seele und des Herzens.

Nichts kann die Welt zurückdrehen oder sie anhalten, denn die Zeit zwingt sie zum Handeln, doch kann man versuchen den Takt zu finden und sich elegant mitzubewegen.

Da hätte ich wohl doch zur Tanzschule gehen sollen.

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Werbung

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 24.August 2006

Werbung

Ach wie schön war doch das Leben zu den Zeiten, als es im TV nur das Öffentlich – rechtliche Fernsehen gab. Man hatte zwar nur drei Sender, auf denen nicht zwingend immer was Interessantes lief, aber das machte auch nichts aus.

Immerhin gab es auch damals schon TV mit Star Trek und Alf und was das Kinderherz sonst noch so begehrt. Man musste während der Serie nicht ins zappen verfallen um einen Sender zu finden, auf dem grad zwischen den Werbeblöcken etwas Programm lief und konnte sich entspannt zurücklehnen während einer Sendung.

Natürlich war man nicht wirklich werbefrei, aber man war auch kein Sklave von ihr und die Mainzelmännchen im ZDF versüßten das Dranbleiben während der Werbung

Später dann kam ein findiger Mann irgendwo auf der Welt auf die Idee, dass man viel mehr Leute dazu bekommt sich die Webung anzusehen, wenn man einfach mal die Sendung für wichtige Produktinformationen unterbricht. Und in diesem Moment ging das Problem los, denn es schien plötzlich mehr Werbezeit zu geben als Werbetexter gute Ideen haben können bzw. Firmen keine Ideen für tolle Produkte.

Zwar wurde zum Glück durch die Erfindung der Fernbedienung eine wirkungsvolle Gegenmaßnahme gegen Werbeblöcke entwickelt, doch die Rüstungsabteilungen der Fernsehsender sind einfach stärker. Schließlich läuft ja immer irgendwo Werbung. Zappen hilft nicht lückenlos. Und so bleibe ich an einem Werbeblock hängen.

Da berichtet mir Anke Engelke über eine tolle „Hannoversche Leben“ Versicherung, die mir helfen wird, wenn ich mit meiner Hollywood Schaukel experimentieren will und meine Hinterbliebenen dann nicht mittellos da stehen sollen.
Oder ich werde informiert, dass ich mir unbedingt den Modellbausatz des Schlachtschiffs Bismarck kaufen soll für nur einen Euro beim ersten Heft und dafür sind die Holzteile auch lasergeschnitten.

Oho. Lasergeschnitten. Dann muss das ja was tolles sein und das erste Heft kostet ja auch nur einen Euro. Und dann liegt das Ding zu Hause rum. Im besten Fall wird daraus dann irgendwann ein eineinhalb Meter langes Modellbauschiff aus Holz, das dann schön lackiert und verklebt ist mit viel Mühe. Dafür muss man sich wahrscheinlich nur mal wieder um die 100 Hefte zu legen die dann ungleich teurer sind als das erste. In der Regel gibt man dann über 2 Jahre hinweg 500 oder 600 € für dieses Zeug aus und stellt dann fest, das man sich dann auch Fachliteratur und einen Komplettsatz hätte kaufen können, den man dann montieren kann so schnell wie man will. Im schlimmsten Fall stellt der Verlag vorher das Produkt ein, so dass es gar nicht erst fertig wird oder man hat schlichtweg keine Lust mehr auf das, was man da vorgesetzt bekommen mag.

Und dann hat man ein halb fertig geklebtes Holzwrack zu Hause Rumstehen, das evtl. mehr Ähnlichkeit hat mit dem heutigen Aussehen der Bismarck in fast 5000 Meter Tiefe. Und man muss sich wieder fragen: Warum habe ich nicht einfach bei der Werbung weggehört?

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Sanostol Ouzo -SO!

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 22.August 2006

Auf Partys gibt es immer wieder die abgefahrensten Getränke und so ist es auch nicht verwunderlich, das man auch mal einen gesunden kurzen für zwischendurch haben will. Wenn das Rahmenangebot dann auch noch schlecht genug ist (ich weiß nicht wie das Zeug hieß, aber ich hatte schon mal verdorbene Milch im Kühlschrank mit einer gesünderen Farbe) so kann es sein, dass Party Gäste den Kühlschrank durchforsten um eine Alternative zu finden.

So wurde dann der SO! geboren. Sanostol mit Ouzo gemixt. Zugegeben klingt diese Mischung nicht wirklich gewinnbringend, aber auf der anderen Seite musste ich feststellen, dass die geschmackliche Resonanz in meinem Mund durchaus positiv war. SO! könnte also der Partyrenner der nächsten Generation werden.

Beizeiten werde ich mit Alex mal über die Abfüllrechte reden müssen.

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Spaß mit dem Ex… Vermieter

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 22.August 2006

Es muss ein Gesetz sein, das einem Ex Vermieter erlaubt seine ehemaligen Mieter mies zu behandeln.
Da wurde doch glatt bei mir für August noch die Miete abgebucht, was ja passieren kann und auch nicht so tragisch ist, da man ja unter Menschen ist. Doch nach dem heiligen Versprechen sich umgehend um die Rücküberweisung zu kümmern sind mittlerweile zwei Ereignislose Wochen ins Land gegangen. Vorletzten Freitag die letzte große Initiative von mir. Ein Anruf (natürlich auf dem Anrufbeantworter) von mir mit der Bitte um sofortige Rückmeldung. 9 Tage später bin ich immer noch nicht schlauer und habe eine böse Email geschrieben und die Deadline gesetzt bis morgen eine Rückmeldung zu haben.

Schließlich arbeitet man nun seit Anfang August mit meinem Geld und dafür zahle ich Überziehungszinsen auf meinem Konto und habe Ärger. Zinsen kann ich mir wahrscheinlich abschminken, auch wenn sie mit eingefordert wurden, doch will ich endlich das Geld wieder sehen, das mir einfach gehört. Eine trägere Bearbeitung dieses Sachverhalts als von Seiten von Schütt in Kiel kann ich mir da eigentlich nicht vorstellen. Und dabei will die Hausverwaltung ja großen Service bieten. Das klappt wahrscheinlich nur solange alles so abläuft wie es standardmäßig vorgesehen ist.

Mir wäre es jedoch lieber, wenn ich mit meinem gold arbeiten könnte, statt fremder Leute.

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Meine Einweihungsparty aka mein Geburtstag

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 17.August 2006

Das praktische an einem Umzug ist auf jeden Fall, das man einen Grund hat eine Party zu schmeißen. Grandios war in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass ich ja nun auch noch Geburtstag hatte eine Woche nach dem Umzug. Also eine All in One Party mit den Freunden, die sich dann auch in der Wohnung stapelten.

Was mir an dieser Party aufgefallen ist. Freunde sind Freunde, sind Freunde. Das kann man einfach mal so im Raum stehen lassen als geschlossene Aussage. Außerdem bleibt festzuhalten, dass für Partys ein Wohnzimmer völlig uninteressant ist, weil sich alle Leute in der Küche stapeln. Der Grund dafür ist und bleibt mir ein Rätsel.

Wir hatten viel Spaß und haben viel für die deutsche Konjunktur getan und Bier mit 16 % Mehrwertsteuer schmeckt sowieso am besten. Nächstes Jahr zu meinem 30ten kann das also alles eigentlich alles gar nicht sooo toll werden.

Natürlich hatte ich vor Beginn der Party mal wieder die üblichen Panikvorstellungen. Haben wir alles, kommen alle, gefällt es allen. Es sind mehr gekommen als erwartet, wir haben genug Knabberkram für alle Partys im Rest des Jahres denke ich und die Stimmung war wohl auch ganz nett, wenn die letzten Gäste erst morgens um 10 nach 6 das Weite suchten. Tja. Klassisches Ding. Um 14.30 Uhr sollte man ja auch erst bei den Eltern zum obligatorischen Kaffee sein. Da hatte man ja noch genug Zeit zum Schlafen. Und mal ehrlich ausschlafen und aufräumen wird auch zu sehr in den Vordergrund gestellt bei anderen heute.

So habe ich nun also eine Woche zum Einrichten gebraucht und hatte Sonntagabend die Befürchtung ich würde noch eine Woche benötigen um zu restaurieren. Ging dann aber doch schneller als erwartet und so könnten die nächsten Gäste auch umgehend wieder kommen.

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Umzug

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 17.August 2006

So. Es ist vollbracht. Ich habe zwar nun auch schon den zweiten Tag wieder Internet, kann mich aber noch nicht dran gewöhnen, dass es sich nun schon wieder um einen Hausstand hier handelt, dem ein gewisses Maß an Zivilisation anheim geht.

Ich hatte mich ja schon auf mehrere Wochen ohne Telefon und Internet seelisch vorbereitet, aber durfte mich positiv überraschen lassen durch Intervention schwarzer Kanäle. Also nur eine Woche ohne DSL.

Natürlich hatte ich mich mit alternativen Techniken beschäftigt, aber die Signalübertragung ins Internet via Buschtrommel ist doch mehr als dürftig. Es war ja aber auch genug zu tun und es hätte genug zu schreiben gegeben, was aufgrund der schnelllebigen Zeit evtl. niemals ausgesprochen wird an dieser Stelle.

Der Umzugstag war da und die Helfer auch alle. Mit knapp einer Stunde Verspätung, aber da es sich um meinen Umzug handelte war das sozusagen stilvoll und auch wenig tragisch. Der Umzug, der mir bestimmt mal wieder 50000 graue Haare brachte wurde von meinen ruhigen und besonnen Helfern geschaukelt, während ich gewohnt planlos durch die Gegend rannte und an allen Ecken gleichzeitig versuchte was zu erreichen.

Aber schließlich war erstaunlicherweise alles in der neuen Wohnung und nach einer Woche schrubben und scheuern und hin und herstellen ist auch eigentlich alles in Ordnung.

OK. Ich habe noch immer keinen Keller, der Wasserzulauf im Badezimmer tropft noch immer und der für Montag versprochene Klempner ist immer noch nicht aufgetaucht und mein alter Vermieter hat die Miete noch mal abgebucht. Alles in allem pleite aber glücklich. 

Die 540 € für die alte Wohnung wurden auch prompt laut Aussage des früheren Vermieters zurück überwiesen, was allerdings nach neun Tagen sich noch nicht auf mein Konto auswirkte. Ich hoffe das wird sich in den nächsten Tagen noch geben, da ich zwar durchaus weltmännisch sein mag, aber nicht alles Geld der Welt habe.

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Kinofilme mit Goodies

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 4.August 2006

Kinofilme mit Goodies im Abspann oder nach dem Abspann sind etwas Tolles. Sie versüßen einem das Bleiben im Kino und Lesen dessen, was dort steht. Man würdigt so die Crew und hat evtl. noch das ein oder andere AHA - Erlebnis.

Es gibt aber immer wieder Kinos, die einfach mitten im Abspann das Licht andrehen und somit einen Teil des Films (wenn auch nur den Abspann) einfach abschneiden. Dies ist unfair denen gegenüber, die gern sich solche Abspänne ansehen.

Bei Filmen die im Abspann Goodies in Form von Szenen oder Outtakes haben passiert so was seltener. Man möchte also den Vorführer dazu zwingen in meinen Augen, den Abspann komplett zu zeigen, was auch ganz gut zu klappen scheint.

Leider aber nur im Kino, denn spätestens im TV wird der Abspann dann wieder komplett weg geschnitten und im nächsten Werbeblock dann noch kurz eingeblendet, wer denn so wichtiges mitgespielt hat in dem Film.

Auch da wird der Kunde aus Gründen der Wirtschaftlichkeit um den Abspann und ggf dann auch um die Goodies im Abspann betrogen und das auch noch ohne das man ein schlechtes Gewissen dabei hat.

Ich finde diese Entwicklung traurig, da man statt mit passender Musik aus einem Film geleitet zu werden, dann entweder im Kino von Licht und abruptem Ende des Films oder im Fernsehen durch Milchschnitten oder Klingeltonwerbung aus dem erlebten gerissen wird.

Ich hoffe das die Filmindustrie in Zukunft noch viel interessantere Abspänne macht und die Leute auf den Geschmack kommen und sich auch einfordern diese zu sehen.

Bei Fluch der Karibik 2 waren wir auch schon halb draußen, weil der Durst uns trieb, konnten uns aber nicht vom Abspann losreißen, da wir noch ein Goodie erwarteten UND wurden belohnt. Es gibt am Ende vom Abspann noch eine kleine, aber feine Szene, die einem erlaubt das Kino mit einem Schmunzeln zu verlassen.
So soll das sein.

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Bravo Titelbilder

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 4.August 2006

Daniela hat einen interessanten Link aufgetan.
Eine Übersicht über alle Bravo Covers seit 50 Jahren. Das Magazin hat nun tatsächlich schon so viel Tage auf dem Buckel. Und in diesem Zusammenhang reizt natürlich der Blick auf das aktuelle Cover zur eigenen Geburt ein wenig.

Leider ist es nicht erlaubt eine Kopie von dem Cover zu machen, aber immerhin einen Link habe ich für euch, damit ihr euch das Cover ansehen könnt.

Selbst die Woche meiner Geburt stand somit schon im Zeichen der Science Fiction, weil zu dem Zeitpunkt meiner Geburt die Bravo aktuell über den Star Wars Hype berichtete. Gut. Der Leitartikel drehte sich um Smokie, aber auch ein Artikel über Alice Coopers Comeback findet sich auf dem Cover der Ausgabe 34/77

Und hier der Link für Eigenforschung

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Klowerbung

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 2.August 2006

Werbung ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch das Stille Örtchen ist heutzutage ja Werbeträger. So wird einem auf Autobahnraststätten der Vorteil von Kaminen nahe gelegt und auf dem Klo des Cinemaxx Kino immer wieder gern an jeder erdenklichen Stelle eingeimpft, dass man in Zukunft auch gern wieder kommen möge um andere Filme zu sehen, die demnächst anlaufen werden.

Doch skurril mutet es an, wenn man bei seinem Geschäft vom Pinkelbecken aufblickt und dort die Werbung für das „Ladies Night Special“ zu „Trennung mit Hindernissen“ erblicken darf.

Als Zielgruppe fühle ich mich da eher weniger angesprochen. Nichts gegen Emanzipation, aber es kommt doch eher seltener vor, dass man die Zielgruppe für dieses Special auf dem Herrenklo am Pinkelbecken antrifft.

Und so sieht man mich ratlos dort stehen und verwirrt drüber nachdenken, was ich wohl falsch mache. Schnell jedoch kam ich zu dem Schluss, dass man wohl einfach ungünstig platziert hat, oder damit rechnet, dass Männer auf die Idee kommen ihrer Freundin oder Frau einen Ladies Night Abend im Kino zu gönnen.

Viel schlimmer ist jedoch die Neugier, was für Werbung wohl auf den Damenklos angebracht sein möge. Demnächst hängen da bestimmt die Mens Night Specials für irgendwelche Action Filme aus.

Oder hat sich nur einer in der Tür geirrt?

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Fluch der Karibik 2

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 2.August 2006

Johnny Depp …. Jack Sparrow
Orlando Bloom …. Will Turner
Keira Knightley …. Elizabeth Swann
Jack Davenport …. Norrington
Bill Nighy …. Davy Jones
Jonathan Pryce …. Gouverneur Weatherby Swann
Lee Arenberg …. Pintel
Mackenzie Crook …. Ragetti
Stellan Skarsgård …. Stiefelriemen Bill
Tom Hollander …. Lord Beckett
Naomie Harris …. Tia Dalma

Fluch der Karibik 2 beginnt mit der Hochzeit von Will Turner und Elizabeth Swann, die jäh unterbrochen wird durch die Verhaftung der beiden wegen Begünstigung eines Piraten. Es dreht sich dabei natürlich um die spektakuläre Flucht von Captain Jack Sparrow aus dem ersten Teil, an der man ja bereits teilhaben durfte.

Doch nicht der Gouverneur Swann hat diese Verhaftung angesetzt, sondern der Vertreter der East India Company Lord Beckett, der den beiden prompt mit dem Galgen droht. Auch die Interventionen des Gouverneurs bringen nichts und so scheint die Lage aussichtslos bis Beckett Will Turner ein Angebot unterbreitet.

Turner soll von Sparrow den Kompass besorgen, der im ersten Teil so souverän den Weg zur Isla de Muerta wies. Turner willigt ein und bricht auf, während Elizabeth im Gefängnis von Port Royal auf ihre Rettung wartet.

In der Zwischenzeit erleben wir einen Jack Sparrow wie wir ihn so gar nicht kennen. Betrunken und verängstigt. Er sieht seine Tage gezählt, da er ein dunkles Geheimnis mit sich rum trägt. Vor 13 Jahren hatte er einen Deal mit Davy Jones, dem Schreckenspiraten aus den Tiefen des Meeres. Dieser gab ihm die Black Pearl und versprach ihm 13 Jahre lang Captain des Schiffes zu sein. Und diese Zeit ist abgelaufen und Jones will Sparrow für 100 Jahre in seiner Crew und die Black Pearl versenken.

Als der untote Stiefelriemen Bill Turner (Wills Vater) Sparrow aufsucht, weiß dieser, dass es an der zeit ist, etwas zu unternehmen und er hat auch schon einen Plan. Er lässt die Black Pearl auf Land setzen und versteckt sich mit seiner Crew aus Angst auf einer Insel.

Dort findet ihn auch Will Turner als gewählte Gottheit eines Stammes auf dieser Insel. Dummerweise handelt es sich bei dem Stamm um Kannibalen und die Mannschaft der Black Pearl und auch die gewählte Gottheit schweben in akuter Lebensgefahr.


So entschließt sich Sparrow, nach einer Wahnwitzigen Flucht vor den Kannibalen, es lieber mit Davy Jones aufzunehmen als sich weiter zu verstecken. Er greift schließlich einen Plan auf, den er schon zu Anfang hatte. Der Pirat Jones hat aufgrund einer nicht erfüllten Liebe zu einer Frau sich das Herz aus dem Leib geschnitten und dies in der legendären „toten Manns Kiste“ aufbewahrt. Den Schlüssel dafür trägt er am Körper und den Weg zu der Kiste könnte der berühmte Kompass weisen.

In der Zwischenzeit bricht Elizabeth aus dem Gefängnis aus und schließt sich der Crew an, die in Tortuga auch auf den heruntergekommenen ehemaligen Commodore Norrington trifft.


Es entbrennt eine Jagd auf die Kiste und den Schlüssel, die jeder aus unterschiedlichen Gründen sucht, während Davy Jones natürlich nicht begeistert davon ist, dass ihm Sparrow ein Schnippchen schlagen will.

Der Film ist ein guter Nachfolger des Leinwandspektakels aus dem Jahr 2003. Doch er schafft es nicht den bisherigen ersten Teil in den Schatten zu stellen oder auch aus seinem Schatten herauszutreten. Man hat versucht die Story sehr komplex zu bauen mit den verschiedenen Intentionen der einzelnen Charaktere, aber dennoch bleibt das Vorhaben recht seicht in meinen Augen. Effekte von IL&M und die Scores sind wie gewohnt bombastisch, werden aber oftmals durch unnötige Längen in dem Film überdeckt.

Es wirkt alles nicht ganz so rund, wie noch im ersten Teil und auch die Leichtigkeit des Abenteuers an sich fehlt in diesem Film. Wenn auch keine Langeweile an sich aufkommt, so bleibt ein Beigeschmack, der keine absolute Befriedigung bringt.
Ich kann nur vermuten, dass auch hier wieder das meist übliche Problem gilt, das man sich etwas im Konzept verliert, wenn man zwei Filme auf einen Streich dreht. Die Dreharbeiten von Teil 2 und 3 sind ja zusammengelegt worden um Kosten zu sparen.

Der Film endet, anders als der erste Teil, mit einem Cliffhanger, der den dritten und wahrscheinlich letzten Teil zu einem Muss werden lässt. Trotz aller Kritikpunkte besteht kein Zweifel daran, dass Fluch der Karibik 2 der Sommerblockbuster des Jahrs 2006 wird.

Ach ja. Den Abspann empfehle ich zu Ende zu betrachten.

Interessante Links zu dem Thema:
Davy Jones(Wiki) - Fluch der Karibik2(Wiki)
East India Company (Wiki)

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