Verfasst von Schonzeit am Dienstag, 2.Oktober 2007
Britney Spears fällt und fällt und merkt es leider nicht einmal. Da sitzt sicher immer noch irgendwo ein kleines Mädchen und träumt davon mal so glitzernd und schillernd zu werden wie ihr großes Vorbild. Doch ist Ruhm und Reichtum nun mal eben nicht alles.
Dabei muss man sich eingestehen, dass alles was an ihr noch schillert Fragmente ihrer früheren Karriere sind.
Schon lange sind die Zeiten vorbei in denen die gute Britney sich mal positiv in der Öffentlichkeit zeigte, wobei der Sexist in mir natürlich nicht zögert festzustellen, dass das Aussteigen aus extrem tiefer gelegten Autos ohne Unterwäsche ja auch was Positives an sich hat.
Doch hat auch das alles so wenig Substanz, wie der Auftritt der ehemaligen Girlie Ikone bei den Music Awards.
Aus dem schüchtern und keusch spielenden Mädchen ist eine erwachsene Frau geworden. Oder sollte man lieber sagen ein Mädchen im Körper einer Frau?
Der Druck an der Spitze ist sicher sehr hart und wie ich schon früher mitgeteilt habe sehe ich bei Britney Spears und ihrer Mutter die Grenze zwischen Förderung kindlichen Talents und Missbrauch klar überschritten und stelle ihr durchaus in Rechnung, dass sie es schwer gehabt hat.
Doch irgendwann muss nun mal gut sein und man muss sich darauf besinnen, dass man nicht nur für sich selbst eine Verantwortung trägt, sondern auch für die Menschen um sich rum. Vor allem, wenn man mal feststellt, das man auch noch Kinder hat.
Und auch in den USA kann es mal vorkommen, das Geld allein nicht reicht um sich aus jeder Situation zu retten. Und so ist es schon fast noch tragischer, dass ihr all ihr Geld nicht hilft damit den Umstand wett zu machen, dass selbst ihr Ex Mann Kevin ein besserer Sorger für die gemeinsamen Kinder ist als sie. Dabei würde ich diesen Mann auch nicht grad als den Mustervater schlechthin hinstellen.
Nun stellt sich an sich nur noch die Frage ob Britney endlich mal die Notbremse zieht oder ob sie mit der atmosphärischen Selbstverbrennung weiter macht.
Ich hoffe für sie und ihre Kinder, dass es bald wieder mit ihr bergauf geht, auch wenn ich die Chancen sehr groß dafür sehe, dass man sich jetzt erstrecht dem Selbstmitleid und dem freien Fall hingibt.
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Verfasst von Schonzeit am Samstag, 2.Juni 2007
Nun stehe ich also da. Auf der einen Seite bin ich nach wie vor ein Verfechter der Globalisierung, weil ich der Meinung bin, dass nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen wir voran kommen können.
Auf der anderen Seite finde ich Proteste als Ausdruck von Unzufriedenheit durchaus legitim und befürworte dies auch. Doch auch da wiederum bin ich der Meinung, das Gewalt bei einem Protest und strikte Ablehnung einer anderen Position, wenn nicht sogar Anfeindung nicht die Lösung sein kann. Klar. Nicht jeder Protestierende ist militant und eine Gefahr für sich und die Umwelt. Doch bin ich auch der Meinung, das schon Duldung und Anfeuerung von militanten Leuten in den eigenen Reihen nicht der Sinn der Sache sein kann.
Grad auf der Seite derer, die um Akzeptanz und Toleranz buhlen ist oftmals eine Null Toleranz anders denkenden gegenüber spürbar, die so eigentlich auch nicht sein kann. Schließlich gibt es dann Leute die sich hinstellen und offen die angezeigten Ideale hinterfragen, wenn diese nur einseitig geprägt zu sein scheinen. Wenn dann noch die Unterstützung und Verharmlosung von Gewaltbereitschaft dazu kommt ist mein Maß an Verständnis erreicht. (Zwar mache ich das hier grad an den Linken Militanten fest, doch Bitte, verfallt nicht in den Glauben mich irgendwo einzusortieren, das ist mir nämlich selbst noch nicht gelungen und die selbe Ablehung gilt auch unpolitisch bzw politisch anders orientiert)
Doch denke ich im Grunde ist mein Ziel von dem der G8 Gegner gar nicht so stark zu unterscheiden, nur dass ich selbst auch ein Idealist bin und daran glaube, wenn wir alle mehr zusammen wachsen, dass Ungerechtigkeiten besser ausgemerzt werden können und die Menschheit an sich voran kommt. Dazu ist der Kapitalismus ein notwendiges „Übel“ um voran zu kommen. Natürlich sehe ich auch die Schreckensvision eines wirtschaftlich geprägten Überwachungsstaates, bzw. eines ganzen Planeten der so agiert. Doch glaube ich nach wie vor, und nennt mich da ruhig blauäugig, an die Möglichkeit, dass all das letztlich zu dem von mir erhofften utopisch scheinenden Ziel führen mag.
Letztlich bringt es nichts, wenn ich versuche mich zu platzieren und als gar nicht so übel darzustellen, wenn ich sobald ich mich als Anhänger der Globalisierung oute sofort durch das Beliebtheitsraster anderer Personen durchfalle und diese sich weigern sich mit mir auseinanderzusetzen, weil ich den verbrecherischen Götzen anbete.
Als wenn es nicht genug andere Möglichkeiten gäbe festzumachen, warum man mich nicht mag.
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