27 Dresses
Verfasst von Schonzeit am Mittwoch, 20.Februar 2008
Jane (Katherine Heigl) ist verliebt in Hochzeiten. Doch leider hat sich für sie bisher noch nicht der richtige Mann gefunden. Sie träumt von einer Traumhochzeit, in der sie im Mittelpunkt steht, im Kleid ihrer Mutter, dort wo ihre Eltern heirateten.
Da nicht der richtige Mann in Sicht ist und sie Hochzeiten für ihre Befriedigung benötigt und nebenbei noch an dem Helfersyndrom leidet stürzt sie sich in eine Brautjungfernschaft nach der nächsten.
Auf einer dieser Hochzeiten stößt sie auf den Journalisten Kevin (James Marsden), der in ihr eine großartige Story sieht, als er ihren Filofax findet und feststellt wie Hochzeitsverliebt sie ist. Er hält von Hochzeiten nichts obwohl genau diese sein Job sind. Er schreibt für eine Hochzeitskolumne.
Jane mag Kevin anfangs so gar nicht und ist stattdessen in ihren Chef verliebt seit Jahren. Doch macht sich an genau diesen leider ausgerechnet die eigene Schwester ran. Und so sieht Jane, wie ihre Traumhochzeit stattfinden soll und sie sie auch noch plant. Nur leider mit ihrer Schwester in der Hauptrolle.
In der Zwischenzeit findet Jane immer mehr heraus, das hinter Kevin auch ein Mensch steckt und vor allem der Autor ihrer Lieblingskolumne. Zwischen den beiden knistert es widerwillig.
Doch was dem Film den Namen gibt steht bald zwischen ihnen. Kevin hat über Jane einen Artikel geschrieben, der erscheint und sie in insgesamt 27 Dresses als Brautjungfer zeigt. Sie ist Stadtgespräch und Kevin nicht wirklich dankbar.
Jane gibt sich ihrer Wut hin und sorgt dafür, dass die Hochzeit zwischen ihrem Chef und ihrer Schwester platzt, weil ihre Schwester sich für diesen Mann verbogen hat.
Niemand steht nun also mit Partner da und doch umschwirren sich die Charaktere doch irgendwie permanent. Doch das Ende ist von Anfang an vorherbestimmt.
27 Dresses erfindet nichts neu und ist von Anfang an durch eine klare Rollenverteilung durchschaubar. Douglas Adams beschrieb dies einmal so:
“Boy-Wesen trifft Girl-Wesen, und sie küssen sich unter einem silbrig glänzenden Mond der aus nicht hinreichend geklärten Umständen explodiert!”
Und ähnlich läuft es hier ab, wenn man davon absieht, dass es keinen Mond gibt und dieser auch nicht explodiert. Doch das Schema, das eine Hochzeits-Komödie haben muss wird hier eins zu eins umgesetzt. Wenn man sich damit einmal auseinander gesetzt hat und nichts anderes erwartet als seichte Unterhaltung, dann kann man sich auf einige sehr schräge Momente und amüsante Charaktere freuen.
27 Dresses ist schön visualisiert und hat Charaktere, die sich authentisch geben, wenn auch dennoch überzeichnete Archetypen sind ihrer Art, die sich ab und an doch mal aus ihren Rollen heraus bewegen können.
Wer ins Kino gehen will um bei einem amüsant seichten Film einmal einen kurzen Moment abzuschalten, der ist hier richtig. Für alle die irgendwie mehr wollen sind andere Filme auch aus diesem Genre sicher die bessere Wahl.
Montag, 25.Februar 2008 um 21:23
Würde ich aber schon sagen, dass zumindest die Hauptdarsteller Katherine Heigl und James Marsden sehr überzeugend sind!
Montag, 25.Februar 2008 um 21:34
dem habe ich ja auch nicht widersprochen. Ich finde nur, dass man auch da noch mehr hätte rausholen können. Ich habe mich denoch gut amüsiert und nicht bereut ins Kino zu gehen.
das ist letztendlich das wichtige.
Sonntag, 2.März 2008 um 20:26
Ich habs schon bereuht. Der Film war schnarchlangweilig und sofort zu durchschauen. Da habe ich mich beim Kinderfilm “Verwünscht” noch besser unterhalten gefühlt!