Schon - Zeit

Schon Zeit! Schon Zeit ? Schonzeit…

Archiv für September, 2007

Star Wars…Robot Chicken version

Verfasst von Schonzeit am Montag, 24.September 2007

Endlich wird mir mal bewiesen, das die Imperialen bei Star Wars doch nicht nur Eintagsfliegen sind, die im Offiziersbereich auf die Launen von Darth Vader angewiesen sind.

Zwei Daumen nach oben.

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Das beste rechtssystem der Welt

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 21.September 2007

Natürlich rede ich von dem amerikanischen Justizsystem, dessen Arm so lang ist, dass niemand davor sicher ist. Aktuell gibt es einen Beweis dafür, wie mächtig und wirkungsvoll das amerikanische System eigentlich ist und dass es jederzeit überlegen ist.

Der US Senator Ernie Chambers aus Omaha hat aktuell eine Strafanzeige der ganz speziellen Art eingereicht, die wirkungsvoll zeigt, dass vor dem Gesetz alle gleich sind.

Er hat eine Strafanzeige gegen Gott eingereicht. Dieser habe schließlich fahrlässig dafür gesorgt, dass Naturkatastrophen und Terrorismus tausende Menschen in den Tod rissen oder ihnen Leid zufügten.

Er möchte eine einstweilige Verfügung gegen Gott erwirken, die es ihm untersagt in Zukunft solche Dinge zuzulassen. Da kann man fast schon direkt gespannt sein auf die zweite Verhandlung und auf die darauf folgende Ringfahndung, weil sich Gott nicht an die einstweilige Verfügung gehalten hat. Bald hängt also der alte Mann mit weißem Bart oder wahlweise Alanis Morissette an den üblichen Pinnwänden mit Fahndungsbildern.

Natürlich will der bekennende Agnostiker damit auch ein wenig zeigen, wie lächerlich das System an sich ist, meine Befürchtung jedoch ist, dass es genug Menschen gibt, die das nicht verstehen werden und diesen Mumpitz durchziehen.

In Rumänien ist eine ähnliche Klage schon mal abgewiesen worden. Ein Mörder hatte Gott verklagen wollen, weil dieser ihn nicht vor dem bösen bewahrt hat, wie es bei der Taufe vertraglich vereinbart war. In Rumänien beschloss man, dass Gott nicht der Gerichtsbarkeit unterliegen würde. In Amiland liegt der Fall da sicher anders.

Gott soll ja auch schon Stellung bezogen haben. In einem Schreiben ließ er verlauten, dass er dem Menschen den freien Willen gab und damit aus der Sache raus ist. Na wenn er da mal nicht die Rechnung ohne die Justiz gemacht hat.

You Ass, Ey

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Haben Sie etwa was anderes gesehen ???

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 20.September 2007

Sehr geil. Sehr niedlich. Sehr gut gemacht.

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Mehr Power *grunz*

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 20.September 2007

Es gibt Menschen, die sollten von Hammer, Säge und Co einfach die Finger lassen. Die Welt wäre dankbar dafür.

Eine dieser Personen bin anscheinend ich, auch wenn ich mit großem Enthusiasmus an die Arbeit gehe und mir grad einen eigenen Stock an Werkzeugen zulege, so ist es doch empfehlenswert im Umkreis von 50 Metern um mich herum schon mal über Einzel- oder Mehrbettzimmer im Krankenhaus nachzudenken.

Es hätte alles so schön und vor allem so schön einfach sein können. Ich wollte meine Freundin überraschen und ein wenig „Pimp my Wohnung“ betreiben. Dazu gab es dann auch gleich die coolsten Ansätze. Zum einen wollte ich sinnlos rumstehende Regale endlich verplanen und diese dann auch noch schön in Szene setzen, dann wollte ich uns einen Duschvorhang installieren inklusive Löcher in die Decke bohren und ein neuer Wandschrank im Badezimmer sollte auch noch her.

Alles in allem hatte ich einen groben Zeitansatz von „Ach das mach ich mal eben schnell“

Ich denke das ist bei ahnungslosen Haushaltsaufmotzern auch Gang und gäbe oder zumindest hoffe ich das inständig, damit ich nicht allein dastehe mit meiner Planlosigkeit.

Zuallererst die Sachen beschaffen. Schienen für den Duschvorhang inklusive der dazugehörigen Verschraubung und und und, dann zu Ikea und den Wandschrank und ein Rollo kaufen (der Effektvorhang für die Regale).

Dabei musste ich bereits feststellen, dass der Zuladung eines allgemein üblichen Fahrrads irgendwo physikalische Grenzen gesetzt sind, weswegen auch eine der Stangen für die Deckenhalterung nicht ganz heil zu Hause ankam. Man könnte auch sagen, dass sie kaputt war.

Aber von so einem kleinen Drama lässt sich der wahre Heimwerkerkönig nicht abbringen, wohl aber davon, dass Regale anhalten und anzeichnen allein schon eine doofe Sache ist, vor allem wenn die Regale sauschwer sind. Na ja. Irgendwann habe ich die drei Halterungen für die Regalböden dann angezeichnet und angebohrt. Der Triumph war nur von kurzer Dauer, da ich feststellen durfte, dass von den grandiosen Löchern 2/3 falsch waren und so die Regale nicht passten.

Dem Nervenzusammenbruch nahe stellte ich fest, dass meine Zeit fast aufgebraucht war, die ich für Installation sämtlicher Dinge UND sauber machen verwenden wollte. Friedlich vor mich hinschluchzend nahm ich es wie ein Mann und machte weiter. Ich korrigierte die Regalböden und setzte den Effekt davor mit dem man nun die Regale hinter einem Bambusrollo verschwinden lassen kann. Ja klar. Das Rollo habe ich leicht schief an die Decke gebohrt, aber ich war ja schließlich auch schon soweit, dass mir das klar war, bevor ich irgendwas anfasste.

Voller Staub und abgekämpft und mit der Wohnung als Schlachtfeld traf dann die Frau des Hauses ein. Zumindest ist mir etwas geglückt. Sie war überrascht.

Ich weiß nicht ob mehr von dem Umstand, dass die Wohnung ungefähr wie “Ground Zero” aussah, oder aber, dass ich noch lebte.

Für diesen Tag hatte ich auch genug unheil angerichtet und so vertagte ich den Rest auf den Nächsten.

Nachdem ich mich nachts bereits in den Schlaf geweint hatte und Alpträume von mich verfolgenden Wasserwaagen und Folter mit Bohrmaschinen hatte konnte die Arbeit ja beginnen. Mit gehöriger Verspannung ging ich an die Umsetzung dessen, was mal Badezimmerupgrade werden sollte.

Noch nie in meinem Leben hatte ich Überkopf gebohrt, aber ich dachte mir auch da nichts Böses dabei, denn ich hatte ja in letzter Zeit Erfahrungen gesammelt und meine neue Bohrmaschine vermittelte eine gewisse Souveränität.

Wenige Sekunden nach dem ersten Ansatz stellte ich fest, dass ich mich von einem Stück Elektronik habe hinters Licht führen lassen. Schweißtreibende Minuten standen mir bevor bis ich die Löcher gebohrt hatte. Eins davon sah ungefähr so aus wie der Mt. St. Helens nach seinem Ausbruch und wurde von mir fachmännisch wieder komplett verworfen. Ich habe dann beschlossen, dass ein Duschvorhang auch mit einem Loch weniger halten müsse und das tut er bisher auch um mal das Happy End vorweg zu nehmen.

Nach schier endlosem bohren und rumschrauben und diverser verschiedener Dübel, die in meiner Decke verschwanden ist das Projekt halbwegs erfolgreich beendet worden. Wenn ich sage es steckt Herzblut in dem was ich werkelte, dann meine ich das nicht im übertragenen Sinne.

Schlussendlich wollte noch der Wandschrank montiert sein. Kein Problem. In Wände kann ich bohren. Na klar war die Wand an der Stelle dann auch sehr kooperativ und sogar so kooperativ, dass sie sich wie Butter anfühlte…

Auch doof. Die Dübel halten nicht und vor mich hinfluchend teste ich verschiedene Kombinationen um dem Schrank die nötige Stabilität zu geben.

Lange Rede kurzer Sinn. Was als Nebenbei Projekt begann raubte mehr als einen kompletten Arbeitstag auf zwei tage verteilt. Das Putzen übernahm netterweise Sonja dann. Wahrscheinlich damit weiterer Schaden von der Wohnung abzuhalten.

Nachdem alles sauber und ordentlich war stellten wir beide fest, dass eigentlich doch alles nicht so schlimm war. Ein paar Schrammen und ein verspannter Rücken und diverse neue graue Haare sind nix gegen Regale, Schränke und einen Duschvorhang.

Mal sehen was ich jetzt basteln kann.

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SMS Spam

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 20.September 2007

Es gibt ja heutzutage kein Medium mehr auf dem man sicher ist vor unerwünschter Werbung, dabei bekomme ich so gern Nachrichten über jegliche Medien.

Heute wird mal wieder das Medium SMS bedient.
Von der Nummer

00491771781730

kommt folgende Nachricht:

„Es wurde eine GRATIS Bildnachricht für dich hinterlegt. Um diese zu empfangen antworte mit OK!“

Na klar. Ich hab ja nichts besseres zu tun als auf so was zu antworten und dafür mein Geld zu verschleudern und dann doch an irgendwas zu geraten, was ich eigentlich weder brauch noch eigentlich haben will.

Wie bei jeder Art von Spam empfehle ich die Finger davon zu lassen und sich mal wieder bei den Freunden beliebter zu machen, damit man wirklich echte Nachrichten bekommt.

Zum Beispiel als Kommentare im Blog. :)

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Spaceballs die Zeichentrickserie

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 19.September 2007

Vor 20 Jahren hat der mittlerweile 81jährige Mel Brooks mit dem Film Spaceballs mal eben alles durch den Kakao gezogen, was es damals an handfester Science Fiction in den heimischen Videoregalen gegeben hat und hat damit nebenbei sicherlich auch einen guten Reibach gemacht.

Auch ich habe den Film damals geliebt und habe mich immer darüber amüsiert, dass der gute Mel immer mal wieder behauptete, dass er bald Spaceballs 2 machen würde. Arbeitstitel: Auf der Suche nach noch mehr Geld

So richtig ernst genommen habe ich es aber nicht und dachte er würde diesen Stoff ruhen lassen. Vor allem nachdem es in den letzten zehn Jahren vor der Kamera so richtig ruhig um das Ausnahmetalent geworden ist.

Doch nun ist Mel Brooks zurück. Wie aus den letzten Jahren gewohnt hinter der Kamera und nur als Stimme, doch mit altbekanntem Stoff.

Spaceballs die Zeichentrickserie ist sein neuster Streich. Ob es ein Hit wird bleibt abzuwarten, aber immerhin zeigt der alte Mann des Slapstick, dass er nicht totzukriegen ist und man immer mit ihm rechnen muss.

Hut ab!

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Schon in der Schule haben wir gelernt

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 19.September 2007

Spicken ist nur dann in Ordnung, wenn man sich dabei nicht erwischen lässt. Und auch in der Schule war es schon so, wenn ein Spickzettel gefunden wird, dann ist egal ob man nun draufgeschaut hat oder nicht, man hat vom Lehrer einen dezent bösen Blick und in der Klausur eine ordentliche sechs kassiert. Dieses Prinzip sollte fürs Leben prägen und einem zwei Dinge beibringen.

1. Versuch niemals zu betrügen
2. Wenn du es doch tust, dann lass dich von niemandem erwischen. Mach es also gut.

Im Fall von Mc Laren Mercedes kommt anscheinend noch hinzu, dass man nicht vor seinen „Freunden“ damit angeben sollte, bzw. das die eigenen Fahrer davon keinen Wind bekommen sollten.

Ansonsten sieht alles genau nach Lehrplan aus. Mc Laren hat betrogen, auch wenn sie vielleicht die Ergebnisse nicht genutzt haben, was man auch nicht so wirklich glauben kann, weil sie dann ja was hätten sagen können.

Man kam zu dem Ergebnis, dass die Autos von denen zwar weiter fahren dürfen, aber in der Konstrukteurswertung für dieses Jahr nicht mitspielen dürfen. Überhaupt war man so sauer auf den Rennstall, das man noch mal ne Schippe obendrauf legte und 100 Millionen Euro verlangte um zu vergessen, dass man eigentlich böse ist.

Nun ist Ron Dennis dreifach gestraft. Kein Konstrukteurstitel, kein Geld und auch noch immer diesen Alonso am Hals.

Aber in einer Hinsicht hatte Ron Dennis Glück. Er bekam keinen blauen Brief an seine Eltern.

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iPhone und wie es kommen kann

Verfasst von Schonzeit am Montag, 17.September 2007

Nicht jeder von uns ist mit neuer Technologie sofort umfassend vertraut. Und da kann es dann schon mal kommen, dass aus einer Iphone Werbung sowas weren muss. :)

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Verfasst von Schonzeit am Sonntag, 16.September 2007

Der Moment wo du die Augen schließt
Und dich von da an der Musik hingibst

Zeigt dir wie ein Augenblick sein kann
In dem man sich total verliert und dann

Wenn der Rhythmus dich zum kochen bringt
Die Melodie in dein Gehirn eindringt

Davon fühlst du dich dann inspiriert
Und jede Faser in dir die vibriert

Zeigt dir du bist wirklich richtig hier
Und dieser Augenblick gehört nur dir

Bis du wieder durch die Augen siehst
Sich letztlich alles dir ganz neu erschließt

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A-ha in Kiel – Color Magic wird getauft

Verfasst von Schonzeit am Sonntag, 16.September 2007

Die Color Line Reederei tauft ihr neues Schiff die Color Magic in Kiel und lässt es sich nicht nehmen in diesem Zusammenhang ein Großereignis mit ganz viel Publikumswirkung zu veranstalten.

Man hatte zu Ehren der Reederei und ihres neuen schwimmenden Schützlings beiderseits der Hörn Besucherbereiche eingerichtet, die sehr gut besucht waren. Insgesamt haben es sich wohl über 200.000 Leute nicht nehmen lassen an dem tag an dem gesamten Spektakel teilzunehmen. Ausgeklügelt auch ein System mit dem man trotz des kostenlosen Faktors ein paar VIP Zuschauer dennoch zahlend nah an die Bühne ran brachte ohne den anderen die Sicht zu versperren. Überhaupt schien die Organisation reibungslos das Geschehen zu begleiten.

Für mich war Höhepunkt des Tages nicht nur die beiden Color Line Giganten mal vereint zu sehen, sondern nebenbei auch noch die norwegische 80er Jahre Combo A-ha live zu sehen und das auch noch für umsonst.

Kurz vor 16 Uhr kamen die Jungs auf die Bühne. Wir konnten sie dabei direkt beobachten, weil wir zu dem Zeitpunkt hinter der Bühne grad die Hörn überquerten auf der Hörnbrücke.

Wir hatten uns dagegen entschieden uns in das Gedränge auf dem gut ausgestatteten Westufer zu werfen und zogen es vor unser Glück auf der Ostuferseite zu versuchen.
Direkt vor dem Color Line Terminal befand sich ein weiterer Besucherbereich mit allem was das Herz begehrt. Von hier aus hatte man einen Super Blick auf alle beide Color Line Schiffe und die Bühne und nebenbei noch auf eine eigens installierte Videowand, die das Geschehen auf der Bühne übertrug. Weit weniger Überlaufen als auf der Westuferseite konnte man hier das Konzert in teilweise strahlendem Sonnenschein, der ja für dieses Jahr unüblich ist, genießen.

Mit einer Mischung aus alten und neuen Liedern gab sich A-ha gewohnt poppig und hatte von Anfang an die Sympathien der Zuschauer gesichert bei diesem ausgefallenen Event.

Natürlich durften die Klassiker “Stay on These Roads” „Hunting high and low“, „Take on me“, “Crying in the Rain”, Summer moved on” oder „Living Daylights” nicht fehlen. Bei letzterem gab es sogar ein besonderes James Bond artiges Video auf der großen Leinwand, welches immer mal wieder in James Bond Manier Kiel als Ziel fokussierte und somit natürlich zur Bindung der Zuschauer beitrug. Ebenso effektreich spielte man auf der Leinwand bei “Take One Me” mit dem Sepia Filter und einer Konturweichzeichnung, um ein wenig an das damalige Zeichentrickvideo zu diesem Lied zu erinnern.

Um halb fünf ungefähr musste die Color Fantasy den Hafen verlassen und regte Sänger Morten zu dem Kommentar an: „It’s the first time we have a ship leaving during a concert“
Imposant war dieses plötzliche Fehlen des bisherigen Flagschiffs der Color Line auf jeden Fall.

Aufgrund des strammen Zeitplans und dem Auslaufen der Color Magic um 17.30 Uhr überraschte es nicht, dass die Band um zehn nach fünf nach etwas über einer Stunde Spielzeit zum ersten Mal die Bühne verließ, um furios wiederzukommen. Einer der größten Klassiker der Band fehlte schließlich noch und es war klar. Dieses Lied würde noch kommen und es würde ganz sicher das Finale des Konzerts bilden. Und so stimmten tausende Kieler mit den Norwegern schließlich „Sun always shines on TV“ an.

Das Konzert an sich war wirklich schön in Szene gesetzt und die Band war gut drauf. Sänger Morten muss heute zwar das ein oder andere Mal an den Hürden knabbern, die er sich selbst in den 80ern setzte durch extrem hohe Töne, meisterte dies aber auch noch immer sehr respektabel, auch wenn bei “Take on me” grad dies das ein oder andere Mal nicht so gut glückte. Natürlich kann man auch kritisch anfügen, dass der direkte Kontakt zur Band durchs Wasser fehlte und doch überwiegt das gefühl einen ganz speziellen Auftritt gesehen zu haben bei mir.

Dennoch ein sehr schönes Konzert bei dem ich mich sehr freue dabei gewesen zu sein und meinen Spaß gehabt zu haben. Dieser Auftritt macht Lust auf mehr und vielleicht sogar auf das neue Album der Jungs mit Namen „Analogue“ im Rahmen der Tour dieses einzige Konzert auf deutschem Boden stattfand.

Auch wenn manche behaupten mögen, dass A-ha ein Relikt ist, dass heute kaum noch Zugkraft besitzen sollte, so mag ich behaupten, das die Musik von A-ha an ihrem Charme und Zauber nichts verliert mit der Zeit.

Das gesamte Konzert gibt es bei Youtube in exzellenter Qualität. Alle 15 Stücke kann man sich hier noch mal zu Gemüte führen und geniessen. Offensichtlich hat man vom veranstalter aus direkt diese Dinge an Youtube gegeben. So lässt sich auch die richtige Reihenfolge herstellen der Stücke und ein irres Gefühl erleben.

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Color Magic in Kiel

Verfasst von Schonzeit am Samstag, 15.September 2007

Ist das nicht ein wunderschönes Schiff? Sehr imposant und ansehnlich. Optisch gewohnt und doch frisch und neu für Kiel.

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Das etwas andere A-ha Erlebnis

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 12.September 2007

Samstag wird auf der Kieler Förde gerockt. Die Color Line wird zur Taufe ihres neuen Luxus Schiffs laden und dazu eine schwimmende Bühne auf der Förde platzieren. Darauf wird dann norwegische Musik für die norwegische Firma gespielt.

Klingt im ersten Moment nicht nach dem großen Wurf, aber auch nur, wenn man es so verkorkst formuliert wie ich.

Denn letztendlich bedeutet das, dass die Kultband A-ha ihr einziges Deutschlandkonzert ausgerechnet in Kiel geben. Open Air und auf einer schwimmenden Bühne und vor allem noch „for free“

So rum wird aus der Nachricht ein Schuh und aus der Color Line eine Firma mit Sinn für Stil und großes Kino.

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Der Bundestrojaner und seine ErKenner

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 12.September 2007

Der gute Herr Schäuble ist der Meinung, dass Rechner online durchsucht werden dürfen, damit man noch früher sehen kann, was für Verbrecher in Deutschland ihr Unwesen treiben.

Nun muss dieser Trojaner aber ja auch erstmal eingeschleust werden. Mit Mails wie „Schäuble nackt“ oder „ Merkels Dessous“ wird man da bestimmt nicht weit kommen und sich andere Anhänge suchen mit denen man die Verdächtigen ködern kann von unbekannten Absendern Mails zu öffnen. Wie wäre es mit „Unbedingt öffnen wenn sie ein harmloser Bürger sind, sonst schicken wir das SEK.“ Ist zumindest mal eine Aufforderung, bei der der durchschnittliche Verbrecher erstmal die Varianten abwägt.

Letztendlich aber ist ein Trojaner nur so gut wie seine Programmierer, was zu der frage führt: Macht sich ein Programmierer eigentlich strafbar, wenn er in einer Antivirensoftware eine Erkennungsroutine für den Bundestrojaner implementiert?

Darf ich mich schützen gegen die Bundesspionage oder mach ich mich mit dem Besitz eines Spyware Programms dann in Zukunft schon strafbar?

Doch auch den anderen Standpunkt möchte man gern mal sehen. Kann ich auf der anderen Seite einen Spyware Hersteller verklagen, wenn Herr Schäuble nachts auf meinem Rechner wütet und sich meine Privatbilder ansieht?

Ich denke wir sollten alle mithelfen Deutschland sicherer zu machen. Immer schön Mailanhänge von unbekannten Absendern öffnen, weil sich ja der Bundestrojaner dahinter verstecken könnte in Zukunft und immer einen Wohnungszweitschlüssel beim Innenministerium abgeben, damit eine Offline Durchsuchung auch ohne vorherige Bitte den Schlüssel zuzuschicken möglich ist.

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Familie Bombe

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 12.September 2007

Die Amerikaner haben seit 4 Jahren die Mutter aller Bomben, jetzt haben die Russen den dazugehörigen Papa mit dem „Vater aller Bomben“.

Wenn man jetzt noch beide vor ein internationales Gericht bekommt, dann kann man bestimmt gleich mehrfach für Gerechtigkeit sorgen.
Zum einen kann man mal dafür sorgen, dass die beiden Mal schön Schadenersatz für allen Blödsinn entrichten, den ihre Kinder in den letzten Jahrhunderten angerichtet haben.

Dann sollte man die Eltern auch gleich noch mal in den Knast schicken, weil die Art und Weise wie sie mit ihren Kindern umgehen keinen anderen Spielraum lassen dürften.

Es geht hier um massive Vernachlässigung und man kann ja selbst schauen wozu das führt.
Bomben suchen sich nicht nur gut gekleidete und Wohlgebildete Staats- und Regierungschefs als Umgang aus. Nein. Jeder Hans und Franz, auch wenn die Leute momentan nicht ganz so heißen, hat Umgang mit Bomben und macht damit nur Blödsinn.

Wenn meine Eltern erlaubt hätten, dass ich im Kindesalter mit islamistischen Terroristen spiele, dann hätte das Jugendamt bestimmt blöd geschaut und erstmal geschaut ob man vielleicht ohne viel Druck und Aufhebens mich einfach mal entfernt und stattdessen in ein BND Camp steckt.

Zu guter letzt möchte ich noch anprangern, dass die Bombeneltern Kindesmissbrauch zulassen. Denn schließlich wird kaum eine gute Bombe ihre Volljährigkeit erreichen und gammelt entweder friedlich vor sich hin oder wird in Manövern gesprengt oder aber in einem kurz entschlossenen Munitionsverbrauchskrieg geopfert.

Lebenslange Einzelhaft scheint mir da angebracht zu sein. Dann können die beiden auch keine Kinder mehr zeugen. Wenn man jetzt noch den Vater und die Mutter aller Landminen dingfest machen könnte wäre ich sehr dankbar.

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Eva Hermann

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 12.September 2007

Nun ja. Sie hat es versucht. Kann man ihr nicht verübeln. Publicity kann man ja immer gebrauchen und man kann am ehesten die Leute dazu bringen über einen zu reden, wenn man für Aufregung sorgt.
Wer konnte schon damit rechnen, dass der NDR irgendwann wirklich mal sagt:
„Du Eva. So geht das nicht. Wir haben dich nicht mehr lieb und wollen nicht mehr mit dir spielen.“

Die Versuchung war halt groß, den ersten Nazi Vergleich anzustreben, der nicht nach hinten losgeht. Diese Hürde hat sie auf jeden Fall souverän gerissen.
Klar. Wissen wir alle. War alles nicht so schlimm, aber in der Summe ist das Maß dennoch einfach irgendwann mal voll.

Das Schöne bei der Sache ist:
Frau Hermann hat jetzt ganz viel Zeit das von ihr propagierte Frauenbild bis an ihr Lebensende zu leben.

Herzlichen Glückwunsch

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Schnipp Schnapp

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 6.September 2007

Es gibt solche Tage, an denen man nicht mal daran denken sollte sich aus dem Bett zu bewegen. Jede Faser schreit schon nach Unglück und der Tag kann eigentlich nur desaströs enden. Ein Omen jagt das nächste und versucht wild winkend einem Menschen Bescheid zu geben, dass er seine ursprünglichen Pläne auf jeden Fall korrigieren sollte und direkt in sein Bett verschwinden sollte.

Nicht über los gehend und auch keine 2000 € einziehend.

Doch was den guten Bauarbeiter eigentlich hätte warnen sollen wurde ignoriert und so setzte er sich an sein Arbeitsgerät und lächelte froher Dinge darüber dass ja nun schon Freitag sei und um 1 oder so das Wochenende rufen würde. Er könnte sich friedlich entspannen und schließlich sei ein halber Arbeitstag nicht so schlimm.

Nicht so schlimm war auch sein Arbeitstag. Quasi in den letzten Zügen dieses Tages buddelte er friedlich wie ein Kind in dem Erdreich vor unserem Haus herum. Diese komischen langen schwarzen Lakritzstangen im Boden machten ihn nicht stutzig oder verdrießlich. Es musste ja ein guter Tag werden und das Loch war ja schließlich wie gewünscht gebuddelt. Man konnte also ruhigen Gewissens ins Wochenende gehen.

Derweil 3 Stockwerke höher und ein paar Meter weiter von der Straße weg.
Ich sitze friedlich an meinem PC und habe keine Warnzeichen erhalten, dass der Tag blöd verlaufen sollte. Doch als um halb eins sowohl Telefon als auch internet schlagartig den Dienst quittieren und auch partout nicht dazu überredet werden können wieder zu funktionieren war ich durchaus ein wenig ungehalten. Setzte mich dann hin und machte den Fernseher an. Machte den Fernseher dann wieder aus und wurde noch ungehaltener, weil ich blaue Bildschirme ohne Sender so ungern sehe.

Gründlich hatte man uns von Telefon und Internet und TV abgekapselt. Mitten in Kiel und das am Wochenende.
Ein Techniker vom Vermieter sorgte dann am Samstag zumindest für grisseligen Fernsehempfang und die Telekom für den Rest des Hauses zum Wochenanfang dann auch wieder für Telefon und Internet. So aber nicht bei uns. Bei mir braucht die Telekom den Spezialanlauf um mir Telefon zu besorgen. Kann ja auch keiner ahnen, dass ich meinen Telefonanschluss auch wieder in meiner Wohnung und nicht irgendwo im Nirwana oder in ner Leerstehenden Wohnung haben will. Man hat dann noch mal drei Tage gebraucht rauszufinden woran es wohl liegen könnte, dass ich mich weigere mir einzugestehen, dass mein Telefon wieder läuft.

Heute dann um kurz nach eins… Endlich wieder Internet. Endlich wieder Telefon. Endlich wieder Zivilisation.

Und den Bodo auf seinem Bagger schau ich mir in Zukunft genauer an. Und wehe der erntet nochmal Telefonkabel.

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