Schon - Zeit

Schon Zeit! Schon Zeit ? Schonzeit…

Archiv für Februar, 2008

Verbrennungen – Schauspielhaus Kiel

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 29.Februar 2008

Das aktuelle Stück im Donnerstags Abo des Schauspielhaus heißt Verbrennungen und stammt von dem libanesisch, kanadischen Autor Wajdi Mouawad.

Es geht um die beiden Kinder Jeanne und Simon, die nach dem Tod ihrer Mutter durch das Testament mit der Suche nach verschollenem Vater und Bruder betraut werden. Die beiden Kinder sind sehr überrascht über diese Nachricht einer toten Frau, die sie kaum kannten. Die letzten fünf Jahre ihres Lebens hatte die Mutter komplett schweigend verbracht und war den beiden Kindern daher fremd. Simon weigert sich zuerst und verschließt sich, während Jeanne auf Entdeckung in dem Leben ihrer Mutter geht.

Die Suche nach Bruder und Vater führt die beiden in ein Land, dass Ende der 70er Jahre die Heimat der Mutter und zugleich Austragungsort eines blutigen Bürgerkriegs gewesen ist. Schon bald finden sich in diesem Land erste Details über die verschollenen Familienmitglieder, obwohl die beiden Protagonisten zuerst die Existenz beider angezweifelt hatten. Den Vater hatte man nach Erzählungen der Mutter als im Krieg gefallen angesehen.

Nach und nach müssen Jeanne und Simon mit ansehen, wie das Bild, das sie von ihrer Mutter hatten, ein komplett falsches gewesen und der Krieg, der mittlerweile beendet ist, auch ein Teil ihrer eigenen Geschichte ist. Und immer näher rücken sie mit ihren Nachforschungen an die Erkenntnis, warum ihre Mutter schwieg und was für ein grausames Geheimnis noch vor den beiden liegt.

Das Stück ist in der Kieler Inszenierung gespickt mit sehr vielen visuellen Effekten. Die Bühne brennt, es regnet, sie explodiert und es wird immer wieder geschossen. In den Rückblenden sind wir live im Krieg dabei und erleben die Geschichte der damals noch jungen Nawal, die ein Kind zur Welt bringt, das ihr entrissen wird. Später erleben wir sehr viel Blut, Gewalt, Folter und Tod und wieder sind wir von Beginn an dabei. Erst zum Schluss entwirren sich langsam die Fäden um das schwere Kriegsschicksal der jungen Mutter und ihrer Kinder.

Die Inszenierung geht sehr an die Nerven, da sie so imposant ist. Doch wenn man an diesen Dingen vorbeisieht, dann bleibt leider nur ein mittelmäßiges Stück in einer diesmal nicht wirklich überzeugenden Umsetzung. Zu viele Fragen bleiben am Ende unbeantwortet. Zu viel hat einem das Geheimnis der beiden Kinder abverlangt um dann doch irgendwie seicht zu enden. Zu viel Potential hat der Autor schon beim Schreiben verschenkt und versucht dies durch Wortgewalten wett zu machen. Eine echte Konfrontation hingegen gibt es nicht. Nur der namenlose Krieg in dem namenlosen Land wird sehr schmutzig und doch irgendwie steril dargestellt.

Auch in der schauspielerischen Leistung gibt es bei Verbrennungen einige schlecht gelungene Aspekte. Zu oft verspricht man sich, während schneller und impulsiver Monologe. Der einzige, der an diesem Abend über solchen Dingen steht, ist Zacharias Preen. Nicht das dieser sich nicht auch verhaspeln würde, doch ist dies als Teil seiner Rolle wohlwollend auslegbar. Auffallend jedoch sind solche Schwächen vor allem bei Agnes Richter, David Allers und auch bei Felix Zimmer, die normalerweise mehr leisten können.

Verbrennungen kann ich nur bedingt empfehlen. Zu schwer ist die Kost und zu verworren das Geschehen schon an sich. Und die dünne Geschichte hinter all den Bildern und Metaphern scheint nicht mal von den Schauspielern getragen zu werden. Anders lässt sich die nervöse Darbietung nicht erklären.

Das Kieler Schauspielhaus hat so viel mehr zu bieten.

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Wii fit Preis bekannt

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 28.Februar 2008

 Wii fit bist du?

Die Frage darf man sich ab dem 25. April 2008 auch in Deutschland stellen. Jüngst gab man die europäischen Einführungspreise für das Spiel Wii fit mit dem Balance Board in Euro bekannt. Dabei müssen die Europäer mal wieder tiefer in die Tasche greifen, als der Rest der Welt. Zumindest die Japaner, wo das Produkt sich reißend verkauft, liegen mit ihrem Verkaufspreis deutlich unter dem unseren von 89,99 €

Es wird erwartet, dass der Einführungspreis in Amerika sich wahrscheinlich auf einen ähnlichen Preis in US$ belaufen wird, womit dann das Produkt auch da um gut ein Drittel günstiger sein dürfte.

Für 90 € lassen sich schon so manche Tage im echten Fitness Center bezahlen. Es bleibt daher abzuwarten ob Wii fit auch mit dieser Preisgestaltung in Europa und somit auch hier in Deutschland ein solcher Klassenschlager wird.

Das Produkt könnte sich in Europa selbst in den Schwanz beißen. Es gibt nur einen Titel vorerst, der dieses Board erfordert und ein neuer Titel wird sicherlich nur rausgebracht, wenn sich genügend europäische Nutzer dieses Spielprinzips erfreuen.

Ein starker Bruch mit der bisherigen Strategie, dem Endverbraucher so viel Möglichkeiten wie möglich für wenig Geld zu bescheren um ihn langfristig an die Konsole zu binden.

 (via)

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Manchmal

Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 27.Februar 2008

 Manchmal beneide ich die Leute aus dem Fernsehen. Ich wäre gern ein wenig so wie die Friends. Ich glaub ich wäre gern Chandler. Der Typ, der irgendwie völlig chaotisch durchs Leben taumelt und doch irgendwie voran kommt.

Doch viel wichtiger wäre mir diese Verbundenheit. Das einfach mal die Freunde vor der Tür stehen auf ein Bier oder so. Nicht mal lange bleiben, aber einfach immer irgendwie präsent sind.  Es vergehen immer Tage und Wochen in denen man sich mal verabredet, aber Spontanität zu leben ist in unserer Zeit wohl nicht mehr möglich und auch nicht gewünscht.

Die Leute im TV sind meine Freunde, aber sie nehmen nur. Nämlich Zeit und geben nicht wirklich viel zurück. Ja gut. Sie lassen mich mit ihnen leiden und auch lachen, aber so wirklich habe ich nicht teil an ihrem Leben.

Die Realität wirkt dennoch manchmal fremder. Irgendwie unnahbarer. Und doch sind die Menschen die da sind wirklich intensive Menschen, die sich um einen scheren. Vielleicht sollte ich mir nicht wünschen ich wäre mehr wie das TV, sondern das Leben an sich. Immer mit Sonnenschein und jeden Abend eine neue Mottoparty.

Aber wahrscheinlich würde dann irgendwer umschalten…

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Uri Geller

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 26.Februar 2008

Sonja zum Thema Uri Geller nach Erblicken des “Pokals”

Gleich gibt Uri Geller live den Löffel ab…

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Barcode yourself

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 26.Februar 2008

Wir leben in modernen Zeiten und da ist es wichtig sich selbst auf der Höhe der Geschehnisse zu halten. Bald schon werdet ihr das hier nicht mehr belächeln. Das gute alte Namensschild hat ausgesorgt. Das hier bin ich. Und was ich bin ist Markenware aus Deutschen Landen.

barcode.jpg

Schon codiert ? (via)

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Bodo Wartke - Achillesverse Kiel

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 26.Februar 2008

Am Sonntag gastierte der Klavierkabarettist Bodo Wartke im Kieler Max und das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Bereits um kurz vor sieben hatte sich am Max eine Schlange bis zur nächsten Straßenecke gebildet von Leuten die einfach rein wollten, da es im Max nur eine Teilbestuhlung geben würde.

Und obwohl wir nicht in vorderster Front in dieser Reihe standen hatten wir zum Glück noch recht gute Sitzplätze ergattert.

Um kurz nach acht kam der Künstler dann auf die Bühne und legte mit dem ihm eigenen Witz und Esprit los. Zu Anfang wirkte er noch etwas knöchern und abwesend, doch nach 10 Minuten wirkte das Programm genauso wie es sollte. Der Entertainer witzelte und plauderte, spielte viele Lieder über Liebe, die er vorher sehr detailliert klassifizierte um dem Zuhörer auch die Entwicklung nahe zu bringen und erzählte von Berlin, seinem Leben und Musik.

Der Zuschauer weiß nun, warum man Moll benutzen muss, wenn man ein Lied schreiben möchte über einen tragischen Verlust und warum im Umkehrschluss Dur für ein fröhliches Lied unverzichtbar ist. Man konnte sich davon sogar selbst überzeugen in einem kleinen Klangbeispiel.

Das zweite Programm „Achillesverse” ist sehr schön ausgearbeitet. Auch ohne Klavier kommt Bodo Wartke beim Publikum an, wie er immer wieder mal beweist. Ein großartiges Beispiel dafür ist eine Geschichte über das Reisen mit der Deutschen Bahn, dass er aus seinem Tagebuch vorliest. Grenzenlos übersteigert kommt die Geschichte dennoch der Realität ziemlich nah. Und so stehen dem Zuhörer die Tränen vor Lachen in den Augen, als er nebenbei erwähnt, dass einige Mitreisende in seinem ICE im Restaurant des Zuges nichts kaufen konnten, da sie nur D-Mark dabei hatten.

Die Vielfalt der Lieder in einem bloßen kleinen Abriss darzustellen könnte dem Programm nie gerecht werden. Hier rate ich wieder mal dazu sich die Werke einmal anzuhören und sich selbst ein Urteil zu bilden. Jedenfalls plante er in sein Programm mit ein, dass er wohl mehrfach wieder auf die Bühne gerufen wurde. So gab er viele Zugaben zum eigentlichen Programm.

Als letzte Zugabe brachte er das allseits beliebte Liebeslied zum Besten und sorgte dafür allerseits für ein wohliges Gefühl. Nach etwas über zwei Stunden Programm mit einer kleinen Pause verabschiedet sich Bodo Wartke unter Standing Ovations vom Kieler Publikum. Schon jetzt freue ich mich darauf, dass dritte Programm zu sehen: „Noah war ein Archetyp”

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Was ist das denn?

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 26.Februar 2008

Am Sonntagabend saßen wir mit ein paar Leuten gemeinsam im Max und warteten auf Bodo Wartke, dessen Programm uns an dem Abend belustigen und unterhalten sollte.

Und dann war sie da. Wäre das ein Chris de Burgh Konzert gewesen, dann hätte sie wohl eindeutig versucht die Rolle der “Lady in Red” zu übernehmen. Wobei auch da in Frage gestanden hätte ob sich eine Lady so kleidet. Die Frau selbst hatte langes blondes Haar und dann ein Kleid mit mehreren Schlitzen und Spaghetti Trägern, das mehr als Fummel bezeichnet werden könnte. Die Farbe ist von dem Rot gewesen in dem Orion und Co gern ihre billigen Dessous präsentieren.

Da das Kleid an sich sehr kurz wäre durch die diversen Schlitze und man wahrscheinlich sehr tiefe Einblicke in die Südpolregionen ihrer Anatomie gehabt hätte, wurde kurzer Hand eine schwarze Leggins drunter angezogen, die zumindest mit den schwarzen armlangen Handschuhen zusammenpassten.

Um das Gesamtbild abzurunden hatte die Dame noch ein paar mittelbraune Wildlederstiefel an. Die auch noch ein zwei Nummern zu groß wirkten und eher in irgendeine Schneelandschaft hätten passen können.

Die Frage bei der Sache, die sich mir als Mann stellt. Wenn mir sowas schon auffällt. Oder in diesem Fall allen drei Männern, die als Referenz angesprochen werden konnten, wie wirkt eine solche Klamotte erst auf eine Frau?

Und immer wieder stelle ich wie bei den meisten optischen Umweltverschmutzungen fest, dass man einfach nicht wegsehen kann.

Was veranlasst einen Menschen dazu sich so zu kleiden und auch noch auszustrahlen, dass sie sich selbst unwiderstehlich fühlt dabei? Bei uns in der Gruppe war jedenfalls eine Menge Belustigung mit im Spiel und somit hatte diese Klamotte auch seinen Sinn.

Erstaunlich war auch, dass sie in Begleitung zweier „Älterer” Menschen war, die aussahen wie ihre Eltern und sich offensichtlich auch noch gern mit ihr sehen ließen.  Respekt vor Liebe zu dem Kind.

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Das Andre Rieu Desaster

Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 26.Februar 2008

Vor einiger Zeit hatte ich die glorreiche Idee meinen Eltern zu Weihnachten Karten für Andre Rieu zu schenken. Sie haben sich sehr darüber gefreut, wie schon beim ersten Mal, wo sie Karten bekamen. Damals endete es damit, dass mein Daddy krank zu Hause lag und meine Mutter allein los musste.

Aber das war ja Vergangenheit und so konnte man frisch durchstarten und diesmal wirklich erstklassige Karten auftreiben. Das habe ich dann auch gemacht und mich sehr gefreut darüber, dass meine Eltern so glücklich und zufrieden mit dem Geschenk aussahen.

Aber es kam natürlich anders.

Leider ist mein Dad wieder erkrankt und meine Mama wollte diesmal auch nicht allein zu dem Konzert gehen. Also betraute sie mich damit die Karten irgendwie zu veräußern. Fragen in meinem Freundeskreis sorgten erstmal für Spott und Häme.  :) Habe auch mit nichts anderem gerechnet. Denn wer in unserem Alter geht schon freiwillig zu einem solchen Konzert. Aber auch weitere Recherchen nach Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und weiteren Verwandten blieben leider ohne jeglichen Erfolg.

Also befragte ich meinen Freund EBay. Der war auch zu Anfang recht interessiert. Und es kam auch jemand auf mich zu, der mir für beide Karten insgesamt 50 € geben wollte. Da die Karten mehr als das dreifache wert waren kam ich auf den Plan mich selbst abends wie so ein Schwarzmarkthändler an die Halle zu stellen und die Karten zu verkaufen.

Ich lief also 2 Stunden um die Halle, dass mit meinem immer noch kaputten Fuß und in schöner Kälte. Führte in der Zeit tatsächlich auch drei Gespräche. Der eine sagte einfach nur er suche billige Karten und wollte nicht mal sagen, was billig wäre, der nächste bot für 2 Karten 30 € und der letzte schließlich wollte für beide Karten 5 € geben.

Das ist Demütigung pur. Da hat man liebevoll etwas ausgesucht, was einen Wert darstellt, aber diesen will niemand anerkennen. Und vor allem, da mein Vater eben krank ist, möchte man mit dem Geld für die Karten natürlich einen Ausgleich schaffen und hofft dafür etwas ebenso schönes zu finden.

Das Ende vom Lied war leider, dass die Karten hier immer noch liegen. Das Konzert begann und es fand sich niemand, der auch nur annähernd bereit war den Preis für die Karten zu zahlen. Es enttäuscht vor allem mich mehr als meine Eltern. Zumindest anscheinend. Mir war zum Heulen zu Mute. Ich habe mich und die Welt verflucht, dass ich so erfolglos war und niemandem eine Freude machen kann.

Rieu hingegen störte das wenig und während ich mit geknickten Ohren meine Zelte an der Halle abbrach begann er derweil fröhlich mit seinem Programm. Zum Glück konnte ich dann dafür sorgen, dass meine Wut sich gegen den Mann richtete, der meinen Eltern soviel Kummer schon beschert hatte und mir ebenfalls.

Danke Andre Rieu für nichts.

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Skulltrail kommt

Verfasst von Schonzeit am Sonntag, 24.Februar 2008

Intel legt einfach mal ne Schippe nach, wenn es um Leistung im Gaming Bereich geht. So will der Prozessoren Riese auf der Cebit dieses Jahr eine neue Art von Mainboard vorstellen. Skulltrail lautet der martialische Name und martialisch wird es auch, wenn man sich ansieht, was die Dinger leisten können sollen.

Zwei Prozessoren (natürlich aus dem Hause Intel… ist doch klar) nimmt sich das kleine Brett, dazu passen nach Maximalspezifikationen bis zu 4 Grafikkarten auf die Mainboards. Kosten für einen Skulltrail PC liegen dann bei der Low Budget Version so ab 2500 € bis Open End sozusagen. Wobei man wohl einen Rechner mit knapp 10.000 $ wert als ultimatives Maximum vorstellen möchte.

Und wenn man schon so viel Kohle in einen Spiele PC gesteckt hat, dann schreckt einen auch nicht mehr, was hinten raus kommt. Die Netzteile die solch kleine Kraftwerke benötigen schlagen mal eben von 1000 Watt bis 1300 Watt zu Buche.

Und jetzt noch mal eine kleine Rechenaufgabe. Wenn ein PC mit einem 1000 Watt Netzteil eine Stunde lang läuft, wie viele Kilowattstunden ergibt das dann?

Was? Hab ich eine Kilowattstunde gehört? Das ist doch kaum zu glauben, oder? So viel Strom zum daddeln? Und wo bleibt da der Umweltschutz?

Ja ich weiß. Auf der Strecke. Die Frage war ja auch eigentlich rhetorisch gemeint. Zumindest ist der Trost, dass ein so teurer PC ganz natürlich und völlig realistisch dann das Rauschen der Bäume audiovisuell umsetzen kann. Wenn es draußen keine Bäume mehr gibt, dann ist das zumindest ein Trost.

Gez.

Ein Spieler

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Knight Rider ist zurück

Verfasst von Schonzeit am Samstag, 23.Februar 2008

 

Es war Mitte der 80er Jahre, als ein Mann und sein Auto auf RTL Plus die Wohnzimmer Deutschlands mit einem Schlag eroberte. Diese Generation hauptsächlich von Jungs wuchs mit dem Wunsch auf einmal so ein cooles Auto zu fahren wie David Hasselhoff. Und ein Großteil der Mädels damals dürfte sich einmal so volles Haar gewünscht haben.

 

Die Serie war ein echter Quotenschlager und hat wirklich eine ganze Generation geprägt. David Hasselhoff war auf dem Höhepunkt seiner Karriere und das ganz ohne Brüste und Sonnenstrände.

Danach folgten erfolglose Wiederbelebungsversuche mit Fernsehfilmen und nun im Zuge der Rundumerneuerung des Fernsehgeschäfts gibt es einen neuen Anlauf.

Am 17. Februar 2007 lief ein Pilotfilm für eine mögliche Nachfolgeserie auf NBC und wurde gut aufgenommen. Es dreht sich hierbei um eine Serie in der der Sohn von Michael Knight Mike Tracer die Hauptrolle spielt. Das ergibt natürlich die Möglichkeit immer mal wieder Michael Knight gespielt von David Hasselhoff zu zeigen. Das Auto ist auch kein Trans M mehr sondern ein stilvoll gewählter Ford Shelby GT500KR Mustang mit grauen Streifen.

Jetzt werden wir sehen ob die Kinder die nach uns kommen auch mit Knight Rider aufwachsen werden. Irgendwie bleibt doch immer alles beim Alten.

 

Wobei das neue Auto gesprochen wird von Val Kilmer. Da muss ich doch an seine beste Zeile als Batman denken:

„It’s the Car…. Chicks love the Car“

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“Stell dir vor du bist ein Zebra”

Verfasst von Schonzeit am Samstag, 23.Februar 2008

Was wie ein Satz aus einer Schauspielschule klingt um innerhalb einer Übung das letzte aus den Schülern rauszuholen, bevor man gemeinsam den Namen der Schauspielschule tanzt, ist in Wirklichkeit ein ziemlich ernst zu nehmender Satz, wenn man zufällig Mitarbeiter des Zoo in Tokio ist.

Da werden einmal im Jahr Mitarbeiter in Tierkostüme gesteckt um den Ernstfall zu proben. Dabei geht es nicht darum, dass das Karnevalsfieber auch irgendwann auf die japanische Insel schwappt, sondern um die Tatsache, dass ein Erdbeben irgendwann den Zoo trifft und dann wilde Tiere frei rumlaufen. Und da ein Zebra auch noch vier Beine hat kann es passieren, das der Satz erweitert wird.

“Stell dir vor du bist der Arsch eines Zebras”

Da natürlich für eine Übung keine Tiere freigelassen werden können greift man auf solche Mittel zurück. Das „wilde Tier“ muss dann durch den Zoo rennen und den Ordnungskräften das Leben schwer machen, bis es letztendlich eingefangen wird. Diesmal wurde das Zebra, was dieses Jahr dran war, durch einen Schuss aus einem Betäubungsgewehr niedergestreckt.

Netterweise hatte man darauf verzichtet das Gewehr wirklich zu laden und simulierte auch diesen Schuss nur, so dass am Ende niemand ernsthaft verletzt wurde. Die Zwerchfelle mancher Besucher wurden höchstens ein wenig gereizt, aber ansonsten ist der Zoo in Tokio auch für die nächsten 12 Monate wieder katastrophensicher.

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Die bionische Liga

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 22.Februar 2008

Superkräfte haben den Menschen schon immer irgendwie gereizt. Und nichts ist praktischer als Superkräfte zu erlangen, aber dennoch dafür nichts leisten zu müssen. In den 70er Jahren machte das Lee Majors vor. Na gut. Er musste vorher mit ‘nem Flugzeug abschmieren um diese Kräfte zu bekommen, aber das kann ja nun auch wirklich jeder. Dem schwer verletzten Piloten werden in einer Operation Teile für 6 Millionen Dollar eingesetzt

So sah das damals aus:

Da das Konzept aufging ging man schon sehr bald zu einer Spin Off Serie über. Diesmal stand eine Frau im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die sieben Millionen Dollar Frau.

Ich denke es wurden schon ausreichend Witze darüber gemacht, warum die Operation bei einer Frau eine Million teurer war als beim Mann.

Hier ein paar Beispiele noch mal trocken dahingeworfen: Hirn, Brüste, Büstenhalter, Permanent Make Up und mein Liebling, Einparkhilfe.

So sah das dann aus:

Ende der 80er Jahre, nachdem man immer mal wieder den sechs Millionen Dollar Mann und/oder die Sieben Millionen Dollar Frau ausgegraben hatte, verschlug es die bionische Idee in den Kindersektor.

Das sah dann so aus:

Und nachdem man nun sowohl, die Männer, als auch die Frauen, sowie die Familien durch hatte und wohl doch vor bionischen Tieren als Hauptdarsteller zurückschreckte musste man sich was Neues Anderes einfallen lassen. Da wir ja in einer Zeit leben in der Neu Erzählungen so gut funktionieren haben wir seit 2007 wieder eine Bionic Woman.

Diesmal sieht das ganze so aus.

 

Und wenn wir noch ein wenig abwarten, dann gibt es bestimmt auch wieder einen sechs Millionen Dollar Mann und noch viele andere bionische Abenteuer für unsere Kinder und unsere Kindeskinder. Denn wenn man mal ehrlich ist, dann ist Unsterblichkeit die beste Superkraft.

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Schmidt & Pocher

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 22.Februar 2008

Gute Neuigkeiten für die Fans vom Schmidt & Pocher Format. Obwohl die Quoten der Sendung nach wie vor eher mau sind hat man sich dennoch entschieden im nächsten Jahr die Zusammenarbeit fortzusetzen.

Eine klare Entscheidung für Qualität statt Quote mag jetzt mancher sein, eine pure Verschwendung von Sendezeit und finanzieller Ressourcen mag ein anderer sagen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Format musste ich für mich entdecken, dass ich in letzter Zeit häufiger zu öffentlich-rechtlicher Kost greife. Nicht zuletzt, weil die „Berührungsängste“ abgebaut werden mit den Programmen.

Die beiden bekommen im „nächsten Jahr“ 19 Mal die Gelegenheit Deutschland und die Welt durch den Kakao zu ziehen. Das sind drei Episoden weniger als in der vergangenen Staffel und für Leute die sich früher mal an den „Daily Harry“ gewöhnt hatten natürlich eindeutig zu wenig auf dem Teller um sich gesund zu ernähren. Mager von der Häufigkeit, aber hoffentlich dennoch sättigend was den Inhalt angeht geht man in das Jahr der EM.

Man darf sehr gespannt sein.

Via Quotenmeter

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Guinness is good for you

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 22.Februar 2008

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Eurovision Songcontest 2008

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 22.Februar 2008

Krenzi hat sich mal dran gemacht und einen ausführlichen Eurovision Songcontest Abriss verfasst. Mit viel Text und Videomaterial kommt der Beitrag daher und kann durchaus als Auftakt der Song Contest Saison betrachtet werden, die am 24. Mai mit dem Finale enden wird.

Hier könnt ihr euch direkt den Beitrag ansehen.

Sehr schön ist, dass Krenzi auch einen Beitrag über Kate Ryan verfasste, weil jemand bestimmtes immer noch geknickte Ohren hat, wenn er an das Siegeslied diesen im Halbfinale ausgeschiedenen Titel denkt.

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Wii fit kommt

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 22.Februar 2008

Am 25.4.08 kommt Wii fit auf den deutschen Markt. Das Spiel mit kleinen Fitness Übungen und Minispielchen kommt zusammen mit einem weitern neuartigen Controller in Form eines Boards, wie man es von der Step Aerobic her kennt (natürlich hinkt der Vergleich).

Endlichkann man dann einen kompletten Workout zu Hause durchführen ohne auf mediale Berieselung, wenn auch selbst herbeigeführt, verzichten zu müssen.

Und so sieht das Ganze dann aus.

Die Japaner müssen etwa zwischen 50 und 60 € für den Spass bezahlen. In Europa wäre ein solcher Preis wahrscheinlich ein Schnäppchen.

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Hartz IV goes Hollywood

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 22.Februar 2008

Eine Mutter mit 8 Kindern, die von Hartz IV lebt hat wohl irgendwie Eindruck auf Pro7 gemacht. Jedenfalls nimmt sich Pro7 der Familie an und schickt die Mama mit 3 Kindern nach Hollywood um sich da die Oscar Verleihung und natürlich auch die Gegend anzusehen.

Das ist alles wirklich schön und romantisch und für beide Seiten eine Win/Win Situation. Ich finde es ja auch schön, wenn man mal, und sei es nur wegen der eigenen Quote, bedürftigen unter die Arme greift.

Montag bei „We are Family“ soll das ganze dann komplett ausgeschlachtet werden.

Wobei mir jedoch die Hutschnur platzt ist, wenn Menschen darüber reden, dass sie keinen Cent auf der Tasche haben und man mit den 8 Kindern ja auch nichts hat um zu leben und das nicht danach aussieht als würde das stimmen.

Natürlich muss ein Hartz IV Empfänger nicht auf einer Müllkippe leben um authentisch zu wirken, aber wenn diese Mutter die Nachricht, dass sie nach Hollywood fährt auf ihrem geschätzt 36 Zoll LCD Fernseher sieht, während sie von ihrer Heimkinoanlage beschallt wird auf ihrer neu wirkenden Leder Garnitur und man danach die Kinderzimmer zeigt, wo mindestens in einem Zimmer noch ein Zweitfernseher steht, dann denke ich persönlich, das man durchaus für ein solches Abenteuer eine bedürftigere Familie hätte finden können.

Ich will nicht mal kritisieren, dass die Frau Hartz IV bekommt oder sonstiges, weil ich mir über die Gesamtsituation keinen Eindruck machen kann. Doch das was ich sehe passt nicht zu dem, was von der Familie selbst kommuniziert wird.

Ich denke da an den Empfänger sozialer Leistungen, der sich auch seine Möbel sponsoren lassen muss und sich schlecht fühlen muss, weil er überhaupt gewagt hat nach einem neuen Sofa zu fragen, weil das alte Sofa noch aus dem Nationalsozialismus stammend nach dem 47ten Flickversuch endgültig nicht mehr funktioniert.

Man erfährt durch solche Beiträge, dass Hartz IV wohl doch nicht gleich Hartz IV ist und es manchen Leuten damit wohl nicht grad elend geht (wobei ich nicht verlange, dass es solchen Leuten elend geht)

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Earth 2 auf ARD

Verfasst von Schonzeit am Freitag, 22.Februar 2008

Ich zappe grad so friedlich vor mich hin und lande bei der ARD. Die hat sich die rechte für Earth 2 gekauft. Eine Science Fiction Serie aus dem Jahr 1994 die leider Gottes nur eine einzige Staffel erhielt, obwohl sie durchaus Potential hatte. Doch was nutzt Potential, wenn man die dazugehörigen Einschaltquoten nun mal nicht erbringt.

Dabei ist die Serie eine sehr schöne Mischung aus 1000 Meilen Staub und Lost.

Eine Gruppe von Menschen will einen neuen Planeten kolonisieren – eine neue Erde. Doch schon beim Start sind die Kolonisten bedroht, da die eigene Regierung nicht wünscht, dass das Unternehmen Erfolg hat. Schließlich gelingt die Sabotage des Schiffs durch die Regierung auch und die Kolonisten müssen auf dem Planeten New Pacifica notlanden.

Schon bald sieht man sich dort außerirdischen Kulturen und bedrohlichen Situationen gegenüber. Denn nur weil die Regierung, die die Kolonisten tot sehen möchte 22 Lichtjahre entfernt ist, heißt es nicht, dass man außerhalb ihrer Reichweite ist. Spione und zwielichtige Gestalten mit sehr viel Geheimnissen und Doppelmoral bestimmen das Szenario.

Ein wirklich empfehlenswertes Stück Fernsehgeschichte mit einem herrlich bösen Tim Curry.

Die Serie wird in Zukunft bis zum Ende der 21 Episoden immer Donnerstags nachts gegen 2.30 Uhr ausgestrahlt.

Mehr Infos

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Biking auf Hamburger Art

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 21.Februar 2008

Wer schon mal in der Speicherstadt in Hamburg gewesen ist kennt auf jeden Fall das Kribbeln mal diese Brücken so zu überqueren. Und dann gehe ich doch einfach zu Fuß rüber und überlasse die spektakulären Überquerungen den Leuten mit genug Übung oder der Portion Lebensmüdigkeit.

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Kiel versinkt im Nebel

Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 21.Februar 2008

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 Es war kurz nach fünf, als der Nebel sich langsam über die Förde in die Stadt schlich und alles nass und kalt in sich aufnahm. Wenn man auf dem Bild genau hinsieht, dann sieht man etwas, was in Wirklichkeit noch einen Tick spektakulärer aussieht, als ich als Laie es einfangen könnte.

Da scheint die Oberseite eines HDW Krans einfach so in der Luft zu hängen. Der Rest der Werft in Bodennähe ist bereits nicht mehr zu sehen. Der Nebel hat hungrig zugegriffen.

Als ich eine halbe Stunde später wieder an derselben Stelle vorbei kam war weder vom Color Line Terminal noch vom Speicher etwas zu sehen.

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