Kieler Woche 2009 – Tag 1

Petrus hat sich zu Beginn der Kieler Woche überlegt uns doch mal wieder mit wechselhaftem Wetter einzudecken. So war es gestern Abend durchaus so, dass wir strahlenden Sonnenschein hatten aber dennoch grad nassgeregnet wurden. Dicht gefolgt von regen ohne Sonnenschein und ein wenig Sonnenschein ohne Regen.

Aufgrund der widrigen Witterungslage wurde unsere Runde am ersten Abend der Kieler Woche auch kleiner, als man hätte annehmen können. Zwar waren Lust und Laune da, aber mit nassen Klamotten und Wind in den Haaren rennt sich das so schlecht rum. Begonnen haben wir unsere Runde an der Kieler Hörn. Hier haben sich wie in den letzten Jahren wieder diverseste kulinarische Stände gemixt mit ein wenig Unterhaltung. Auf der großen Bühne direkt an der Hörn traten gestern Level42 auf, die mir aus den 80ern noch ein Begriff sind.

Aus der Ferne hörten wir die Klänge von „Running in the Family“ und beim näherkommen dann auch noch „Lessons in love“. Ohne uns allzu lange bei der Band aufzuhalten hatten wir also innerhalb kürzester Zeit beide bekannten Lieder gehört und somit alles richtig gemacht. Auf der Ostseite der Hörn gesellt sich zu dem obligatorischen Freefall Tower dieses Jahr noch ein ebenbürtiges Kettenkarussell.

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Von unten sieht das auf jeden Fall ganz lustig aus. Drin sitzend würde ich wahrscheinlich als kleiner Hasenfuß wieder friedlich eingehen. Doch wir waren ja eh mehr für handfesteres Entertainment auf der Kieler Woche. und schon am ersten Tag zeigte sich ein großartiges Lästerpotential an optischer Umweltverschmutzung. Da geht noch so einiges in den nächsten Tagen denke ich.

Unser großes Ziel des gestrigen Abend war das Konzert der H-Blockx zu erreichen. Dies scheiterte letztlich am Wetter und bescherte uns einen netten Abschluss auf dem internationalen Markt. Der Rathausplatz wird jedes Jahr wieder mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt gespickt.

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Für mich begann die Kieler Woche kulinarisch, wie die letzte aufhörte. Auch wenn 6,50 € maßlos viel Kohle sind, so habe ich mir ein wenig Rentiergeschnetzeltes gegönnt. Super zartes Fleisch mit süßen Preiselbeeren. Für  Leute, die es eher einen Tick süßer mögen ist das auf jeden Fall eine Versuchung. Frau Schonzeit hatte sich derweil beim nahen Inder eingedeckt und da auch sehr schmackhaft gewürzte Speisen ihr eigen nennen können.

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Nachdem der Magen gefüllt war und die Jacken sich mit Regen vollgesogen hatten ging es dann langsam in Richtung Heimat. Die Luft war ein wenig raus und man wollte ja auch nicht schon am ersten Abend das gesamte Programm abgrasen. Für heute habe ich mir fest ein Guinness am irischen Stand vorgenommen, den ich gestern schon mal inspiziert habe und der, wie jedes Jahr nach Kieler Woche Heimat riecht.

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Und weil uns dann doch ein wenig kalt war haben wir uns zu guter letzt noch ein schön warmes Gebräu bei Starbucks gegönnt. Mit dieser kleinen Impression schließe ich meine Berichterstattung des ersten Tages ab und hoffe auf noch spannende verbleibende Tage bis zum großen Finale am nächsten Sonntag.

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4 Antworten

  1. Lieber Herr Schonzeit, schön, Deine Schilderung. Und da ich diesjahr FAST mit meiner Schwester zur Kieler Woche gegangen wäre (ging aber dann doch terminlich für mich nicht), ist es, als wäre ich doch ein bisschen dabei gewesen:-)

    Level 42, ja die beiden Songs kann ich sofort im Kopf anstimmen… machen die auch noch was Neues?

    Liebe Grüsse und weiterhin viel Spass, Andrea

  2. oh, wie lieb, danke!

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