Eureka ist eine in Deutschland neu angelaufene Serie, die nicht so recht in bisherige Schubladen passt. Es steckt ein wenig Comedy drin, es steckt viel Science Fiction und Mystery drin. Natürlich auch ein wenig Drama. Ein gutes Potential, wenn man die Dinge richtig mischt.
Die idyllische Kleinstadt Eureka an der Westküste der USA verbirgt ein mysteriöses Geheimnis: Die amerikanische Regierung hat als Geheimprojekt nach dem Zweiten Weltkrieg dort seit Jahren ihre brillantesten Wissenschaftler und deren Familien angesiedelt. Kein Wunder, dass sich Innovationen und totales Chaos hier die Hand geben. Als US-Marshall Jack Carter nach einer Autopanne in Eureka strandet, merkt er schnell, dass hier nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Text: ProSieben
Schaut man zuerst auf diese Stadt, so erinnert sie ein klein wenig an ein technisch hochgerüstetes Rome – Wisconsin. Die Stadt, die man als Freund von “Picket Fences” kennenlernen durfte. Die Einwohner sind ähnlich schrullig schräg und doch von Anfang an liebenswürdig. Dabei stammt Eureka nicht von einem David E. Kelley, sondern von einem frischen und unverbrauchten Produzententeam, die sich ein wenig austoben.
In Amerika steckt die Serie grad in der zweiten Staffel und läuft erfolgreich auf dem SciFi Channel wo sie auf jeden Fall ein drittes Jahr erhalten wird Nach betrachten des Piloten und einer halben regulären Episode bin ich angetan von der Idee, dass die Amerikaner eine Stadt haben in der man ganz im Geheimen an unserer Zukunft bastelt.
Dort geht auch immer mal wieder einiges so schief, dass man jemanden braucht, der kräftig aufräumt. Schön ist in diesem Zusammenhang der Bruch zwischen den hochbegabten Leuten und dem eher nüchtern auf die Situation blickenden Sheriff.
Wenn Eureka so weiter macht, dann kann es durchaus zu einem festen Bestandteil meiner abendlichen Fernsehkost werden. Ich denke das Eureka mehr zu bieten hat als nur visuell schön aufbereitete und aneinander gereihte Szenen.