Seit Menschengedenken gibt es das Thema Sex. Zu Anfang aus reiner Formsache zur Arterhaltung. Einige Zeit später, als man feststellte, dass die Art wohl schon ganz gut erhalten ist ging man dazu über auch mal einfach so aus purer Freude an der Sache sich mal nahe zu sein. Ist ja schließlich auch die schönste Nebensache der Welt.
Schon vor langer Zeit kamen unser Aller Vorfahren dann auch auf die Idee, dass man nicht nur zu zweit Spaß haben sondern Sex auch im Patience Modus viel Potential entwickeln kann. Vorausgesetzt natürlich man weiß was man will und wie man es bekommt.
Manch einer hat dazu auf Hilfsmittel zurückgegriffen. Ein Trend, der durch die Erfindung des Plastiks zwar erst so richtig in Fahrt kam, aber auch in der Antike schon Zuspruch fand.
Die alten Ägypter konnten in dieser Hinsicht offensichtlich einiges bieten, was nicht nur Pyramide war und so bastelte sich die reizende Cleopatra für die Zeit wo sie nicht durch Römer okkupiert wurde dann auch einen solchen Luststab für Notfälle.
Ein Trend der die Jahrhunderte und sogar Jahrtausende überdauern sollte und wie eben schon angesprochen in der modernen Welt ganz neue Dimensionen erlebt. Ebenso wie es neue Dimensionen bei der Eroberung der Welt selbst gibt. Der Liebste arbeitet heute vielleicht statt im Dorf nebenan mal eben an einem Wolkenkratzer in New York oder programmiert Software für einen chinesischen Investor in einer taiwanesischen Metropole.
Damit man trotzdem zu Hause seine ehelichen Pflichten erfüllen kann erfand irgendein schlauer und wahrscheinlich stark unter Druck stehender Mensch den Telefonsex. So konnte man der Liebsten beim Zu Bett gehen noch einen schönen Moment verschaffen, während man selbst grad in der Mittagspause mal eben auf Klo verschwunden ist oder sich sein Frühstück in einem japanischen Fastfood Tempel aushändigen lässt.
Der Ort ist dabei ebenso romantisch wie das Gespräch an sich. Man ist intim, und freut sich, wenn der Partner zum Höhepunkt kommt, auch wenn man selbst irgendwie immer nicht so ganz bei der Sache ist, weil man ja schließlich nicht in der Situation und auch sonst nirgendwo drin steckt.
Doch ist Telefonsex nicht so quälend wie ich ihn eben beschrieb, sondern auch tatsächlich eine spannende Sache. Man kann es sich ja auch wirklich romantisch gestalten und den Gegenüber durch zärtliche Worte verwöhnen. Und auch diese spannende Sache kann man natürlich mit Spielzeug ein wenig würzen. Nur zu doof, das man aus 3000 km Entfernung nicht aktiv ins Geschehen eingreifen kann.
Es wäre doch aber gelacht, wenn nicht ein findiger Erfinder irgendwie auf den Trichter kommen würde, das man ja dem gegenüber doch irgendwie aktiv Lust verschaffen kann. Und sei es durch den bloßen Anruf.
Hier kommt „Boditalk“ ins Spiel. Ein Vibrator, der mal eben anfängt zu vibrieren, wenn er Handywellen auffängt. Was in unseren Anlagen mit einem nervigen „Dak dadadak dadadak“ den Klang stört ist hier willkommener Antrieb. Der Gebührenzähler rasselt leise und der Vibrator schnurrt gemütlich während man sich am anderen Ende doch sagen kann, dass man aktiv an der Befriedigung des Partners teilhat.
Achten sie also beim nächsten Meeting darauf, wenn die Blondine aus der Buchhaltung die Augen so komisch verdreht, wenn sie mal wieder einen Anruf auf ihrem Handy bekommen.
Schließlich könnte ihnen das als sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ausgelegt werden wenn man ganz pfiffig ist.
Doch auch im privaten Hausgebrauch birgt die Technik Gefahren. Wenn sie zum Beispiel nach vollzogenem 3 Stunden Gespräch folgenden Satz zu hören bekommen:
„So intensiv wie jetzt hatte ich noch nie Sex mit dir, kannst du deinen Vertrag nicht verlängern?“
Und wieder bewahrheitet sich auf groteske Art und Weise der Satz:
„Es ist nicht die Größe die zählt. Es kommt auf die Technik an.“
Die ist hier in der tat sehr ausgefeilt.
Freitag, 12.Dezember 2008 um 11:54
Wer keine Lust hat hohe Telefonrechnungen zu bezahlen soll sich lieber was zum aufblasen kaufen
Spart Geld und Nerven!
Sonntag, 14.Dezember 2008 um 7:10
Der obige Kommentator scheint ja ein ganz schlauer Hecht zu sein, mit seiner Werbeverlinkung. Isn’t it, Andreas?