Archiv für November, 2006
Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 30.November 2006
OK. Der neue Bond ist ein guter Film, das habe ich ja schon geschrieben. Und doch gibt es einen Aspekt der mir die Haare noch grauer werden lässt als sie eh schon sind.
Product Placement
In heutigen Filmen fast nicht mehr wegzudenken und somit eigentlich in Ordnung. Manchmal sogar witzig und schön in die Story eingefügt, und manchmal als wahre Knüppelorgie in die Handlung hineingedroschen wie bei James Bond – Casino Royal
Zugegeben. James Bond ist nun mal ein Sony Produkt und somit möchte Sony auch den maximalen Nutzen aus der Ganzen Sache ziehen. Aber wenn gerade am Anfang der Venedig Sequenz erst ein Laptop groß in Szene gesetzt wird der Marke Sony Vaio, während seine Geliebte ein paar Fotos mit einer Sony Cybershot Kamera macht um kurze Zeit später ein Handy von Sony Ericsson benutzt wird, dann ist das zum Erbrechen.
Warum man in einem solchen Film mit Gewalt alles auf einem Haufen inszenieren muss ist mir schleierhaft.
Klar werden diese Produkte nicht nur da gezeigt und unter anderem auch noch USB Sticks aus dem Hause werden natürlich auch noch gezeigt, aber gerade hier ist es wirklich schlimm und ich fühle mich als Zuschauer nicht mehr in einem Film, sondern in einer Dauerwerbesendung des Hauses Sony.
Da lobe ich mir doch andere Product Placements, die vielleicht sogar wichtig sind um die Stimmung zu untermalen. Bladerunner zum Beispiel. Coca Cola wird mir da riesengroß präsentiert und ist doch eigentlich nur Beiwerk des Hintergrunds und Teil der Atmosphäre.
Im fünften Element konnte sich McDonalds gut die Hände reiben und in Filmen der heutigen Zeit benutzen oftmals Leute natürlich Produkte, doch es wirkt nicht so inszeniert wie in dem, was ich diese Woche im Kino sah.
Zügelt euch doch bitte wieder ein bisschen, dann wirkt die Werbung vielleicht auch wieder unterschwellig, wie es ursprünglich mal gedacht war, wo man sich eine Cola öffnete, weil man unterbewusst jemanden trinken sah.
Doch ich muss jetzt los. Mir ein Laptop, ein Handy und ne neue Digicam kaufen. Vielleicht auch nen USB Stick wo ich schon mal auf Achse bin…
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Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 30.November 2006
Es ist der Beste Bond - Es ist der schlechteste Bond
Manchmal ist es sogar gar kein Bond und das ist keine Lüge.
Casino Royal erfindet James Bond neu und zeitgemäß. Noch radikaler als bei Pierce Brosnan. Meine Bedenken galten ja schon seit einiger Zeit für Daniel Craig, doch beim Schauen des Films war das tatsächlich abgesehen davon das dieser Mann irgendwie unproportional aussieht das geringste Problem.
Es ist ein Prequel ohne das zu sein. Man macht einen bewussten Bruch mit der bisherigen Bond Geschichte deutlich. Der bekannte Geheimagent verdient sich in diesem Film erstmals seinen Doppelnull Status und das in der heutigen Zeit. Alles was davor war ist einfach Geschichte zu einer anderen Zeit mit einem anderen Bond. Dies ist nicht schlimm, da auch ansonsten natürlich immer erklärt werden musste, warum Bond plötzlich anders aussah und nicht altert und somit natürlich immer irgendwo versteckte Brüche da waren, doch hier wird das bewusst in den Vordergrund gestellt.
Auch sagt der heutige Bond Worte wie „Schlampe“ und wird massiv gefoltert. Der perfekte Gentleman ist noch nicht geboren, auch wenn ab und an Züge davon zu sehen sind.
Doch über all das kann man hinwegsehen.
Doch manchmal kann ich mich gegen den Eindruck nicht erwehren, das der Mann den ich da beobachte und der zugegebenermaßen Martini trinkt und einen Aston Martin fährt (sogar einen 64er kurze Zeit) auch ebenso gut John McClane heißen könnte oder sonst wie.
Über eins war ich allerdings sehr traurig. Ein Bond ohne einen Q.
Doch so viel zu den negativen Sachen. Bond is back.
Am Ende (auch wenn der Film drei Stück davon hat) wird das Bild irgendwie rund, auch wenn noch eine weitere Neuerung in dem neuen Bond ist. Ein Cliffhanger, den man so noch nie gesehen hat in einem Streifen mit dem smarten Agenten.
Er agiert diesmal wieder souverän, wenn auch nicht unumstritten und durchaus mit Fehlern. Er neigt dazu seine Gegner zu unterschätzen und kriegt dafür auf die Finger geklopft, wenn man das mal so verharmlosen darf. Durch dieses Handeln wirkt Bond tiefer als er es bisher war. Eine fabelhafte Fassade ohne Tiefe ist ja bisher bekannt, doch das erwartet uns hier nicht als Zuschauer.
Nach reiflichen Überlegungen empfehle ich diesen Film dennoch. Auch wenn man ihn mit einiger Distanz zu den bisherigen Bond Filmen sehen muss. Als Bond nicht so brillant aus jetziger Sicht, als Actionfilm durchaus gut und vielleicht die Geburt eines neuen Bond in den sich dieser Film einreiht.
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Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 30.November 2006
Am Dienstagabend war es so weit. Bevor wir zu fünft über das Kieler Cinemaxx herfielen trafen wir uns gepflegt auf dem Kieler Weihnachtsmarkt. 5 Leute. Das waren Daniela und Alex, Lejf und Sonja mit mir im Schlepptau.
Und plötzlich war das Warten zu Ende. Ich konnte mir einen herrlichen Pott voll „Schwarzwälder Kirsch“ kaufen. Kakao mit Kirschwasser und marinierten Kirschen. Ich habe mich ein Jahr lang drauf gefreut und bin tatsächlich auch schon in der Stimmung dafür um mich durch dieses Getränk auf Weihnachten einstimmen zu lassen.
Dazu dann noch eine leckere Kochwurst und dann ist der Abend gerettet. Wenn mich im Dezember einer sucht… Ich bin arbeiten oder am Stand gegenüber von Kloppenburg.
Wenn ihr mir einen Schwarzwälder Kirsch ausgeben wollt, dann seid ihr noch mehr mein Freund als sonst.
Zwei Becher dieses herrlichen Getränks sind dann in meinem Mund verschwunden und ich fühlte mich herrlich auf einen Kinoabend eingestimmt.
You make my wish come true. All i want for Christmas is a Schwarzwälder Kirsch.
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Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 30.November 2006
Ich weiß noch genau wie aufgeregt ich war, als ich das erste Mal ins große neue Kino nach Kiel fuhr. Das Cinemaxx in Kiel wurde eröffnet und somit riesige Kinosäle mit einer Technik die begeisterte. Und überhaupt war das Ganze sehr aufregend.
Alles neu und schön gemacht und dann noch diese Sessel. Kein Verzehrkino und kein Rauchen im Kino.
Das ist nun schon ein paar Jahre her und nun hat sich so einiges geändert. Das Cinemaxx ist noch immer kein Verzehrkino, aber davon das es schön und neu ist ist auch nichts mehr zu spüren.
Man merkt, dass tausende von Menschen durch die Hallen gewandelt sind.
Bei meinem letzten Kinobesuch wackelte mein Sitz und auch davor habe ich schon wackelndes Mobiliar bemerkt. Doch was viel schlimmer ist ist dieser siffige Boden.
Früher erinner ich mich noch dran, das man ohne Bedenken seine Jacke einfach mal unter den Sitz stopfte, aber heute würde ich das nicht mehr machen.
Tausende Liter verschüttete Cola, und Bier haben den Boden extrem ekelhaft gemacht. Einerseits schuld ist natürlich die fehlende Abstellmöglichkeit für Getränke aber auch natürlich der zahn der Zeit und evtl. nicht die Zeit für intensive Bodenpflege bei dieser Finanzorientierten Ausnutzung der Kinosäle.
Ich würde mich freuen, wenn ich nach einem Kinobesuch nicht klebende Schuhe hätte, die noch auf dem halben Weg nach Hause das Gefühl geben, man würde auf einem Klebefilm laufen.
Mal sehen wann es Zeit ist wieder zu sagen, dass das Cinemaxx sich wie Phönix aus der Asche erhebt, denn in meinen Augen wird es Zeit für eine Überarbeitung.
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Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 30.November 2006
Grad sah ich Autowerbung im TV. Im Hintergrund lief „Don’t you forget about me“ von den Simple Minds. Das dies eine meiner Lieblingsbands ist ist ja nun spätestens seit meinen enthusiastischen Einträgen im Juni kein Geheimnis mehr. Hier und hier.
Doch wenn ich dieses Lied höre, dann denke ich immer an Anthony Michael Hall und an den Rest vom Breakfast Club. Ein großartiges Beispiel für Filme aus den 80ern.
Und dann fallen mir immer die vielen anderen kleinen Lieder ein auf der Welt, die mich fest mit Ereignissen zusammengeschweißt haben.
Sei es der Name Alan Parsons Project, der mich fest mit meinem kleinen Schwesterchen verbindet oder aber speziell da das Lied „Old and Wise“, weil es einfach schön ist und von tiefer Verbundenheit erzählt.
Oder aber das Lied „Your Song“ von Reginald Kenneth Dwight alias Elton John, das ich einmal hörte und dabei sehen durfte wie eine wundervolle Frau nie glücklicher aussah, weil sie ihrem frisch angetrauten Ehemann in die Augen blickte.
Auch kann ich nicht von Reamonn das Lied Supergirl hören ohne an eine mir sehr bekannte Polizistin zu denken. Doch nicht nur Frauen sind natürlich mit Liedern verbunden.
„Exploration of Space“ von Cosmic Gate schweißt mich fest an die Erinnerung an den Norden Dänemarks. Da es auf der Studienfahrt nach Dänemark irgendwie zur Hymne wurde.
Immer wieder gibt es solche Momente, wo man ein Lied hört und für einen kurzen Moment in einer anderen Welt vor heute sich wieder finden kann. Nur einen Moment. Ein positives Lächeln und dann ist man wieder da wo man heute ist und doch wird ein Stück Vergangenheit einfach mal kurz gewürdigt.
Ich mag Musik und die damit verbundenen Botschaften.
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Verfasst von Schonzeit am Sonntag, 26.November 2006
Ich habe mal wieder ein paar Impressionen beim letzten schon etwas zurück liegenden Fifa Abend gesammelt. Bilder von mir mussten mal wieder zensiert werden.
Gaststars an diesem Abend. Der Flo, Sven und Daniela
Mit Ruhm habe ich mich mal wieder nicht bekleckert, aber war wieder Sieger der Herzen. Zumindest weil die PS2 mir gehört und ich ja auch irgendwas davon haben muss.
Der Sieger in der Kategorie Catering war Daniela mit Pizza und Sven in der Kategorie bestes Selbstbildnis auf meinem Fotoapparat. Das Flo mal wieder jedes Spiel gewann muss nicht erwähnt werden und bedarf auch keiner besonderen Würdigung. Immerhin gehörte ihm die PS2 lang genug.
Danke für einen wundervollen Abend. Freu mich auf mehr.




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Verfasst von Schonzeit am Samstag, 25.November 2006
Da ich ja in letzter Zeit häufig von Autogrammen von mir gesprochen habe überlegte ich, welche Menschen auf der Welt mir gern einmal ein Autogramm geben dürften. Natürlich sind da noch Unmengen mehr Menschen auf dieser Liste drauf, aber ein paar Herzenswünsche bleiben dann doch übrig.
Eric Idle
Marlee Matlin
Sarah Chalke
Alan Rickman
Patrick Stewart
Scott Bakula
John Cleese
Christopher Lee
Lea Thompson
Sandra Schwittau
Johnny Depp
Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Sortierung. Frei Schnauze
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Verfasst von Schonzeit am Samstag, 25.November 2006
Die erste Katze ist die eines Architekten, die zweite eines Chemikers und die dritte eines Regisseurs. Alle drei sitzen vor ihren Futternäpfen voller Brekkies.
Die Katze des Architekten nimmt die Brekkies, baut damit 4 Wände, zieht einen Boden ein, setzt ein Dach drauf und umzäunt es mit den restlichen Brekkies. Als sie fertig ist bewundert sie ihr Machwerk und frisst es auf.
Die Katze des Chemikers nimmt die Brekkies, zerkleinert sie, gibt sie in einen Glaskolben, fügt etwas Flüssigkeit hinzu und löst das ganze unter ständigem Rühren auf. Als sie fertig ist bemustert sie die Lösung und trinkt sie aus.
Die Katze des Regisseurs nimmt die Brekkies, pulverisiert sie, nimmt einen Strohhalm, zieht sich den Stoff durch die Nase, vögelt die anderen beiden Katzen und schreit: ICH KANN SO NICHT ARBEITEN!
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Verfasst von Schonzeit am Freitag, 24.November 2006
Ich habe auch beim MCWinkel einen Stock aufgelesen und möchte euch damit nun näher belästigen.
HSV oder Bayern? Wenn es schon Fussi sein muss dann HSV
Beatles oder Rolling Stones? Beatles
Schwarzenegger oder Van Damme? Ich liebe den Gouvernator und Van Damme mochte ich nie.
Rot- oder Weißwein? Rot. Aber eigentlich sowieso kaum Weintrinker.
Mallorca oder Ibiza? Kann ich nicht beurteilen.
Berlin oder Bonn? Berlin. Mein Bruder wohnt da. UND Bonn, denn da wohnt mein kleines Schwesterchen die mir auch sehr fehlt.
Auto oder Motorrad? Motorräder sind nicht mein Ding. Zu gefährlich.
Pizza oder Pasta? Pizza mit Pasta? Nein… Ich ziehe die Pizza vor, aber nur knapp.
Fernsehen oder Radio? Ich glotz TV
PC oder Apple? PC. Apple wird mich nicht bekehren können glaub ich.
DVD oder VHS? DVD. Mehrere Tonspuren und kein Spulen. YEHAAA
Tag oder Nacht? Man soll es nicht glauben. Der Tag. Jedenfalls im Sommer.
Sekt oder Selters? Wenn es um den klassischen Geschmack geht, dann Selters. Wenn es um die geflügelte Gebrauchsweise geht. Sekt. 
Internet Explorer oder Mozilla? Ich bin ein fauler IE User. Mozilla sagt mir nicht so zu.
Brot oder Brötchen? Brötchen.
schwarz oder weiß? Warz?! Schweiss?!
CD oder Vinyl? Gehöre zu den „Vinyl nicht Verstehern“.
Kaffee oder Tee? Tee gewinnt meilenweit. Außer wenn man mir Cappu kredenzen mag.
Füller oder Kuli? Kuli seit ewigen Zeiten. Erinner mich noch an Kuli Verbote in der Schule.
Schoki oder Chips? Schoki!!!!
Dusche oder Wanne? Siehe vorheriges Stöckchen.
Turnschuh oder Lackschuh? Turnschuh
Winter oder Sommer? Sommer. Sonne Strand und mehr. 
Steak oder Würstchen? Da gibt’s doch nur eine Antwort: Torfstecher.
Blut oder Fleisch? Que?
ARD oder ZDF? Privater Unterhaltungsjunkie
Spiegel oder Focus? Stern
Nokia oder Motorola? Theoretisch Nokia. Momentan Samsung
Ski oder Strand? Wer stellt denn solche Fragen? PAH!
Adidas oder Puma? Nike.
Brief oder eMail? Ich gebe zu… Email, auch wenn mein Postkasten schon sehr einsam ist, aber wenn ich nicht schreibe schreibt mir auch keiner. 
Tatort oder Polizeiruf? ARGH! Krimiserien.
Anruf oder SMS? SMS. Telefonier im Job genug.
James Bond oder Borat? Geschüttelt, nicht gerührt.
Hund oder Katze? Weder noch. Hatschie! Aber wenn schon… dann nen Beagle.
GZSZ oder ViB? Ich als Mann benutze seltener Sexspielzeug.
Familie oder Freunde? Nicht vergleichbar.
BMW oder Mercedes? Smart!
FAZ oder SZ? Keine Printmedien im Haus.
Simpsons oder Spongebob? Und wer denkt an Kim Possible?
Heidi oder Naomi? Mal überlegen. Naomi sieht scheiße aus, zickt rum und ist Naomi. Heide ist süß, hübsch und abgesehen davon das sie nicht „openminded“ für ne Beziehung mit mir ist die bessere Wahl
Micky oder Donald? Micky ist ein Klugscheißer.
kicker oder SportBild? *abwend*
YouTube oder myVideo? YouTube
Sean oder Roger? Sean, Pierce, Roger, George….. da fehlt keiner mehr hab ich beschlossen. (Der neue ist noch nicht in der Wertung)
GMX oder WEB? Gmail
So Stöckchen apportiert und für Euch ausgelegt.
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Verfasst von Schonzeit am Freitag, 24.November 2006
Bei Creezy bin ich über das nun folgende Stöckchen gestolpert, das in meinen Augen eines der essentiellsten Themen der Weltgeschichte anschneidet. Die Badewanne. Da ich in dem Dilemma stecke leider keine zu besitzen muss ich quasi um so mehr davon träumen und schwärmen. Ursprünglich kam dies Stöckchen wohl von dem Herrn Exit .
Wie warm soll das Wasser sein?
Also warm ist da schon kein Ausdruck mehr. Ich will Hitze, wenn ich bade.
Welche Zusatzstoffe und Badezusätze sollte man einsetzen?
Das kommt auf Lust und Laune drauf an. Und auf Erkältungsgrad im Zweifel auch. Normalerweise nehme ich irgendwelche cremigen Badezusätze die nicht näher definiert werden müssen, weil sie zufällig im Supermarkt gekauft werden. Oder aber ab und zu dann auch die medizinische Keule aus der Apotheke um meine Nebenhöhlen und alles andere freizupusten.
Wie lange führt man ein Wannenbad durch?
Nichts ist mehr von der Laune abhängig als dies. Meist bade ich nur kurz um mich auf einen Tag vorzubereiten, aber es gibt auch durchaus Badesessions bei denen das „Nicht stören“ Schild angebracht wäre. Der Kapitän der Arche aus Golgafrincham im „Per Anhalter durch die Galaxis“ Zyklus war mir jedenfalls sehr sympathisch.
Gibt es mehrere Badegänge?
Außer wenn man wie eben erwähnter Kapitän ein jahrelanges Dauerbad nimmt, dann schon. Ich kann gar nicht genug baden.
Wie werden die Haare gewaschen?
Also in der Regel mache ich die Haare nass. Dies kann gern im Badewasser passieren, dann kommt ein Shampoo meiner Wahl, dies unterliegt auch dem Zufallsprinzip im Supermarkt (Momentan Herbal Essences), dann kommt dieser einmassier Teil, dieser bei mir ohne das Herbal Essences Stöhnen in der Regel. Zum Schluss das Ganze noch fröhlich mit der Brause ausspülen und fertig ist die Laube.
Braust man sich nach dem Wannenbad ab?
Kommt drauf an wie der Tag weitergeht und mit was ich gebadet habe. Hier gehen die Möglichkeiten so weit ins unermessliche, das ich das hier nicht schildern mag bzw. ich nur noch 2 Stunden Zeit habe bevor ich zur Arbeit muss und somit gar nicht genug Zeit habe das zu schildern.
Darf man in der Wanne lesen?
Das fängt doch schon beim Shampoo an. Hab ich jetzt das Shampoo oder den Badezusatz oder vielleicht versehentlich was komplett anderes in der Hand.
Aber auch sonst. Natürlich darf man in der Wanne lesen.
Wie stellt man sicher, dass das Druckwerk nicht nass wird?
Man nimmt am besten keine Sachen mit in die Wanne die nicht nass werden sollen, womit bei mir Bücher ausscheiden eigentlich. Oder aber man hält halt einen Arm trocken und regungslos. Ist zwar etwas anstrengend, schont aber das Druckwerk immens. Auch wenn’s bei mir nur Taschenbücher sind.
Muss die Haut nach dem Wannenbaden behandelt werden?
Ich bin ja so ein kleiner Creme Drückeberger. Also bei mir nein, auch wenn es natürlich gesünder ist.
Braucht man eine Badeente?
Auf jeden Fall. Auch wenn ich nicht der Meinung bin, das sich diese physisch manifestieren muss. Aber die Badeente im Kopf ist auf jeden Fall unverzichtbar. Sonst macht man was falsch und ist kein richtiger Badewannen Bader.
So liebe Leute. Dies war das Stöckchen. Ich leg das einfach mal als Fußangel für alle Leser aus und hoffe es stolpert wer drüber und ich finde das auch noch.
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Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 23.November 2006
Welcher Vollhonk kommt eigentlich auf die Idee eine Steckdose und einen Lichtschalter beim Auszug mit Wandfarbe weiß anzustreichen?
(Echtes Quiz - nicht das Bild angucken)
a) ein Vollhonk eben
b) der Kerl, der den Lichtschalter vorher auch Orange angestrichen hat
c) dein Vormieter
d) a-c
e) keins von den anderen
f) ich hab die Frage vergessen und antworte jetzt eben
Ich verrate euch das Ergebnis nicht, sondern möchte dass ihr Euch selbst ein Bild davon macht. OK. Es ist größtenteils weiß auf weiß, aber wer sich mit der Materie länger als 3 Sekunden beschäftigt wird sehen was ich meine, wenn er nicht sowieso schon bei der Idee einen Lichtschalter anzustreichen kopfschüttelnd weiter gezogen ist.

Mit genug Terpentin bin ich schon so weit vorgedrungen, dass man wieder Plastik fühlen kann. Ich bin gespannt wie lange mich dieser Schalter noch in trostlosen Minuten vor Tristesse rettet.
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Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 23.November 2006
Ich wage mal vorsichtig zu sagen, dass meine Kampagne zur Erlangung von Weltruhm in den letzten 24 Stunden ein wenig ins Stocken geraten ist.
Ein Z-Promi, zu deren erlauchtem Kreis ich seit nunmehr einem Tag gehöre, trinkt noch aus der gleichen Selterflasche, wie ein Normalsterblicher und die Autogrammwünsche in meinem Postkasten sind noch nicht so immens. Dennoch garantiere ich schon jetzt, das ein Autogrammwunsch nicht ungehört bleibt, auch wenn die dazugehörigen Autogrammkarten wohl noch ein paar Tage in der Druckerpresse sein werden, oder Wochen, oder Monate. Aber sie werden kommen, doch sie werden im Gegensatz zu einem Autogramm von mir kurz vor meinem Durchbruch natürlich nichts sein. Mit Datum biete ich Autogramme feil.
Hinzu kommt, dass ich in den nächsten Tagen und Wochen auf jeden Fall ankündige Anstrengungen zu unternehmen mich aus meiner misslichen Lage als quasi unbekannter Z-Promi zu befreien.
Für das Wochenende habe ich mir vorgenommen eine der ersten Hürden auf dem Weg zum Ruhm zu nehmen. Ich werde meine Brust öffentlich ablichten und mein Sexleben öffentlich breittreten.
Beides sollten leichte Übungen für einen Mann von Welt sein.
Ich höre förmlich schon die Telefone klingeln.
Merkt euch. Als erster deutscher Z-Promi bin ich meiner Zeit weit voraus und werde aber sicher nicht der letzte meiner Art sein. Doch für mich geht’s nach oben, während für die anderen dies die Endstation ist. *manisches Lachen einblend*
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Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 23.November 2006
Ich steck noch ein paar Weihnachtssterne an das Stöckchen, das ich zu Weihnachten einfach mal mit einem fröhlichen HO HO HO in die Runde werfe.
An Weihnachten freue ich mich am meisten auf:
Die Zeit, die ich mit den Menschen die ich mag und liebe verbringen kann. Auf den Weihnachtsmarkt mit Schwarzwälder Kirsch und auf den ersten Schnee.
An Weihnachten hasse ich am meisten:
Dieses Gefühl das es vorbei ist. Das alle sich punktgenau in Harmonie hochschaukeln und dann denken es ist vorbei. Ich hasse schlechtes Wetter und rußigen Schneematsch.
Meine Geschenke kaufe ich:
Meist auf den letzten Drücker. Ich habe mir zwar schon Dinge ausgesucht, aber das wird sicher auch erstmal der Höhepunkt sein.
Und meine Weihnachtsdeko:
Muss erst noch gekauft werden.
Dies Stöckchen widme ich Daniela, Alex und creezy
Stevie drückt sich ja immer noch erfolgreich davor Spuren zu hinterlassen in der Blogwelt.
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Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 22.November 2006
Normalerweise lösche ich ja solche Mails gleich wieder, aber heute musste ich doch schmunzeln.
Ich bekam eine Mail vom Absender Beauty Farm. Jeder weiß, dass ich so was natürlich niemals nötig hätte. Doch ich will nicht abschweifen von meiner kleinen Spam Mail Anekdote.
Der Betreff war dann noch etwas deutlicher und klärte auf, worum es gehen sollte.
Die perfekte Gesichtspflege (für Mann und Frau)
Na was da wohl nach kommen konnte. Richtig!
Werbung für Sexseiten.
In diesem Fall für die Spermadusche.
Und wenn das die perfekte Gesichtspflege für mich sein soll, dann lehne ich dankend ab und bleib so charakteristisch wie ich bin.
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Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 22.November 2006
Ich muss das wissen, da alle Menschen auf der Welt dringend Tatverdächtig sind einen meiner Teller getötet zu haben.
Physikalische Gesetze lasse ich als Täter vor allem nicht mit Rückschluss auf mich als Schuldigen nicht gelten.
11:39 Uhr Meine schmutzigen Teller stehen bereits in der Spüle und das heiße Abwaschwasser läuft über die Teller. Sie freuen sich mächtig darauf abgewaschen zu werden und jauchzen unschuldig vor sich hin als das Wasser und das Spülmittel ihre Rundungen umspielen.
11:40 Uhr der Täter schlägt hinterhältig zu. Wie aus dem nichts zerschlägt er einen meiner liebsten Teller in der Mitte, als ich vom Zulauf heißen Wassers auf kaltes Wasser umstelle.
In Sekunden Bruchteilen stürmt der Täter unter meinen Blicken in die Küche und zerbricht den Teller und verschwindet durch das geöffnete Fenster wieder.
11:42 Uhr eine bundesweit angelaufene Rasterfahndung bleibt bisher erfolglos. Ich bezweifle intern auch ein wenig, dass ein Raster meinen Teller angegriffen hat
11:43 Uhr Nachdem die Spurensicherung ihre Arbeit eingestellt hat wird der Teller aus der Spüle geborgen. Die sterblichen Überreste werden noch am selben Tag im Kreis der Familie beigesetzt.
Mitleidsbekundungen bitte an Physiktötetemeinen Teller e.V.
Geldspenden bitte an den bisherigen Besitzer.
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Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 22.November 2006
Mal schwer davon abgesehen, dass wahrscheinlich heute jeder ein Promi ist dessen Namen mehr als 2 Leute kennen und sei es dann auch nur ein Z-Promi so wie ich.
Aber ich bin prominent und somit ist es ja auch nur eine Frage der Zeit bis Leute auf mich einstürmen und Autogramme haben wollen. Dann muss ich mir Gedanken darüber machen, was ich in meinem Leben alles ändern muss. Autogrammkarten drucken, ein Telefon bereitstellen für all die Film und Fernseh Anfragen und natürlich mit der Redaktion der BILD auf Du und Du sein.
Nun muss ich mich nur noch entscheiden, was ich eigentlich machen will. Ich dachte an einen Mix aus ernsthafter Literatur, an der ich grad arbeite, auch wenn ich zugeben muss, dass man evtl. als Autor von Science Fiction nicht wirklich ernst genommen wird. Dann füge ich dem Ganzen noch ein wenig Stand Up Comedy hinzu und mach mich dann im Fernsehen mit Pflaume und Co zum Hengst indem ich von einem 10 Meter Brett springe.
Das alles dürfte dann meinen Prominenz Grad massiv von Z auf wahrscheinlich D korrigieren, wobei ich fürchte, das das öffentliche zum Deppen machen dabei noch am effektivsten wirken dürfte und schon wäre ich wieder bei meinem Problem.
Wer zahlt eigentlich Geld für den Mist den ich verzapfe und somit meine Miete? Ist D Promi sein ein Berufsbild, das vom Arbeitsamt geführt wird und somit auch für ALG gut ist?
Das sind alles Fragen die ich intensiv erforschen werde. Ich werde D Promi. Irgendwie.
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Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 22.November 2006
Ist ein weiblicher Fußball Fan eigentlich eine Ballerina?
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Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 22.November 2006
Das Wort ist wieder da. Ebenso wie der Aktionismus gegen Spiele der Kategorie Shooter.
Ego Shooter oder Taktik Shooter klingt aber nicht so reißerisch wie Killerspiel.
Natürlich ist jetzt mal wieder klar, dass man dieses Teufelszeug verbieten muss und damit die Wurzel des Übels gepackt hat. Ist ja auch klar. Lieber dem abstrakten Bild eines Mediums, das Erwachsene und vor allem Ältere Menschen eh nicht verstehen die Schuld geben, als einem sozialen Umfeld, das insgesamt, auch staatlich, nicht intakt ist.
Doch über so was wollen wir nicht nachdenken und lieber dafür sorgen, dass sich einige Politiker sonnen können in ihrem Aktionismus, den sie auch schon beim Letzten Attentat in einer Schule an den Tag legten.
Doch auch andere Stimmen sind zu hören. Genauer hinschauen statt verteufeln. Aufklären statt Ignorieren. Doch ist das unbequem, weil das ja wieder jeden was angeht. Denn dies hätte mit Arbeit zu tun, die vor allem zu Hause anfangen muss.
Dann wohl doch lieber verbieten und damit das Problem ganz bestimmt lösen.
Ich glaub ich werde mir in nächster Zeit noch mal ein T-Shirt bestellen…

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Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 22.November 2006
„Ich bin auch nur ein Mädchen, das vor einem Jungen steht und ihn bittet es zu lieben.“
Einer dieser großen Sätze für mich, wenn es darum geht große Emotionen zu zeigen auf der Leinwand. Grad erst auf DVD habe ich Notting Hill gesehen und doch habe ich wieder Lust mich darauf zu freuen das Ganze mit einer Decke und einem warmen Getränk auf meiner Couch zu sehen. Natürlich nicht allein, sondern kuschelnd mit Sonja. Doch das wäre eine Wiederholung dessen, was wir erst neulich gemacht haben.
Doch ich finde diesen Film soooo schön.
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Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 21.November 2006
Ich denke an Weihnachten, ich denke auch an Weihnachtsmarkt. Ich habe sogar schon an Geschenke für meine Freundin gedacht, auch wenn alles noch ein wenig roh ist, aber ich habe noch in keinster Weise an Weihnachtsmusik gedacht.
Dazu muss ich erst auf dem Blog von Daniela lesen und das dann auch noch mit zeitlicher Verzögerung. Asche auf mein Haupt.
Weihnachtsmusik…
Als erstes drängt sich das für mich penetrante „Last Christmas“ von Wham in meinen Kopf. Ewig präsent und alles überdeckend. Deswegen auch für mich nicht der schönste Gedanke an Weihnachten.
Doch wenn ich den ehernen Vorhang beiseite schiebe auf dem immer und immer wieder (RSH Manier) Last Christmas steht, dann sehe ich so viele andere schöne Lieder die zum ewigen Weihnachtslieder Reigen gehören
“Drivin´ home for Christmas” von Chris Rea gehört für mich zu einem der Besten Beispiele dafür, das ein Lied den Geruch von Schnee in die Nase zaubern kann, Lust auf warme Getränke und das Bild einer Fahrt im Auto zu einem weihnachtlichen Termin durch den Schnee bei Sonnenschein zaubert.
Annie Lennox & Al Green “Put a little love in your Heart” ist auch eines diese besonderen Lieder, weil für mich der Film zu dem dies Soundtrack ist einer der Lichtblicke an Weihnachten ist. Ein kleiner Ausbruch aus der Seeligkeit um danach noch mehr in der Stimmung zu sein seine Liebsten einfach gern zu haben und Ihnen zu zeigen, das man an sie denkt. Viel zu selten getan in diesem Jahr.
Und in dem endlosen Meer von Emotionen und Tönen zu Weihnachten im Radio wird dann auch wieder Last Christmas hörenswert zwischen all den kleinen Aussagen wie “Do they know its Christmas”, All I want for Christmas is - you!” oder aber auch “Simply having a wonderful Christmas time” das ich jedes Jahr wieder komplett vergesse und für diese kurze Zeit abgöttisch liebe. Dieses Jahr stolperte ich bei Daniela über den Titel und freu mich darauf es im Radio zu hören.
Doch auf kein Lied freue ich mich mehr als auf das was für mich der Höhepunkt ist. Der Moment, wenn die Fröhlichkeit genug angeheizt wurde und im Herz steckt, wenn der heilige Abend nahe ist, die Bescherung greifbar und die Lieben um mich rum. Dann wenn aus mir als Familenmuffel ein freudiger Verfechter dessen wird, was da bald passiert, dann kommt Bing Crosby und erzählt mir von dem, was noch fehlt und ich lausche gespannt.
„I’m dreamin’ of a white Christmas.“
In diesem Sinne:
“May your days be merry and bright
And may all your Christmases be white”
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