Schon - Zeit

Schon Zeit! Schon Zeit ? Schonzeit…

Archiv für November, 2007

Last Christmas

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 29.November 2007

Sonja hat es mir angedroht. RSH (Radio Schleswig Holstein) hat angedroht am 30.11.07 zum ersten Mal Last Christmas von Wham zu spielen.
Ich denke mal ungefähr am 2. Dezember wird es mir dann wie jedes Jahr zum Hals raushängen, weil man es überall hört.

Ich halte euch auf dem Laufenden, was den Exodus im vorweihnachtlichen Radio angeht.

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Spot the Difference

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 29.November 2007



Im oberen Bild hat sich ein Fehler versteckt. Na Haben Sie ihn gefunden?

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Greys Anatomy Staffelfinale

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 29.November 2007

Nun ist die Dritte Staffel von Greys Anatomy zu Ende. Und statt sich mit einem Feuerwerk voller Vorfreude ins nächste Jahr zu verabschieden brach man alle Brücken hinter sich ab und macht damit in weiten Teilen drei Jahre Entwicklung ungeschehen vorerst.

Dabei versprach das Finale furios zu werden und war auch letztendlich recht unterhaltsam. In meinen Augen lässt es aber den Zuschauer zu sehr in der Luft hängen, vor allem weil man ja schon in den letzten Folgen mehr am Spin Off mit Addison Shepherd arbeitete als an der Entwicklung der eigentlichen Story.

Sicherlich ist es auch notwendig ein wenig Werbung für das Spin Off zu machen wenn es einem am Herzen liegt, aber das Ende der dritten Staffel wirkte schon so als wenn man alles auf einmal wollen würde und notfalls mit Gewalt.

So bleibt bei all den dramatischen Entwicklungen auf meinen Lippen ein fader Beigeschmack und ich überlege mir ob die letzten Scripts zu einer Zeit entstanden sind in dem der Streik in Hollywood schon geplant wurde. Schließlich brodelt es ja nun schon ein halbes Jahr dort bei den Schreibern.

Anders kann ich mir all das nicht zusammen reimen.
Hoffentlich wird die vierte Staffel wieder stärker als das Ende der dritten Staffel.
Da hilft auch nicht mehr das ständig wiederaufkeimende Izzy / Callie / George Gespräch auf dem Sofa.

„Didn’t we almost have it all“ – der englische Titel der Folge ist somit für mich mehr als nur auf die Hochzeit von Christina Yang und Preston Burke bezogen. Es ist ein kompletter Neuanfang, nachdem man dem Zuschauer offenbar zu viel gegeben hatte.

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Neues von der Holsatia GmbH

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 29.November 2007

Vor 5 Monaten zog ich aus der Wohnung der Holsatia GmbH aus Preetz aus und begab mich in eine bessere Mietersituation. Die Holsatia hatte beim Auszug versucht mir Schäden an der Wohnung unterzujubeln, die beim Einzug bereits vorlagen in dem Wissen, das man sich damals geweigert hatte ein Wohnungsübergabeprotokoll zu unterzeichnen. Zum Glück habe ich meinen Bruder als Zeugen gehabt und einige Fotos gemacht um eben einer solchen Situation vorzubeugen.

Nun war Ruhe bis gestern. Meine Kaution ist immer noch nicht wieder da und auch ansonsten hatte man sich nicht grad Mühe gegeben mich mit Informationen zu versorgen. Anrufe bei der Holsatia brachten zum Ergebnis, das man mir bestätigte, man würde dran arbeiten und man auch die 6 Monate die einem Vermieter gesetzlich zustehen immer voll ausschöpfen würde bevor man daran arbeitet. Zuerst hieß es noch, es würde nur eine einzige Dame alle Vorgänge für Deutschland bearbeiten und so eben 6 Monate brauchen, dann hieß es wie oben beschrieben, dass man den rahmen generell ausschöpft.

Doch als ich gestern den Briefkasten öffnete flatterte mir ein Brief der Holsatia in die Hände. Ich dankte Gott dafür, dass endlich Bewegung in den Sachverhalt kommt und dachte nicht mal annähernd daran, dass dies zu früh sein könnte.

Es war zu früh u nicht unnötig einen Spannungsbogen aufzubauen.
Das Schreiben von Ende November 2007 beinhaltete meine Nebenkostenabrechnung … für 2006

Somit war alles freuen für die Katz. Wieder bei der Vermietungsgesellschaft angerufen bestätigte man mir, dass alle Wohnungsabnahmen über eine Anwaltskanzlei abgewickelt werden und somit getrennt davon zu betrachten wären, dass eine Forderung an Nebenkosten bestünde. Dies wäre nicht miteinander verrechenbar und vor allem ist es auch sinnlos eine Eingabe telefonisch zu machen. Man würde sich jedoch über einen Brief freuen und den ggf. weiterreichen.

Das eine Nebenkostenabrechnung für 2007 vor dem November 2008 gestellt würde konnte die Dame am Telefon, die sich mehr türkisch als Deutsch verständigte nicht garantieren. Sorgfältige Arbeit würde nun mal Zeit benötigen hieß es.

OK. Damit kann ich leben. Bisher hat die Holsatia zwar einfach nur lahm und Mieterunfreundlich reagiert, aber diesmal braucht man ja Zeit um qualitativ hochwertig zu arbeiten. Man darf also gespannt sein was der Brief bringt der ja spätestens am 29.12.2007 bei mir auf dem Tisch liegt bezüglich meiner Mietkaution.

(für rechtliche Tipps bin ich gern offen und kann weiterhin nur empfehlen sich einen anderen Vermieter als Holsatia zu suchen)

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Rauchen in der Schwangerschaft

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 28.November 2007

Ich bin grad beim zappen an diesem Talk Flaggschiff von RTL Olli Geissen hängen geblieben.
Dort ging es um das Thema rauchen in der Schwangerschaft und es erschreckt mich ernsthaft, dass es immer noch Menschen gibt, die der Meinung sind, das dies keine Auswirkungen haben würde auf die Kinder. Da kommt man mit den Argumenten, dass der Frauenarzt sogar vom aufhören abgeraten hätte (was ich mir außer zur Schadensbegrenzung nicht vorstellen könnte) oder dass das Rauchen so viel Spaß macht und das Kind das ja gar nicht einatmen kann.

Am besten fand ich jedoch ein großartiges Argument einer Raucherin:
„Ich höre sofort auf mit Rauchen, aber wenn ich das jetzt (im 8. Monat) mache und das Kind kommt nachher doch behindert oder krank auf die Welt, dann bin ich doch blöd das ich vorher aufgehört habe.“

Das muss man mal sacken lassen. Diese Frau möchte eine Garantie dafür haben das ihr Kind gesund auf die Welt kommt und niemals krank wird bevor sie aufhört mit Rauchen. Das ist doch wirklich die absolute Oberhärte. Und ich finde es schön, dass sich so viele mutige Menschen finden die dann von Kindesmisshandlung und schwerer Körperverletzung sprechen, auch wenn diese Argumente bei den Raucherinnen nicht ankommt.

Doch eine Erwiderung zu diesem Thema war wirklich sehr elegant und gut gemacht. Eine Metapher, die sich jeder noch so resistente Mensch im Kopf ausmalen kann, wenn er denn nur will.

„na klar kann ich über die Straße gehen und von einem Auto oder LKW überfahren werden. Es gibt keine komplette Sicherheit, aber die Wahrscheinlichkeit ändert sich einfach, wenn ich den ganzen Tag auf einer Autobahn rum hüpfe.“

Ich selbst greife immer mal wieder, wenn auch selten und in letzter zeit extrem mit nachlassender Motivation zur Zigarette und finde es auch nicht schön mich mit rauchern zu umgeben, doch wenn jemand schwanger ist, dann hat er die Verantwortung über ein Kind von dem Moment an wo er schwanger wird und nicht erst ab dem Tag der Geburt.

„Hat man nen Braten in der Röhre, möchte man nicht, dass der nach Rauch schmeckt, wenn er auf den Tisch kommt“

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Weihnachtskonsum ist christlich

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 28.November 2007

Lange Jahre habe ich geflucht doch grad eben ist mir beim kommentieren eines weiteren Blogs ein Licht aufgegangen. Auch bei mir soll das mal passieren und jetzt so dicht vor dem 1. Advent geht ja fast überall irgendwann mal ein Licht auf, wenn auch nicht immer im Kopf.

Konsum ist christlich. Wenn ich losziehe und für meine Lieben wie wild Geschenke kaufe bis meine Bank nur noch mit dem Kopf schüttelt, weil ich meinen Kreditrahmen bis zum Erbrechen ausgeschöpft habe, dann handele ich damit nach einem der intensivsten christlichen Grundsätze:

„Geben ist seliger denn nehmen.“

Somit bin ich ein guter Christ, wenn ich plündernd durch die nahegelegenen Ladenzeilen ziehe und Geschenke sackweise nach Hause schleppe um die Leute um mich herum damit einzudecken.

Zudem ist ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit den Menschen die man liebt ein sehr schön bindendes Erlebnis. Und die Wärme in einem kommt nicht nur von dem Glühwein den man literweise in sich hineingeschüttet hat. Durch den Kauf von Glühwein hilft man nebenbei auch noch anderen ihr Geld zu verdienen um zu Weihnachten christlich zu sein.

Rundum perfekt also eigentlich, wenn man sich nur mal den richtigen Blickpunkt sucht.
Solltet ihr jetzt einen Anfall von christlichem Geschenkwahn haben, dann lasse ich euch gern meine Adresse zukommen.

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Der Gott des Gemetzels

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 28.November 2007

In der aktuellen Spielzeit des Kieler Schauspielhauses wird das Stück der französischen Schriftstellerin Yasmina Reza gespielt.
Dies Stück wurde erst am 2. Dezember 2006 uraufgeführt und wirkt auch recht frisch. Agnes Richter, Zacharias Preen, Eva Krautwig und Marko Gebbert bilden die Besetzung in der Kieler Version dieses Stücks und stellen die vier Eheleute der Handlung sinnvoll und intensiv dar.

Das 4 Mann Stück ist eine Mischung aus Komödie, Groteske und Drama, denn die Beobachtungen der Abgründe sind zuweilen sehr amüsant und auf der anderen Seite wieder intensiv und manchmal auch abstoßend.

Die Handlung:

Véronique und Michel Houillé sind die Eltern des 11jährigen Bruno, der bei einem Streit mit dem gleichaltrigen Ferdinand Reille durch einen Schlag mit einem Stock 2 Schneidezähne eingebüßt hat. Die Eltern von Ferdinand Annette und Alain Reille erscheinen auf Einladung von Véronique und Michel bei denen zu Hause um Sanktionen zu beschließen und eine Aussöhnung der beiden Kinder herbeizuführen. Dabei haben beide Paare eine durchaus verschiedene Ansicht zu dem Thema obwohl es zu Anfang einen versöhnlichen Grundkonsens gibt.
Unterbrochen wird das Gespräch der vier immer wieder durch Handygespräche des Anwalts Alain, der einen Pharmakonzern vertritt dessen Medikament ungeahnte Nebenwirkungen an den Tag legt. Annette ist genervt von ihrem Mann aufgrund dieser Telefonate und findet in Véronique eine Eidgenossin in diesem Zusammenhang. Doch während man noch bei einem Clafoutis zusammensitzt kippt die Stimmung. Denn wirklich jeder hat etwas an allen anderen auszusetzen.

Ein Reigen beginnt in dem sich die Paarungen immer wieder unterschiedlich zur Seite stehen um einen anderen Anwesenden anzugreifen. Spätestens als der Eisenwarenhändler Michel Rum serviert und der Alkohol die Zungen der Anwesenden lockert eskaliert die Situation. Es wird sich offen angeschrien und versucht sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen.

Statt die beiden Söhne wieder zu einen zerstreitet man sich immer mehr obwohl man zu Begin des Stücks noch die Vorzüge der Zivilisation und des eigenen Verhaltens lobpreist. Nachdem die Masken gefallen sind bleibt nichts wie es war.

„Der Gott des Gemetzels“ trägt seinen Titel aufgrund einer Aussage von Alain, der der Meinung ist, dass der einzige Gott der für die Menschheit wirklich existiert der Gott des Gemetzels ist. Letztlich muss am Ende des Stücks auch der Zuschauer zu dem Schluss kommen, dass Alain wahrscheinlich von Anfang an zumindest für diese Situation Recht hat.

Sehr laut und sehr intensiv kommt die Handlung daher. Die Charaktere haben alle liebevolle Eigenschaften, doch überwiegen auch in der Außenwirkung von Anfang an unsympathische Aspekte.

Ein sehr schöner Theater Genuss, empfehlenswert für Menschen, die nicht nur leichte und seichte Unterhaltung lieben und bei der Bewältigung bzw. dem Ausleben von Konflikten Zeuge sein wollen.

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Comptine d’un autre été

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 28.November 2007

Dies ist eins der Themen aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amelie“
Ein herrliches Klavierstück voll leichter Melancholie. Yann Tiersen hat dieses und noch andere Stücke für den Soundtrack des oben erwähnten Films beigesteuert und damit ein wundervolles Stück Arbeit geleistet. Dabei sind die Stücke nicht einmal direkt für den Film gemacht worden, sondern entstammen den frühen Schaffungsphasen dieses Komponisten, da er zum Zeitpunkt der Arbeit an dem Film bereits ein anderes Projekt betreute.

Neulich stieß ich bei Katrin auf diesen Clip und habe seitdem sehr häufig immer mal wieder reingehört einfach, weil es zu meiner momentanen Stimmung so herrlich passt.

Der Artikel „Tagendträume“ zum Beispiel entstand komplett unter dem Einfluss eben dieses Stücks. Dabei sagt das Stück genau das was der Film auch sagt. Eine Einfachheit, die doch virtuos und komplex ist. Ich kann sowohl den Soundtrack als auch den Film bedenkenlos empfehlen.

Schon allein wegen der herrlich tiefgründig charismatischen Audrey Tatou in der Hauptrolle als die etwas verschroben liebevolle Amelie Poulain, die auf ihre Art und Weise das Leben sieht und dann plötzlich hinter ihrer Welt eine komplett andere Welt entdeckt und immer neugieriger wird auf das Leben anderer.

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Und ewig straft das Vorurteil

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 27.November 2007

Tja. Ich bin ein Mensch der weiß Gott seine Vorurteile gut pflegt. Ich denke auch, dass das in der Regel nicht das Problem ist. Schließlich wurde dieser Mechanismus ja entwickelt um uns die Orientierung in unbekannten Situationen zu erleichtern

So war für mich heute Nachmittag in der Kieler Innenstadt der Fall glasklar als vor mir eine kleine, alte Frau mit Stützstümpfen und einer dieser grauen Jacken, die alte Menschen so anziehend finden, den Weg entlang schlich.

Sie hatte einen Krückstock in der einen Hand und zog im Schneckentempo einen dieser Handwagen hinter sich her. Schön passend zu den Klamotten in einer eher farblos gehaltenen Variante.

Sie plapperte friedlich vor sich hin, was mir natürlich nicht im Geringsten komisch vorkam. Schließlich passten Selbstgespräche zu dem was diese Person sonst noch so ausstrahlte. Klein, alt und schrullig und selbst der beste Freund. Kein Problem also mit einem kleinen Plausch so ganz unter sich.

Doch als ich diese Frau überholte musste ich etwas sehen, was mir die Kinnlade zumindest innerlich runter klappen ließ. Die Frau hatte in ihrem linken Ohr nicht etwa das obligatorische Hörgerät, sondern (ehrlich wirklich und ganz ohne Schmuh) ein brandneues Bluetooth Headset.

Die Dame telefonierte und ich war baff und bin es ehrlich gesagt noch immer ein wenig.

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Menschliches Tetris

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 27.November 2007

Wo wir grad beim Thema zu viel Zeit wären. Hier noch ein kleines Beispiel dafür was passieren kann, wenn man unter zu viel Freizeit leidet.

1. Man produziert mit seinen Freunden solche Videos
2. Man postet solche Videos, weil man sich die angesehen hat.

“Wer ist der größere Thor? Der Thor, oder der Thor der ihm zuschaut?” :)I

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Hockern - der neue Trendsport

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 27.November 2007

Was macht man, wenn man zu viel Zeit hat und nebenbei zu viel geraucht? Man erfindet eine neue Sportart. Und wenn man dann noch ein wenig zu viel Platz in der Bude hat und komische Sitzmöbel, dann erfindet man eben das “Hockern”

Okayhay *skeptisch schau*

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Können Lehrer eigentlich auch sitzenbleiben?

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 27.November 2007

Auf www.spickmich.de kann man seinen Lehrern auch Noten vergeben. So war es bisher und so wird es auch bleiben. Eine Lehrerin hatte in zweiter Instanz versucht eine einstweilige Verfügung gegen die Seite zu erwirken, weil sie selbst nur eine Benotung von 4,3 erhalten hat und die Versetzung somit arg gefährdet wäre, wenn denn nun nur der Notenspiegel zählen würde und wenn es so wäre, dass Lehrer auch sitzenbleiben könnte.

Das Oberlandesgericht Köln hatte das Urteil des Landesgerichts bestätigt und die Seite als freie Meinungsäußerung anerkannt. Somit ist es legitim den Lehrern auch mal Noten auszustellen. Wenn richtig angepackt ist dies ein wertvoller Beitrag. Schon in den kleinsten Kommunikationsseminaren lernt man schließlich das Eigenbild und Fremdbild nicht immer übereinstimmen müssen und vor allem das Kritik ein Geschenk ist, was man annehmen soll.

Mir klingeln bei diesem Urteil auch nur so Standardphrasen von Lehrern in den Ohren wie
„ Wir möchten dir mit der Note einen Ansporn geben im nächsten Jahr noch mehr zu geben.“
Also liebe Lehrer. Fühlt euch angespornt.

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Keine Kohle

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 27.November 2007

Seit heute mach ich mir gar nicht so viel Gedanken mehr darum, dass ich keine Kohle habe. Schließlich weiß ich das es ein Nord Süd Gefälle in Deutschland gibt was Finanzkraft bzw. auch Überschuldung angeht. Bei der aktuellen Schufa Studie der Privatverschuldung ist Kiel wie im letzten Jahr souverän auf demselben Platz gelandet. Eine Platzverteidigung klingt ja eigentlich ganz gut, wenn es sich dabei nicht um den 419. Von 439 Plätzen drehen würde. Flensburg schaffte ebenfalls eine Platzverteidigung auf Platz 436. Damit ist Kiel nur knapp vor Berlin der „Hastemaneuro Stadt“

Da lohnt sich doch die Überlegung als nächste Fremdsprache bayrisch zu lernen.

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Blondie Renaissance made by Gucci

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 27.November 2007

Gucci startet mit Werbekampagne für eigenes Parfum. „Gucci by Gucci“ wird das Produkt in einem stilvollen Flakon angepriesen mit den Models Raquel Zimmerman, Natasha Poly, und Freja Beha Erichsen.

Regie geführt hat bei diesem Clip der Mann der auch schon für Dune, Blue Velvet und Twin Peaks verantwortlich war. David Lynch hat es sich nicht nehmen lassen das Parfum für Gucci gerecht in Szene zu setzen.

Als musikalischen Hintergrund hat er hierfür „Heart of Glass“ von Blondie ausgesucht. Damit hat man immerhin einen Track gewählt der im Veröffentlichungsjahr 1979 europaweit ebenso wie in den USA die Charts rockte und damit den erfolgreichsten Titel dieser Band darstellt. Erstaunlich, wenn man bedenkt, das Gucci ein eher behäbiges Image hat und Blondie aus der New Wave und Punk Szene kommt.

Doch der Mix geht auf. Ein wenig klassisch, ein wenig aufgedreht und neben der Spur und doch sehr würdevoll und anmutig wird das Parfum angepriesen. Zeitlos und doch modern. Alles wirkt stimmig und Blondie scheint nun salonfähig zu sein.

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Tagendträume

Verfasst von Schonzeit am Sonntag, 25.November 2007

Der Tag neigt sich dem Ende entgegen. Noch einmal verbeugt sich die Sonne zum letzten Vorhang bevor sie entschwindet um an anderen fremden Orten ein Gastspiel zu geben. An anderen Orten von denen ich bisher nicht mal zu träumen wagte. An denen andere Menschen auf die selbe Sonne schauen und vielleicht wie ich einen Moment inne halten in Gedanken an die Mächtigkeit dessen was um uns herum passiert. Augen die so vieles gesehen haben und die so viel erträumt haben sehen dasselbe wie ich. Ein Blitzen und Blinken bis zum Abgang.

Die Tatsache, dass die Welt sich immer weiter dreht und dieser Moment in dem man jeden einzelnen Sonnenstrahl zählen könnte schon nach dem nächsten Augenschlag nicht mal mehr eine Fußnote in der Geschichte ist, scheint atemberaubend. Vergänglich, zerbrechlich und kostbar wie ein Atemzug.

Als sich die Sonne endgültig durch den letzten Kuss des Horizonts verabschiedet hat ist es Zeit für mich den Abend zu begehen. Das Teewasser im Kessel brodelt bereits vor sich hin während die Nacht ihr Lager aufschlägt und sanft und kühl die Welt ummantelt. Ein altmodischer Kessel steht auf dem Herd in dem das Wasser durch Zufuhr von Hitze des Herdes dazu gebracht wird sich im fröhlichen Tanz der Moleküle immer mehr aufzuheizen. Einen Reigen einzugehen und die Temperatur immer weiter unaufhörlich nach oben zu schrauben. Der elektrische Wasserkocher hätte viel schneller das gewünschte Ergebnis erbracht, doch geht es nicht immer nur um die Zeit. Sondern auch um ihren Wert. „Schneller“ ist die Inflation von Zeit. Dieser Kessel vergoldet das Wasser.

Schließlich kommt auch hier der Punkt an dem das Wasser sich emporhebt und beginnt zu schweben. Immer mehr von ihm drängt sich in Blasen nach oben und löst sich von dem Geschehen in dem Kessel. Angetrieben von dem Drang immer Höher aufzusteigen betätigt der Dampf die Pfeife um zu zeigen dass es sich in die richtige Stimmung gebracht hat um Teil meines Tees zu werden. Einen Moment lang in meinem Leben den Mittelpunkt zu bilden und mich zu erquicken. Die Fußnote des Tages. Der Nachgeschmack des Lebens auf meinem Sofa.

Dort findet sich mein Ruhepol mit ein paar brennenden Kerzen und einem Stövchen, das den Tee bei Laune hält. Es ist nicht die Welt und doch ist es ein Teil von ihr und in dem Moment wo ich die schwere Keramiktasse mit dem wohlduftenden Tee ansetze und in meiner Nase Fenchel und Honig ein Fest feiern ist die Welt genau das. Sie ist das Sofa unter mir, sie ist der Duft des Tees und sie ist die warme Tasse in meiner Hand. Sie ist die Kerze und das Ticken der Uhr, das im Gegensatz zu allem anderen in diesem Raum nicht warm sondern eiskalt und fast eingefroren klickt. Und sie ist der Geschmack auf meiner Zunge der schließlich diesen alles umfassenden wohligen Seufzer auslöst.

Zug um Zug gönne ich mir jede meiner Fasern mit diesem Teil der Welt zu vereinen und mich treiben zu lassen. Eine Etage tiefer läuft der Fernseher mit den aktuellsten Nachrichten aus der Welt. Mit Ereignissen von Orten wo die Sonne jetzt ist, oder wo sie bald wieder sein wird und meist wo die Leute sie nicht mal wahrnehmen, weil die Welt für sie nicht nur aus einem Sofa und den einfachen kleinen Dingen besteht, sondern wo die Welt ein wichtiger Ort ist an dem aufregendes und schreckliches passiert.

Und wenn ich den Fernseher anmache, dann werde ich wieder Teil von ihr. Öffne ein Tor und schaue durch ein Fenster, das mir mehr zeigt als die kleine Straße einige Meter unter mir und den Rasen und die Bäume. Dann bin ich wieder ein Teil des Ganzen statt mich ganz auf die Teile zu konzentrieren.

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Kommunikation

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 23.November 2007

Kommunikation ist wenn Lebewesen sich austauschen. Wie auch immer sie das machen. Beim Menschen ist es in erster Linie die Sprache, die für Kommunikation zwischen den einzelnen Exemplaren herhält.

An dieser Stelle steigen wir in die Situation ein.

Ein Auto fährt auf eine Tankstelle und nachdem das Auto angehalten hat und der Fahrer den Motor ausstellte steigt selbiger aus.

Der Tankwart (es gibt sie wieder) hebt kurz den Finger und macht so auf sich aufmerksam. (Lassen wir jetzt mal die nonverbale Kommunikation ein wenig aus)

“Entschuldigen sie, aber ihr rechter vorderer Reifen jappt.”

Das Fragezeichen im Gesicht des Mannes ist ziemlich groß und wie ein normaler Mensch reagiert er typisch. Ein Fremder Mensch spricht mich an und es ist etwas was ich nicht verstehe.

Der Fahrer schaltet also unmittelbar auf Abwehrhaltung und reagiert mit einem gemurmelten.

“Ja ja Danke.”

Gelungene Kommunikation bedeutet nicht nur wenn zwei Leute sprechen, sondern wenn es eine Bindung gibt.
Dabei ist es vielleicht sogar wirklich sinnvoll nachzusehen warum der rechte vordere Reifen einen solchen Lärm machte.

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Rente mit 70 - Wer bietet mehr?

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 22.November 2007

In den Medien geht mal wieder, wenn auch diesmal noch recht leise das Gerangel darum los, ob das Renteneintrittsalter nicht noch mal angehoben werden sollte. Diesmal gern auf 70 Jahre. Der Bürger hat durch zu Hohes Alter nämlich zu viel von der Rente und das ist schließlich nicht gut für den Staatshaushalt.

Generell ist eine solche Überlegung ja erlaubt. Auch ist erlaubt, das sich einzelne Radikalisten zu Forderungen nach Zahlen wie 77 Jahre hinreißen lassen ist in meinen Augen ok.

Doch scheint mir kein Mensch die Kehrseite der Medaille zu betrachten. Wer schafft es denn heutzutage sich bis zu einem so hohen Alter in seinem Job zu halten ohne vorher schon dem sozialen Gefüge in irgendeiner Form auf der Tasche zu liegen. Mit einem so hohen Renteneintrittsalter schafft man keine Problemlösung, sondern höchstens eine Umverteilung auf andere soziale Kassen, die langfristig nicht funktionieren kann ohne auch dafür wieder einen Ausgleich zu schaffen.

Ich denke dass eine Umstrukturierung des Stellenmarktes da von Nöten wäre. Eine intensive Förderung alter Stellensucher usw. um zu vermeiden, dass die Alten unter uns ohne ihr eigenes Wollen in der sozialen Hängematte Platz nehmen müssen.

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Neulich bei Gabriele Pauli

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 22.November 2007

Gabriele: Herr Lehrer, Herr Lehrer. Ich muss dringend mal austreten.

Lehrer: Ja dann mach das doch, aber stör doch bittschön die anderen nicht beim Politik machen. Hast ja schon genug Wirbel gemacht in diesem Jahr.

Gabriele (im rausgehen):
Aber der Ede hat doch angefangen.

Lehrer (brummelt in Bart): Den Ede lassen wir dafür ja auch in Brüssel nachsitzen.

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Greys Anatomy und die Auswirkungen

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 21.November 2007

George hat eine großartige Frau, die zuckersüß aussieht und ihn nebenbei auf Händen trägt, aber nein der Herr muss ja noch an der blonden Izzy rumnuckeln.
Nun will er das Krankenhaus verlassen und an einem andern Krankenhaus weiterarbeiten. Izzy stellt ihn diesbezüglich zur Rede.

Izzy: Du mußt nicht ans Mercy West (das andere Krankenhaus)
George: Oh doch!
Izzy: Nein musst du nicht.

Zu Hause auf dem Sofa

Malte: Oh doch!
Sonja Nein muss er nicht.

Danach haben wir uns dann noch mal ganz lieblich böse angeschaut und weiterdas Geschehen auf dem TV Bildschirm verfolgt.

Ich bin ja mal gespannt wie lange dieser Disput auf Sofa und TV noch ausgetragen wird, bevor sich George für die Frau mit dem eindeutig stärkeren Sex Appeal entscheidet. Seine Frau natürlich.

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Fame – Mentos Gum Werbung

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 21.November 2007

Schon seit einiger Zeit flimmert eine Werbung immer wieder bei mir über die Mattscheibe. Ein Indianer versucht anhand des legendären Fame von Irene Cara einen Regentanz aufzuführen. In der Kurzversion der Werbung ist nur kurz das Intro von dem Lied zu hören, was bei mir zu Kopfzerbrechen führte, weil es schon ewig lang her ist, das ich den Film oder die Serie mal gesehen habe, aber mein Hirn meldete mir sehr stark zurück, dass ich dieses Lied kennen müsste.

Nun weiß ich es ja und in der Langversion gibt es auch keinerlei Zweifel mehr daran, dass es sich hier um eine geniale Komposition handelt.

Hier wird die Werbebotschaft nicht dargestellt, weil es unter anderem auch der Spot für andere Produkte aus dem selben haus weltweit ist und das wohl noch eine Vorversion ist. Der regentanz klappt in der Werbung erst nachdem die Stammesältesten dem Tänzer Kaugummi zuwarfen und er es isst.

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