Aufgrund des UN-Klimaberichts wurde in Berlin eine Sondersitzung des Deutschen Bundestags anberaumt. Folgende Verlautbarung wurde im Anschluss an die Sitzung von den Pressesprechern herausgegeben:
Deutschland hat beschlossen dem globalen Trend im Zusammenhang mit dem Klimawandel nicht zu folgen. Man könne nicht alles übernehmen, was die Amerikaner an sich inszenieren würden und werde umgehend Maßnahmen ergreifen um den Klimawandel aus Deutschland herauszuhalten. Es reiche ja schon, dass man den Wechsel der Jahreszeiten viermal jährlich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis dulden würde.
Jetzt ist die Zeit um sich wieder auf das gute Deutsche Klima zu besinnen und sich nicht von ausländischem Wetter ein schlechtes Klima nach Deutschland bringen zu lassen. Grad in Zeiten in denen die Konjunktur wieder in Fahrt kommt müsse man rigoros gegen illegale Einwanderer vorgehen und da ist auch ein Klimawandel keine Ausnahme.
Der noch amtierende bayrische Ministerpräsident Edmund Stoiber ging in seiner Aussage sogar noch weiter und meinte, dass der Freistaat Bayern alle erdenklichen Schritte in die Wege leiten werde um den Klimawandel aus der Region herauszuhalten und wenn schon Anzeichen dafür zu entdecken wäre, müsse man mit harter Hand durchgreifen und Ausweisungen vornehmen. Der Klimawandel könne sich gern in den strukturell ärmeren Regionen von Deutschland breit machen, aber in einem Freistaat wäre auf jeden Fall kein Platz dafür.
Erste Fahndungsfotos des Klimawandels wurden bereits an die Bundespolizei verteilt, die in den nächsten Tagen und Wochen groß angelegte Fahndungen und Razzien durchführen wird. Eine Steckbrief Aktion in den Postämtern im Bundesgebiet sei hierzu auch geplant hieß es aus Expertenkreisen.
Angela Merkel sagte in einem ersten Interview nach der Sitzung, das man auch als Politiker einen Schritt voran gehen wolle. Ein gutes Beispiel für Deutschland solle der Bundestag sein. Diesbezüglich wurde man sich bewusst, dass der Klimawandel nur deswegen auch nach Deutschland wolle, weil wir so viel CO2 produzieren.
Ab nächstem Monat kündigte Angela Merkel an, dass im deutschen Bundestag zukünftig kein CO2 mehr produziert wird. Damit wolle man ein Vorbild für den Rest von Deutschland sein und dazu bewegen auch privat kein CO2 mehr zu produzieren. Die Opposition nannte diesen Schritt blinden Aktionismus, der auf Dauer zu einer schädigenden Wirkung auf die politische Landschaft führen würde und langfristig mehr Probleme schafft als löst. Die Kanzlerin erwiderte daraufhin, dass dieser Schritt notwendig sei und die Opposition einfach mal die Luft anhalten solle.