Schon - Zeit

Schon Zeit! Schon Zeit ? Schonzeit…

Archiv für August, 2007

Kind sitz gerade!

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 29.August 2007

Ja das war einmal, dass man sich als Elternteil noch immer wieder diese lästigen Phrasen geben musste. Heutzutage ist es ja sowieso schon schlimm genug zu wissen was man als Mama oder Papa oder beides noch leisten können muss. Da reicht es nicht mal eben, dass man seinem Kind dabei hilft den Vornamen zu tanzen. Da muss ein wenig mehr rüberkommen. Und weil man ja die Erziehung in der Regel gern an elektrische Geräte abgibt, weil die ja ne Garantie haben, wenn auch nicht auf das Erziehungsziel doch das steht auf einem anderen Blatt Papier das niemanden interessiert und das niemand gelesen hat, kommt nun der Prozess in Gange wo findige Batterienhersteller neue Geräte um ihre Stromspender herum austüfteln.

Langer Satz, aber notwendig um die Komplexität dieser Gedanken zu erfassen und zu visualisieren. Denn der Gedanke an sich ist an dem folgenden Produkt wahrscheinlich das Sinnvollste und somit sollte er der Nachwelt erhalten bleiben.

Die Japaner machen es mal wieder möglich. Sie basteln und denken sich immer neue Sachen aus. Den tragbaren Zebrastreifen kennen wir schon und daher braucht es hier etwas mit mehr Power um die Eltern mal so richtig aus der Verantwortung zu nehmen.

Der elektronische Haltungsalarm

Damit sie niemals mehr sagen müssen: “Kind halt dich gerade.”
Auch bald erhältlich:

Der elektrische Gehgeschwindigkeitsmesser, der elektrische Kaubewegunsmesser mit integriertem Schmatzunterdrückungsalarm, der elektrische Fleckausgesichtwischer und der Strassenüberquerungs nach links und Rechts Schau Einnerungs Alarm. Dem findigen Verkä… äh… Erfinder sind da quasi keine Grenzen gesetzt.
Bei Kauf all dieser Geräte kann dann allerdings nicht garantiert werden, dass der elektrische Haltungsalarm nicht permanent losgeht, weil das Kind einfach Kiloweise Erinnerungsalarme mit sich rumschleppen muss.

Aber auch dass ist dann ja irgendwie Evolution in eine Richtung.

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Stars leben extremer

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 29.August 2007

Das ist ja nun kein Geheimnis und einen Blumentopf werde ich mit der Aussage auch nicht gewinnen können. Der Paparazzi der Britneys “Rollenproben” im Weg stand wird ein Lied davon singen können wie ein Star den Stress kompensiert.

Doch finde ich es sehr schade, wenn ich lesen muß, dass ein Mensch, der eigentlich alles hat in seinem Leben sich dieses nehmen will, weil er zum Beispiel Liebeskummer hat, so wie es wohl dieser Tage Owen Wilson versucht hat. Ich gebe zu, dass ich nicht der größte Fan auf Erden dieses Schauspielers bin, doch denke ich sollte es immer andere Möglichkeiten aus der Krise geben.

Leicht gesagt. Schwer realisiert.
Er hat etwas wofür es sich zu leben lohnt. Er hat Geld, seine Karriere ist noch nicht beendet und er hat vielleicht grad weil er ein Star ist viele die ihn lieben für das was er macht und was ihn ausmacht.

Was für ein Signal schickt man denn mit einer solchen Flucht an all diejenigen, die nicht auf all diese Ressourcen zurückgreifen können und sich nach einem Ende sehnen?
Ach das passt schon. Der Wilson hat das auch gemacht.

Falscher Ansatz, auch wenn ich zugeben muß, dass das von der suggestiven Seite her betrachtet schlüssig klingen könnte.

Ich drücke Owen Wilson und all den verzweifelten Seelen auf der Welt, die sich zu gequält zum weitermachen fühlen die Daumen und wünsche ein wenig Sonnenschein.

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Woran erkennt man, dass der Sommer nicht das hielt was er versprach?

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 29.August 2007

Da wäre zum Beispiel die Tatsache, dass man sich die guten Grillwürstchenvorräte gestern in die Pfanne gehauen hat, weil viel zu selten irgendwo gegrillt wurde und die Dinger in den nächsten Tagen ablaufen würden.

Weiterhin die Erkenntnis, dass man eigentlich zu wenig kurze Hosen hatte um den Sommer irgendwie zu überstehen und man dann doch irgendwie bis hierhin gut klar kam, weil man immer lange Hosen trug und vielleicht noch die Tatsache, dass gestern Nacht im Bett neben mir ein bibbernder Eisblock lag, der sich mit Körnerkissen, Bettdecke und einer weiteren Decke einmummelte und dennoch fror.

All das sind Indizien dafür, dass der Sommer bisher nicht so war wie er sein sollte. Wo sind denn nun die ganzen Sonnenstrahlen hin? Kann Griechenland nicht ein paar exportieren? Die kommen doch da unten sowieso mit so viel Sonne irgendwie nicht ganz zu Rande und sind zwar Feuer und Flamme für das Wetter aber irgendwie nicht so vom Herzen und metaphorisch wie man das ganze meinen sollte.

Man kann das ja auch mit der Umsetzung dann irgendwie ein wenig übertreiben und dem Rest von Europa einen vorprahlen. AHA. Wir haben so viel Sonne, dass wir mehr Bodenfläche schaffen um die Sonne draufscheinen zu lassen.

Na gut. Ist eine ernste Angelegenheit mit den Waldbränden, aber unsereins hat es auch nicht leicht. Statt am Strand zu braten darf man sich im Supermarkt bereits letzte Woche ausdrücklich darauf vorbereiten das bald Weihnachten ist. Es gab Spekulatius, Marzipankartoffeln und raue Mengen von Lebkuchen. Da frage ich mich ernsthaft was schlimmer ist. Ein Waldbrand oder die gestörte Gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland, die saisonale Artikel bald 365 Tage im Jahr anbietet, weil es immer jemanden gibt, der sie kaufen wird.

Ich jedenfalls weiß was ich mag.
Ich mag meinen Sommer heiß und sonnig und trocken, meine Waldbrände weit weg und am liebsten gelöscht und vor allem meine Lebkuchen und Marzipan Kartoffeln im Winter.

Und nun freu ich mich auf meine Einladung zu Zwiebelkuchen und Federweißer…. ach irgendwie ist die Welt komisch geworden.

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Es gibt ein Land, das heißt "Passiv-Aggressivistan", und du bist seine Königin.

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 28.August 2007

Als Derek dies bei Greys Anatomy zu seiner Frau sagt und das ganze auch noch mit seichter Musik unterlegt ist hat man das Gefühl es handelt sich hierbei um eine Neckerei. Um etwas seichtes und charmantes. Es kommt einem nicht in den Sinn, dass passive Aggression einen wirklichen Schaden anrichten kann bei einem Menschen der nicht damit umzugehen weiß.

Und so sitze ich momentan in meiner kleinen Ecke und ärgere mich. Ich ärgere mich über Gott und die Welt. Über die Person, die mir momentan jeden Tag vermiest durch eben dieses auftreten und dass obwohl ich sie nicht mal mehr sehe. Es sind die Nachwehen dessen was passierte. Es sind die Wellen von Verzweiflung die mich immer wieder übermannen und mir zeigen, dass ich mich habe besiegen lassen.

Auf meinem eigenen Terrain habe ich mich passiver Aggression unterworfen und mich besiegen lassen so, dass alles was mir in den letzten Tagen hätte Spaß machen sollen nur fade und hohl ist und einen komischen Beigeschmack hat.

Und das schlimmste ist ich kann mich nicht mal erklären, weil ich in einer Position bin in der es schwierig ist überhaupt einen Schritt zu unternehmen ohne in der allgemeinen Kritik zu stehen. Also schön weiter die Zähne zusammenbeißen und lächeln.

Alles andere würde dazu führen, dass man mir sagt ich solle die Zähne zusammenbeißen und lächeln. Das ich wirklich zusammenbreche unter der Last kommt niemandem in den Sinn. Dabei hatte ich so gebetet, dass die Königin ein wenig diplomatisches Geschick besitzt und mir zumindest meine eigene Geburtstagsparty nicht zur Hölle auf Erden macht und einfach zu Hause bleibt. Es ist passiert und eigentlich bin ich selbst schuld, weil mir die Distanz fehlt einfach darüber zu stehen, wenn einer meiner Gäste mich mit dem Arsch nicht anschaut und dann doch irgendwann nach zwei Stunden oder so ein “Ach übrigens… herzlichen Glückwunsch” rauswürgt.

Ich kann mit so was einfach nicht umgehen und es wird niemand verstehen das mich das so trifft.
Passiv Aggressivistan ist für mich kein Land für einen Sommerurlaub. Ich möchte Ruhe und Entspannung um endlich mal wieder Boden unter den Füßen zu haben.

Dort wo ich diese Melancholie die mich seit langem immer stärker ummantelt vielleicht einmal loswerden kann und wieder ohne Angst und Übelkeit auf die Straße treten kann.

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Windows Vista

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 24.August 2007

Ich hab mich jetzt die Ganze Zeit mit Windows Vista rumgeprügelt. Ich hätte schon stutzig werden sollen als mir ein Kumpel seine Version verkaufte und gleich sagte: Ich habs Deinstalliert. Das Hochfahren dauert ewig

Nun dachte ich haben wir unterschiedliche Meinungen von Ewigkeiten. Ich hab zwar ewig nichts mehr in dieses Blog geschrieben, aber ich dachte eine Ewigkeit bei einem Startvorgang wäre so bei 3 Minuten beendet. Pustekuchen. Geschlagene 12 Minuten schaue ich dem Rechner dabei zu wie er versucht Windows Vista hochzuwürgen. und anders kann ich es beim Besten Willen nicht beschreiben. Da hilft auch nicht, dass ich ne neue Platte habe, die noch besser angesprochen wird. Sogar einen blauen Bildschirm hatte ich kurze Zeit nach der Installation beim booten bereits. Tuning half bisher nichts und ich durfte auch feststellen, dass mein WLAN USB Adapter, den Windows Vista für Betriebsbereit hält alles andere als Betriebsbereit ist. Schliesslich komme ich nicht ins Netz wenn ich keine Strippe einmal quer durch die Wohnung lege, damit mein Router weiß wo er den Rechner finden kann und anders rum.

Nun denke ich werde ich zu XP zurückkehren und erstmal abwarten bis man an Vista noch ein wenig gebastelt hat. Ist schon doof, wenn die Hälfte der Zusatzhardware vom Betriebssystem nicht erkannt wird und das obwohl alles halbwegs aktuell ist.

Selbst der Drucker, dessen Treiber Windows Vista im Repertoir hat laut Herstellerseite läuft zwar wird aber als unbekanntes Gerät angezeigt. Na Prost Mahlzeit.

All das gepaart mit den Unkenrufen das ich als Spieler sowieso keine Sonne habe mit meinem System bei Vista vernünftig was zu reissen lassen mich wieder zurückblicken auf das gute Alte XP

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Bildblog Werbung

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 24.August 2007

Jede Wahrheit braucht einen Mutigen der sie ausspricht.

Damit wirbt die BILD.
Doch wer eine solche Behauptung in den Raum stellt und BILD heißt muss damit rechnen, dass jemand eine passende Erwiderung hat. Und so hat man nun eine Werbung für www.bildblog.de fürs TV gemacht. Meine Meinung. Sehr wichtig und sehr witzig.

Link: sevenload.com

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Das Vorstellungsgespräch

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 21.August 2007

Die Tür zu dem Büro ist verschlossen. An der Klingel steht kein Name. Nur in der Scheibe klebt ein Zettel mit schnell angefertigtem Schriftzug und einigen Wordartelementen. Der Firmenname wird darauf präsentiert in Farbe. Man scheut ja weder Kosten noch Mühen. Das Tesafilm tut sein Übriges zum Eindruck.

Wenn es nicht noch die lustige Clipart Figur auf dem Bogen Papier schon getan hätte. Späht man durch die Tür, so hat man sofort den Eindruck eine seriöse Firma vor sich zu haben. Der Raum dahinter ist nämlich komplett leer. Nach einiger Zeit kommt eine Bewerberin aus dem Gebäude und somit steht die Tür offen. Die Chance nutzend stürmt man das Gebäude. Die Treppe hoch kommt man in einen Bereich, wo eine Sekretärin in einem Büro sitzt und schnell Formulare zur Beschäftigung aushändigt. Mächtig viel Farbe im Gesicht und Kaugummi kauend untermalt sie fein säuberlich das was man jetzt schon weiß. Das hier ist nicht schön. Das ist blutige Realität, wie sie bei verzweifelten Menschen bestimmt oftmals Wirklichkeit wird.

Eine schriftliche Bewerbung brauchte man nicht. Nur einen Lebenslauf und den braucht man eigentlich auch nicht, da man an dieser Stelle alles noch mal handschriftlich auf das Formular pinselt. Immerhin gibt es in diesem Büro Gebäude einen Warteraum. Ein Sofa, ein paar Stühle und zwei Stehtische. Alles schön in rot gehalten und mit Zeitschriften ausgelegt und einigen Plastikbechern mit dem guten Aldi Wasser daneben stehend.

Dann kommt eine Bewerberin nach der nächsten an die Reihe. Man wartet ungeduldig, während einem aufgeht, dass man sich gar nicht bei der etikettierten Firma vorstellt, sondern bei einer viel Größeren Firma. Einer Firma, die mir sofort Chuck Norris als „Walker Texas Ranger“ in den Kopf ruft. Dieser sieht mich an und dreht die Welt unter sich, so dass es erscheint er würde den Kopf schütteln.

Stattdessen schüttele ich den Kopf um aus der Lethargie meiner Tagträume zu erwachen. Ich bin noch immer hier und nichts hat sich verändert. Die Situation ist ähnlich trostlos wie die Wände an denen nur die zehn goldenen Regeln der Firma hängen für die ich mich eigentlich bewerbe.

Nach einiger Zeit kommt dann das Gespräch und die Gewissheit. Alles was man will ist einen Menschen der Klinken putzt. Einen der von Tür zu Tür geht und gegen eine geringe Provision für andere Gewinn erwirtschaftet. Man möchte Menschen haben die nicht lange Überlegen und am liebsten auch gar nicht dazu in der Lage sind.

Das drückt der freundliche Mensch mir gegenüber aus, als er eine Werbeansprache für die Firma runterleiert in einer Geschwindigkeit, die bei einem Kassettenrekorder dazu geführt hätte, dass er in Reparatur oder aber gleich auf den Müll gegangen wäre.

Zwischenfragen sind nicht so wirklich erwünscht. Er fragt zwar immer wieder ob ich fragen hätte, aber nur rhetorisch. Eigentlich ist er noch mitten drin in seiner Werbung. Die Stirn legt er immer wieder in Falten. Ist er überzeugt von dem was er tut? Er ist auf jeden fall erzeugt davon, dass er Geld bekommt, wenn ich anbeiße. Zeigt mir die großen Chancen dieses Jobs und auch, dass ich da wirklich richtig reich werde bei. Nicht, dass ich es könnte, wenn denn alles passt, sondern das ein Mann wie ich nur reich werden kann. Na klar. Zuerst schufte ich für andere und wenn ich einen Kunden bekomme, dann erhalte ich nur 30 % der Provision und die anderen 70% gehen an den Typen und seine Helfer, aber es ist kein Schneeballsystem mit dem gearbeitet wird. In einem Jahr habe ich ja sowieso meine eigene Filiale und muss mir keine Gedanken mehr machen. Dann fahre ich nur noch zu Geschäftskunden und andere Leute werden von mir dann eingestellt. Und Schwupps bin ich Manager und fahre in einem großen dicken Auto.

Mein ganzer Körper schreit nach Flucht, vor allem weil auch das Büro, das nach Chef schreien soll in dem ich sitze irgendwie verloren wirkt und man nicht nur grad erst eingezogen ist, sondern es auch so aussieht, als könne man innerhalb von wenigen Stunden auch wieder ausziehen.

Ich verlasse das Gebäude. Das einzige Auto, was noch auf dem Hof steht und nicht irgendwie zu den angrenzenden Geschäften zu gehören scheint ist ein altes rostiges Auto mit Werbeaufklebern der Firmen, die mir oben als Vertragspartner aufgezählt wurden. Ich schüttele den Kopf erneut. Nicht nur weil ich mich wundere über die Wahrnehmung dieses Mannes von eben, sondern weil ich dieses Gefühl von mir abschütteln will.

Eine grausige Kälte. Ein Gefühl von Leere und Sklaverei.

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Intelligenz

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 21.August 2007

Intelligenz ist eine wirklich schöne Sache. Man kann so viel mit ihr anfangen und mit ein wenig Kreativität gepaart kann die Welt ganz anders aussehen. Leider Gottes ist ein gewisses Maß an Intelligenz auch ein Fluch, wenn man sich mit Leuten umgeben muß, die in einem gefährlichen Schwebezustand sich befinden.

Denn es reicht nicht aus Dumm zu sein in dieser Welt um ein wirkliches gefahrenpotential für sich und die Umwelt darzustellen, man muss vor allem „wissen“, das man der intelligenteste Mensch auf Erden ist und nebenbei noch dieses gewisse Quäntchen an Aggression an den Tag legen.

Voila. Fertig ist der Cocktail, der Deutschland schon mal so richtig weit gebracht hat. Weit nach unten, aber immerhin weit. Die Richtung ist ja eigentlich nur Nebensache und sowieso ist ja alles irgendwie relativ.
Wenn man sich selbst dem absoluten Nullpunkt nähert, dann weiß man zumindest wo man steht und alles Philosophieren ist dann eher unnötig. Versteht ja eh keiner, wenn jemand dann noch versucht philosophisch zu sein.

Schlimm wird es erst, wenn Leute anfangen vom Niveau der Bild überfordert zu sein und zu meinen, dass dort ja viel zu viel politischer Unsinn drin steht. Wobei auch solch eine Aussage ein zweischneidiges Schwert ist. Klar hat der Mensch, der diese Aussage trifft recht und eigentlich müsste man zu ihm hingehen und ihm sagen, dass er es kapiert hat und das günstigste deutsche Satireblatt in der Hand hält.

Doch dann fällt mein Blick auf den Mann. Er ist Mitte vierzig. Seine Augen sind glasig. Die Haare sind bis auf wenige Millimeter runtergeschoren und selbst die Stummel scheinen vor fett zu triefen. Gekleidet ist der gute mit einer ausgewaschenen Jeans, die so gar nicht mehr das tut, was sie soll. Seine Beine kleiden. Mehr sagt die Hose aus, dass sie an einer Umschulung zum Kartoffelsack arbeitet. Alles an dem Mann scheint zu kleben und zu schmieren. Und so verwundert es nicht, dass der Mann schnell zum Sportteil blättert und lieber mit den Leuten um ihn rum über die wahren Wichtigkeiten des Lebens redet. Deren Blicke werden auch ein wenig heller bei dem Themenwechsel. Denn vorher hat man lieber auf Durchzug geschaltet. Politik ist nur was für Doofe nach deren Meinung.

Auch das ist eine Form von Intelligenz. Die komplette Zentrierung des Universums auf die eigenen Interessen. Die Kunst herauszufiltern, was unwichtig ist und die Sicherheit, dass was man nicht versteht nur Idiotie sein kann.

Du bist Deutschland als infernales Banner über dem Kopf wehend.

Schöner Schmerz

Wissen ist Macht. Nix Wissen macht nix

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Was ist eigentlich toller als morgens auszuschlafen?

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 21.August 2007

Na klar. Zu wissen, dass die Handwerker im Haus sind. Jeden morgen pünktlich um acht klingelt es an der Wohnungstür und Bad und Küche sind erstmal für die nächsten 8 Stunden nicht mehr das was sie sein sollen, sondern profan gesehen einfach nur Baustellen. Kochen und Duschen unmöglich.

Doof vor allem wenn man frei hat und sich nach Erholung sehnt. Denn ausschlafen ist dann ja auch nicht. Denn wenn man sich in seiner Wohnung aufhalten will muss man ja eigentlich straßenfertig sein. Nicht nur, dass die Handwerker durch die Wohnung toben und Löcher hinterlassen, die vorher aus nur Staub zu bestehen schienen, den man jetzt in jeder Ritze des Eigenheims wieder finden kann, sondern auch, dass man immer friedlichen Blick auf das Treppenhaus hat in dem die Nachbarn sich ja auch manchmal aufhalten.

Also was könnte man im Sommerurlaub noch so tun um dieser Belastung zu entgehen. Na klar. Wir leben an der Küste. Einfach die Sachen packen und an den Strand fahren und los geht der Urlaub. Dösen braten und… ach da war ja was, was in dieses Bild nicht reinpasste.

Könnte mit dem Wetterbericht zusammenhängen, der mehr Blitze als Sonne anzeigte. Zumindest ist die Grundfarbe im Wetterbericht dieselbe. Gelb. Aber ich lass mich dann doch lieber von der Sonne äußerlich langsam garen, als intern schnellgeröstet zu werden von einem Blitz. Der Teint sieht dann auch nicht ganz so toll aus danach.

Obwohl das sicher spannend wäre rate ich von dieser Behandlung ab. Und so bleibt es die Tätigkeit des stupiden Rumdümpelns zu perfektionieren. Mehr ermüdend als erfrischend und dennoch irgendwie Urlaub. Ausschlafen kann man dann nach Feierabend und hoffen und beten, dass bald alles ein Ende hat.

Und so sitze ich hier und lausche dem zärtlichen Trommelfeuer auf Wände niederprasselnder Schläge, dem leichten Niesel von Wand und Staub und dem choralen Gespräch der Bauarbeiter.

Man muss auch mal die Kunst des Ganzen sehen.

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Happy Birthday to me

Verfasst von Schonzeit am Montag, 13.August 2007

Für alle die es wissen und die meine sonstigen Kontaktdaten nicht haben.
Ich freu mich über jeden Kommentar zu meinem erneuten, dritten Nullen auf der Welt.

Ich bin 30.

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Pac Man: The Movie

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 10.August 2007

und weils so schön war…

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Minesweeper The Movie

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 10.August 2007

Wo wir grad beim Thema Filme waren… :)

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Comicboom Anschlusszug verpasst

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 10.August 2007

Ich bin ein Fan von Comicverfilmungen, doch muss ich seit einigen Jahren feststellen, dass ich in meinem gehobenen Alter langsam nicht mehr mit der Flut der Comicverfilmungen mitkomme und darunter noch die ein oder andere Perle schlummern mag, die ich unbedingt hätte sehen müssen.

Mein Plan diesbezüglich ist einfach wie brillant zu gleichen Teilen. Wir machen einfach eine Petition an die Filmbranche, dass erstmal keine Comicverfilmungen mehr gemacht werden, bis ich es geschafft habe meinen Rückstand aufzuholen und Comicmässig auf der Höhe bin.

Interessant ist dabei, dass ich es bis heute nicht geschafft habe den alternden Spawn zu sehen dafür aber die mehr als m(i)aue Catwoman im Kino erlebt habe.

Es könnte mir ja fast peinlich sein. Die Alternative zu der oben erwähnten Petition wäre wahrscheinlich sich einfach die Verfilmungen alle mal anzusehen.
Sinnvoll wäre wohl Punisher 1 vor dem zweiten Teil und die fantastischen Vier vor dem Teil mit dem Silver Surfer und dann wäre da ja noch das Problem, dass ich nur einen Spiderman Film gesehen habe.

Ich mache irgendwas mit meinem Zeitmanagement verdammt falsch würde mein 15 Jahre jüngeres Ich mir jetzt über die Schulter schreien.

Oh Gott. Ich werde doch alt.

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Chair Jumping

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 9.August 2007

Für alle Leute denen auf einem Stuhl sitzen auch immer ein wenig zu langweilig gewesen ist kommt hier ein netter kleiner Gedankenanstoß, was man noch so mit diesen Rollstuhlgewöhnungsgeräten machen kann und dabei noch richtig lässig aussieht.

Dummerweise verrate ich dadurch ja jetzt auch, warum meine alte Möhre von Bürostuhl so entsetzlich quietscht das dringend ein neuer hermüsste, aber Sprungtauglich muss er dringend sein. Und aerodynamisch.

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Bart Simpson und die Frauen

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 8.August 2007

Vor ein paar Wochen machte irgendein deutsches Medium eine schockierende Erkenntnis rund um den beliebten kleinen gelben Quälgeist. Welches es gewesen ist kann ich an dieser Stelle leider nicht mehr erinnern.

Die schockierende Erkenntnis war, dass Bart Simpson in der englischen Originalversion Frevelhafterweise einfach von einer Frau gesprochen wird und dass nun ja aufgedeckt worden wäre.

Klar kann man jetzt sagen, dass Nancy Cartwright schon immer im Abspann stand und man nie einen Hehl draus machte, dass sie den Bart Simpson spricht, aber man kann da auch ein Drama draus machen und von Intrigen und Verheimlichung reden.

Schließlich will man ja den Namen Cartwright mit knallenden Colts und Pferden in Verbindung bringen und nicht mit einer weiblichen Synchronsprecherin, die nebenbei auch noch Scientologin ist.

Steht ja auch geschrieben, dass männliche Charaktere nur von Männern gesprochen werden dürfen. So wie früher im Theater Frauenrollen auch von Männern gespielt werden mussten, weil der Kodex nicht zuließ, dass eine Frau auf der Bühne auftrat.

Doch schweife ich unwesentlich von dem Punkt ab, der mich an der ganzen Geschichte jetzt interessiert.

Die Bild hat nämlich etwas herausgefunden aktuell.

„Was kaum einer über den frechen Kino-Star wusste
Bart Simpson ist in Wahrheit eine Frau“

Nur um da mal vorweg zu greifen. Es kommt nicht heraus, dass die Zeichentrickfigur Bart Simpson in Wirklichkeit ein Mädel ist. Ganz im Gegenteil. Man erhält im aktuellen Film sogar den Gegenbeweis.

Worauf Bild jedoch rauswill ist die Tatsache, dass man nach langem Versteckspiel endlich herausfand, dass die Deutschen einfach schummeln und den deutschen Bart Simpson von einer Frau sprechen lassen.

Verheimlicht wird hier jetzt zur Abwechslung mal, dass das in Amerika auch so ist.
Man kann ja auch nicht alle News auf einmal bringen.

Hierzulande macht den Job die herausragende Sandra Schwittau, die bisher auch nie geheim gehalten wurde. So musste man also nix aufdecken und auch niemanden wachrütteln. Aber schön mal wieder was über Frau Schwittau zu lesen war es schon.

Merken wir also: Hinter diesem talentierten Jungen stecken gleich zwei talentierte Frauen.

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Macht’s gut und danke für den Fisch

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 8.August 2007

Dankbar sein dürfte die Gattung der chinesischen Flussdelfine dieser Tage wohl eher weniger. Schließlich hat man sie grad auf den Status „wahrscheinlich ausgestorben“ gesetzt.

Ich selbst wäre nicht so wirklich glücklich darüber, wenn ich mich von ner Rasse, die nicht mal im selben Medium lebt wie ich, einfach mal ausrotten lassen würde. Da hört der Spaß auf und ich würde mich für den Fisch schon mal gar nicht mehr bedanken; Eher schlechte Laune an den Tag legen.

Vielleicht haben die Delfine auch nur einfach irgendwo ne Sitzblockade aufgemacht und keiner hat das mitbekommen. So als gewaltlosen Widerstand gegen Umweltverschmutzung und Quecksilberhaltige Nahrung. Das wäre natürlich eine der Möglichkeiten die helfen würden zu erklären, warum man keine Tiere mehr findet.

Wahrscheinlicher, wenn auch nicht wirklich schöner, scheint da schon eher die Vermutung, dass man durch Verpestung der Umwelt einfach mal den Lebensraum der Tiere immer mehr beschnitten hat bis die sich dachten:

Och nö. Da machen wir jetzt nicht mehr mit. Kommt. Wir sterben aus. Die werden schon sehen was die davon haben.

Und der Mensch denkt sich wahrscheinlich:

Hö?

Das reicht dann wohl auch. Ist zwar die erste Walart, die man dann eindeutig durch menschlichen Einfluss ausgerottet hat, aber man muß das mit Engagement und Mitgefühl auch nicht sofort übertreiben. Gibt ja noch genug andere Rassen und Gattungen die aussterben können.
Viele werden nicht mal wissen, dass es diesen chinesisch grinsenden Süßwassersäuger überhaupt gegeben hat und solange man sich den nicht in den eigenen Garten stellen kann als Sonnenschutz gewinnt man dieser Tage mit solchen Schlagzeilen auch keinen Blumentopf. Egal ob nun mit oder ohne Schatten.

Sollten die Forscher doch noch Erfolg haben und ein Männchen und ein Weibchen finden, so will man diese in ein Reservat verlegen und es ihnen ein wenig kuschelig machen. Niemand soll unter Druck gesetzt werden, aber das Motto heisst dann:

Ficken für den Fortbestand

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Ver"riss"en

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 8.August 2007

Ich stell mir grad mal vor, wie ich vor 2 Jahren in mein schönes neues Eigenheim einziehe und schon 9 Monate später feststelle, dass da Risse im Mauerwerk sind. Ich mag solche unliebsamen Überraschungen nicht und würde wahrscheinlich jeden Tag die Entwicklung dieser Risse massiv beäugen. Sie vielleicht sogar ausmessen und bildlich festhalten. Würde mich fast wahnsinnig machen bei dem Versuch mir zu erklären, was da denn nun schief gegangen sein mag.

Würde die Baufirma kontaktieren und mir da sagen lassen, dass alles in bester Ordnung sei und ich mir auch keine Gedanken machen müsse. Es handle sich um rein ästhetische Risse und Kalkausschwemmungen und rein gar nichts an der Bausubstanz wäre von der Integrität her in Gefahr.

Das müsste ich mir sagen lassen und nun fortan die Risse nicht mehr mit dem Gedanken an einen Zusammenbruch beobachten, sondern mir einfach nur denken, dass das alles scheiße aussieht und schon 15 % meines Hauses befallen sind.

Blöde Sache, wenn man in dem Vertrag dann auch noch vereinbart hat, dass man solche Risse bis zu einem gewissen Maß hinnehmen muss.

Blöd nur für die Baufirma die sich schon die Hände gerieben hat, dass nach 2 Jahren die vereinbarten Spaltmaße überschritten sind und man nun nachbessern muss.

Ich als Hauseigentümer hätte dennoch nen Hals auf die Baufirma und so denke ich sind die Damen und Herren vom „Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ momentan auch nicht wirklich glücklich. Zumal deren Haus das Holocaust Mahnmal ist und 15 Millionen gekostet hat.

Ich als Laie, der keine Ahnung hat von Ingenieurskunst hat, kann jedenfalls ein klein wenig Mitempörung aufbringen.

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Sommerstöckchen

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 7.August 2007

1. Was sind die ersten Gedanken, die dir zum Thema “Sommer” durch den Kopf schiessen?

Strand, Sand und Meer

2. Wie sah ein typischer Sommerferientag deiner Kindheit aus?

Ich weiß das wir damals viel barfuß draussen spielen konnten. Das war schön. Einfach mal die Natur rundum spüren. Wir waren viel draussen. Heute bin ich viel drinnen. Auch ne Art von Ausgleich.

3. Wenn du dich an den Kiosk in dem von dir üblicherweise besuchten Freibad zurückerinnerst, was fällt dir als Erstes ein?

Kennt ihr diese supersauren Zungen und die Cola Bonbons, die auch super sonder sauer waren? Das habe ich immer geliebt wie nichts Gutes.

4. Wohin bist du in den Sommerferien gerne / häufig mit deinen Eltern in den Urlaub gefahren?

Da das Geld immer schon etwas knapp war ist man im Urlaub gern mal an die deutsche Ostseeküste gefahren. Nicht sehr innovativ, aber warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.

5. Wo fährst du heute gerne in den Sommerurlaub? Und warum?

Ah. Da ist wieder das Ding mit dem Geld. Ich fahre gern an den Strand. Mein kleiner eigener 3 Stunden Mini Urlaub. Hat Vorteile. Ich weiß dass das Wetter am Strand gut ist und wenn ich keinen Bock mehr habe, dann geht’s aufs eigene Sofa.

Wie sagt Dani doch so schön: Wir leben da wo andere Urlaub machen.

6. Was gibt dir dieses Jahr das ultimative Sommergefühl?

Ich liebe es einfach mal die Seele baumeln zu lassen und zu spüren wie die Sonne meine Laue aufheizt. Das reicht mir eigentlich schon. Wenn dann noch ein bisschen Grillen im Freundeskreis vielleicht am Strand dazu kommt, dann ist das Leben lebenswert.

7. Sommerhits sind für dich…

Meist der geschmacklose Belag auf der Pizza des Sommers um mal metaphorisch zu werden.
Sie bohren sich in den Kopf und werden an jeder Ecke wiedergegeben ob nun im Original oder durch die Münder vieler Hobby DSDS Stars

8. Den Sommer vermiesen kann nur…

Regen, Frost, Schnee, Gewitter, Hagel und die vier Reiter der Apokalypse

Und nun da ich fertig bin darf ich das Stöckchen noch weiterreichen.
Dabei fallen mir Alex, Dani, Krenzi, der heilige Fruchtsalat, Katrin, und die kickende Hamburgerin ein.

Und alle anderen sind eingeladen gegen einen kleinen Kommentar als Gebühr dieses Stöckchen auch aufzuklauben.

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Jetzt mal ehrlich…

Verfasst von Schonzeit am Montag, 6.August 2007

… warum sollte ich in Urlaub fahren?

… warum sollte ich ins Freibad fahren?

… warum sollte ich an nen Baggersee fahren?

… und warum zum Geier sollte ich bei diesem Wetter bloggen?

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Do The Bartman Live Music Video

Verfasst von Schonzeit am Sonntag, 5.August 2007

Vorgestern auf Viva folgendes kulturelles Liedgut seit ewiger Zeit mal wieder gesehen. Schön ausgegraben um dem Druck des Hypes nachzugeben.

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