Spruch des Tages

Neun von zehn Stimmen in meinen Kopf sagen ich bin nicht verrückt. Die andere summt die Melodie von Tetris…

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Plagiatitis – Klinik am Alex

Mein Problem mit dem deutschen Kino oder aber auch dem deutschen Tv ist oftmals, dass man versucht wie die amerikanischen Vorbilder zu sein. Mich wundert es, dass es nicht noch viel häufiger Plagiate von amerikanischen Formaten in der deutschen Flimmerkiste gibt. Wahrscheinlich sind die meisten auf die Idee gekommen, dass es weniger würdelos und vor allem im Prinzip auch nicht viel teurer ist, sich einfach das Original zu kaufen.

Doch bei Sat1 denkt man in den letzten Tagen und Wochen, dass es auch mal wieder anders gehen muss. Und genau das, was mir beim bloßen Betrachten des Trailers auf dem Pro7 Schwestersender bereits den Würgereiz in den Hals drückt. Erstaunlicherweise ist es den Jungs aus der Redaktion von Bild gelungen, meine und die Gedanken aller Menschen auf der Welt in eine prägnante, korrekte Überschrift zu pressen.

plagiatitis

Meine Diagnose: Ein ganz schlimmer Fall von Plagiatitis

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Matthew Perry – Keine halben Sachen

Matthew Perry ist neben Peter Sellers für mich einer der Götter der Vollkörperkomik. Kaum jemand beherrscht es so gut würdevoll jegliche Würde zu verlieren und dabei dennoch authentisch zu sein. Mein absolutes Lieblingsstück Ever mit Matthew Perry ist die Eröffnungssequenz von The whole Nine Yards (Keine halben Sachen) mit Bruce Willis und Amanda Peet in der er sein Lenkrad verprügelt.


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Matthew Perry bei Scrubs

In einer Folge der vierten Season von Scrubs ist Matthew Perry der Gaststar. Das allein ist schon ein Grund die Serie abzufeiern und sich zu amüsieren. Und in der deutschen Version gibt es auch noch einen schönen Joke. Von Sekunde 20 bis Sekunde 24 sagt Murray (der Charakter den Matthew Perry spielt) :

„Warum zeigen die eigentlich immer Wings? Die sollten mal Friends wiederholen.“

Dieser Spruch ist extrem respektabel und großartig, aber nur in der deutschen Version existent.

In der OV sagt Murray an dieser Stelle:

 

(TV)Wings’ Joe: Come on, Brian, I don’t wanna do this–

(TV)Wings’ Brian: Relax, will you? Relax. We’re gonna put her on the speakerphone, if you don’t like the sound of her voice, she’s history.

Murray: I’ll tell you something about ‘Wings’ — they really got it right.

Man muss natürlich zugeben, dass die Serie Wings in Deutschland eher unbekannt ist und sich so keine Relation zu dem Gesagten finden lässt.

Das passt natürlich sehr gut zu der Diskussion, die Schaps neulich in seinem Blog losgetreten hat bezüglich OV und synchronisierten Fassungen. Meist tendiere ich auch zum Original obwohl ich zugebe, dass ich ganz selten OVs sehe, weil ich dabei nichts anderes tun kann und mich auf die Dialoge mit teilweise unverständlichen Akzenten konzentrieren muss.

In deutschen Versionen sind meine Ohren entspannter und grad bei Scrubs ist das für mich so, weil ich um jedes Wort Slang sonst kämpfen müsste. Und doch. Ein Hoch auf die OV von Serien und Filmen, aber auch ein kleines Hoch auf ein kleines Highlight deutscher Synchronkost.

Hier noch ein wenig OV auf die Ohren aus der Folge.

Hier beneide ich Matthew Perry sehr. OK. er hat mehrere Millionen mit Friends verdient, aber er darf vor Sarah Chalke stehen, wenn die sich an ihren Ding Dongs ihrem…. Fleck rumrubbelt. Ein Glückspilz dieser Tausendsassa. :)

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Wieviel bringt Televoting eigentlich?

RTL hat grad ja wieder den Dschungel abgesperrt und die Informationsluken dementsprechend geöffnet. Die BILD greift natürlich wie immer alles gern auf, was in irgendeiner Art und Weise eine Unterhaltungsinformation sein könnte und veröffentlicht heute auf Bild.de die Ergebnisse eines jeden Televotings.

Besonders im Ohr klingelten mir bei Lektüre der Ergebnisse die Worte von Sonja Zietlow. Sie hatte angegeben, dass es bei der Eleminierung von Günter Kaufmann im Camp grad mal um 10 Stimmen Unterschied ging.

eleminierungQuelle: Bild.de

Nun muss man kein Raketenwissenschaftler sein um mal zu überschlagen, was RTL an dem Tag wohl mit Telefonanrufen eingenommen hat.

10 Anrufer entsprechen 0,02 % Unterschied. Das bedeutet, dass ungefähr 500 Anrufer 1% der Teilnehmer ergeben. Somit sind dann 100% natürlich knapp 50.000 Anrufer.

Ein Anruf kostet 49 Cent aus dem deutschen Festnetz, was bedeutet, dass ungefähr 25.000 Euro in Richtung RTL flossen und davon nach gültigen Tarifen ca. 15.000 Euro auch da ankamen. Nun fliessen noch mal 5.000 Euro zurück an die Zuschauer und man hat 10.000 für die Portokasse erwirtschaftet.

Natürlich ist das kein Posten mit dem man den Produktionsaufwand wieder einspielt, aber man kann durchaus verstehen, dass man sich auch einen solchen Betrag nicht entgehen lassen möchte. Zumal man ja auch noch Sendezeit damit belegt, die man ansonsten noch mit Moderationsaufwand oder anderer Leistung füllen müsste. 

Unterm Strich bleiben für RTL nach 16 Tagen Dschungel wahrscheinlich zwischen 150.000 und 200.000 durch das Televoting auf der Kante liegen. Davon kann man durchaus schon mal Essen gehen mit der Redaktion.

Diese Angaben sind wie immer ohne Gewehr Gewähr

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Autofahrmusik 01-2009

Mein heimlicher Star für Autofahrmusik (meine Bezeichnung für Easy Listening) ist aktuell das Titellied aus dem neuen Animationsstreifen „Bolt“ von Disney.

Gesungen wird das Ganze von Hannah Montana Miley Cyrus und John Travolta und geht irgendwie ganz gut ins Ohr ohne sich dabei dort irgendwo aufdringlich einzunisten.

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Schonzeit Bilderrätsel

Das nächste Bilderrätsel gibt es am kommenden Montag um 19.00 Uhr

 

Hier eine neue Ausgabe von meinem Bilderrätsel. 

Zuerst wie immer ohne Tips.

quiz

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Giulia aus dem Dschungel

Ah. Es ist vorbei. Wieder haben wir ein Jahr Ruhe vor den CDEF Promis. Wieder ist genug passiert um damit Bücher zu füllen, wenn es das denn Wert wäre. In meinen Augen hat die richtige Person gewonnen, auch wenn ich Ingrid zu Anfang nicht auf der Gewinnerliste gesehen habe.

Mein Respekt gilt all den Autoren, die Bach und Zietlow mit genug verbaler Munition ausgestattet haben. Die Spitzen waren sehr schön und auch wenn Bach und Zietlow ungebremst und frei reden durften war es sehr schön. Ich liebe all die Zusammentreffen mit Giulia Siegel, die ja mit Samthandschuhen torpediert wurde.

Es ist eigentlich traurig, wenn es nicht so lustig wäre, wie Frau Siegel versucht sich selbst zu retten und das Bild in der Öffentlichkeit zu kippen indem sie Gundis als wahre Schlange und sich als Opfer entlarvt.

Apropos Bild. In der Zusammenkunftsshow nach dem Finale sagt Frau Siegel, dass das einzig wahre Medium in der Berichterstattung über sie die BILD gewesen ist. Bach warnt in diesem Zusammenhang davor, dass man nicht alles glauben sollte, was in dieser Zeitung steht. Diesmal hätte die BILD aber Recht gab Siegel an. Schade nur, dass auch die BILD nicht zwingend ein gutes Blatt an Giulia Siegel lässt. Aber nun gut. Giulia hat gesagt die BILD hat recht.

Dirk Bach: Du hast eben gesagt, die „Bild“-Zeitung hätte das irgendwie richtig gestellt…

Giulia Siegel: Die „Bild“-Zeitung hat ganz genau geschrieben, was ich zum Thema Banane gesagt habe…

Bach: Da wär’ ich vorsichtig. Die „Bild“-Zeitung hat, glaub’ ich, noch nie ganz genau geschrieben, was die Wahrheit ist…

Siegel: Aber das Zitat hat sie richtig geschrieben…

Bach: Oh, darauf vertrau’ besser nicht, das könnte wieder zurück schlagen…

Siegel: Ich hab’s ja durchgelesen, und es war richtig geschrieben.

Bach: Ach, man sollte das gar nicht erst lesen.

 

Schön ist der Vorwurf an Gundis Zambo, dass diese Dinge inszeniert hätte. Als wenn Gundis den ganzen Tag Zeit gehabt hätte um medienwirksam irgendwelche Sachen zu inszenieren. Apropos Medienwirksam und inszeniert: Der Auszug nach Verschlechterung des Wetters und der künstlich theatralische Blick ind en Himmel bei den Worten: „Ich bin ein Star…“ fand ich sehr gekonnt inszeniert.

Letztendlich bleibt allerdings zu sagen. bei einer solchen Show gibt es in der Regel nur zwei Gewinner: Die Moderatoren und die Sender, die an der Ausstrahlung beteiligt sind. Wobei ich zugebe, dass in der aktuellen Staffel wieder mal einige Leute sich positiv gezeigt haben, aber von denen hatte ich in der Regel auch eine gute Meinung bevor sie in den Dschungel gingen.

Enttäuschend ist und bleibt nur leider wie jedes Jahr, dass beim Auskehren nicht der ein oder andere Kandidat übersehen wird und da bleiben darf. Und vor das Tor zum Camp heften wir dann ein grosses, blinkendes Schild:

C-Promi Endlager Australien
Wobei das Camp ja von Sicherheitstruppen eh schon bewacht wird. bisher aber anscheinend nur, damit niemand rein kommt.

Sicher vor mehr Sicherheit?

Da surft man nichts Böses ahnend durch das Netz und stolpert plötzlich über eine Meldung, die einen Aufschrecken lässt. 

 

genau1

Windows scannt ihr System für Drohungen. Also muss ich dem PC drohen, damit er scannt? Das könnte erklären, warum ab und zu mein Scanner nicht so will, wie ich das gern hätte.

 

Wir empfehlen ihnen hoch die Vollversion runterzuladen. na wenn mein Browser mir das sagt, dann kann das ja nur richtig sein und ich sollte ganz dringend die Vollversion runterladen. Versehentlich habe ich aber doch auf X geklickt und dann kam das:

ach-so

Meine „PC-Informationsgemütlichkeit“ hat mir dann das Wasser in die Augen getrieben vor Lachen.

Erstaunlicherweise haben meine Spywaresoftware und mein Virenscanner Alarm geschlagen. Beide haben gesagt, dass das Programm, was sich auch ohne Zustimmung auf meinen Rechner schummeln wollte Malware wäre. Auf deutsch. Dieses Programm wäre für meinen PC genauso gut, wie das Deutsch in den Meldungen für mein Hirn.

Sportphilosophie – kurz nachgedacht

Was passiert eigentlich mit einem Eishockeyspieler, der zu schlecht Schlittschuhlaufen kann?

Wird der Boxer?

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Ich sprüh’s an jede Wand…

Nein. In diesem Artikel geht es nicht um Ina Deter. Keine Panik. Es geht vielmehr um die künstlerische Subkultur derer sie sich damals bemächtigt hat um ihre Botschaft unter das Volk zu bringen. Das Sprayen. Die einen sehen darin den Inbegriff von Selbstverwirklichung und eine völlig freie Form von Kunst und Ausdruck, die anderen Sachbeschädigung, Vandalismus und übles Geschmiere.

Wie bei so vielen Sachen liegt die Antwort zum einen im Auge des Betrachters und schwankt situationsabhängig vom einen Extrem zum Nächsten.

Ich selbst sehe in der Regel in kunstvoll gesprühten Grafittis mehr Kunst als störende Verschandelung, kann aber so gar nichts mit Sprühern anfangen, die durch die Gegend marodieren und ähnlich wie Hunde an einem Baum ihre Markierungen setzen.

Diese Markierungen nennen sich Tags (Tähks). Sie sind quasi die gesprühte Unterschrift auf den Fassaden unserer Häuser. Seit neustem ziert auch unsere Hauswand das erste Tag, nachdem vor einem Jahr das gesamte Haus aufwendig renoviert wurde. Zu lange hat es in den Fingern gejuckt.

Doch um eben diese Schmiererei geht es grad gar nicht. Es geht mir um ein Tag, was ich neulich im Kieler Stadtnorden bei der Umzugshilfe einiger Freunde zu Gesicht bekam. Normalerweise sehe ich in diesem Gekritzel keine Kunst, doch eben dieses eine spezielle Tag hatte es mir angetan. Es hat eine Botschaft, die wenn auch minimalistisch, auf jeden Fall anders ist als die meisten anderen Vertreter seiner Art.

salz

Ich traute zuerst meinen Augen nicht, doch dieses Tag sagte: Salz

Ich war mir nicht sicher, ob ich eine Ecke weiter vielleicht noch Milch oder Selter finden würde. Kam mir das doch eher wie ein Überdimensionaler Einkaufszettel für exzentrische vor. Unweigerlich musste ich mich amüsieren und dieses eine Mal wüsste ich wirklich gern wer dahinter steckt ohne den Wunsch zu verspühren ihm weh zu tun. :)

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Eilmeldung – Bernd das Brot

Meist setze ich mich ja mit dem Weltgeschehen nicht so wirklich ernsthaft auseinander.

Doch heute ist einer dieser Tage, an denen der Spaß auch mal ein Ende finden muss und ernsthaften Problemen der Welt platz machen muss.

Liebe Zuschauer Zuleser Leser. „Bernd das Brot“ wurde entführt.

Eine Gruppe Hausbesetzer aus Erfurt hat die 2 Meter hohe Statue von Bernd mit Heimat vor dem Erfurter Rathaus in einer Nacht und Nebel Aktion entführt. Ersten Berichten zu Folge leidet Bernd bereits unter dem Stockholm Syndrom und sympatisiert mit den Entführern. Bernd Vater Tommy Krappweis reagiert mit Unglauben auf diese Information. So wie er Bernd kennen würde, symatisiere er vor allem mit sich selbst.

Wer mehr über die Story wissen will kann gern mal HIER vorbeischauen.

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Virales Marketing in der Tierwelt

Seitdem das Wort Klimawandel in aller Munde ist stellt sich ja langsam aber sicher jeder darauf ein, dass uns bald das Wasser bis zum hals stehen wird. So ist es natürlich auch kein Wunder, dass wir uns langsam mal darauf einstellen, die Küstenlinie bald von der anderen Seite zu begutachten und uns mit Unterwasserwohnungen einzudecken. 

Kein Wunder, dass auch die Jungs in den diversen Marketingabteilungen neue Wege suchen um ihre Produkte zu bewerben. Den Kerlchen steht das Wasser schließlich doppelt bis zum Hals. Klimawandel und Weltwirtschaftskrise lassen nicht viel Raum für Champagnerpartys.

Erste Tiere wurden durch Namensgebung in lebende virale Marketingbomben verwandelt. Völlig unschuldig werden sie nun dazu missbraucht ihre Werbebotschaften durch die Aquarien und Ozeane der Welt zu tragen.

Unschuldiges Opfer ist dieses possierliche Tierchen, das keiner Menschenseele etwas zu Leide tun würde.

blaupunkt

Der Blaupunkt Buntbarsch kann doch gar nix dafür, dass es in der Technikwelt grad nicht so gut läuft und muss doch auf billige Art und Weise für perfide Pläne herhalten Marken in aller Munde zu bringen.

 

Wobei…

Ich weiß gar nicht ob das kleine Vieh überhaupt essbar ist. ich werde das mal recherchieren. *Messer und Gabel zück*

Gerüchteweise hat Ikea bereits Interesse am Bleistiftfisch angemeldet. :)

Triste Welt

Schaut man sich in den letzten Tagen mal die Startseiten von Medienportalen an, so ist eindeutig davon auszugehen, dass die Welt grad Urlaub macht. Wir sind in einem Winterloch, dass nur zwei Themen zu kennen scheint. Zum einen ist Obama Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika geworden und zum anderen das RTL Dschungelcamp.

Gut. Bei mir ists derzeit auch nicht viel abwechslungsreicher, aber ich könnte, wenn ich wollte. 

Doch auch den Medien unterstelle ich, dass ein wenig mehr Abwechslung möglich wäre. Den absoluten Rausch empfindet man derzeit bei Axel Springer. Deren Startseite sieht heute nämlich so aus.

obama

Ich gebe zu, dass sich auf der zweiten Seite zwischen weitere Obama Jubelaktionen und der Möglichkeit dem neuen Präsidenten einen Wunschzettel zu schreiben ein Artikel über das Dschungelcamp und ein ertrunkenes Wildschwein schleichen.

Wenn jetzt noch Obama in den Dschungel fährt bekommt man bei Springer bestimmt einen Herzinfarkt vor Freude. Dann würde es zu jeder Dschungelprüfung heissen: „Yes we can!“

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Noch ein Dschungel

Bin ich der einzige Mensch auf der Welt, der der Meinung ist, dass wir im Dschungel das fehlende Bindeglied zwischen dem Menschen und Olli Kahn jeden Tag erneut zu sehen bekommen?

Und dabei mag ich Orang Utans so gern. Fühle ich mich unter ihnen doch wie unter Meinesgleichen. :)

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Dschungel Bond

Alter Schwede… Wenn Peter Bond noch einmal „Ok“ sagt, dann @!$§%&*“*

Ich mochte ihn schon damals beim Glücksrad nicht. Und heute hoffe ich, dass man ihn versehentlich im Dschungel vergisst am liebsten zusammen mit… .

Da soll noch mal einer über mich behaupten, dass ich nicht kritikfähig wäre oder reflektieren kann. HA!

Unterm Strich muss man aber mal seinen Hut vor denen ziehen, die sowas wie den Dschungel durchziehen, auch wenn ich zeitgleich den Kopf schütteln muss.

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Australia Fimkritik

Baz Luhrmann ist nicht gerade dafür bekannt zu den Leuten in Hollywood zu gehören, die einen Film nach dem anderen auf den Markt werfen. Doch wenn man sich die Liste seiner Filme ansieht, dann ist die Latte für die Verfilmung des Luftangriffs auf Darwin und das Schicksal einiger beteiligter Menschen sehr hoch gelegt. Frühere Werke von Luhrmann sind Strictly Ballroom, Romeo und Julia und Moulin Rouge. Mit einem Budget von 120 Millionen Dollar schickte sich der Regisseur und Drehbuchautor an nach 10jähriger Vorbereitungszeit seine Vision von Australia umzusetzen.

Bereits im Vorfeld legte er dabei sehr viel Wert auf ein australisches Gefühl. So sind alle seine Hauptcharaktere gebürtige Australier und geben dem Film eine Menge Nationalgefühl mit, dass nur übertüncht wird von dem Versuch amerikanischen Film zu machen.

Im Jahr 1939 reist die englische Adlige Sarah Ashley  (Nicole Kidman)von Großbritannien nach Australien um ihren Ehemann wieder nach Hause zu holen. Dieser hatte sich dort in eine riesige Farm eingekauft und züchtet dort nun Rinder. Da sich Sarah dies bei ihrem Mann nicht vorstellen kann, vermutet sie, dass die ganze Sache mit der Zucht nur ein Vorwand ist um sich dort mit Frauen zu amüsieren fernab von der Heimat.

Als Sarah in Darwin ankommt erwartet sie dort nicht ihr Mann sondern der kauzige Viehtreiber Drover (Hugh Jackman), der den Auftrag bekommen hat sie zur Farm zu geleiten. Als  die beiden nach einer anstrengenden Reise die Farm erreichen findet Sarah ihren Mann ermordet vor. Verdächtigt wird ein Aborigine, der in der Nähe der Farm immer wieder gesehen wird. Sarah ist empört und zutiefst verletzt, vor allem da sie feststellt, dass sie sich in ihrem Mann wohl doch geirrt hat und dieser sehr hart für die Viehzucht in der Gegend gearbeitet hat. Dennoch scheint die Farm heruntergekommen und der Angestellte Fletcher (David Wenham) rät ihr zum Verkauf der Farm an den Großfarmer King Carney (Bryan Brown).

Doch noch bevor sich Sarah dieses Angebot überlegen kann trifft sie auf den kleinen Mischling Nullah (Brandon Waters), der gleichzeitig auch der Erzähler der Geschichte dieses Films ist. Dieser erzählt Sarah von der Untreue Fletchers und nährt den Verdacht, dass nicht der Aborigine sondern Fletcher ihren Mann getötet haben könnte und ihr das Vieh stiehlt um es an Carney zu verschieben.

Nach einer Auseinandersetzung feuert Sarah Fletcher und steht nun allein mit einer Rinderherde da, die dringend nach Darwin getrieben werden muss um einen Deal mit der Armee vertreten durch den charismatischen Captain Dutton (Ben Mendelsohn) zu erfüllen. Kurzerhand engagiert Sarah Drover um mit ihr und einer Handvoll zusammengekratzter Mitarbeiter den Viehtrieb vorzunehmen.

Sie ahnen jedoch nicht, dass Fletcher von Carney den Auftrag hat dafür zu sorgen, dass dieser Viehtrieb nicht erfolgreich sein würde. So erwartet die Gruppe eine Menge an brenzligen Situationen bis sie es schaffen das Vieh tatsächlich rechtzeitig nach Darwin zu bringen.

Nachdem sie das geschafft haben wachsen Nullah, Drover und Sarah zu einer kleinen Familie zusammen, auch wenn das Glück augenscheinlich brüchig ist. Währenddessen schwingt sich der ehemalige Angestellte Fletcher zum Besitzer der Carney Ländereien auf, indem er Carneys Tochter heiratet und seinen Schwiegervater bei einem Ausflug ins Outback den Krokodilen zum Fraß vorwirft.

Sein Ziel ist noch immer auch die Farm zu besitzen, die Sarah gehört und so bleiben Drohungen und Konfrontationen nicht aus. Letztendlich schafft es Fletcher die kleine Familie durch seine Intrigen zu zersprengen und Sarah an den Rand der Aufgabe zu bringen, als der Zweite Weltkrieg ausbricht.

Alles gipfelt schließlich in einem monumentalen Kampf um Liebe und Gerechtigkeit in einem durch japanische Luftangriffe geschüttelten Darwin.

Die Handlung des Films ist sehr komplex angelegt und wird in nicht weniger als 165 Minuten erzählt. Dabei legt man von Anfang an sehr viel Augenmerk auf eine fesselnde Erzählung mit sehr vielen schönen Aufnahmen.

Die darstellerische Leistung der Hauptakteuer bleibt dabei jedoch begrenzt. Wie für epische Liebesfilme vor dramatischer Kulisse üblich, bleiben die Charaktere recht eindimensional in ihrem Auftritt und bieten dabei natürlich nicht viel Gelegenheit zu vollem Können aufzulaufen.

Dadurch wird ein wenig Potential verschenkt den Zuschauer noch mehr zu berühren mit der durchaus schön erzählten Handlung.

 Doch in den gesteckten Möglichkeiten der Rollen geben die Darsteller alles.  Bei Hugh Jackman läuft dies jedoch in der Regel darauf hinaus sexy auszusehen und bei Nicole Kidman darauf, zwischen niedlich und tragisch verzweifelt zu wandeln.

In der ersten Hälfte plätschert der Film seicht dahin um dann zu einem entscheidenden Schlag auszuholen und von da an die Handlung mit all ihren Wirrungen voranzutreiben.

Technisch ist Australia ein stimmungsvoll inszenierter Film. Einzig die oftmals schlecht ausgeleuchteten Bluescreen Aufnahmen und die Darsteller, die so tun, als würden sie auf einem Pferd sitzen holen einen ab und zu aus dem Geschehen raus, was man aber mit Tränen gefüllten Augen gut übersehen kann.

Das gezeigte Australien ist liebevoll dargestellt und die Sets schön gewählt. Im Laufe der Geschichte lernt der Zuschauer den Kontinent kennen und einige immer wiederkehrende Dinge schätzen und lieben. Umso verstörender ist es da natürlich alle Bekannte später in Flammen zu sehen, als die Japaner im Finale des Films zum Schlag ausholen.

Der Soundtrack ist hier wichtiger als bei manch anderen Filmen. Nicht nur die stimmungsvolle Untermalung der tragenden Sequenzen ist schön gestaltet. Wer genau hinhört wird einige Male die inoffizielle australische Hymne „Waltzing Matilda“ erkennen. Viel wichtiger ist jedoch die immer wiederkehrende Umsetzung von „Somewhere over the Rainbow“. Dieses Lied bietet zu so manchen Szenen einen emotionalen Schlüssel um dem Zuschauer Bindung zwischen Sarah und den Aborigines zu symbolisieren.

Auch Elton John steuert zu dem Soundtrack ein sehr seichtes, aber unverkennbar schönes Thema bei.

Australia hat alles, was ein epischer Film haben muss. In meinen Augen fehlt ihm ein gewisses Quantum in der Mixtur um zu einem unsterblich legendären Film zu werden. Doch auch, wenn Australia sich nicht in die Reihe der Filme wie Giganten oder African Queen einreihen darf, so muss es sich im Vergleich mit diesen Werken auf keinen Fall verstecken, zumal grad in Bezug auf Giganten doch einige Male leichte Parallelen auftauchen. Die Entwicklung des „Bösewichts“ Fletcher erinnert im Verlauf des Films immer wieder an die von James Dean in Giganten, bleibt dabei jedoch weniger beleuchtet.

Australia ist packende Kinounterhaltung bei der die Tüte Popcorn häufig den Taschentüchern zu weichen hat. Solide Leistungen und eine fesselnde Geschichte sind gespickt mit epischen Aufnahmen. Die seltenen Längen sind vor diesem Hintergrund verzeihbar und vielleicht als Tränendrüsenerholung gemeint.

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Wenn zwei Menschen sich was zu erzählen haben…

… dann gehen sie

a) in ein Cafe

b) in eine Bar

c) ins Kino und setzen sich direkt neben Herrn Schonzeit

Warum zum Geier trifft man sich mit der Besten Freundin, die man anhand der ausgetauschten Informationen mindestens schon seit dem Urknall nicht mehr gesehen hat, im Kino um gemütlich einen auszuquatschen?

Ich könnte mir da den ein oder anderen besser geeigneten Ort vorstellen. Schon allein, da ein Kinoticket ja nun auch in der Regel nicht ganz umsonst abgegeben wird.

Was für ein Glück, dass der Film Überlänge hatte. Sonst hätten sie es ja nicht mehr geschafft alles wissenswerte anzusprechen.

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Gonger – Pro7 goes Grusel

Wenn sich die Ideensucher von Pro7 aufmachen um eine Gruselgeschichte zu verwursten, dann soll es schon ganz gern eine Geschichte sein, die auch auf irgendwas basiert, was es in Deutschland gibt. Die Geschichte der Gonger gibt es wirklich.

Ein Gonger ist ein auf See gestorbener Seemann, der die Kunde seines Todes zu den Leuten trägt. Dabei geht es ihm laut der Volkssage weniger um Rache oder sonstige böse Absichten. Es geht ihm um Information, Glauben und Andenken.

Das war allerdings für die Quotenjäger nicht reißerisch genug. Also strickte man sich das Ganze Geflecht so um wie es einem passte und wie man es im ganz weit gefassten Ursprung der Sage noch finden konnte.

Bei der Verfilmung hat der Sender weder Kosten noch Mühen gehabt. So sparte man an einer Story und auch an überzeugenden Akteuren. Statt eine dichte Atmosphäre aufzubauen beschränkte man sich auf billig zusammengestückelte Sequenzen mit wenig Anspruch und Stimmung.

Gruselig war bei dem ganzen Gefilme nur, dass irgendjemand sich tatsächlich für das alles verantwortlich zeigen muss. Irgendwer hat ein Drehbuch dafür geschrieben und sich gedacht, dass er alles richtig macht. Und irgendwer hat bei der regiearbeit gedacht, dass alles so cool wäre und bestimmt jeden Herzschrittmacherträger in Angst und Schrecken versetzen muss.

Da nutzt es auch nix, dass die coole Sau Bela B. Felsenheimer in eine nutzlose Nebenrolle gepresst wird, die auch ohne Sinn und Verstand und Bezug zur Realität agieren muss.

Bei genauerer Betrachtung war außer den Verantwortlichen noch etwas gruselig an der ganzen Sache. Als man endlich der Meinung sein konnte, dass man aus der dauerhaften Agonie der bewegten Bilder entlassen wird nimmt die Story noch mal eine neue Hürde der Absurdität und kehrt sich in sich um. Da wird plötzlich alles, was die Protagonisten geleistet haben völlig in den Dreck gezogen, weil sie von Anfang an dem Urbösen in die Hände gespielt haben und es befreit haben.

Damit endet der Film. Schaurig läuft es mir über den Rücken. Die letzten Stunden sinnlos vergeudet. Lebenszeit die ich nicht wiederbekommen würde und nur aus purem Interesse oder aus tödlicher Langeweile verschenkte. (ich möchte all den Leuten vorweggreifen die sagen: Dann guck es doch nicht).

Langsam dämmert es mir als mündigem TV Zuschauer. Ich bin grad verarscht worden. Statt einen abgeschlossenen Fernsehfilm zu sehen sehe ich nur einen Teaser. Die eigentliche Handlung muss ja jetzt erst losgehen. Das Böse wurde grad befreit und der letzte Satz des Films ist: „Ich bin zurück.“

Kurz zuvor die Erkenntnis. Der Gonger ist gar kein Gonger sondern einfach nur so irgendwas Böses, was die Welt terrorisieren will. Und wann wird der Gonger oder was auch immer der Geist nun ist das tun? Richtig. In der Fortsetzung des Stoffs mit dem wir belästigt werden, wenn sich genug Dumme gefunden haben um Quote zu machen. Ich bin jedenfalls froh, dass ich kein Quotenhaushalt bin. Das täte mir furchtbar leid an der Fortsetzung schuld zu sein.

Inständig hoffe ich, dass man sich auf die eigenen Worte besinnt: Es gibt keine Gonger.

Dann gibt es ja auch keine Möglichkeit zum zweiten Mal bei dem Gonger vorbeizuschauen.

 

BITTE!

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Urlaub von sich selbst

Was macht man eigentlich, wenn man mal Urlaub von sich selber braucht? Es ist ja schon aus rein logistischen Gründen schlecht möglich sich selbst einen Urlaubsschein vorzulegen und darum zu bitten man selbst solle sich doch gern auf nen anderen Kontinent verziehen, weil man sich selbst nicht sehen kann. Ich hätte mir das allerdings sehr lustig vorgestellt am Flugschalter ein halbes Ticket kaufen zu wollen für nen Flug nach … woanders

Kurze Zeit nachdem ich jedenfalls diese Bitte an mich gerichtet hatte hatte ich noch Hoffnung irgendwo nen Reißverschluss aufgehen zu hören als Indiz, dass ich mich verziehe.  Leider ist das nicht passiert und so musste ich eben sehen, wie ich mit mir selbst in dieser blöden Situation klarkomme.

So schlich ich durch den Dezember und eigentlich auch schon einige Wochen vorher. Es ist schwierig zu beschreiben wie ich mich fühlte und auch teilweise noch fühle. Ich fühlte mich dünn. Das trifft es vielleicht am Besten.  Nicht im Sinne von Bierbauch und Magersucht, sondern mehr im Sinne von transparent und dünnhäutig. Empfindlich und verletzlich und unendlich müde.

12 Stunden am Tag hätte ich schlafen können und dann doch nicht.

Und nun ist es vorbei. Irgendwie. Wie auch immer. Es geht mir besser auch wenn die Zukunft in die ich im Moment blicke nicht viel Grund zum Jubeln bereithält.

Manchmal reicht es schon sich nur einen kurzen Moment wichtig und nach mehr zu fühlen um wieder mit sich selbst auszukommen. Es war nur eine kleine Sache eigentlich, die mir momentan die Wärme gibt um mich selbst zu mögen.

Ich möchte mich dafür bedanken und versuchen wieder da zu sein.

Zuerst hatte sich bei mir mein Humor und mein Antrieb in den Urlaub verabschiedet und ich glaube kaum, dass ein grauer Eintrag nach dem Nächsten gut gewesen wäre. Obwohl berühmte Künstler ja auch immer ihre Perioden haben. Meins wäre dann die graue Periode gewesen. Nur habe ich noch kein Blog im Louvre gesehen und fürchte auch nach meinem Ableben wird das nicht anders werden.

Ich danke Euch allen die ihr zu mir gehalten habt für Euer Verständnis und ich danke auch all denen die nicht mehr da sind dafür, dass sie sich entschieden haben ihren Weg so zu gehen wie er weiter geht.

Ich möchte abschließend noch mal Oasenhoheit aufgreifen und anmerken:

Schonzeit brauchte ein wenig Schonzeit und nun ist es schon Zeit Schonzeit wieder zu pflegen.

Vielen Dank

PS: Ich hoffe mal, dass bei mir nie wieder die Lichter ausgehen und ihr verzeiht mir.

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