Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 30.Januar 2008
Erst neulich habe ich mit Freunden zusammen Children of Men gesehen. Ein Endzeitdrama, das durch seine visuelle Nähe besticht. Unter anderem ist eine Coverversion von dem Klassiker Ruby Tuesday Teil des Films und wird das ein oder andere Mal angespielt. Nicht wirklich schön, aber irgendwie tragend kommt dieses Lied daher und fügt sich in die Stimmung des Films, der die Hoffnung früh zu Grabe trägt und dann doch aufkeimen lässt. Franco Battiato hat man damit betraut sich an das Werk aus der Feder von Mick Jagger und Keith Richards heranzutrauen und es ähnlich wie den Film realistisch und doch irgendwie anders zu machen. Bedrückend und doch irgendwie künstlerisch. Sowohl Film als auch Lied.
Ob Uri Geller momentan von Leibwächtern bewacht wird, weil die gesamte Tabaklobby der Welt Scharfschützen und Meuchelmörder auf ihn angesetzt hat, kann ich nicht einwandfrei sagen, vermute es aber mal, da Uri Geller ja bekanntlich hält was er verspricht.
Uri Geller wird allen Zuschauern am Dienstag das Rauchen abgewöhnen. Das dürfte auf jeden Fall die Kneipenbesitzer in Deutschland freuen, die ja Angst haben, dass die Raucher in Zukunft zu Hause bleiben und keinen Umsatz mehr einbringen. So lassen sich doch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Ich ignorier jetzt mal spontan die Auswirkungen auf den Etat der Bundesregierung und gehe über zu den Sachen die mich eigentlich zu diesem Artikel bewogen haben.
Ich hab nämlich zu dem Vorgehen am nächsten Dienstag noch ein paar wichtige Fragen, die ich vor einschalten auf jeden Fall geklärt haben möchte.
Sollen sich die Raucher dann alle auf den Fernseher legen, damit sie Nichtraucher werden?
Was ist, wenn jemand von seiner Familie auf den Fernseher gebunden wird und eigentlich weiterrauchen möchte?
Wie machen das Familien mit mehr Rauchern als Fernsehern ?
Und zuletzt vielleicht die wichtigste Frage von allen:
Wie zum Teufel kann man sicher gehen, das Uri Geller seinen Rauchen Abgewöhnen „Zauber“ nicht mit dem Löffel Verbiege „Zauber“ verwechselt?
An dieser Stelle könnte man jetzt noch mal vermuten, dass es in der Schweinepopulation der Welt irgendwann mal einen Uri Geller gab, aber das wäre nun wirklich zu weit hergeholt.
Erinnern sie sich noch an die letzte Werbekampagne von Cillit Bang? Da waren diese beiden Hausfrauen. Die eine hatte für jedes Fleckchen in der Wohnung ein Mittelchen und stapelte sich so zu Tode mit Scheuermilch und Co, während die andere schlaue Hausfrau immer wieder kontern konnte, dass sie Cillit Bang für alles nimmt.
Während sich die eine Hausfrau mit den tausend Mitteln halb zu Tode schuftete beim Putzen und Putzmittel wechseln, konnte die andere fröhlich beschwingt durch ihren Haushalt wirbeln und war innerhalb von Millisekunden mit jedem Fleck fertig.
Ich gestehe dass ich als Mann auch großer Fan von Cillit Bang bin, weil es Putzen für Männer ist. Sprühen wischen und weg. Mehr Power halt. (Tim Taylor grunzen einspiel)
Und in der aktuellen Werbung wirbt Cillit Bang sehr schön mit den vielseitigen Cillit Bang Produkten:
Cillit BANG Kalk- und Schmutz-Kraftreiniger
/ Erhältlich in der: 750 ml Sprühflasche und der 750 ml Squeezeflasche.
Cillit BANG Multi-Fett-Kraftreiniger
/Erhältlich in der: 750 ml Sprühflasche.
Cillit BANG Kraftreiniger Toilette und Schmutz
/Erhältlich in der: 750 ml Flasche.
So… Wieviel verschiedene Mittel haben wir denn nun da?
Ein Quäntchen Trost. So wird der neue Bond also heißen. Ein Titel, der jetzt auf Anhieb nicht sofort vom Hocker reissen mag und in meinem Kopf auf jeden Fall als erstes die Knutschszenen aus Star Wars Episode 2 Revue passieren lässt.
Und doch wird der neue Bond als actionlastiger angekündigt als Casino Royale, der ja durch ausgewogene Actionsequenzen in sehr ästhetischer Form bestechen konnte. Man muss also bis November warten ob die Macher recht behalten mit ihren Aussagen oder zum Beispiel mal zufällig in Bregenz vorbeischauen wenn dort Teile des Streifens gedreht werden.
Das ist ein altes Rezept, das schon die Azteken kannten. Schoki macht glücklich. Doch was macht ein Schokoei, wenn es depressiv ist. Schoki futtern würde ja Kanibalismus bedeuten, was auch nicht irgendwie weiterhilft. Da scheint es nur noch einen Ausweg aus dieser Situation zu geben.
Den dann aber doch bitte kreativ.
Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 24.Januar 2008
Wenn ich daran denke, dann war die Welt früher doch um einiges einfacher und vor allem nicht so anstrengend. Beim Zappen war ich früher innerhalb von 3 Sekunden fertig und wusste dann auch, dass wirklich nichts lief. Heute muss ich 5 Stunden lang durch die 3 Millionen Kanäle schalten um dann wieder beim ersten Kanal anzufangen, weil in der Zwischenzeit ja was Interessantes angefangen sein könnte. Das ist ein wirklich harter Job, der in der Regel ja in Form von Hartz IV vergütet wird.
Doch was viel schlimmer ist als die Tatsache, dass ich zappen muss ist das Wissen, dass andere Menschen wirklich zielgerichtet einschalten wenn Dieter Bohlen einen neuen Superstar sucht. Und auch da war früher alles besser, da bekamen wir auch Retorten Leute vorgesetzt, mussten uns das Casting dazu aber nicht antun. Und dann war es vor allem so, das man sich bei dem Star sicher sein konnte, das er tot (wirtschaftlich – künstlerisch sind die es ja schon vom ersten Tag an) war bevor der nächste gekürt wurde, aber mittlerweile sind die Abstände ja so gering, dass man auch das nicht mehr gewährleisten konnte.
Und wenn ich mal an ganz früher denke, dann wurde man von Dieter Bohlen nur alle paar Monate mal bei Formel 1 belästigt. Gott waren das doch schöne Zeiten. Das dumme ist, dass mit immer mehr Casting Shows immer mehr Subpromis gezüchtet werden die später in den „Die Chart Show – die hundert besten Dieter Bohlen Staffeln“ also Kommentatoren den Kopf in die Kamera stecken und dort dann ungefragt einfach mal ihre Sicht der Dinge anbringen.
Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 24.Januar 2008
Das Leben ist interessant, wenn man einfach in Kontakt mit Fremden Menschen steht. Der Barkeeper ist dazu da um meinen Seelenmüll abgeladen zu bekommen zumindest wenn man sich an das Klischee hält und mein Frisör ist wirklich sehr bemüht auch selbst das Klischee zu erfüllen. Er kaut mir auch regelmäßig ein Ohr ab, weigert sich aber andererseits sehr deutlich auf Männer zu stehen, aber das sei ihm verziehen. Man muss ja nicht jedes Klischee erfüllen.
Doch ist es irgendwie merkwürdig immer wieder Einblicke in andere Leben zu bekommen und das ungefragt. Man könnte jetzt behaupten, dass das Unterhalten eines Blogs irgendwie dasselbe ist, doch hier müsst ihr zumindest pro aktiv entscheiden ob ihr die Informationen aus meinem Gehirn wirklich in euch aufnehmen wollt oder nicht.
In den letzten 7 Tagen wurde mir mitgeteilt, dass mein Taxifahrer sauer auf seine Frau ist die in Aktienfonds investiert hat. Eigentlich war er auch nicht sauer auf die Frau, sondern auf die Bank, die was dagegen hätte tun müssen, dass die Kurse des Fonds fallen oder aber im Laufe seines Ausfalls noch weiter geht und dem gesamten System die Schuld gibt.
Klar ist der Kapitalismus eine blöde Sache. Würde ich kein Geld brauchen, dann wäre ich auch glücklicher, aber so einfach allen anderen Leuten die Schuld zu geben und selbst die einzig unschuldig gebeutelte Seele zu sein ist etwas einfach. Und das sagt der König des Selbstmitleids.
Andererseits gibt es da noch die Reinigungskräfte auf der Color Line, die einem bei starkem Seegang erzählen, dass man diesen Teil des Jobs noch am wenigsten mögen würde, weil man andauernd die Reste wieder weg machen dürfe, die andere hinterließen, wenn sie zu überschwänglich „ULF“ grüßen würden. Sehr toll vor allem, weil ich mir zu dem Zeitpunkt auch grad überlegte ob ich mir mein Essen noch mal ganz genau durch den Kopf gehen lassen sollte.
Oder aber der heldenhafte Würstchenverkäufer, der einen großen Deal aufgetan hatte und nach seiner Schicht gestern Abend heute unbedingt nach *PIEP* (ich hab einfach nicht zugehört) fahren müsse, weil er da unbedingt noch einige Dartautomaten und Billardtische besichtigen müsse, die er dann billig kaufen und hier wieder teuer verkaufen wolle.
Klar kann ich verstehen, dass die Leute auch nicht den ganzen Tag schweigen wollen oder aber über das Wetter reden möchten, aber warum fängt man denn ungefragt immer an sein Leben auszuschütten und das schon nach 30 Sekunden Kennenlernphase?
Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 23.Januar 2008
Jetzt wissen wir auch endlich woher bei „Krawall TV“ wie ich es so gern nenne DJ Tomekk seine Schmerzen im Rücken hatte. Er hatte sich beim friedlichen Hitlergruß im Hotel vor Einzug verhoben und hat dafür jetzt die Quittung bekommen.
Unter Amnesie leidender DJ muss erst von BILD erinnert werden, dass er tatsächlich „Deutschland Deutschland über alles“ trällerte und dabei die Hand zum Gruß erhob.
Zwei Krankheitsbilder, die einen Ausschluss rechtfertigen, wenn ich auch natürlich differenzieren möchte. Ich glaube in keinster Weise daran, dass der D(Promi)J wirklich eine rechte Gesinnung an den Tag legen wollte mit diesem Ausdruck künstlerischer Freiheit, der anders als in Deutschland in Australien nicht verboten ist.
Dummheit schützt jedoch nicht vor Strafe und ich denke dass man hätte wissen müssen, dass es wie ein australischer Bumerang auf einen zurückfallen kann, wenn man sich auf dünnes, nationalsozialistisches Gepöbel stützt. Dazu sollte man auch als D Promi genug Profi sein.
Entlastend könnte wirken, das der Star selbst Pole ist und in einem Ausländerviertel groß wurde und sein Ausländerjoke der auch in dem Video ist eigentlich ganz lustig sein könnte, wenn er denn auf die Deutschen bezogen war.
Alles in allem hat RTL die Devise geändert:
Du bist kein Star – los du bist raus
Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 22.Januar 2008
2008 wird ein Star Trek Jahr. Schier endlos wirkte die Zeit zwischen dem Ende von Enterprise bzw Star Trek Nemesis und dem was uns J.J. Abrams bescheren möchte. Star Trek kommt wieder ins Kino und auch wenn ich kein Anhänger des Prequel Hypes bin (Enterprise war die Ausnahme von meiner Abneigung, das lag aber an Scott Bakula SO), der Hollywood grad ergriffen hat, so werde ich mir bestimmt dennoch ansehen wie Kirk und Spock sich auf der Akademie rumschlagen.
Und weil ich mich so freue beschere ich euch einen Teaser via Youtube.
Und hier nun noch wen man denn so sehen kann in dem Film:
Seit ein paar Tagen geistert ein Mann massiv durch die Internetleitungen in meiner Gegend. Jeff Dunham ist amerikanischer Bauchredner und hat ein absolut herrliches Gespür für Timing und Pointen. Natürlich weise ich im Vorfeld darauf hin, dass Bauchredner nicht den Tiefgang eines Dieter Nuhr in ihrem Humor haben und eher zu den Slapstick Krawall Unterhaltern zählen, doch kann auch das nichts daran ändern, das Jeff Dunham ein Talent ist, was in seiner Branche auf jeden Fall seinesgleichen suchen dürfte.
Ich kenne zum Beispiel keinen einzigen deutschen Kollegen dieses Mannes der auch nur annähernd soviel Stil besitzt wie dieser Mann. Ich liebe seinen Side kick Peanut, weil dieser extrem durchgedreht ist, aber momentan berühmter dürfte sein Achmed the dead Terrorist sein.
Ich hoffe ihr verzeiht mir eine Verlinkung meiner zwei Lieblingsszenen, aber wenn ich mal in Enthusiasmus verfalle, dann kann ich nicht anders. Angesteckt hiermit hat mich übrigens die gute Daniela.
Ich persönlich glaube, dass Moses der König der Seekranken war. Wer sonst käme auf die Idee ein Meer zu teilen um sich vor einer Schifffahrt zu drücken.
Klar. Ich kann immer noch an ihr vorbeigehen und sie sehen, doch wenn ich zu einem Event möchte, dann kaufe ich mir ein Ticket für die Sparkassen Arena und finde das sehr traurig.
Nennt mich konservativ, aber ich halte so schlichtweg gar nichts davon, wenn Namen von Stadien und Hallen komplett verändert werden. Ich mag auch nicht, das die AOL Arena jetzt HSH Nordbank Arena ist und vielleicht irgendwann wenn genug Geld da ist zum „Titanic Bolzplatz“ wird. Wobei ich zugebe das letzteres schon wieder ein wenig witzig wäre.
Zurück zur Sparkassen Arena. Wie lange es wohl da dauern wird, bis man auch da auf die Idee kommt, das ein anderer Sponsor im Namen auftauchen müsste, damit man sich wieder schön umgewöhnen muss.
Natürlich werde ich und der Rest von Kiel wahrscheinlich auch weiterhin Ostseehalle sagen, aber schon allein das die Medien und Ticketverkäufer mitmachen reicht mir schon aus wehmütig zu schauen.
Dabei zeigt doch auch die Sparkasse am Beispiel Flensburg, das es auch besser geht. Ist einem beim Klang Campushalle der Sponsor unangenehm aufgefallen? Nein? Komisch. Dabei ist er doch vertreten. Wenn man das Logo liest, dann wird das auch deutlich, dass die Sparkasse ganz tief mit drin hängt.
UND die Sparkasse hätte bei Ostseehalle sogar zwei „S“ für sich haben können. Wäre doch alles gar kein Problem gewesen.
Stattdessen sitze ich hier und hoffe inständig auf ein wenig Rebellentum der Norddeutschen. Darauf, dass die Medien sagen: Mir doch egal wie ihr die Halle nennt… es ist die Ostseehalle.
Ich klatsch dann auch, wenn das passiert. Ehrlich. Und ich überlege mir auch weiterhin mein Geld bei ner anderen Bank zu lassen. Ich Rebell, ich.
Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 17.Januar 2008
Ich habe endlich eine Reaktion meines letzten Vermieters. Man lastet mir einen Schaden an der Wohnung in Höhe von knapp 3500 € an, wobei man ja die Mitkaution von 900 € einbehalten kann und dann, weil man in mir einen so guten Mieter hatte, kulanterweise darauf verzichtet mehr Geld als noch weitere 1200 € von mir haben zu wollen. Das Schreiben ist bereits aus September 2007 wurde mir jedoch erst kurz vor Weihnachten zugestellt mit einem Zahlungsziel von drei Werktagen.
Ich habe mich natürlich sehr gefreut und vom Anwalt ein Schreiben aufsetzen lassen (finden sie mal über Weihnachten einen Anwalt). Als Antwort kam ein Mahnbescheid vom Gericht, der zeitgleich mit dem Schreiben an mich veranlasst wurde.
Ein klares Zeichen, das man dies gern vor Gericht austragen möchte. Und diesen Weg werde ich wohl mitgehen müssen, denn diese Forderung ist nicht nur unverschämt hoch, sie ist einfach unverschämt.
Noch mal zum Mitschreiben.
Ich zog in eine desolate Wohnung ein und aus ihr nach 11 Monaten wieder aus. Meine Kaltmiete belief sich für diesen Zeitraum auf weniger Geld als man mir jetzt als Schaden anlasten möchte. Und das schönste ist, das ich mir sicher bin, das an der Wohnung gar nichts renoviert wurde und sie immer noch im selben Zustand an den nächsten gegeben wurde, der bei Auszug sicher auch sein blaues Wunder erleben wird.
Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 17.Januar 2008
Ich hatte im Herbst letzten Jahres die großartige Idee mir ein Notebook zu kaufen und möchte an dieser Stelle garantieren, dass es wirklich gute Gründe dafür gab, warum ich ausgerechnet bei Asus landete.
Ich konnte zu dem Zeitpunkt ja noch nicht sehen, dass ich bereits zwei Monate später mit dem ersten Defekt an dem Gerät leben müsste und mich dann durch eine Servicewüste kämpfe.
Doch beginne ich von vorn. Nach knapp zwei Monaten begann der Lüfter beim Notebook plötzlich durchzudrehen und ließ sich nicht mehr regulieren. Umgehend haben wir das Gerät zum Händler hingetragen, der uns erzählte, dass wir einen 24 Stunden Vor Ort Service von Asus haben und der Händler somit da nur ein schlechter Ansprechpartner ist.
24 Stunden Vor Ort Service. Das klingt gut. Gleich mal bei Asus auf die Seite. Da stellte sich dann heraus dass es sich um einen 24 Stunden vor Ort Abholservice handelt und es gar nicht so leicht ist wirklich einen Termin in 24 Stunden zu bekommen. Der Clou ist nämlich. Damit man sein 24 Stunden Limit einhalten kann, kann man nur Termine innerhalb der nächsten 24 Stunden wählen. Hat man dann keine Zeit, kann man am nächsten Tag noch mal schauen ob ein besseres Zeitfenster verfügbar ist. Dieser Prozess hat mich zwei Wochen gekostet. Täglich auf die Asus Seite und schauen ob was geht. Ging’s dann auch. Zum Ende des Jahres. Für Anfang des nächsten Jahres.
Den Termin habe ich mir dann sofort genommen, weil die Lautstärke des Notebooks nicht zu ertragen war. Am 2.1. sollte in der Zeit von 12 – 15 Uhr jemand bei mir vor der Tür stehen und das Gerät mitnehmen. Endlich war ich zufrieden. Es wurde eine ungefähre Servicezeit von 5 Werktagen angegeben mit der ich auch leben konnte.
Um 11.30 Uhr kommt eine Mail von Asus: Ach übrigens…. Sie müssen noch diese Transportscheine ausdrucken und beilegen und abheften und unterzeichnen lassen und das Notebook muss bereits transportfertig verpackt sein.
Zufällig las ich die Mail und war nicht begeistert. Letztes Jahr hatte ich bei einem anderen Unternehmen über Pick Up Service eine Reklamation, die klingelten, hatten Verpackung mit und machten alles fertig, dass ich mich um nichts mehr kümmern muss. Asus, die mit dem besten Service überhaupt werben (wenn auch das nur im Bereich Asien) blieb da weit hinter den Erwartungen zurück. Ich antwortete sofort auf die Mail, wie man sich das denn vorstellen würde und das dies schlechter Kundenservice ist. Eine Reaktion darauf erhalte ich von Asus jedoch nicht.
Das Paket wird dann auch abgeholt und von dem DHL Mann noch mal schön verschandelt. So das meine OVP jetzt aussieht wie bereits dreimal um die Welt gesendet, aber das ist man ja auch gewohnt irgendwo.
Nun begann das Warten. Man kann sich ja auch schön auf der Asus Seite ansehen wie weit die Reparatur ist. Das das Notebook angekommen ist konnte ich bereits einen Tag später sehen und dann passierte nichts. Virtuelle Strohballen rollten über den Bildschirm während ich wartete, dass sich was tut in dieser Richtung. Nachdem 12 tage lang nichts passiert ist rief ich bei Asus an. Eine Nummer suchte ich mir mühevoll von der Seite von Asus. Der Mitarbeiter war freundlich und nahm sich meiner Beschwerde an. Dennoch blieb seine Antwort auf die Frage, warum sich denn bisher nichts getan hatte sehr dürftig.
„Das kann ich jetzt hier auch nicht sehen. Das Notebook geht ja nicht direkt zu uns sondern zu einem anderen Unternehmer. Ah… da hab ich’s. (Name des Unternehmers). Ich kann mir in keinster Weise erklären, warum das Online Tool da nichts anzeigt. Wir bekommen da ja auch keine Rückmeldung so direkt. Ah doch. Ich glaube da wurden Ersatzteile bestellt.“
Die Wege von Asus sind unergründlich. Auch für Asus (so der gute Mann nicht in Wirklichkeit für Arvato oder sonstige Callcenter arbeitet)
Ich wollte den jungen Mann nicht anmachen, sonst hätte ich sicher noch mal provokant die Frage in den Raum gestellt, warum die offizielle Reparaturfirma von Asus einen wahrscheinlich Standardlüfter nicht vorrätig hat und habe mich mit der Antwort begnügt. Einen tag später stand dann plötzlich das die Reparatur abgeschlossen sei und das das Notebook bereits versendet ist. Noch einen weiteren Tag später habe ich das Notebook wieder auf meinem Schoss und kann endlich wieder aufatmen. Wieder ein unangenehmes Kapitel abgehakt.
Was habe ich gelernt: Auch wenn das Preis / Leistungsverhältnis zu Gunsten von Asus auszuschlagen scheint, sollte man mehr Geld ausgeben und sich was echtes kaufen, da man ansonsten gegen Windmühlen anreitet.
Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 17.Januar 2008
Der Film erzählt auf düstere Art, wie schnell das Ende der Menschheit kommen könnte, wenn wir nicht aufpassen. Ein Virus hat 90 % der Menschheit dahingerafft und die Städte weltweit sind tagsüber menschenleer. Robert Neville gespielt von Will Smith ist der einzige Mensch, der zusammen mit seinem treuen Hund die Straßen von New York durchstreift auf der Suche nach Nahrung und einer Antwort auf die Frage, was man tun kann um dieses Horrorszenario der menschlichen Ausrottung doch noch ungeschehen zu machen.
Dabei setzt der Film vor allem auf den direkten Kontakt zum Hauptdarsteller und gibt ihm dadurch eine Menge Tiefe. In Rückblenden wird immer wieder erzählt, wie die letzten Tage der Zivilisation aussahen. Verzweifelt kämpfte er schon da um das Überleben der Menschheit als genialer Wissenschaftler. Ein Virus, das vor Mensch und Tier nicht halt macht und tötet oder gar schlimmeres mit einem macht. Nachts kriechen nämlich die anderen Überlebenden aus ihren Löchern, die mit dem Mensch nicht mehr viel gemeinsam haben. Sie sind aggressiv und blutgierig, vertragen kein Sonnenlicht und sind ihrer Menschlichkeit meist komplett beraubt. In Rudeln streifen sie durch die Stadt und machen vor nichts halt.
Neville muss sich immer wieder in seinem Haus verbarrikadieren und hoffen und bangen, dass diese Kreaturen ihn nicht finden, während er andererseits auf der Suche nach Menschen wie ihm ist, die ebenfalls immun sind.
Francis Lawrence kennt sich mit düsteren Stimmungen bereits aus Constantine aus und setzt hier sein Wissen gekonnt um. Nachdem bereits Ridley Scott und Michael Bay sich nicht an dem Stoff versuchen konnten brauchte es einen Mann der sich und den Protagonisten ins Geschehen stürzt. Vor allem, wenn der ansonsten so furchtlose Neville sich den „Zombies“ von New York Auge in Auge gegenübersieht, steckt man mitten im Geschehen drin und darf intensiv mitfiebern.
Visuell berauscht einen vom ersten Moment an das skurrile Szenario des völlig ausgestorbenen und von der Natur zum Teil schon zurückeroberten New York. Mit vielen kleinen Details wird gezeigt, dass sich viel verändert hat, aber auch der Bezug zur Realität bleibt immer noch gewahrt. So ist das New York durch das Neville pilgert immer noch das New York, das wir kennen.
Kein Kunststück, wenn man bedenkt, das man den Ausbruch der Katastrophe für das Jahr 2009 prognostiziert und den Film selbst im Jahr 2012 spielen lässt. Der Film versteht es vom ersten Moment an eine packende Atmosphäre aufzubauen die mit sehr subtilen Schreckelementen und viel Dramaturgie aus dem Film ein rundes Leinwandspektakel macht.
Es geht in diesem Film jedoch nicht um einen Monsterjäger, sondern um einen ganz normalen Menschen, der nach drei Jahren Isolation von jedem anderen menschlichen Wesen seine ganz eigene Schrulligkeit entwickelte. Man zeigt sehr viel aus der Trostlosigkeit des Alltags und zeitgleich doch auf, dass es sich hierbei um einen Mann handelt, der sich selbst und vor allem die Hoffnung nicht aufgegeben hat.
Einzig das Ende wirkt zu schnell herbeigeführt und drängt sich damit ein wenig in den Vordergrund. Hier bricht man ein wenig mit der Atmosphäre die man vorher aufgebaut hat und sorgt so für einen kleinen Beigeschmack eines ansonsten wirklich sehr stimmigen Films.
Der Aufwand hat sich jedenfalls gelohnt und man darf zu Recht behaupten mit „I am Legend“ einen der Kassenschlager des aktuellen Jahres an den Start gebracht zu haben. Er geht vom ersten Moment an die Nerven und so ist es schön, dass wir uns den Erlebnissen nicht allein stellen müssen.
Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 17.Januar 2008
Morgen werde ich für ein Kurzwochenende seit ewigen Zeiten endlich mal wieder Deutschland verlassen und das dann auch noch auf stilvolle Art und Weise. Schon seit der Taufe in Kiel fasziniert mich die Color Magic wie ich ja auch schon das ein oder andere Mal in diesem Blog kundtat. Und nun fahre ich also mit ihr.
Dieses Schiff hat mich mit seiner Ästhetik eingefangen und das obwohl ich bekanntermaßen eine Landratte bin und noch nie wirklich auf hoher See war. Meine Gefühle den morgigen Tag betreffend sind extrem gemischt. Bei rauher See und Wellengang werde ich von dem Schiff wahrscheinlich nicht viel mehr als Möglichkeiten sehen meinen Mageninhalt noch mal zu reflektieren und Revue passieren zu lassen.
Zum Glück scheint mir der Wetterbericht einigermaßen beizustehen. Zwar ist das Wetter momentan nicht so traumhaft wie es sein könnte, aber anscheinend wird alles einigermaßen ruhig. Andererseits könnten mir ein paar Kilo weniger natürlich auch nicht schaden und so wird die reise nach Oslo sicherlich auf jeden Fall ein gelungenes Event.
Auf jeden Fall freue ich mich riesig auf die Tour und auf einen Bummel durch Oslo und hoffe ein paar schöne Impressionen einfangen zu können.
Das jedenfalls hat mir meine Mama beigebracht, wenn ich bei meiner Tante die tolle Glastür immer mit den Flossen versuchte aufzumachen. Eine schöne Anekdote in diesem Zusammenhang ist, dass die Glastür bei meiner Tante so gut war, dass sie später etwas in die Tür hängte, damit sie nicht andauernd Beulen versorgen mußte.
Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 17.Januar 2008
Robin Williams stellt hier eine sehr wichtige Frage. Sie ist durchaus ernsthaft fundiert und wie ich fürchte auch durchaus berechtigt, doch wenn ich mal für einen ganz kurzen Moment wirklich richtig aufrichtig sein darf.
ich für meinen Teil möchte die Antwort darauf gar nicht haben.