Schon - Zeit

Schon Zeit! Schon Zeit ? Schonzeit…

Archiv für Juni, 2007

Indiana Jones 4

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 28.Juni 2007

Ah da ist er ja. Der Mann den sie Indy nannten.

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Kieler Woche 2007

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 28.Juni 2007

Die Kieler Woche im Jahr 2007 war viel von Umzugsstress und von Regen geprägt. So kam es dann auch, dass ich insgesamt nur an fünf Abenden das Geschehen aufsuchen konnte und auch nur ein einziges Konzert sehen konnte.

Doch auch dieses Jahr war die Kieler Woche wieder eine Erfüllung an sich, denn es geht ja schließlich um Qualität und nicht um Quantität bei den Besuchen der wahrscheinlich längsten Party der Welt.

Auch in diesem Jahr sind wir viel mit unseren Freunden unterwegs gewesen, auch wenn genaue Details nach einer Woche bereits im Sumpf der Vergangenheit zu verwischen drohen. Doch habe ich unter anderem mit Dani, Alex und Krenzi viele tolle Momente erlebt.

Ich habe mal wieder ausgiebig die Zeit am irischen und am englischen Stand auf dem internationalen Markt genossen und gutes Guinness und leckeres Strongbow getrunken. Dann haben wir immer wieder schön die Eggerstedtstr bevölkert und ich habe während der Kieler Woche mal wieder mehr als einen Sonnenaufgang erlebt. Wenn auch nicht ganz so intensiv wie andere vor Ort gewesene, die sich von dem Kehrwagen aus der Eggerstedtstr im wahrsten Sinne fegen ließen.

Am Abschlusstag habe ich seit langer Zeit endlich mal wieder Manfred Mann live gesehen mit Christine und Lejf, während der Rest unserer Crew bei Lotto King Karl rumhing.

Zitat Alex: Manfred Mann kann nur unbedeutend sein, sonst würde ich die Gruppe kennen

Aber man soll ja auch niemanden zu seinem Glück zwingen und grad Krenzi schien laut seinem Blog bei dem Konzert in Seeligkeit zu schwelgen.

Danach ging die Kieler Woche mit einem Feuerwerk zu ende, das dieses Jahr nicht so konfus wirkte wie in den Jahren davor. Ob es am größeren Budget liegen mochte aufgrund der 125 Jahre Kieler Woche oder aber an einem neuen Choreografen kann ich natürlich nicht beurteilen. Danach ist man dann schnell durch den regen nach Hause gejoggt und hat sich mit dem Satz: „Gott sei Dank es ist vorbei.“ Rituell von der Kieler Woche verabschiedet.

Nur noch wenige Wochen, dann beginnt die: „Eigentlich könnte es bald wieder so weit sein“ Phase und es wird auf die Kieler Woche 2008 gewartet, die bestimmt wieder besseres Wetter liefert.

Sehr schön gefallen hat mir, dass man das Konzept für die Kieler Hörn wieder und wieder weiter ausfeilt und somit dafür sorgt, dass die Leute nicht nur stur die Kiellinie rauf und runter laufen können. Kiel sollte ein einziges Fest sein während dieser tollen 10 Tage im Jahr.

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Leseprobe - Der elektrische Mönch

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 28.Juni 2007

„St. Cedd’s“, verkündete Dirk, „das College von Coleridge und Sir IsaacNewton, dem berühmten Erfinder der gerändelten Münze und der Katzenklappe!“
„Der was??“ fragte Richard.
„Der Katzenklappe! Einer Vorrichtung von äußerster Rafiniertheit, Luzidität und Erfindungsgabe. Es handelt sich um eine Tür in der Tür, verstehst du, eine…“
„ja“, sagte Richard, „aber da war doch auch diese klitzekleine Angelegenheit mit der Schwerkraft.“
„Die Schwerkraft“, sagte Dirk mit einem leicht herablassenden Schulterzucken, „ja, die gab’s sicherlich auch noch. Obwohl das natürlich bloß eine Entdeckung war. Sie war schon da musste nur entdeckt werden.“
Er nahm einen Penny aus seiner Tasche warf ihn nachlässig zu den Kieselsteinen hinüber, die an dem gepflasterten Weg lagen. „Siehst du?“ sagte er. „Sie schalten sie auch am Wochenende nicht ab. Irgendjemand musste früher oder später dahinter kommen. Aber die Katzenklappe… ah, das ist ganz was anderes. Erfindung, pure schöpferische Leistung.“

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Der Umzug

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 28.Juni 2007

So ein Umzug ist eine feine Sache, wenn er jemand anderem passiert und nicht einen selbst. Doch aufgrund meiner aktiven Unzufriedenheit mit der bisherigen Wohnsituation musste eine neue Wohnung her. Und da lag nahe mit Sonja zusammenzuziehen und dafür zu sorgen, dass in Zukunft diese Fahraktionen zwischen den einzelnen Wohnorten endlich ein Ende finden würden.

Bereits vor dem eigentlichen Umzug hatten wir immer wieder Sachen schon in die neue Wohnung geschleppt und auch schon dort geschlafen, was spontan dazu führte, dass sich mein lieber Freund Murphy dazu entschied uns im Schlafzimmer zum Aufwachen einen Wasserschaden zu bescheren an unserem ersten Morgen in der neuen Wohnung. Da war man doch gleich motiviert den Umzug anzugehen und sich häuslich einzurichten. Doch nachdem diese Krise bewältigt war und die Schlafzimmerdecke durch den Dachdecker gerettet wurde konnten wir uns der eigentlichen Aufgabe widmen.

Wir wollten diesen schmalen Grat entlang gehen, an dessen Ende ein erfolgreicher Umzug stünde und von dem links und rechts die endlosen Qualen logistischen Wahnsinns warten. Bereits nach kurzer Zeit haben wir diesen schmalen Grat verlassen und uns den Qualen des Wahnsinns hingegeben und einen Umzug auf die gute alte Art vollzogen: Schauen wir mal was geht.

Unsere erlesensten Freunde (die ohne Ausrede also) kamen um uns zu helfen und waren dabei mehr als Engel. Sie waren unbeschreiblich. Irgendwie haben wir es geschafft all die Irrungen und Wirrungen des Tages zu umschiffen und schließlich inklusive Licht alles in der Wohnung zu haben, was man dazu braucht um ein Leben zu führen.

Dazwischen lagen jedoch zeitliche Defizite, streikende Elektrik eines Anhängers, diverse blaue Flecke, ein Autounfall und seine Folgen für die Insassen, sehr viel Schweiß und auch ein wenig Blut. Wenn man es genau betrachtet passte also alles irgendwie ins Bild. Zu dem Unfall sei zu sagen, dass es Dani und Alex gut geht und auch das Auto irgendwie überlebt hat, dass die beiden von einem anderen Auto und der telefonierenden Fahrerin einfach mal „Starthilfe“ an einem Zebrastreifen bekamen.

Körperlicher Einsatz bis zur Vollendung. Und damit nicht genug. Die Helfer räumten, schleppten, packten an und installierten in der neuen Wohnung. Noch Tage nach dem Umzug kamen Leute um beim anbohren und installieren von Waschmaschinen zu helfen. Die Zivilisation hat Sonja und mich in der neuen Wohnung erreicht. Die Normalität noch lange nicht. Zum Beispiel gibt es da dieses schwarze Loch für Dinge die man suchen könnte namens Keller, in den einfach erstmal alles gestopft wurde was nicht auf Anhieb die Nützlichkeit bewies. Dort drin lauern bestimmt noch Schätze, die in der Wohnung von Nöten sein könnten.

Von dem desolat schief hängenden Spiegelschrank mal ganz zu schweigen, der immer noch nach Intensivpflege schreit, weil er so partout nicht in unserem Mauerwerk halten will und ich nach wie vor zu doof bin um eine Bohrmaschine zu bedienen, geschweige denn aus den mittlerweile riesigen Bohrlöchern wieder etwas brauchbares zu machen.

So wird der Wahnsinn wahrscheinlich noch einige Zeit bei Fuß gehen und wir darauf warten, dass sich Gelegenheiten ergeben andere Leute um Hilfe anzubetteln.

Es bleibt mir nur nochmals meinen Dank zu bekunden für all die Hilfe die uns zuteil wurde in dieser schwierigen Zeit. Ich hoffe, dass bis zum Wochenende die Wohnungsübergaben der alten Wohnungen glimpflich von Statten gingen und man sich dann darauf besinnen kann, dass man eine Wohnung hat, die man pflegen muss und nicht drei.

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Sweets for my Sweet

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 14.Juni 2007

Die süße Versuchung des Naschwerks. Viel zu groß und zu bedeutend, als das man sie in seinem Schattendasein lassen könnte, auch wenn Schokotafeln und süße Gummitiere viel zu häufig in dunkle Schränke gesperrt werden um dann nach einem kurzen Blick auf die Welt wieder in einem dunklen Mund auf nimmer Wiedersehen zu verschwinden.

An dieser Stelle möchte ich eine Lanze brechen für alle Süßigkeiten, oder sollte ich besser sagen ein Stöckchen?

Und schon beginnen wir mit dem Klassiker:

Süßes oder Saures?

Meist mag ich saure Sachen lieber. Momentan nervt mich auf der Arbeitsstelle ein Topf mit sauren Sachen, die sich bei jedem vorbeigehen in meinen Mund schlängeln wollen und ich das dann auch irgendwie mitmache.

Schokolade oder Gummibären?

Es gibt Tage, an denen könnte ich für Schokolade morden, aber dann gibt es auch wieder Momente in denen ich Gummibärchen oder sonstiges Weingummi liebe. Und dann gehe ich an beidem vorbei und schaue es nicht mal an. Groß ist in der Richtung Schoko und Keks von Milka und auf der Gummitierseite habe ich grad die Brixx für mich entdeckt. Die sind lecker.

Chips oder Popcorn?

Oh zu 90 % ist es ein Punktsieg für Chips. Die bekommt man einfach leichter aus den Zähnen wieder raus. Ab und zu stürze ich mich auch voller Inbrunst im Kino auf süßes Popcorn und freue mich zu Hause dann auf intensives Zahnzwischenräume befreien. In der Regel gewinnen sogar Tortilla Chips oder Nachos oder wie auch immer man dazu jetzt sagen will. Das Zeug das ich schön lecker in meine heiße Käsesauce tunken kann.

Eis am Stiel oder in der Waffel?

Also momentan brennt mein Herz für diese neuen Magnum Sorten. Aber ein schönes Eis in der Waffel von einem Eismann der weiß was er tut ist unschlagbar.

Meine allerliebste Süßigkeit ist:

Bei Schokoriegeln schwankt das Ganze zwischen Kit Kat Chunky und Nuts
Aber in letzter Zeit sind die Corny Riegel mit weißer Schokolade ohne Zucker im Wert bei mir ganz groß

Mein liebstes Dessert ist:

Tiramisu. Am liebsten von meinem kleinen Schwesterchen. Dafür lohnt sich zu sterben. Das ist doch wirklich herrlich. Cremig und eine Geschmacksvielfalt ohne Ende.

Wenn du jemandem eine Freude machen willst mit etwas zum Naschen dann nimmst du:
Das kommt nun ja auf denjenigen an, dem ich etwas schenken möchte. Gern greife ich zu lockeren Anlässen zu den Töpfen von Haribo mit Gummitieren. Wenn es was zum aufmuntern sein soll, dann ist nix besser als eine große Tafel Alpenmilchschokolade. Und was Besonderes wäre dann in meinen Augen natürlich nur ein Eis.

Ich erinnere mich noch als ich ein kleines Kind war…:

Meine Eltern hatten ihre eigene Bäckerei und ich bin gern und viel in der Backstube gewesen. Dort bin ich das erste Mal mit diesem köstlichen zeug in Berührung gekommen, das sich später als Marzipan erweisen sollte. Immer wieder hoffte ich, dass ein wenig übrig blieb und freute mich, wenn ich es dann auch noch vernaschen durfte. Und wenn nichts da war, habe ich mich am Puderzucker vergriffen. :

Was müsste man dringend erfinden:

Süßigkeiten die nicht auf die Figur schlagen und meine Zähne wieder heil machen.

Was am liebsten gar nicht erst erfunden worden wäre:

Kennt ihr diese Schaumeier die in den Haribo Mischungen drin sind und auch gern mal zu Ostern irgendwie rausgekramt werden? Ekelhaft. Das muss doch nicht sein. Und dann sind mir Pralinen mit Alkohol drin oftmals ein Dorn im Auge. Da beisst man genüsslich rein, weil man Nugat oder andere Leckereien erwartet und dann kommt da Zeug, das ich nicht mal trinken würde raus.

Wie wäre für dich eine Welt ohne Naschwerk:

Trist und öde. Kino würde nur halb so viel Spaß machen. Kein Popcorn knabbern, kein Chips Rascheln und kein Eis. Oh mein Gott. Wo man dann zum Feierabend mit der liebsten auf dem Sofa an Karotten knabbert und das 365 Tage im Jahr.

Und nun werfe ich das Stöckchen an all die Leute die es fangen wollen und wie ich eine Freude daran haben an Süßes zu denken.

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Feierabend, Langeweile, Apetit

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 12.Juni 2007

Als ich gestern Abend erschöpft um 21 Uhr in meinen wohlverdienten Feierabend radelte und meiner Firma dankbar dafür war, dass sie mich auf diese Art und Weise davor bewahrte so was Törichtes zu tun wie am Strand zu liegen und zu baden.

Der Fahrtwind verschaffte Erleichterung und ich kam grad bei der Überlegung an auf welche Art und Weise ich mir noch etwas zu essen jagen würde und was denn so meine Vorräte zu Hause noch hergeben. Etwas Schnelles muss es sein, weil ich um halb zehn, wenn ich endlich zu Hause bin keine Lust mehr habe noch 5 Töpfe und 2 Pfannen dreckig zu machen und eine Stunde zu kochen.

Nicht das hier aufkommen könnte es gäbe Situationen in denen ich Lust hätte so was zu tun, aber es sollte meinen Standpunkt verdeutlichen. Schlussendlich hatte ich mich damit abgefunden mir eine Suppe zu machen, wobei mein Gaumen signalisierte, dass Suppe zwar lecker ist, aber im Moment nicht genau das wonach es ihm gelüsten würde.

In diesen inneren Monolog hinein hüpfte plötzlich mein Auge mit der Info, das Rewe noch auf hat und man da ja bis 22 Uhr einkaufen kann jeden Tag. Spontan zog ich mein Rad herum und stand Sekunden später in dem Laden, der alles haben würde, was mein Herz begehrt.

Nach einiger Zeit stellte ich fest, dass mir nach etwas war, was nicht so wirklich gut für meine Figur wäre, also begann ich wie immer in letzter Zeit die Nährwertangaben zu studieren und eine Preis Leistungsanalyse durchzuführen. Stand sogar kurzzeitig vor einer Weight Watchers Pizza, verwarf das aber wieder. Nach einiger Zeit zog ich grummelnd mit ein Paar Intermezzo Richtung Kasse. Mein Gaumen war glücklich, der Bauch wusste er bekäme zwar Kalorien, aber nicht zu viel und ich wusste dass mich all das nicht die Welt kosten würde.

In diesen Moment mäßiger Zufriedenheit hüpfte schon wieder mein Auge und schloss in Sekundenbruchteilen mit meinem Gaumen und sämtlichen Schweißdrüsen einen Pakt.

Eistruhe Backbord Voraus.
Das Kommando schrillte wie ein Alarm in meinem Kopf. Ich hörte virtuelle Schiffsglocken und sah das Verderben. Jegliche Ruderbewegung brachte keinen Erfolg und so landete ich unwillkürlich und ohne jede Hoffnung auf Rettung direkt vor der Truhe und fischte mir nach kurzer Zeit ein Magnum Colombia Aroma daraus hervor.

Mit schwerer moralischer Schlagseite lief ich dann in Richtung Kasse und bezahlte die erworbenen Konsumgüter. Draußen schwang ich mich auf mein Fahrrad und spielte noch ein wenig Doctor Jekyll und Mister Hyde. Der eine Teil von mir verfluchte die eigene Inkonsequenz und der andere Teil sagte permanent. Oh ist das Lecker und halt die Klappe du Miesmacher.

Unterm Strich war das Eis wirklich sehr lecker, die Intermezzo schmeckten auch gut und ich war zufrieden danach. Gegen meine 5 Kilo zu viel kann ich auch morgen noch was tun.

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Holstenköste – Oder die Kunst sich auf die Kieler Woche vorzubereiten

Verfasst von Schonzeit am Sonntag, 10.Juni 2007

Wie jedes Jahr waren wir am Samstag vor der Kieler Woche auf der Holstenköste unterwegs in Neumünster und haben mit einigen Leuten dort die Gegend unsicher gemacht. Entgegen allen Befürchtungen ist es auch dieses Jahr wieder ganz nett geworden, auch wenn ich zugeben muss, dass das Lästermaul von mir bis zur nächsten Woche noch ein wenig Training braucht. So manch optische Umweltverschmutzung mit Hang zur Netzhautfolter konnte so gar nicht recht artikuliert an die Umwelt abgegeben werden und so entwischte ein großer Anteil zu würdigender Fehlgriffe im Kleiderschrank einfach so und verschwand in der Neumünsteraner Nacht, was genauso genommen auch gut so war.

Vom musikalischen Programm habe ich zum Glück nicht allzu viel mitbekommen, da der Reißer des Abends der für mich unerträgliche Lotto King Karl mit seiner Selbstbeweihräucherungsshow auf der Klosterinsel gewesen ist. Ich gebe zu, dass das Konzept der Musik aus dem Norden für den Norden schon so seinen Reiz hat, aber warum grad dieser nasale Typ so unheimlich beliebt ist will und will in meinen Kopf nicht rein. Doch ich denke auch seine Verbindung zu Fußball oder vielleicht auch vor allem die schaffen ihm eine Menge Sympathien die sich wie ja bekannt auch nicht nachempfinden kann.

Doch ich schweife ab. Die Holstenköste war oder vielmehr ist gewohnt bunt und laut. Was mich nach wie vor aufregt ist, dass sie an jedem Stand andere Pfandsysteme haben. So kannst du das Pech haben, dass du deinen Becher nicht wieder loswirst, weil du grad keine Ahnung hast welcher Stand diese annimmt. Ein Defizit, was in meinem Fall dazu führte, dass die Pfandbecher einfach im Müll landeten. Sicher nicht im Sinne des Erfinders und somit ein Manko, was die Stadt in Angriff nehmen sollte, aber das sage ich ja auch jedes Jahr aufs Neue.

Abschließend bleibt trotz aller Kritik die ich hier aufführe zu erwähnen dass wir uns super amüsiert haben und somit das Kieler Woche Trainingslager Neumünster wieder seinen Sinn erfüllt hat.

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Anschwappen

Verfasst von Schonzeit am Sonntag, 10.Juni 2007

Jedes Jahr bietet der Falckensteiner Strand wieder die Möglichkeit in greifbarer Nähe zum Herz von Kiel am Strand zu liegen und er Haut die nötige Dosis Licht zuzuführen. Idyllisch gelegen an der Kieler Förde kann man immer wieder sehen wie die junge Bevölkerung von Kiel und aus dem Umland sich dorthin aufmacht um den Tag zu genießen und sich zu rösten.

Am Donnerstag habe ich ja bereits darüber berichtet wie es ist wenn eine Kombo von 9 Leuten an den Strand kommt um dort in gemütlicher Runde Grillgut zu konsumieren und Spaß zu haben. Gestern haben wir dann in einer zugegeben etwas kleineren Runde von zwei Personen den Strand erneut erobert und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Badesaison im Jahr 2007 auch angefangen hat.

Das Wasser in der Kieler Förde ist zwar noch ein wenig frisch, aber man will sich ja auch erfrischen und nicht in einen 40 Grad warmen Whirlpool hüpfen. Einzig die Algen und Quallen Situation ist noch ein wenig nervig im Moment, wobei ich stark daran glaube, dass auch dies sich wie jedes Jahr mit der Zeit wieder geben wird und so bezieht man dann in der ersten Zeit eben nicht Position direkt unter dem Leuchtturm, wo durch die Landzunge bei selbigem sich alles schön stauen kann, sondern bleibt ein wenig mehr Richtung Anleger.

OK. Die Muscheln am Grund nerven auch ein wenig, aber das ist ja noch eine völlig andere Sache und nachdem ich Donnerstag mir ja schon an Muschelresten beim Frisbee spielen den linken Fuß verstümmelte ist es mir gestern geglückt mit dem rechten Fuß nachzuziehen. Aber ein echter Mann erträgt das mit Fassung und ein wenig Masochismus hat noch niemandem geschadet.

Vor allem nicht, wenn er sich später wehleidig pflegen lassen kann.

An dieser Stelle sei die Erfindung des Sprühpflasters kritisiert, dass mit dem Konzept einer Socke offensichtlich überfordert ist und mit dieser gern eine solche intime Bindung eingeht, dass es meinen Wunden das Herz und die bis dahin nachgewachsene Haut zerreißt. Doch auch das sind nur kleine Episoden, die den Strand an sich nicht unattraktiver machen und dafür sorgen, dass ich mich heute Nachmittag wohl wieder in gesundem Maße der schonend milden Sonnenröstung unterziehen werde.
Vielleicht wird auch wieder gebadet und ein wenig schwappen geübt.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch mal auf alte Beiträge zum Schwappen und zu Ostseequallen hinweisen.

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Gerechtigkeitscocktail ala Paris

Verfasst von Schonzeit am Samstag, 9.Juni 2007

Wir nehmen einfach mal einen Promi und stecken den dann für ein paar Tage in den Knast. Wir würzen die Situation schon vorher damit, dass der Promi gar nicht so lange in den Knast muss wie ein Normalo von der Straße. Sobald der Promi in der Zelle mit seinen Sonderbehandlungen ein paar Tage vor sich hinziehen konnte lassen wir ihn wieder frei und schütteln alles noch mal kräftig durch. Unter Beigabe einer Fußfessel lassen wir den Promi nun auf die Sonnenliege seines Eigenheims und erhitzen derweil die Gemüter bis kurz vor den Siedepunkt. Die nun entstandene Pampe aus öffentlicher Empörung geben wir erneut in einen Gerichtssaal und verfeinern ein wenig mit einer erneuten Anhörung.
Zum krönenden Abschluss garnieren wir den Skandal Gerechtigkeitscocktail noch mit dem erneuten Urteil, der Promi müsse einfahren und hoffen darauf, dass irgendwer in den USA oder im Rest der Welt diesen Cocktail schluckt und sagt: AH! Das schmeckt nach Gerechtigkeit und Gleichheit aller.“

Prost

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Kieler Woche Stöckchen

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 8.Juni 2007

Bei Krenzi lag ein Stöckchen rum, was für mich als Pflicht eingetragen wurde, und da es sich bei dieser Pflicht um die Kieler Woche dreht, stellt sich mir gar nicht die Frage, ob er damit recht hat mir dies aufzubürden. :)

Hier also meine Antworten auf das Kieler Woche Stöckchen:

Kennst du die Kieler Woche?

Ja klar kenn ich die Kieler Woche. Bin ein Junkie.

Wie oft hast du die Kieler Woche erlebt?

Ich hab ehrlich gesagt nicht den blassesten Schimmer.

Welche Kieler Woche war bisher die schönste Kieler Woche?

Letztes Jahr waren die Simple Minds da. Das war schon groß. Und dann noch die Fußball WM und alles andere. Die Stimmung war gut und die Leute waren in meinen Augen sehr entspannt. War schon eine schöne „Woche“ ich vote also für 2006, obwohl ich Liebeskummer hatte, oder vielleicht grad deshalb, weil ich es alles viel intensiver erlebte.

Was ist das schlimmste, was zur Kieler Woche passieren kann?

Regen und Sturm. Ganz klare Sache. Nichts macht gute Laune direkt am Wasser besser zunichte als das. Ich kann ja mit leichtem Nieselregen leben ebenso wie mit ner steifen Brise, aber Regen und Sturm machen aus einem tollen Event einen Bauchplatscher

Wo steht deine Lieblingsmusikbühne?

Früher war es das RSH Musikzelt. Da habe ich legendäre Dinger gesehen. Die heutige RSH Bühne ist nur noch ein Schatten davon wie ich finde. Aber generell hat die Qualität sehr nachgelassen. Ich mag glaub ich mittlerweile die NDR2 Bühne am liebsten.

Welche Band wirst du dieses Jahr nicht verpassen?

Eigentlich wollte ich Basta bei gewaltig leise sehen, die sind aber ausverkauft leider. Das restliche Musikprogramm reißt mich NOCH nicht vom Hocker. Mal sehen wie es so kommt.

Solltest du Kieler sein, oder nur in Kiel wohnen, wirst du zur Kieler Woche flüchten?

Warum das denn???

Welcher Kieler Woche Typ bist du, Schilksee oder Kielline?

Schilksee nehm ich mir immer wieder vor, war aber noch nie da. Bin wohl Kiellinien Fetischist. Aber das ist auch gut so.

Welches der 3 Feuerwerke wirst du dir ansehen?

Wie jedes Jahr das Abschlußfeuerwerk. Mein Vormieter sagt im Zweifelsfall kann ich das sogar von der Wohnung aus sehen

Und nun geht das Stöckchen von hier auf Reisen. nehmt es euch gern weg. Vielleicht Katrin, wenn sie ein neues Blog hat?

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Paris Hilton ist Frei - Tag

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 8.Juni 2007

Moment. Noch mal alles auf Anfang. Das geht doch gar nicht. Doch das geht. Die Amerikaner machen es möglich und stellen damit die Effizienz ihres Rechtssystems in einer Mehrklassengesellschaft unter Beweis.

Nicht genug, dass man in anderen Ländern schon über den Hergang des Ganzen bisher den Kopf schüttelt, weil die Madame nicht wie ursprünglich geplant in den Knast einfährt, weil sie sich als Beratungs- und Verwarnungsresistent beweist. Nein. Nun hat sich das kleine Blondchen mal eben drei Tage in den Schlaf geheult und ist nun medienwirksam wieder frei.

Ich wäre ja zufrieden, wenn man jetzt ihre Strafe sinnvoll wandeln würde. Wenn man ihr zum Beispiel auf Lebenszeit verbieten würde im TV aufzutreten oder so, aber so was zieht man dann ja auch nicht durch und so muss sich der Kleinverbrecher in Amerika in den Arsch gekniffen fühlen, weil er vielleicht wegen einer ähnlichen Strafe die volle Härte des Gesetzes spüren durfte. Da hilft dann auch nicht, dass man sich in den Schlaf heult, wenn man das ganze danach nicht im Liveticker von CNN lesen kann.

Ich verstehe auch die Eltern nicht, dass die nicht mal sagen, unser Mädel soll reifer werden. Ziehen wir dieses Knastding durch oder sie wird enterbt oder so. Vielleicht hätte die Gute mal was über das Leben lernen können. Das hat sie sicher jetzt auch. Die Moral von der Geschichte dürfte sein: Bist du reich darfst du alles, wenn du genug bezahlst.

Nun gut. Ihr wurde die Haftstrafe nicht erlassen. Sie steht unter Hausarrest für 40 Tage. Darf sich nur im Umkreis von 1200 Metern vom Haus bewegen. Welch peinigende Strafe. Da wird dann jetzt jedes Wochenende die High Society eingeladen und dann feiert man, bis die Fußfessel von allein abfällt.

Doch nachdem Paris ihre Lektion ja jetzt so gründlich gelernt hat, wird sie sich bestimmt auch an diese 1200 Meter nicht halten, oder eine Abrissfirma bezahlen das Haus zu versetzen. Was weiß ich denn, was die sich so einfallen lässt.

Ein echtes Armutszeugnis für ein Land, das sich immer noch damit brüsten möchte, das beste Rechtssystem zu haben und offensichtlich nicht merkt, dass man selbst an der Demontage dieses Systems massiv mitarbeitet.

Wahrscheinlich steht Paris bald Modell für die neue Justitia. Mit Handy am Ohr und völlig desinteressiert an anderen Menschen.

Und den amerikanischen “Rechten” die verlesen werden wird bald hinzugefügt: “Sie haben das Recht das Gesetz mit Füssen zu treten und gegen Geld sich freizukaufen”

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Basta- Lauch

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 7.Juni 2007

Eines der verspieltesten Stücke von basta habe ich hier noch mal für Euch bereit gehalten. ich kann diese 5 Jungs wirklich nur empfehlen, denn grad Live ist es so ein herrlicher Spass die Musik von dieser Combo zu hören. A Capella vom Feinsten und das auch noch mit dem nötigen Witz den man heutzutage in der Welt braucht.

www.basta-online.de

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Grillen am Strand

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 7.Juni 2007

Nachdem ich meinen Frust von der Arbeit kurz an mir und meiner Grummeligkeit ausgelassen habe, ließ ich mich von meinen Freunden dazu überreden mit ihnen den Strand von Falckenstein aufzusuchen und dort leckere Speisen auf einen brutzelnden Holzkohlegrill zu drapieren um diese dann einige Zeit später, nachdem sie sich zischend und knisternd in lecker duftendes Grillgut verwandelt haben, die nicht lange auf meinem Teller verweilten, sondern zusammen mit einer gepflegten Portion Gerstensaft den Weg in meine Kehle und meinen Magen fanden. Und was wir nicht für herrliche Sachen hatten: Steaklollis von Olli, Torfstecher vom Malte und Brötchen von Daniela. Traumhaft, himmlisch, herrlich schmackhaft.

Danach kamen die Männer der lustigen Truppe auf die Idee sich selbst ein wenig zu betätigen und Frisbee zu spielen, während die Damen der Schöpfung, die eine ein Drittel Minderheit an der anwesenden Bevölkerung auf sich vereinen konnten, erst vorsichtig und dann mit immer mehr Hingabe die Männer abfeierten…. Äh nee. Das ist nicht das richtige Wort. Wie sagt man das denn? Ah… Sie haben sich über sie lustig gemacht. So ist das im richtigen Bild.
Dabei wurde die hohe Kunst zwei fliegende Scheiben zwischen sechs Leuten aufzuteilen ohne dass es zu größeren Verletzungen kommt einfach nicht zu unterschätzen. Immer wieder wurde sich in den Sand geworfen. Mal erfolgreicher, mal weniger erfolgreich. Das Blut wallte und der Magen sagte leise „Danke“ für die Unterstützung bei der Bewältigung der Fleischmassen in ihm durch ein wenig Bewegung und Aktivität von außen.

Dabei hat es einfach mal wieder Spaß gemacht und die Bilanz ist noch viel besser.

Eine bestimmt auf lange Jahre deformierte Kniescheibe des allseits beliebten Bloginhabers und eine gerissene Hose, die demütig aufgab, als der Besitzer mit einem mächtigen Ausfallschritt auf sich nahm um eine der quirligen Flugscheiben davon abzuhalten in den körnigen Strandsand zu fallen.

Alles in allem also ein toller Erfolg. Und wenn ich mir über die Lippen lecke, dann schmecke ich die Ostsee auf meinen Lippen. Ich schmecke die Wellen und den sanften Wind. Ein Gefühl, was niemand nachvollziehen kann, der nicht am Meer schon mal gewesen ist um sich von dort einfach berieseln zu lassen. Apropos berieseln. Das werde ich noch sicher einige Zeit machen. Ich werde meinen Fußboden mit den kleinen Mitbringseln vom Strand berieseln. Mein eigener kleiner Strandsand in meinem Wohnzimmer.

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Einfach mal…

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 7.Juni 2007

Mensch sein.
Sich einfach nur darauf zu konzentrieren eine einzige Sache zu machen. Etwas, was man viel öfter tun sollte und es dann doch in der Tristesse unserer Zeit und in dem Trubel des Alltags vergisst.
Einfach mal…. Leben.
Alles andere um sich herum vergessen und die Glückseligkeit erleben die einem der Moment schenkt. Den Moment bewusst erleben und nicht nur einfach zuzusehen wie der Körper langsam aber sicher dem endgültigen Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum entgegenvegetiert. Zu wissen, dass man Freunde auf der Welt hat. Sei es direkt um die Ecke oder irgendwo, wo man sie nicht greifen kann, aber trotzdem die Essenz wertvoller Momente einfach mal in sich aufnehmen kann um den Zauber des Glücklich Seins zu wirken und dieses friedliche Grinsen in ein Gesicht zu zaubern, das tiefste Zufriedenheit mit sich und der Welt ausstrahlt.

In solchen Momenten werden kleine Dinge die von Herzen kommen zu einem Fest, das bis zum letzten Knistern von Feuerwerk und bis zum Morgengrauen bedingungslos abgefeiert werden muss. Wenn alle Last die einem auf den Schultern liegt einfach mal kurze Zeit nicht mehr relevant ist und der ewige Druck des Alltags nicht länger dazu taugt um einen am Boden festzuhalten.

Und das sind die Momente in denen ich wirklich schwer in Worte fassen kann wie gut es mir gerade geht und doch geht es so einfach und reicht doch so tief, wenn es nur im richtigen Kontext gesagt wird.

Danke

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Happy Birthday to you

Verfasst von Schonzeit am Sonntag, 3.Juni 2007

Heute ist der Tag an dem sich alles langsam zu entwickeln begann. Mein Blog wird ein Jahr alt. Zeit für mich hier eine virtuelle Flasche Sekt zu köpfen und euch allen ein Stück virtuellen Geburtstagskuchen zu servieren, so ich denn an der Wachkatze vorbei komme.
Dieses eine Jahr mit Euch allen an meiner Seite bedeutet mir natürlich sehr viel und ich hoffe, dass ich auch im nächsten Jahr für Euch da bin und Geschichten liefere die gefallen und euch mein Leben und meine wirren Hirnströme ein wenig näher bringen.
Ich wünsche allen einen sonnigen Tag und möchte einer handvoll Leuten hier persönlich danken: (in alphabetischer Reihenfolge)
Alex, Christoph, Daniela, Jana, Katrin, Mareike, Sonja, Stevie,
und natürlich auch all den anderen Bloggern und Leuten, die mir selbst erlaubt haben ein wenig in deren Leben zu schnüffeln. Ihr alle seid auch ein Teil der Seele dieses Blogs. Der Sinn warum ich schreibe und noch viel mehr.
Danke

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Man kann auch zu viel Nutella auf ein Brötchen tun

Verfasst von Schonzeit am Samstag, 2.Juni 2007

Doch der Versuch an sich ist denke ich mal durchaus gelungen. Nur abbeissen konnte ich nicht so wirklich.

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G8 Befürworter, Gegner und Meinungen

Verfasst von Schonzeit am Samstag, 2.Juni 2007

Nun stehe ich also da. Auf der einen Seite bin ich nach wie vor ein Verfechter der Globalisierung, weil ich der Meinung bin, dass nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen wir voran kommen können.

Auf der anderen Seite finde ich Proteste als Ausdruck von Unzufriedenheit durchaus legitim und befürworte dies auch. Doch auch da wiederum bin ich der Meinung, das Gewalt bei einem Protest und strikte Ablehnung einer anderen Position, wenn nicht sogar Anfeindung nicht die Lösung sein kann. Klar. Nicht jeder Protestierende ist militant und eine Gefahr für sich und die Umwelt. Doch bin ich auch der Meinung, das schon Duldung und Anfeuerung von militanten Leuten in den eigenen Reihen nicht der Sinn der Sache sein kann.

Grad auf der Seite derer, die um Akzeptanz und Toleranz buhlen ist oftmals eine Null Toleranz anders denkenden gegenüber spürbar, die so eigentlich auch nicht sein kann. Schließlich gibt es dann Leute die sich hinstellen und offen die angezeigten Ideale hinterfragen, wenn diese nur einseitig geprägt zu sein scheinen. Wenn dann noch die Unterstützung und Verharmlosung von Gewaltbereitschaft dazu kommt ist mein Maß an Verständnis erreicht. (Zwar mache ich das hier grad an den Linken Militanten fest, doch Bitte, verfallt nicht in den Glauben mich irgendwo einzusortieren, das ist mir nämlich selbst noch nicht gelungen und die selbe Ablehung gilt auch unpolitisch bzw politisch anders orientiert)

Doch denke ich im Grunde ist mein Ziel von dem der G8 Gegner gar nicht so stark zu unterscheiden, nur dass ich selbst auch ein Idealist bin und daran glaube, wenn wir alle mehr zusammen wachsen, dass Ungerechtigkeiten besser ausgemerzt werden können und die Menschheit an sich voran kommt. Dazu ist der Kapitalismus ein notwendiges „Übel“ um voran zu kommen. Natürlich sehe ich auch die Schreckensvision eines wirtschaftlich geprägten Überwachungsstaates, bzw. eines ganzen Planeten der so agiert. Doch glaube ich nach wie vor, und nennt mich da ruhig blauäugig, an die Möglichkeit, dass all das letztlich zu dem von mir erhofften utopisch scheinenden Ziel führen mag.

Letztlich bringt es nichts, wenn ich versuche mich zu platzieren und als gar nicht so übel darzustellen, wenn ich sobald ich mich als Anhänger der Globalisierung oute sofort durch das Beliebtheitsraster anderer Personen durchfalle und diese sich weigern sich mit mir auseinanderzusetzen, weil ich den verbrecherischen Götzen anbete.

Als wenn es nicht genug andere Möglichkeiten gäbe festzumachen, warum man mich nicht mag.

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