Als ich vor 16 Jahren das erste Mal auf diesen Mann bei einem Konzert traf wollte er dafür 43 DM von mir haben. Das war für mich damals als Schüler schon eine Menge Kohle, aber man gönnt sich ja sonst nichts und so habe ich es gern bezahlt und auch nicht bereut. In den folgenden Jahren trafen wir beide immer wieder aufeinander und immer wollte er ein klein wenig mehr Geld von mir dafür haben, dass ich den Klängen seiner Musik lauschte.
Und heute schaue ich bei Eventim mal zufällig rein und stelle fest, dass der Mann grad auf Promo Tour ist. Er hat an elf Tagen in elf verschiedenen Ländern Konzerte gegeben als Promo für sein Album mit dem passenden Titel „11“. Wenn jetzt noch jemand nicht erraten hat sein wievieltes Studioalbum das ist, dann tut es mir leid.
Aber zurück zu den Preisen. Wenn ich heute auf Bryan Adams treffen möchte, dann darf ich dafür im günstigsten Fall 55 € an einer Konzertkasse meiner Wahl hinterlegen und verschwinden sehen. Die teuerste Kategorie bringt mir 65 € miese ein.
Und was vielleicht noch am schlimmsten ist. Überall steht Sitzplatzkategorie. Was ist das denn? Wie bei den Amis, wo auch Konzerte mit 100.000 Leuten vollbestuhlt sind?
Mal sehen ob Bryan und ich unsere innige Freundschaft fortsetzen können. Sollte irgendjemand spontan Lust haben mir Karten zu schenken, so möge er sich bitte keinen Zwang antun. Gern auch für die oberste Preiskategorie. Soll sich ja auch lohnen.
Freitag, 28.März 2008 um 9:03
Herrje, jetzt hab ich Pornotour statt Promotour gelesen…
Bei dem Herrn Adams war auch mehrmals. Aber die Konzertkartenpreise der Neuzeit stehen meinen Prinzipen diametral entgegen. Einzig für die Eagles würde ich noch eine Ausnahme machen. Aber da nur alle 20 Jahre kommen, geht das ja auch, hochgerechnet.