Stöckchen – Viele bunte Fragen

Bei Jekylla habe ich seit ewiger Zeit mal wieder ein Stöckchen aufgesammelt und komme ohne weitere Umschweife zum Punkt:

Regeln:
Beantworte alle Fragen
Ersetze eine Frage, die du nicht magst, mit einer anderen und füge eine neue Frage hinzu.

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Geht los!

1. Welches Parfum benutzt du zur Zeit?
Puma Jamaica (noch das erste. Das zweite ist nämlich doof.)
2. Song des Tages?
Seed – Aufstehen
3. Was ist dein Lieblingsfilm?
Die Braut des Prinzen
4. Was ist dein Highlight des Tages?
Inliner fahren an derKieler Förde
5. Was willst du unbedingt lernen?
Gitarre
6. Was hast du zuletzt gekauft?
Das neue Simple Minds Album Album- Graffitti Soul 
7. Was ist dein Lieblingswetter?
36 Grad und das Leben wird heißer. ;) Strandwetter. Leichte Brise, sengende Sonne und leichte Dünung.
8. Was ist momentan dein wichtigstes Ziel?
Im neuen Job Fuß zu fassen.
9. Was denkst du über die Person die dich getaggt hat?
Eine sehr gute Bloggerin, bei der ich gern lese.
10. Wenn du ein komplett eingerichtetes Haus irgendwo auf der Welt bezahlt bekommen würdest, wo würdest du es hinhaben wollen?
Irgendwo an der kalifornischen Pazifikküste. Nicht da wo immer die Waldbrände sind und nicht zu weit von der Zivilisation und direkt am Strand.
11. Was würdest du, wenn du könntest, an dir ändern?
Einiges. Aber nichts großartiges. Ein paar kosmetische Kleinigkeiten, die man mit Aufwand aber ohne Op ändern kann.
12. Wenn du die nächste Stunde irgendwo auf der Welt verbringen könntest, wo wärst du dann gerne?
da wo Strandwetter und Strand ist
13. Was ist dir an Freunden wichtig?
Dass sie mich verstehen.
14. Wen würdest du gerne mal treffen?
Denjenigen, der mir das Haus aus Frage 10 bezahlt ohne Gegenleistung.
15. Was ist dein Lieblingsstück in deinem Kleiderschrank?
hmm. Ein blauer S.Oliver Pulli. Der hat schon zehn Jahre hinter sich.
16. Was ist dein Traumjob?
Autor, Comedian, Multimillionär 
17. Was sind deine Lieblingsbands (Künstler)?
Madness, Simple Minds, Pink Floyd, Genesis
18. Was ist deine Lieblingsgroßstadt?
Kiel!
19. Was ist zur Zeit dein Lieblingslied?
Mando Diao – Dance with Somebody
20. Was ist deine Lieblingsserie?
Enterprise, Stargate, How i met your mother, Scrubs, Futurama
21. Was hast du gerade an?
was Oranges
22. Was war heute dein Mittagsessen?
Putenschnitzel mit Risotto 
23. Wann hast du heute Feierabend?
Es ist Pfingsten… 
24. Welche Farbe hat die Bettwäsche, die gerade aufgezogen ist?
Weiß/Orange auf gelbem Laken
25. Welche Tintenfarbe hat dein Lieblingsstift?
Schwarz 
26. Was würdest du mit 5000€ machen?
Einen Smart for Four kaufen
27. Würdest du etwas in deiner Vergangenheit ändern, wenn du die Macht und Möglichkeit hättest?
Mich zum Abi prügeln 
28. Wann hast du dir zuletzt einen Fussel aus dem Bauchnabel gepult?
Vorhin
29. Wann musst du morgens aus dem Bett um pünktlich bei der Arbeit zu sein?
freiberuflicher Außendienstler. ;)
30. Habt Ihr euch schon mal ein Stöckchen ausgedacht?
Ja, wurde aber nicht angenommen. L
31. Meine Frage: Wie sieht die perfekte Party aus?

8 Leute für die das Stöckchen ist? So viel Leser hab ich ja nicht mal. Versuchen wir es einfach mit den üblichen Verdächtigen ohne Namensnennung. Bitte doch mal kurz die Aufnahme in den Kommentaren bestätigen. Das Bloggerherz freut sich dann.

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Twitter

Twitter muss man sich ungefähr so vorstellen, als würde jemand in einen vollbesetzten Konzertsaal schreien, dass er nicht schwanger ist.

Alle sind aus dem gleichen Grund da, aber ob einen die Information wirklich interessiert ist nicht klar. Und so ist twitter ein wildes Gewusel aus Informationen, twittert man, so schreit man permanent „Hallo Welt!“

Zugegeben, damit man in den Genuß der Twitter Nachrichten von Lieselotte Müller aus der Kastatnienstraße kommt muss man sie in sein Twitter hinzugefügt haben, erfährt dann aber auch ungefragt jede Gefühlsregung und jeden Darmverschluß.

Wo ist der unterschied in meinen Augen zum bloggen. Blogge ich, so entscheidet jeder selbst wann und wie ihn meine Einträge betreffen und ob er sie lesen möchte. Twitter ist eine Reizüberflutung der besonderen Art.

Beim bloggen erfährt man nicht nur über mich, sondern auch von mir, während mir Twittern und sein kleiner Bruder Buschfunk bei MeinVZ mehr wie eine seelenlose Ansammlung von Worten erscheint. 

Und last but not least ist twitter der kleine Orgasmus für den Selbstdarsteller. Gelesene Twitter Nachrichten wie: 

„Sorry. Muss das Handy ausmachen, der Kinofilm geht los.“

sind für mich ein Zeichen dafür, dass mit der Gesellschaft zumindest in diesem Bereich etwas nicht so wirklich in Ordnung ist.

Wenn Stars und Nachrichtendienste twittern mag das vielleicht noch irgendeinen Unterhaltungswert haben, weil diese Personen / Dinge „wichtig“ sind, aber beileibe kann ich dem Gesäusel der Leute die mich auch privat treffen könnten in twitter nichts abgewöhnen.

Da rede ich dann doch lieber über ICQ. Da freue ich mich, wenn ich eine Nachricht bekomme. Die ist dann nämlich auch für mich und nicht unpersönlich in die Welt geworfen.

Doch letztlich muss jeder für sich selber wissen für wie wichtig er sich hält. Ich habe leider auch nach drei Jahren für Twitter und Twitterer eher ein müdes Lächeln als alles andere übrig.

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Rotkäppchen und der böse Wolf

Wie wohl würde das Märchen von Rotkäppchen und dem bösen Wolf in heutigen Zeiten aussehen. Der Wolf würde wohl mehr durch seinen immensen Hunger auf andere Art und Weise hervorstechen, der Wald wäre wohl das Internet und das Rotkäppchen wäre zu einer aufgeweckt emanzipierten Frau geworden sein.

Und wenn man das ganze dann noch in einen Mixer stopft und mit ein wenig Itchy und Scratchy und Drawn together würzt, dann hat man das hier:

 

Bayern ist Vizemeister – Setzen 6

Der FC Bayern München hat den zweiten Platz in der Fußball Bundesliga geschafft. Das ist das für die Saison gesteckte Minimalziel das man dem Trainer Jürgen Klinsmann auferlegt hatte.

Dieses Ziel hat der FC Bayern München erreicht und doch musste der Trainer gehen.

Wenn ich das mal auf den Schulalltag ummünze, dann haben die Lehrer eine Hürde von 4 für ein Fach auferlegt, damit eine Versetzung möglich ist. Diese 4 wird erreicht und dennoch sagt man seitens der Lehrerschaft: Ach nee. So geht das nicht.

Ein gutes Beispiel dafür, dass man eben nicht immer logisch handeln muss.

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Musikkunde – Heute: Sven Rathke

Heutzutage kennt man Sven Rathke unter seinem Pseudonym Sven van Thom. Unter diesem ist er grad mit seinem ersten Soloalbum auf Tour und konnte sogar den Bundesvisionsongcontest von Stefan Raab mit einem seiner Lieder im letzten Jahr rocken.

Die bekanntesten Werke sind das von Pro7 sehr gehypte „Trauriges Mädchen“ und „Schatz halt’s Maul“.

Schatz halt’s Maul hat es mir persönlich sehr angetan, weil Rathke hier einfach mal an jeglichem Mainstream vorbeigreift und sich dennoch irgendwie damit in den Charts platzieren konnte. 

Doch bevor Rathke zum „van Thom“ wurde hatte dieser schon einigen Erfolg und war auch schon in den Charts vertreten. Unter anderem ist Rathke als Sänger der Combo Beatplanet schon im Jahr 2007 beim Bundesvision Songcontest mit „Dreh dich um und geh“ aufgetreten und hat dort einen beachtlichen 15ten (räusper) Platz hingelegt. Dafür durften sie dann aber als Vorgruppe der Ärzte ran, was letztendlich ja auch ein Erfolg ist.

Doch schon davor kannte man Rathke. 1997 gründet er mit ein paar anderen Jungs aus seiner Gegend die Band „Sofaplanet“. Im Jahr 2001 gelingt ihnen der kleine Durchbruch. Eine ihrer Singles gelangt in die Charts und auch in die Rotations von Viva und MTV, die damals noch hauptberuflich mit dem abspielen von Musikvideos beschäftigt waren.

„Liebficken“ hieß die Single und war Inbegriff eines neuen, seichten Pop. Friedlich dudelte sich das Lied durch den Sommer und bereitete gute Laune und katapultierte sich damit ganz heimlich in die Top 10 der deutschen Charts. Ein Erfolg, der trotz größerer Bekanntheit der Marke „van Thom“ bisher noch nicht wiederholt werden konnte.

Liebficken war für mich damals auch eins der Lieder was mich gern durch diesen Sommer begleitet hat und auch im Sommer 2009  ist es immer noch gern am Start, wenn ich einfach mal eine Dosis unbeschwerte gute Lanue benötige.

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Ghostbusters 3

ghostbusters3

20 Jahre sind vergangen, seitdem die Ghostbusters das letzte Mal New York vor Geistern retteten. Es ist ruhig geworden um die Geisterjäger. Niemand sah Ecto1 durch die Straßen eilen mit der quäkigen Sirene auf Gefahr hinweisen.

20 Jahre suchte Dan Aykroyd nach einem Drehbuch und Investoren. Immer wieder stand man kurz vor dem Abschluss, doch nun scheint man es endlich geschafft zu haben. Offiziell angekündigt ist der Film für 2012 und wird das wohl letzte Abenteuer der vier bekannten Geisterjäger. 28 Jahre werden dann ins Land gegangen sein, seit man das erste Mal die Protonenpacks aufschnallte.

Doch wie bei so vielen Franchise wird es wohl auch hier einen Generationenwechsel geben um auch in Zukunft ein wenig Geld zu verdienen.

Ich denke, dass Aykroyd wahrscheinlich nur vor diesem Hintergrund seine Geschichte unterbringen konnte und dennoch freue ich mich, wenn alte Freunde mal wieder im Kino vor der Tür stehen und ich “Hallo” sagen kann.

Little Big Planet

Vor einiger Zeit haben sich Herr und Frau Schonzeit eine Playstation 3 zugelegt. Seitdem sitzen wir immer wieder fasziniert vor einem niedlichen kleinen Spiel, das sich Little Big Planet nennt. In diesem sehr ungewöhnlichen kleinen Spiel spielt man als Hauptcharakter einen sogenannten Sackboy mit dem man durch allerlei irrwitzige und wahnsinnig machende Level hüpfen, rennen und fahren muss. 

Der Sinn dieses Spiels ist die absolute Maximierung von Spielspaß mit einem riesigen Potential an Niedlichkeit.

Das schöne daran ist vor allem, dass es immer wieder kleine Aufgaben in den einzelnen Levels gibt, die man nur durch Teamwork lösen kann. Entweder man spielt die ganze Zeit zu zweit oder aber ein Partner steigt dann kurz ein und löst die Aufgaben mit einem zusammen. Manchmal sind sogar bis zu vier Spieler gefordert, die man in der Regel ja aber selten zu Hause sitzen haben dürfte.

Um die einzelnen Sackboys voneinander zu unterscheiden kann man nach und nach neue Designs für sich und den Editor erarbeiten in den einzelnen Levels. Und schon kann man seinen Sackboy gefährlich wie einen Löwen machen oder bunt wie einen Clown. Meiner ist zur Zeit ein cooler und natürlich oranger Hip Hopper mit Goldkette.

Little Big Planet ist ein idealer Zeitvertreib für die lustig, hüpfigen Stunden zu Hause und bietet durch ein intelligentes System an Aufgaben einen hohen Wiederspielwert. Online kann man sich dann letztendlich irgendwann in die Welten stürzen, die sich andere Leute gebastelt haben.

Nicht zu vergessen der total ausgefallene und immer wieder frische Soundtrack mit passenden Elementen zu jeder neuen Welt, die man sich selbst erschließt.

Herrentag

Es ist schon merkwürdig. Da bin ich schon seit einem Jahrzehnt Vater und dennoch hat es bisher noch nie geklappt, dass auch ich mich mal am Vater-/ Herrentag mit nem Bollerwagen in die Natur begebe und mir das ein oder andere Bier mit gesundem Grillgut in den Kopf drücke.

Auch dieses Jahr wieder ist bisher ausser einem ausgiebigen Frühstück mit Frau Schonzeit noch nicht so viel passiert und der Tag verspricht auch ansonsten recht zweisam zu werden.

Jetzt stelle ich mir wie jedes Jahr natürlich die Frage, ob ich nun alles falsch, oder alles richtig mache. hmmm

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Hörempfehlung – Mike Oldfield – Tubular Bells

Im Jahre 1972 setzte sich der damals 19jährige Mike Oldfield hin und komponierte ein Stück Musikgeschichte. Dieses Stück Musikgeschichte trug den Namen Tubular Bells und umfasst in voller Länge 50 Minuten puren Musikgenuss. Das besondere an Tubular Bells. Mike Oldfield hat fast alle Instrumente selbst eingespielt. Nur beim Chor ließ er sich von seiner Schwester Sally Oldfield ein wenig unterstützen.

Im Sommer 1973 veröffentlichte Oldfield das Album Tubular Bells. Verkauft wurde es in einem damals in einem kleinen Londoner Plattenladen der gleichzeitig als Label fungieren sollte. Tubular Bells wurde das erste Album dieses Labels dessen Name Virgin Records bald in aller Munde weltweit sein sollte. Ebenso wie der Name Oldfield den Progressive Rock der 70er und 80er immens prägte.

Das Intro zu Tubular Bells ist manchen Menschen heute besser bekannt als das Thema aus dem Exorzisten. Ein Horrorfilm um einen Exorzismus, der ebenfalls aus dem Jahre 1973 stammt.

Oldfield nimmt sich hier die Zeit den Zuhörer auf eine musikalische Erlebnisreise zu entführen und ihn  ganz langsam an seine Vision heranzubringen. Einer meiner Lieblingsteile mit dem berühmten namensgebenden Tubular Bells Thema ist dieser hier angefügte. Nur langsam verändert sich das Stück und ein Instrument nach dem anderen wird behutsam hinzugefügt, bis letztendlich in epischem Ausmaß die „Tubular Bells“ den Höhepunkt bilden und das Stück danach wieder abebben lassen.

Esratunlich finde ich an dem Werk auch, dass es durchaus Fehler aufweist und dennoch ohne diese Fehler nicht das selbe Stück wäre, denn die eigene Perfektion von Mike Oldfield sitzt tiefer als in der bloßen Einhaltung von Tempo und Tönen.

Eine Liste der Aufgabenverteilung bei Tubular Bells. Entnommen der englischsprachigen Wikipedia:

Personnel


Mike Oldfield

Acoustic guitarbass guitarelectric guitarFarfisaHammond, and Lowrey organsflageoletfuzz guitarsglockenspiel, „honky tonk“ piano (piano with detuned strings), mandolinpiano, „Piltdown Man„, percussion,Spanish guitar, „double speed guitar“, producer, „taped motor drive amplifier organ chord“, timpaniviolin, vocals and tubular bells.


Additional personnel

Tubular Bells in der englischen Wikipedia

Informationen über Tubular Bells 1 auf Mike Oldfields Seite

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Lieber nackt als im Pelz

006Ich kann nicht zwingend sagen, dass ich der weltbeste Tierschützer bin, aber die Kampagne lieber nackt als im Pelz spricht mich dann doch schon an. Zumindest dann, wenn das Ergebnis so aussieht wie auf dem Bild.

Drei Zwei Daumen hoch von mir für diese Idee.

Kieler Innenstadt

Das Krebsgeschwür von Innenstädten sind einseitige Ladenbelegungen. Erst fängt es ganz langsam an und dann eines Tages ist die Innenstadt nicht mehr lebensfähig, weil sie zu einem Schuh- oder Handyparadies mutierte. Das ist zum Glück in Kiel komplett anders. Hier ist nicht Handyladen neben Handyladen und Schuhladen neben Schuhladen.

Nein. In Kiel läuft der Hase anders. Da wechseln sich die Handy- und Schuhläden untereinander ab.

Und nun diese Nachricht:

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Gut. Ich gebe zu. Es ist hier NUR ein Umzug eines Ladens. 

Scherzhaft habe ich dennoch mal ausgehend von diesem Laden die Innenstadt ein wenig vermessen.

Ausgehend von diesem Laden sind es 40 Schritte in die eine Richtung bis zum nächsten Phone House. Von da aus sind es dann noch mal 200 Schritte bis zum nächsten O2 Shop. Dieser hat seitdem der Vodafone Shop umzieht in dem Teil der Innenstadt fast ein Monopol. Der Vodafone Shop war vor seinem Umzug nämlich direkt gegenüber. Nun sind auf fast 200 Schritt in der Innenstadt alle Handyvertragwilligen fast auf O2 angewiesen, wenn man nicht so weit laufen will. Von diesem Shop aus sind es immerhin noch mal fast 200 Schritt bis zum nächsten T-Punkt. Und dann gibt es in der Richtung erst wieder im weit, weit entfernten Sophienhof 5 Handyläden unterschiedlicher Marken. Unter anderem O2 und Telekom. Aber diese ca. 200 Schritte weiter kann man ja nun wirklich niemandem zumuten.

In der anderen Richtung (zurück bei dem neu einziehenden Vodafone Laden) ist es noch viel katastrophaler. Man muss ganze 70 Schritte gehen, bevor man einen Mobilcom Debitel Laden erreicht und dann ist der nächste Laden erst hinter einer großen Ampel erreichbar. Ganze 180 Schritte ist der nächste Vodafone Shop entfernt. Eine fast unüberwindbare Entfernung und in Anbetracht der Tatsache, dass man eine Straße überqueren muss wirklich unzumutbar. Man kann den einen Vodafone Shop von dem anderen aus noch nicht mal sehen (wenn man die Augen zu macht).

Und im restlichen Teil der Innenstadt, der noch mal knapp 300 Schritte umfasst haben wir noch einen T-Punkt, einen Arcor Shop und …. öh…. ich hab den Überblick verloren. Ist ja auch so weitläufig, da kann ich mir das gar nicht alles merken. Ach ja. In der dort befindlichen Karstadt Filiale ist ja noch ein Mobilcom Debitel Shop. Ohne den wäre wirklich alles zu trist gewesen.

Doch abschließend muss ich betrachten, dass ich mir nicht mal alle Shops merken kann. Das mag durchaus an meinem Alter liegen, könnte aber eventuell damit zusammenhängen, dass der ein oder andere Shop ZU VIEL ist.

 

Star Trek – Where no Song has gone before

Hallo, mein Name ist Schonzeit und ich bin Trekkie.

Schon seit meiner frühestens Jugend war Star Trek für mich eine Assoziation mit Familie. Ich bin damit aufgewachsen. Mit Mama und meinen Brüdern zusammen Star Trek schauen war für mich eines der größten Erlebnisse. Natürlich ist Star Trek viel mehr als das und auch gleichzeitig viel weniger. Das kommt immer auf den Standpunkt drauf an. Ich für meinen Teil kann mir auch immer noch die Classic Serie ansehen ohne allzusehr Kopfschmerzen zu bekommen. Und doch hatte auch ich schon so manche Tränen dem Universum hinterhergeweint, dass von raffgierigen Managern in Amerika ausgewrungen wurde, bis alles verdörrte.

Und wenn ich dann im Kino sitze und etwas erlebe, was es bei Star Trek so noch nie gab, dann zuckt es in meinen Beinen. Brachial drückt ein hartes Gitarrenintro auf mich ein und bekannte Rhythmen zwingen meinen Kopf zu einem leichten nicken und einem breiten grinsen.

Während der junge Kirk mit einem Auto die Straße entlang heizt dröhnen die ersten Worte eines wohl bekannten Songs aus den Kinolautsprechern:

I Can’t Stand It, I Know You Planned It
Ima Set It Straight, This Watergate
I Can’t Stand Rockin’ When I’m In Here
‘Cause Your Crystal Ball Ain’t So Crystal Clear
So, While You Sit Back And Wonder Why
I Got This Fucking Thorn In My Side
Oh My God, It’s A Mirage
I’m Tellin’ Y’all It’s Sabotage

 

Das hat es bei Star Trek noch nie gegeben. Die Beastie Boys schaffen etwas, was man sich vorher noch nicht traute. Sicher summelte mal im Hintergrund „Magic Carpet Ride“ oder gar klassisches Liedgut vor sich hin, aber so richtig frontal ins Gesicht und ohne, dass ein Charakter grad Musik hörte gabs das noch nicht. 

Und ich geniesse diesen Moment. Feier das neue Selbstverständnis und bin immer noch froh ein Trekkie zu sein.

Oh my god, it’s NO mirage

Eilmeldung – Kermit der Frosch erliegt Schweinegrippe

kermitSeit Wochen berichtet mein Kollege Schaps ja auf seinem Blog über die Maßnahmen gegen die Schweine(g)rippe. Erste Erfolge konnten dank seiner unermüdlichen Forschung gemacht werden und doch war für einige Menschen und auch Prominente jede Hilfe zu spät.

Kermit der Frosch erlag in den frühen Morgenstunden den Folgen der Schweinegrippe.

Wie der Erreger auf ihn übertragen wurde ist nach offiziellen Angaben bisher noch unklar. Gerüchteweise ist ein engerer Kollege aus den Muppet Show Zeiten dringend tatverdächtig den Erreger übertragen zu haben. Um wen es sich handeln könnte wird jedoch auch hier nicht konkret erwähnt.

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Bilderrätsel

Tut mir leid Leute. Diese Woche ist mein Kopf ganz schlicht und einfach leer. Die Sonne und das gute Wetter haben mich heute zu lange draussen gelassen. Ich gelobe nächsten Montag Besserung.

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Star Trek – Kritik

Vor etwas mehr als 40 Jahren flimmerten zum ersten Mal die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise und seiner damals knapp 400 Mann starken Besatzung über die amerikanischen Fernseher. Seitdem hat das Star Trek Universum Millionen Fans über 5 Jahrzehnte in ihren Bann gezogen. Eine Erfolgsgeschichte mit zehn Kinofilmen und 5 Serien begann. Doch zuletzt wurde es ruhiger um die Welt von morgen. Die letzten Filme floppten und die ambitionierte Serie „Enterprise“  musste sich auch nach 4 Jahren verabschieden.

Es schien, dass die Luft raus ist. Zu speziell war Star Trek geworden. Zu eigen und alle Geschichten schienen erzählt zu sein.

Paramount wollte sich allerdings nicht so leicht geschlagen geben und betraute den Serienerfinder von Lost und Fringe J.J. Abrams mit der Umsetzung eines neuen Abenteuers.

Die Erwartungen an das knapp 150 Millionen Dollar teure Projekt waren groß und Abrams schien sich dieser Herausforderung bewusst. Mit einem Schritt zurück in der Zeit wagt man den Neuanfang der Geschichten um Kirk und Spock.

Zu Beginn des Films sehen wir wie die USS Kelvin von einem unbekannten romulanischen Schiff angegriffen und zerstört wird. Bei diesem Angriff stirbt der Vater eines kleinen Babys, das während der Schlacht geboren wird. Das Kind hört auf den Namen James Tiberius Kirk und wächst im Laufe der nächsten Zeit zu einem ziemlich rebellischen Teenager heran, der eines Tages von Captain Pike für die Sternenflotte rekrutiert wird.

Während seiner Ausbildung an der Akademie stößt er auf immer mehr bekannte Gesichter, die ihn später begleiten sollen. Als Kirk bei einem Test schummelt fliegt er fast von der Akademie, während der Verhandlung wird jedoch ein Notstand ausgerufen. Ein romulanisches Schiff unbekannter Bauart ist in den Raum der Föderation eingedrungen. Kirk und seine Besatzung betreten zum ersten Mal die Enterprise, die hier von Captain Pike kommandiert wird und ziehen in die Schlacht um den Planeten Vulkan zu retten.

Star Trek ist ein sehr mutiges Projekt. Abrams geht in der Umsetzung des Stoffs zu keiner Zeit irgendwelche Kompromisse ein. Dabei ist ihm jeder einzige Moment visuell wichtig. Sei es eine der unzähligen CGI Sequenzen oder die banalste Nahaufnahme.

Abrams ist ein Mann, der viele Wagnisse eingeht. Weitestgehend verzichtet er auf bekannte Namen in seiner Crew und bringt neue und frische Gesichter, die umso ambitionierter an die Sache gehen.

Wenn auf bekannte Schauspieler zurückgegriffen wird, dann um diese in noch nie gesehene Rollen zu stecken, wie bei Eric Bana, der den Bösewicht Nero spielt, oder Winona Ryder, die als Mutter von Spock kaum zu erkennen ist.

Doch auch für den „echten“ Star Trek Fan ist ein Bekanntes Gesicht dabei, welches hier wohl leider Gottes ein allerletztes Mal zu sehen sein dürfte.

All diese Wagnisse sind aufeinander abgestimmt und das Styling des Schiffes sieht für heutige Verhältnisse recht altmodisch aus, passt sich aber nahtlos an die Dinge an, die wir aus der klassischen Serie kennen.

Visuell kann der Film bestechen durch intensive Kamerafahrten, auch wenn es Abrams nicht schafft der Versuchung der Handshake Kamera zu widerstehen, die in Hollywood derzeit so modern und innovativ zu sein scheint. Die Effekte sind sehr schön entwickelt und wirken glaubwürdig und stimmig. Groß war die Versuchung, dem Film einfach einen bombastischen Moment nach dem anderen zu schenken und damit den Unterschied zwischen Star Trek und anderer, beliebiger Science Fiction wett zu machen. Dieser Versuchung konnte Abrams widerstehen und brilliert dennoch mit dem was er tut.

Die Geschichte ist anhand dessen, was man als Aussage an die Fans geben wollte sehr gut gewählt und transportiert den gnadenlosen Neuanfang zu den Zuschauern. Dabei verliert die Geschichte selten an Fahrt und hat nur wenige Momente, die unnötig erscheinen um den Bogen zu spannen. Zu den eher überflüssigeren, aber sehr amüsanten, Szenen zählt ein Wettrennen zwischen Kirk und wahlweise diversen Fleischfressenden Tieren auf einem Eisplaneten. Bei dieser Sequenz kommt ein wenig das Gefühl auf, dass man nicht genau wusste wie man Kirk ansonsten dort hinbringen könnte, wo er benötigt wird.

Star Trek ist ein moderner Film, der wahrscheinlich frischen Wind in ein tot geglaubtes Universum bringt. Dabei sind die Einschnitte für den klassischen Star Trek Freund immens und irreparabel. Man muss bereit sein sich von dem zu verabschieden, was Star Trek bisher ausmachte um zu sehen wie viel Star Trek in dem aktuellen Film steckt.

Abrams schafft, was ihm eigentlich keiner zutraute. Er wischt den Staub von Star Trek und macht daraus ein Abenteuer, das auch neue Fans locker ansprechen kann. Ein Film, der sehr zu empfehlen ist und für jeden Geschmack im Bereich Science Fiction und Action etwas zu bieten hat. All das schafft er ohne die eigentliche Idee hinter all dem, was gewesen ist zu verraten. Schon jetzt kann man zu recht ungeduldig darauf schauen, wie ein weiteres Abenteuer aussehen könnte.

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Straßenverkehr

Ich gebe zu, dass ich manchmal die Regeln des Straßenverkehr subjektiv auslege. Wenn Platz ist auf einem Bürgersteig, dann kann es auch schon mal sein, dass man mich dort mit dem Fahrrad vorfindet. Allerdings versuche ich dabei stets Rücksicht zu nehmen auf alle anderen.

Ich höre mir dann auch gern den Satz an:

„Immer diese Scheiß Radfahrer, die mir auf dem Bürgersteig entgegenkommen.“

Den habe ich dann verdient und muss sehen, dass ich im Zweifelsfall nach diesem Anpfiff handel.

Dabei ist es egal, ob der Satz von einem Fußgänger oder von einer Gruppe kommt. Doch wenn ich auf der rechten Seite der Straße auf dem Fußgängerweg unterwegs bin, dann gibt es genau eine Gruppe von Menschen, die das nicht zu mir sagen dürfen und das sind mir entgegenkommende Radfahrer.

Gesteigert wird dieser Effekt nur noch dadurch, wenn ich nicht von einem, sondern von zwei mir entgegenkommenden Radfahrern angepöbelt werde. Da hört dann auch mein Verständnis für Kritik bei mir auf.

Schönsaufen

127Schönsaufen mag ja etwas sein, was bei Frauen unter Umständen funktionieren kann. Auch anders rum soll es schon Fälle gegeben haben, in denen Frauen sich Männer auf das Niveau eines Pitt oder Clooney gesoffen haben. Bei Jugendlichen ist das ja heutzutage scheinbar Volkssport, wenn man sich so die Medien ansieht. Da kommt dann der Verdacht auf, es gibt keine hübschen Teens mehr. 

Doch schweife ich ab.

Es will beim besten Willen nicht in meinen Schädel, warum ich anfangen sollte mir eine Flasche schönzusaufen. Wenn ich mir dieses paillettenbesetzte Ding da so ansehe, dann kommt bei mir höchstens der Wunsch auf dringend auf Alkohol zu verzichten.

 

Auch irgendwie eine Lösung. ;)

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X-Men Origins: Wolverine -Kritik

Der noch recht unerfahrene südafrikanische Regisseur Gavin Hood wurde mit der Aufgabe betraut eine glaubwürdige Inszenierung der Geschichte um den Mutanten Logan / Wolverine auf die Leinwand zu bringen.

Mit einem großen Arbeitsaufwand schaffte man es dem Stoff in 107 Minuten Leben einzuhauchen und den Charakter aus dem X-Men Universum ein wenig näher zu beleuchten. Auch wenn die deutsche Version ein wenig entschärft wurde, so bleibt eine Geschichte, die die Ereignisse von frühester Jugend bis hin zur Entwicklung der Waffe X .

Als der junge Jimmy mit ansehen muss, wie der Mann, den er für seinen Vater hält, ermordet wird gerät er so in Rage, dass er mit Spornen, die plötzlich aus seinen Armen schießen den Mörder tötet. Bevor der Mörder  seinen letzten Atemzug tut beichtet er, dass dieser in Wirklichkeit sein Vater wäre und er der Halbbruder eines anderen Jungen namens Victor Creed ist.

Auch dieser ist ein Mutant und verlässt mit seinem Bruder die heimischen Gefilde. Die beiden Brüder ziehen aus um sich auszutoben. Dabei lassen sie keinen Krieg aus in dem sie kämpfen und sich dabei voneinander entfernen. Während Creed (Liev Schreiber) immer mehr zum Tier wird und sich Sabretooth nennt entwickelt Logan, wie sich Jimmy (Hugh Jackman) nun nennt ein Gewissen. Als bei einer Militäroperation unter Leitung des zwielichtigen William Striker (Danny Huston) Zivilisten getötet werden sollen quittiert Logan den Dienst und wird friedlicher Holzfäller.

Jahre später spürt ihn sein Halbbruder auf und tötet seine Freundin um seinen Gegner zu demütigen. Logan ist innerlich zerrissen, als Striker erneut auf ihn zutritt und ihm die Chance anbietet durch eine neuartige Legierung  in der Lage sein würde Sabretooth zu besiegen. Er erhält ein Adamantium Skelett und nennt sich von nun an Wolverine. Doch damit beginnt erst das Spiel um Intrigen und Manipulation der Mutanten. Striker spielt nicht mit offenen Karten und bald wird klar, dass er nicht nur aus Hilfsbereitschaft für Logan da ist.

Wolverine passt zu der neuen Qualität von Comicverfilmungen. Eine durchgängige Geschichte mit packenden Actionmomenten hält den Zuschauer dauerhaft bei Laune ohne ihn zu sehr mit Story oder langen Sequenzen zu belasten.  Dabei gönnt man Wolverine auch ruhige Momente in denen nicht zuletzt für die weiblichen Zuschauer oftmals der Hauptakteur in Nahaufnahme beleuchtet wird.

Technisch hätte Wolverine noch ein wenig Feinschliff gefehlt. Nicht nur durch die Entschärfung der Szenen für den deutschen Markt entstehen einige Schnitte, die dem Fluss des Films entgegenwirken. Doch am meisten fällt der mangelnde Schliff an einigen Effekten auf, die einen kleinen Tick zu steril in manchen Situationen wirken.

Doch von diesen Kleinigkeiten abgesehen ist Wolverine ein Feuerwerk, wie man es erwarten konnte. Die Akteure wirken in ihren Rollen überzeugend und fügen sich glaubhaft in das X-Men Universum, auch wenn man das bekannte Universum an einigen Stellen ein wenig frisiert.

Wolverine ist actiongeladenes, kurzweiliges Kino mit einer gehörigen Portion trockenem Humor und nur kleinen Schwächen.

Schonzeit Bilderaetsel

Ich freue mich ja immer, wenn ich für euch ein Bilderrästel basteln kann, aber heute freue ich mich ganz besonders. Warum, dass sei an dieser Stelle noch mal dahingestellt. Ich wünsche euch allen viel Erfolg beim rästeln und meine es nicht schadenfroh, wenn ich sage:

 

Hoffentlich habe ich es euch nicht wieder zu leicht gemacht.

Hier das aktuelle Bild:

bilderraetsel mai2

Tip: Die gesuchte Lösung ist in Englisch und wie so oft nur phonetisch richtig aus dem Rätsel bildbar.

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Mittagspause

Jetzt mal ganz unter uns. Ich denke es gibt bedeutend schlechtere Orte auf der Welt um seine Mittagspause zu verbringen. Leider Gottes und auch Gott sei dank geht meine Zeit im Kieler Einzelhandel in den nächsten Wochen zu Ende. Ich stelle mich dann wieder einer neuen beruflichen Herausforderung und kehre der Karstadt Filiale am alten Markt meinen Rücken. Ob ich dabei in eine sicherere Zukunft blicke sei jetzt mal an dieser Stelle dahingestellt. Jetzt genieße ich erstmal alles, was mir das Leben in den letzten Tagen in dem Kieler Verkaufsbunker so bietet und hoffe auf die ein oder andere Mittagspause in erholsamen Sonnenstrahlen am Kieler Sportboothafen.


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