Pierre Henry ist ein berühmter franzöischer Komponist, der 1927 geboren wurde. Immer wieder machte der Mann auf sich aufmerksam indem er visionär das Medium Musik im zwanzigsten Jahrhundert mit prägte. Die konkrete Musik „Musique concrète“ geht auch mit zu seinen Lasten, wenn einem der Begriff etwas zu sagen vermag.
1967 schuf Henry zusammen mit Michel Colombier die „Messe pour le temps présent“. Sein bis dato noch immer berühmtestes Werk und auch zugegebenermaßen das einzieg Werk, was ich persönlich von Henry schon kannte, wenn auch nur letztlich aufgrund des Psyche Rock. Ein Stück, das 40 Jahre später in etwas abgewandelter Weise um die Welt gehen sollte.
So klang es damals, als Henry es komponierte:
Erstaunlich ist vor allem die Existenz eines Musikvideos bei Betrachtung des Alters.
40 Jahre später schrieb Christopher Tyng inspiriert durch das Stück von Henry das Thema einer bis heute bekannten Fernsehserie um den etwas vertrottelten Lieferjungen Phillip J. Fry, der durch einen dummen Zufall eingefroren und erst im Jahr 3000 wieder aufgetaut wird.
Die Serie heißt Futurama und das Thema dafür schwebt mir wieder seit Tagen im Kopf rum, seit ich erfuhr, dass meine Gebete erhört wurden. Comedy Central bestellte von dieser Serie eine komplett neue Staffel, nachdem das Experiment Futurama des Simpsons Schöpfers zuvor aufgrund widriger Umstände beendet wurde.
Und das Thema von Fututrama oder das Original von Henry sind doch mal Beispiele dafür, dass man auch gern mal ein klingeln im Ohr haben kann.
Abgelegt unter : schon gesehen..., schon lustig




RSS - Posts
Aha, also ist das gar nicht auf dem Mist von Danny Elfman gewachsen…!
insofern Danny Elfman keine Zeitmaschine zur Verfügung hat glaub ich nicht.