Vor genau 14 Jahren und 11 Monaten stand ein damals noch recht junger Typ das erste Mal in einer Masse von Musikbegeisterten und hörte die Band „Fury in the Slaughterhouse“ live. Sie spielten im Zuge des „1. Rendsburg Open Airs“ ihre damals bekanntesten Stücke. Ich hatte vor diesem Abend grob gehört, dass es die Band gibt. Ich wußte auch grob etwas mit dem damals schon berühmten “Time to Wonder anzufangen.
Mir war kalt, ich war müde und überhaupt ging mir die Band jetzt schon auf die Nerven bevor sie überhaupt auf der Bühne war. Doch was ich dann erlebte änderte meine Meinung. Schon damals spielten sie viele Lieder die ich mal gehört hatte und denen ich im Radio verfallen war.
Meine Liebe zu Fury war geboren. Gestern nun war Abschied nehmen angesagt. Nach unzähligen von mir besuchten Konzerten machte ich mich ein letztes Mal auf um im Zuge ihrer Abschiedstournee noch einmal das zu erleben was Fury für mich ausmachte. Ich gebe zu, dass ich nie ein großer Albumkäufer war und auch heute noch wirken mir einige Titel fremd obwohl ich sie kenne und doch verbindet mich viel mit der Musik an sich.
Dennoch habe ich noch einmal richtig schön mit den Jungs gefeiert. Sowohl lockere Töne als auch ein wenig Wehmütigkeit spielten überall mit. Als bei „Trapped today, trapped tomorrow“ im Hintergrund alte Erinnerungsbilder von Fury durchs Bild liefen und sich der Sänger diese betrachtete stockte ihm der Gesang und er musste das Lied noch mal beginnen. Ein menschlicher Fehler, der auch erklärt wurde durch die Aussage, dass man sich bei so viel Erinnerung ja nicht auf seinen Text konzentrieren könne.
Während über Kiel ein harter Wind hinwegfegte wurde auf der Bühne umso mehr eingeheizt. „Time to Wonder“, „Radio Orchid“, „When I’m dead and gone“, “Cut myself into pieces”, “Dancing in the Sunshine”, “Every Generation got its own disease”, “Bring me home” und “Are you real?” um nur einige zu nennen wurden dem Publikum zum Besten gegeben.
Die Stimmung war prächtig und auch die Tatsache, dass wir am Rand einer riesigen Pfütze standen machte das nicht anders. Es wurde geklatscht und gesungen und dann kam der vermeintliche Höhepunkt mit „Won’t forget these days“. Ein Lied, das so tierisch intensiv ist, wenn man weiß dass man manche Dinge nach diesem einen Abend nur noch in Erinnerung behalten kann. Und so gingen die Jungs zum ersten Mal von der Bühne während der Chorus noch weitergesungen wurde. Sie kamen wieder und feuerten das Publikum an: „Lasst es raus. Das ist das letzte Mal.“
Ein paar wehmütige Tränchen schummelten sich in meine Augen, die Dank für ein halbes Leben voll wundervoller Musik und wundervoller Momente ausdrückten. Man soll gehen wenn es am schönsten ist und nicht dann wenn man niemanden mehr begeistern kann. So bleibt man in guter Erinnerung.
Als ich dachte es könnte nicht mehr schöner werden griffen die Jungs noch einmal an und spielten zum Schluss ein Lied, das mir in den letzten Jahren sehr ans Herz gewachsen ist. „Down there“ war ein sanfter Rausschmeißer, der den melancholischen Fans noch einmal etwas zum Träumen mitgeben konnte. Dann war es vorbei und während auf der Leinwand noch „Farewell und Goodbye“ stand summten einige schon wieder „Won’t forget these days“
Das beziehe ich jetzt mal auf das Wetter und das Leben an sich. Alter Schwede. Ich hoffe das geht so weiter bis 2 Tage vor dem nächsten Weihnachtsmarkt.
So soll es sein so kann es bleiben. So ist es gut, so bleibt’s im Ohr.
Ich feier grad ein klein wenig ab, dass es so herrlich ist, das man das Leben so einfach mal an sich vorbei gleiten sehen kann ohne sich nen Kopf darüber zu machen, das nicht immer nur die Sonne scheint. An Tagen wie diesen ist die Welt irgendwie in Ordnung.
OBWOHL…
Klar. ich wusste, das die beiden Humpe’s schon in den 80ern Musik gemacht haben und man somit nicht mehr sooooo taufrisch aus der Wäsche schauen kann, aber wenn ich lese, das Annette Humpe dieses Jahr mal ganz dezent 58 wird und in diesem Video (wenn auch nicht in Super Nahaufnahme) immer noch ‘nen guten Vergleich mit Uma Thurman abgibt, dann wird mir schon anders.
Doch das kann von dem super Wetter und der Party Stimmung nicht ablenken. So drehe ich mir direkt nach Ich und Ich die volle Dröhnung in den Kopf und denke wieder drüber nach, dass ich auch schon ganz schön alt bin. Der Track der im Hintergrund läuft ist Hardcore Vibes von Dune. Ich hatte die Single. Ich hab mit dafür gesorgt, dass Dune mit dem Stück auf Platz 5 in den Charts kletterte im Jahr 1995. Ach egal…
Barbara Meier ist nun mittlerweile schon fast ein Jahr Germanys next Topmodel und nachdem es zu Anfang mir viel zu ruhig um die hübsche rothaarige gewesen ist, sieht man sie mittlerweile doch recht häufig. Das macht Mut für die kommenden Jahre.
Auch in Interviews macht sie mittlerweile eine souveräne nicht mehr so verängstigte Figur und mausert sich somit zu einem Menschen, der im Medienrummel nicht so leicht untergehen kann.
Aktuell findet man Barbara im gut sortierten Einkaufsladen in rauen Mengen in Form von sportlicher Schokoladenverpackung. Für das „fit in den Frühling“ Programm von Yogurette hat sich Barbara ablichten lassen um uns die Zeit bis zum Sommer zu versüßen.
Das man tonnenweise Yogurette in sich rein schaufeln muss, damit man alle Gesundheitstips für den Frühling zu Hause hat und dann wahrscheinlich der Sommer danach im Arsch ist, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier. Schön wäre für mich ein letzter Tip aus der Reihe der besagt: Hätten sie nicht so viele Yogurette Frühlingstips zu Hause, dann wären sie jetzt 10 Pfund leichter.
Doch das alles ist mir ja egal. Ich freu mich einfach nur, dass Barbara mal wieder einen Auftritt in der Öffentlichkeit hat und mich mit ihrem Antlitz erfreut, auch wenn Pro7 schon jetzt an ihrer Nachfolgerin arbeitet, was in meinen Augen völlig unnötig ist.
Um noch mal einen Spannungsbogen für die Leser zu schaffen sei an dieser Stelle nicht verraten ob und wenn ja wie viel Yogurette in meinen Einkaufswagen wanderte.
Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 19.Februar 2008
In Florida hat eine protestantische Kirche zu etwas aufgerufen, was dem Papst wahrscheinlich schlaflose Nächte bereiten würde, würde er es gefordert haben.
Die verheirateten Gemeindemitglieder sollen gefälligst in nächster Zeit erstmal täglich Sex haben und wenn möglich das auch immer so machen(der ursprüngliche Aufruf ist erstmal für 30 Tage). Das setzt die Ehepaare natürlich ganz schön unter Druck. Vögeln im Namen Gottes ist mal die Kehrseite dessen was man uns Menschen normalerweise verkaufen möchte. Nur dann Sex haben, wenn es notwendig ist um sich fortzupflanzen. Spaßvögeln sorgt für postmortale Dauerwärme.
Da dann doch lieber protestantisch, denke ich, auch wenn ich da konditionelle Probleme offen zugebe. Man ist ja auch nicht mehr 17.
Die Frage ist, ob man ins Fegefeuer kommt, wenn man sich dann nicht dran hält oder ob man dann trotzdem in den Himmel darf.
Klar ist jedoch der Hintergrund. Man möchte dafür sorgen, dass die Paare mehr Spaß miteinander haben und sich die Scheidungsrate dadurch verringert.
Ich persönlich glaube, dass Moses der König der Seekranken war. Wer sonst käme auf die Idee ein Meer zu teilen um sich vor einer Schifffahrt zu drücken.
Verfasst von Schonzeit am Montag, 19.November 2007
Vor ewigen Jahren habe ich dieses Musikvideo abgefeiert auf MTV und Viva. Damals waren das noch Sender die man eingeschaltet hat um Musik zu sehen und nicht so wie heute die neusten Folgen von Southpark oder so.
Durch Zufall stolperte ich neulich über die Seite Esfresh und diese verspricht alle möglichen Musikvideos zu haben. Also versuchte ich alle möglichen und unmöglichen Kombinationen. Eine Suche nach Funny Love Painful brachte leider als einziges nicht das gewünschte Ergebnis bei meinen Suchen. Dann muss man eben doch noch auf deren Seite gehen.
Eine sehr empfehlenswerte Seite (esfresh UND Funny Love Painful)
Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 20.September 2007
Es gibt Menschen, die sollten von Hammer, Säge und Co einfach die Finger lassen. Die Welt wäre dankbar dafür.
Eine dieser Personen bin anscheinend ich, auch wenn ich mit großem Enthusiasmus an die Arbeit gehe und mir grad einen eigenen Stock an Werkzeugen zulege, so ist es doch empfehlenswert im Umkreis von 50 Metern um mich herum schon mal über Einzel- oder Mehrbettzimmer im Krankenhaus nachzudenken.
Es hätte alles so schön und vor allem so schön einfach sein können. Ich wollte meine Freundin überraschen und ein wenig „Pimp my Wohnung“ betreiben. Dazu gab es dann auch gleich die coolsten Ansätze. Zum einen wollte ich sinnlos rumstehende Regale endlich verplanen und diese dann auch noch schön in Szene setzen, dann wollte ich uns einen Duschvorhang installieren inklusive Löcher in die Decke bohren und ein neuer Wandschrank im Badezimmer sollte auch noch her.
Alles in allem hatte ich einen groben Zeitansatz von „Ach das mach ich mal eben schnell“
Ich denke das ist bei ahnungslosen Haushaltsaufmotzern auch Gang und gäbe oder zumindest hoffe ich das inständig, damit ich nicht allein dastehe mit meiner Planlosigkeit.
Zuallererst die Sachen beschaffen. Schienen für den Duschvorhang inklusive der dazugehörigen Verschraubung und und und, dann zu Ikea und den Wandschrank und ein Rollo kaufen (der Effektvorhang für die Regale).
Dabei musste ich bereits feststellen, dass der Zuladung eines allgemein üblichen Fahrrads irgendwo physikalische Grenzen gesetzt sind, weswegen auch eine der Stangen für die Deckenhalterung nicht ganz heil zu Hause ankam. Man könnte auch sagen, dass sie kaputt war.
Aber von so einem kleinen Drama lässt sich der wahre Heimwerkerkönig nicht abbringen, wohl aber davon, dass Regale anhalten und anzeichnen allein schon eine doofe Sache ist, vor allem wenn die Regale sauschwer sind. Na ja. Irgendwann habe ich die drei Halterungen für die Regalböden dann angezeichnet und angebohrt. Der Triumph war nur von kurzer Dauer, da ich feststellen durfte, dass von den grandiosen Löchern 2/3 falsch waren und so die Regale nicht passten.
Dem Nervenzusammenbruch nahe stellte ich fest, dass meine Zeit fast aufgebraucht war, die ich für Installation sämtlicher Dinge UND sauber machen verwenden wollte. Friedlich vor mich hinschluchzend nahm ich es wie ein Mann und machte weiter. Ich korrigierte die Regalböden und setzte den Effekt davor mit dem man nun die Regale hinter einem Bambusrollo verschwinden lassen kann. Ja klar. Das Rollo habe ich leicht schief an die Decke gebohrt, aber ich war ja schließlich auch schon soweit, dass mir das klar war, bevor ich irgendwas anfasste.
Voller Staub und abgekämpft und mit der Wohnung als Schlachtfeld traf dann die Frau des Hauses ein. Zumindest ist mir etwas geglückt. Sie war überrascht.
Ich weiß nicht ob mehr von dem Umstand, dass die Wohnung ungefähr wie “Ground Zero” aussah, oder aber, dass ich noch lebte.
Für diesen Tag hatte ich auch genug unheil angerichtet und so vertagte ich den Rest auf den Nächsten.
Nachdem ich mich nachts bereits in den Schlaf geweint hatte und Alpträume von mich verfolgenden Wasserwaagen und Folter mit Bohrmaschinen hatte konnte die Arbeit ja beginnen. Mit gehöriger Verspannung ging ich an die Umsetzung dessen, was mal Badezimmerupgrade werden sollte.
Noch nie in meinem Leben hatte ich Überkopf gebohrt, aber ich dachte mir auch da nichts Böses dabei, denn ich hatte ja in letzter Zeit Erfahrungen gesammelt und meine neue Bohrmaschine vermittelte eine gewisse Souveränität.
Wenige Sekunden nach dem ersten Ansatz stellte ich fest, dass ich mich von einem Stück Elektronik habe hinters Licht führen lassen. Schweißtreibende Minuten standen mir bevor bis ich die Löcher gebohrt hatte. Eins davon sah ungefähr so aus wie der Mt. St. Helens nach seinem Ausbruch und wurde von mir fachmännisch wieder komplett verworfen. Ich habe dann beschlossen, dass ein Duschvorhang auch mit einem Loch weniger halten müsse und das tut er bisher auch um mal das Happy End vorweg zu nehmen.
Nach schier endlosem bohren und rumschrauben und diverser verschiedener Dübel, die in meiner Decke verschwanden ist das Projekt halbwegs erfolgreich beendet worden. Wenn ich sage es steckt Herzblut in dem was ich werkelte, dann meine ich das nicht im übertragenen Sinne.
Schlussendlich wollte noch der Wandschrank montiert sein. Kein Problem. In Wände kann ich bohren. Na klar war die Wand an der Stelle dann auch sehr kooperativ und sogar so kooperativ, dass sie sich wie Butter anfühlte…
Auch doof. Die Dübel halten nicht und vor mich hinfluchend teste ich verschiedene Kombinationen um dem Schrank die nötige Stabilität zu geben.
Lange Rede kurzer Sinn. Was als Nebenbei Projekt begann raubte mehr als einen kompletten Arbeitstag auf zwei tage verteilt. Das Putzen übernahm netterweise Sonja dann. Wahrscheinlich damit weiterer Schaden von der Wohnung abzuhalten.
Nachdem alles sauber und ordentlich war stellten wir beide fest, dass eigentlich doch alles nicht so schlimm war. Ein paar Schrammen und ein verspannter Rücken und diverse neue graue Haare sind nix gegen Regale, Schränke und einen Duschvorhang.
Wer bei dem Wetter Urlaub hat und sich den teuren Flieger in die DomRep gespart hat hat doch alles richtig gemacht und das darf man an dieser Stelle neidlos mal eingestehen.
Ich kann zu diesem Thema nur einen schönen Satz von Daniela beisteuern: „Ich lebe da wo andere Leute Urlaub machen“
Nur bringt mir diese Erkenntnis diese Woche nix, weil ich doof arbeite. Aber ich schwöre euch. Der Sommer 2007 macht sich grad erst warm.
Aber eine Frage habe ich da noch. Welche Ausrede hat man jetzt eigentlich freiwillig vor dem PC zu sitzen? *grins*
Barbara macht ihren Weg. Durch Zufall stolperte ich heute über einen Artikel in der Online Version vom Spiegel und möchte euch als interessierte Leser gern mal darauf hinweisen.
Ich drücke Barbara die Daumen, dass sie sich von solchen Frauen wie „Na – Omi“ nicht unterkriegen lässt und zeigt das Potential in ihr steckt.
Die Laufstege sind bereit für rot. Da bin ich sicher.
Ich bin ein schrecklich unaufmerksamer Mensch. 90 % des Tages zumindest. Ab und zu bricht bei mir dann aber auch mal durch, dass man den Menschen um sich herum einfach mal grundlos Aufmerksamkeit schenken sollte, einfach aus dem Grund, weil es sie gibt.
Und manchmal bekomme ich das sogar hin, ohne dass ich gleich schief angeschaut werde. Meine Mutter ist zum Beispiel eher von der misstrauischen Sorte. Wenn ich einfach mal so grundlos freundlich zu ihr bin, dann kann man förmlich sehen, wie in ihrem Kopf die Alarmglocken schrillen. Das ist ein Reflex der noch aus den frühesten Kindertagen herrührt und da auch sicher seine Berechtigung hatte. Denn wenn Klein Malte auf einem Streifzug war und freundlich mit einem Strauß Gänseblümchen um die Ecke kam, dann war meist der Lynchmob bereits an der Haustür angekommen um meinen Kopf für Wahlweisen Unfug zu fordern.
Na gut. Ein wenig dramaturgisch überzogen ist diese Aussage schon. Für einen Lynchmob fehlten den Leuten damals meist die Fackeln und die Heugabeln, wobei ich mir bei dem Thema Heugabel nicht mal ganz so sicher bin.
Doch schweife ich von dem eigentlichen Thema weit ab. Denn man war zu mir grundlos freundlich und das ist etwas was mich so wirklich riesig freut. Gestern nötigte mich Sonja schon den Ganzen Tag über ich möchte doch endlich mal nach der Post schauen sobald ich kann. Gegen 18 Uhr habe ich das dann auch endlich geschafft und neben diversen Zeitungen und Prospekten inklusive Kreditversprechen und wir kaufen ihre Organe Zetteln eine Karte gefunden, die an mich adressiert war.
Ich wunderte mich sehr, wer mir denn eine Karte schreiben würde, da ich ja nun auch noch nicht so lange an dieser Adresse verweile. Heraus kam dabei, dass es sich um eine Karte von Sonja handelte, die mir einfach mal Danke dafür sagen wollte dass es mich gibt. Eins der schönsten Komplimente, die man auf Erden bekommen kann wie ich finde.
Sie war der Meinung, dass ich in den letzten Wochen genug schlechte und niederschmetternde Nachrichten erhalten hatte und wenn man schon am Boden liegt manchmal eine kleine Geste reicht um alles wieder ein Stück besser erscheinen zu lassen.
Ich habe mich riesig gefreut und ich glaube auch der Postkasten strahlt ein wenig mehr. Er gibt mir halt auch lieber mal nette Post statt immer nur diese Miesepetrigen Rechnungen, die 98% des Postvolumens ausmachen.
Schreibt euch doch mal wieder. Und wo ihr schon dabei seid. Denkt an mich. *lächel*
Jedes Jahr bietet der Falckensteiner Strand wieder die Möglichkeit in greifbarer Nähe zum Herz von Kiel am Strand zu liegen und er Haut die nötige Dosis Licht zuzuführen. Idyllisch gelegen an der Kieler Förde kann man immer wieder sehen wie die junge Bevölkerung von Kiel und aus dem Umland sich dorthin aufmacht um den Tag zu genießen und sich zu rösten.
Am Donnerstag habe ich ja bereits darüber berichtet wie es ist wenn eine Kombo von 9 Leuten an den Strand kommt um dort in gemütlicher Runde Grillgut zu konsumieren und Spaß zu haben. Gestern haben wir dann in einer zugegeben etwas kleineren Runde von zwei Personen den Strand erneut erobert und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Badesaison im Jahr 2007 auch angefangen hat.
Das Wasser in der Kieler Förde ist zwar noch ein wenig frisch, aber man will sich ja auch erfrischen und nicht in einen 40 Grad warmen Whirlpool hüpfen. Einzig die Algen und Quallen Situation ist noch ein wenig nervig im Moment, wobei ich stark daran glaube, dass auch dies sich wie jedes Jahr mit der Zeit wieder geben wird und so bezieht man dann in der ersten Zeit eben nicht Position direkt unter dem Leuchtturm, wo durch die Landzunge bei selbigem sich alles schön stauen kann, sondern bleibt ein wenig mehr Richtung Anleger.
OK. Die Muscheln am Grund nerven auch ein wenig, aber das ist ja noch eine völlig andere Sache und nachdem ich Donnerstag mir ja schon an Muschelresten beim Frisbee spielen den linken Fuß verstümmelte ist es mir gestern geglückt mit dem rechten Fuß nachzuziehen. Aber ein echter Mann erträgt das mit Fassung und ein wenig Masochismus hat noch niemandem geschadet.
Vor allem nicht, wenn er sich später wehleidig pflegen lassen kann.
An dieser Stelle sei die Erfindung des Sprühpflasters kritisiert, dass mit dem Konzept einer Socke offensichtlich überfordert ist und mit dieser gern eine solche intime Bindung eingeht, dass es meinen Wunden das Herz und die bis dahin nachgewachsene Haut zerreißt. Doch auch das sind nur kleine Episoden, die den Strand an sich nicht unattraktiver machen und dafür sorgen, dass ich mich heute Nachmittag wohl wieder in gesundem Maße der schonend milden Sonnenröstung unterziehen werde.
Vielleicht wird auch wieder gebadet und ein wenig schwappen geübt.
In diesem Zusammenhang möchte ich noch mal auf alte Beiträge zum Schwappen und zu Ostseequallen hinweisen.
Auch an meinem aktuellen Ohrwurm möchte ich euch gern teilhaben lassen. Nachdem ich grad eben dieses einsilbige Stöckchen bearbeitet hatte stellte ich fest, dass es wirklich sehr ruhig um mich herum ist und ich griff spontan zu meinem momentanen Dauerohrwurm, der mich sofort zu den Jungs und Mädels von Greys Anatomy bringt. Es ist einfach viel angenehmer als dem Ticken der Uhr und dem Klicken der eigenen Tastatur zu lauschen.
Habe mir endlich die erste kurze Staffel der Serie gekauft und bin schon ganz neugierig, was ich wohl schon an Folgen verpasst haben mag.
Ich will hier nicht darauf rum reiten, dass ich es von der ersten Sendung an gesagt habe.
DOCH!… Verdammt…. Das will ich. HIER
Barbara ist next Topmodel und ich gönne es ihr von ganzem Herzen.
Die Indizien haben sich angehäuft. Die Andeutungen von Stevie und die rothaarigen Perücken bei C&A in letzter Zeit haben die Wahrheit gesprochen.
Ich wünsche ihr alles Gute auf der Welt und viel Erfolg. Zugeben muss ich, dass mir ein wenig das Pipi in den Augen steht vor Rührung. Es war wirklich eine schöne Zeit und diese abendlichen Mitfieber Anfälle werden mir sicher fehlen.
Ja ich weiß es war ne geile Zeit…
Wo ich grad bei Gesang bin noch eine Anmerkung in eigener Sache:
Ist der Regisseur oder die Monrose schuld, wenn man die Mädels immer nur beim Playback falsch wiedergeben in Großaufnahme zeigt???
Nun sind die Mädels von Germanys next Topmodel auf dem Weg ins Finale. Und laut dem Cliffhanger in der letzten Folge sind es zwischen 2 und vier Mädchen die übrig sind. Anni und Fiona dürfen aktuell noch ein wenig zittern um die Spannung für den Zuschauer hochzuhalten.
Ich würde mich freuen, wenn man Fiona endlich auch nach Hause schicken würde, rechne aber damit, das wir im Finale auf vier Mädels treffen werden, die darum kämpfen das nächste Sternchen am Firmament zu werden und auf das Cover der deutschen Cosmopolitan zu kommen.
Nun hat sich die Bild dazu verpflichtet gefühlt ein Voting durchzuführen. Und zum ersten Mal in meinem Leben spricht mir Bild aus der Seele und ich hoffe ihr verratet das niemandem.
Hier die Zahlen:
Barbara 38 %
Hana 25 %
Anni 20%
Fiona 17%
Dies entspricht sehr genau meiner Reihenfolge, wobei ich Hana und Anni näher beieinander sehen würde und Fiona deutlich weiter hinter den anderen her laufen lassen würde. Ich freue mich jedenfalls auf ein spannendes Finale. Drei Frauen die mir sympathisch sind und eine die es nicht ist. Ich kann fast nur gewinnen beim zuschauen.
Meine Begeisterung ist ungebrochen, auch wenn zwei meiner Top 3 mittlerweile ausgeschieden sind.
Das führt dazu dass ich natürlich neu sortieren muss. Und natürlich ist noch immer der rothaarige Schein von Barbara unübertroffen. Danach sortiere ich direkt die gute Hana ein und Anni auf Platz drei. Dahinter kommt dann für mich Mandy und zu guter letzt die von mir nicht so wirklich gemochte Fiona, die auch in der laufenden Woche wieder bewiesen hat, wie falsch sie eigentlich sein kann und wie hässlich sie dadurch auch sein kann.
In meinen Augen adelt es niemanden, wenn er von einem Vogel angeschissen wird, aber es macht andererseits Spaß zu sehen wie Männer vor Fiona weglaufen, wenn auch nur weil sie es eh vorhatten.
Und durch einen glücklichen Zufall weiß ich jetzt auch wie lang die Dreharbeiten her sind für Germanys next Topmodel. In der nächsten Woche dürfen wir einen Waldbrand beobachten nahe Hollywood und dem berühmten Schriftzug. Nach meiner Kenntnis ereignete sich dieser am 31.3.07
Natürlich keine Überraschung, aber immerhin ein Indiz dafür wie viel oder wie wenig zeitlichen Vorsprung die Sendung wirklich hat.
Dann kann ich ja doch noch hoffen, weil ich bei C&A in letzter Zeit viele rothaarige Schaufensterpuppen gesehen habe.
Verfasst von Schonzeit am Donnerstag, 22.März 2007
Auch im Jahr 2007 blieb die cebit ihrem Motto treu: “Technik kann begeistern - Kurven tuns bestimmt”
Auf der Cebit 2007 gibt es eine Menge Kurven zu sehen. hier in Form von Babes, die sich für die Aussteller sexy in Schale geworfen haben. Eine junge Hostess nach der nächsten lief mir dort vor die Linse und ließ sich relativ schnell auch zu einem Schnappschuß animieren.
Hier könnt ihr voten, welche Frau euch am Besten gefallen hat und welches Foto von den Cabit Babes 2007 euch am Besten gefällt. Bitte ignoriert bei dem Take MS Bild einfach, das ich mit drauf bin. Wir wollen ja fair bleiben. Sonst hat die ja keine Chance.
Madness meldet sich mal wieder zurück und wird in Deutschland von sich hören machen. Schliesslich liefern sie die musikalische Grundlage für “Neues vom Wixxer”, der auch von mir sehnsüchtig erwartet wird.
Also in meinen Augen kann man den amüsanten Teil der Show jetzt schon überspringen und dann umgehend die Gewinnerin küren.
Entschuldigung, aber es muss doch für alle offensichtlich sein.
Wenn eine bildschöne rothaarige Frau dabei ist und dann auch noch Barbara heißt, dann gibt es daran doch keinen Zweifel, dass hier das nächste deutsche Top Model steht.
Alles andere wäre doch nicht vorstellbar und würde zumindest bei mir einen Empörungssturm sondergleichen auslösen.
Aus moralischen Gründen kann ich natürlich nicht empfehlen so eine Sendung wie dies zu überhaupt einzuschalten. Deswegen würde ich so was nie als Grund anführen, sondern suche mir spontan einen anderen Grund aus. Ich bin nun mal ein Fan von hübschen Frauen und somit spricht mich dies alles an. Ich mag auch diesen Typen den Heidi Klum mit am Start hat. Diese Power Tucke die allen Mädels erstmal um den Hals fallen muss. Bruce Darnell.
Ich habe mich bei einigen Frauen gefreut, dass sie in der nächsten Runde sind, ebenso wie ich mich bei anderen gefreut habe, dass sie es nicht geschafft haben. Vor allem diese Frau die zu Bruce meinte „Ich bin hier um hier ein bisschen „Competition“ zu machen. Aber ich kann meine Tasche nicht finden“
Tja Pech gehabt Mädel finde ich, aber dann auch noch einen aus der Jury blöd von der Seite anzuquatschen in einem Ton, der an „Ich kann so nicht arbeiten“ grenzte ist schon mehr als frech.
Zapp. Mein Wunsch ging in Erfüllung und diese Denise durfte nach Hause.
Und noch viel schöner ist, dass Stefan Raab auch genau diese Stelle sich raussuchte und sich erstmal schön über die Competition Frau lustig machte.
Eine andere sehr interessante Aussage war:
„Hast du Hobbys?“
„Model werden ist mein Hobby.“
AH Böse. In meinen Augen ein rhetorisches Eigentor, was eher schlecht aussieht als positiv, aber das muss ja jeder selber wissen.
Ich habe mich auf jeden Fall gut amüsiert und ich freue mich drauf, wenn es da noch ein wenig mehr Zickenkrieg geben wird, auch wenn natürlich allen jetzt schon klar ist, das Barbara das Rennen machen wird.
Oftmals weiß man nicht, wie man reagieren soll, wenn Leute einem mitteilen, dass sie Nachwuchs erwarten. Bei manchen ist das Erste Gefühl: „Verdammte Axt….“
Meist gepaart damit, dass man sich überlegt, das entweder der Vater, die Mutter oder das Kind eine solche Strafe nicht verdient haben. Wahlweise auch mehrere bis alle daran Beteiligten.
Nachwuchs kann also eine Strafe sein, bzw. durch Eltern bestraft sein. Um hierfür Beispiele zu finden muss man sich nur vor den Fernseher setzen und sich die nächste: „ich habe keine Ahnung wer aus der Fußballmannschaft der Vater sein könnte. Bitte hilf mir Britt“ Sendung anzusehen um zu wissen, was ich meine.
Anders war es da, als ich erfuhr, dass mein Bruder und seine Frau Nachwuchs erwarten. Hier habe ich mich sehr gefreut. Und auch für das Kind kann man sich freuen, auch wenn es als ein männlicher nachkomme wahrscheinlich schon früh mit spärlichem Haarwuchs gebeutelt sein wird, aber solange das eins der wenigen Probleme ist, kann man darüber hinwegsehen denke ich.
Dann kam gestern Abend eine Email, die mich sehr gefreut hat.
Eine Phrase wie: Im Kreis grinsen ist hier zu zweidimensional und so wäre ich versucht den Kreis zur Kugel zu machen, wenn ich dadurch nicht neben der Bedienung der Metaphorik auch ein total unmögliches Bild abgeben würde, das selbst Picasso nicht hätte darstellen können.
Ein sehr wichtiger Mensch für mein Leben, der hier ausnahmsweise nicht näher genannt werden soll, da ich mir vorher kein OK geholt habe den Nachwuchs öffentlich Publik zu machen, schrieb mir die frohe Botschaft, dass Nachwuchs im Anmarsch ist.
Nun habe ich ja schon erwähnt dass ich mich sehr gefreut habe, doch ich möchte nach meiner nüchternen Einleitung noch mal verdeutlichen Warum ich mich so sehr gefreut habe.
Zum einen kann ich mir sowohl bei meinem Bruder als auch bei dem anderen geschilderten Nachwuchs schön rechnen, dass die beiden Kinder Löwen werden können. Mal ganz davon abgesehen, dass der Löwe natürlich der König der Tiere ist, so ist er in meinen Augen auch der König der Sternzeichen und im Grunde genommen das einzige Sternzeichen, was so wirklich zählt auf dieser Welt.
Außerdem ist es so, dass ich mir bei beiden Paaren einfach nur zu gut vorstellen kann um wie viel harmonischer das Leben mit einem Kind wird. Das Sahnehäubchen auf dem Cappuccino des Lebens.
Na gut. Es kommen die Nächte in denen man lieber einen Espresso hätte als einen Cappuccino, aber es war ja auch nur mal wieder eine Metapher von mir.
Glück werde ich beiden paaren nicht wünschen. Warum auch? Ich würde Bill Gates ja auch keinen Lottogewinn wünschen.
Aber eins wünsche ich mir von Ganzem Herzen für alle: Viel Freude und Harmonie für den Nachwuchs. Ich gebe zu, dass ich bei beiden sehr aufgeregt bin und das gar nicht in die richtigen Worte fassen kann. Beide Informationen führten bei mir aber zu relativ schlaflosen Nächten und einer rundum Zufriedenheit. Ich freu mich für und natürlich mit euch.